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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 29, 2016 8:13

Pevo hat geschrieben:
Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen
Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit,
Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, …….
verkündet die Generalversammlung
diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte…

Luv, ich möchte Dich nicht provozieren aber ich finde Deinen Ansatz: unglaublich!


Irgendwie hast du mich völlig missverstanden.....es ist doch mathematisch unstrittig, dass 10 x 1000 weniger ist, als 1 Million mal 1000 oder? Ergo ist es so, dass die Zahlen, die oben angegeben sind, lediglich darstellen, wie viele Menschen in einem System lebend, einem Foodprint zugeordnet werden. Würde man das System des jeweiligen Landes so ändern, dass sie sich annähern, dann würde immer noch die Gesellschaft mit dem höheren Bevölkerungsanteil die Gesamtbelastung exorbitant beeinflussen. Nimm einfach Qatar als Beispiel: http://dohanews.co/global-report-warns- ... ustainble/
Welche Umweltsäue das sind, gelle? Welchen Einfluss hat aber deren Handlungsweise aufs Weltklima? Ich würde behaupten Null. Nun nehmen wird die vorbildlichen Inder und schon erkennt man, dass Wohlstand nicht der Maßstab für Umweltsünden sein muss.....es können auch Dummheiten und Religionen, Gesellschaft oder Korruption der Grund sein.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Apr 29, 2016 9:25

Pevo,ich zwefele die Zahlen nicht an oder "übersehe sie. Wenn ich das tun wollte wurde ich in den Raum stellen wie ernsthaft Statistiken und Zahlen aus dem "Staat"Eritrea uberhaupt behandelt werden können. :mrgreen:

Aber seis drum,darum gehts nicht sondern um die Aussagekraft. Nehmen wir ruhig an das Statistische Bundesamt Eritrea liefert genau so belastbare und zuverlässige Zahlen wie das unsere.
Was sagt die Zahl jetzt aus? Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit?
Und klar denk ich an meine Kinder. Die sollen nicht in einem Nullzehohzweiland leben in dem man vom Unbill desWetters und der Natur abhängig und nach einer Missernte gezwungen ist dem Nachbarn die Keule über den Schädel zu schlagen um von dessem Mais satt zu werden.

Sicherstellung der Ernährung ist Humanismus. :)
Und wenn man dafur zehozwei erzeugt,dann ist das so.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 29, 2016 9:29

http://www.autostadt.de/de/ort/ueber-un ... schneider/

Man muss es sich einmal antun, und im Autouniversum, im Nachhaltigkeitstempel der Greenwashing-branche einen Besuch machen. Darin enthalten, ein Gebäude in dem sich Kunst und Technik unter den Augen von mind. 4 Aufsichtspersonen begegnen und den Boliden Bugatti in einer Kunsthalle Göttergleich präsentieren, ein Millionenteures Gebäude, für 1(ein) Auto!......zur Entspannung begibt man sich dann in eines der 20 Restaurationen. nachhaltig, ökologisch bestellen dort Asiaten Gerichte, die ausschließlich auf deutsch beworben und mit Hilfe von schlecht ausgebildetem Personal vor den Augen der Menschheit gebruzzelt werden....
Als dann verschmähen mind. 30% der Asiaten diese nachhaltig hochwertig erzeugten Produkte und lassen sie schlicht stehen...alles wandert in den Öko-Orkus....
Man könnte kotzen, wenn man nicht wüsste, dass man sich in einer der nachhaltigsten Produktionsstätte für nachhaltig nachweisbar unökologische Fortbewegungsmittel befinden würde. :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 29, 2016 9:38

Bei Peter habe ich immer das Gefühl, er versteht das Grundproblem nicht, das wir mit seiner Dialektik haben......
Warum demonstrieren z.B. nicht zehntausende von Menschen vor dem VW- Werk sondern sind es 2.4 Millionen Besucher, die den Autotempel jährlich noch anbeten. Im Umkehrschluss demonstrieren zehntausende jedes Jahr in Berlin und anderswo gegen die Landwirtschaft, die ihnen billige und gesunde Nahrung bereithält....diesen Widerspruch bekomme ich nicht aus dem Kopf.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Apr 29, 2016 11:14

Weil VW die Spendenindustrie ordentlich bezahlt, Ablasshandel nannte man das früher.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Apr 29, 2016 11:21

Pevo hat geschrieben:Im Gegensatz dazu denkt der objektiv rational denkende Mensch:
Das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft schließt die Exporte ein- BIP zZ ca 40.000 $ pro Kopf in D. Dieses Geld geht in CO2-emitierende Produkte des Konsums , d.h. auch „die Produktion für die Welt“ erhöht den inländischen Wohlstand.



Dann sollten wir in Deutschland die Produktion von zB Industrieprodukten, die exportiert werden, damit man sich in Kenia eine Molkerei oder ein Getreidelage bauen kann untersagen. Die freiwerdenden Arbeitskräfte können dann ja für 3 Mahlzeiten am Tag und Unterkunft in Demeterbetrieben bei der Unkrautregulierung nützlich machen.
Ob damit irgendwem geholfen ist?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Apr 29, 2016 12:05

Welfenprinz hat geschrieben:Pevo,ich zwefele die Zahlen nicht an oder "übersehe sie. Wenn ich das tun wollte wurde ich in den Raum stellen wie ernsthaft Statistiken und Zahlen aus dem "Staat"Eritrea uberhaupt behandelt werden können. :mrgreen:

Aber seis drum,darum gehts nicht sondern um die Aussagekraft. Nehmen wir ruhig an das Statistische Bundesamt Eritrea liefert genau so belastbare und zuverlässige Zahlen wie das unsere.
Was sagt die Zahl jetzt aus? Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit?


Im ersten Moment Nichts/Wenig!? Die jeweils 3 Zahlen (man könnte noch das BIP dazu nehmen) weisen auf einen hohen Wohlstandsunterschied hin – und wir nehmen uns mehr an Ressourcen und Deponieren mehr Treibhausgase in die Atmosphäre als dauerhaft ökologisch vertretbar. – Wir sind deutlich stärker an dem durch Menschen verursachten Teil der Klimaveränderung beteiligt als. Nach Stand der Wissenschaft ist davon auszugehen, dass Schwarzafrika erheblich stärker unter dem Klimawandel leiden wird.

Welfenprinz hat geschrieben:Und klar denk ich an meine Kinder. Die sollen nicht in einem Nullzehohzweiland leben in dem man vom Unbill desWetters und der Natur abhängig und nach einer Missernte gezwungen ist dem Nachbarn die Keule über den Schädel zu schlagen um von dessem Mais satt zu werden.

Welfenprinz, wir sind in eine Zeit, in ein Land und in klimatische Verhältnisse mit besten Entwicklungsvoraussetzungen hineingeboren worden, und gehören der sogenannten Erbengeneration an. Alles ohne eigene Leistung – einfach nur durch den Zufall der Geburt.- Natürlich verschweige ich nicht die eigenen Leistungen, die die Voraussetzungen zur Weiterentwicklung genutzt haben. Ich übersehe auch nicht Korruptheit, Glaubensfanatismun und weitere Schwächen in diversen Staaten – und ich plädiere auch nicht für Gleichmacherei! – Aber ich plädiere dafür, zu bedenken, dass unsere Kinder nicht mehr zwingend die gleichen Sicherheiten haben werden, wie wir Sie zZ scheinbar noch haben (Schau Dir die Weltlage an). 60 Millionen Flüchtlinge weltweit mit steigendem Trend. Die Physik strebt Gleichgewichtlagen an. Ich denke, für das Soziale gilt das auch – entweder auf humane Weise oder mit Gewalt. – Die Zahlen könnten als Hinweis auf potentiell bevorstehende Gleichgewichtsverschiebungen verstanden werden. Sie haben insofern durchaus Aussagekraft. Die Agenda 2030 (SDG) will zur Umsetzung der humanen Art anregen.
Welfenprinz hat geschrieben:Sicherstellung der Ernährung ist Humanismus. :)
Und wenn man dafur zehozwei erzeugt,dann ist das so.

Wer zweifelt das an?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 29, 2016 12:17

Peter, die Zukunft der Weltwirtschaft und deren negative wie positive Effekte liegen in Asien....danach irgendwann evtl. in Afrika. Der Motor für die Wirtschaft ist der individuelle Wunsch nach einem besseren Leben = Wohlstand. Das werden wir auch ohne Büßergewand nicht verhindern. Die theoretischen Ziele eines NNR oder anderer, sind Makulatur vor dem Hintergrund des Wachstumswunsches von mind. der Hälfte der Weltbevölkerung.
Die Zahl der Flüchtlinge wird sich auch nicht verringern, sie wird sich nur immer wieder regional verschieben, da bin ich mir ganz sicher. Und die gerade zur Zeit grassierende Angst der hiesigen Gesellschaft und das Abgleiten in Abschottung, zeigt doch nur zu gut, dass an ein Teilen gar nicht zu denken ist.....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Apr 29, 2016 16:10

LUV hat geschrieben:Peter, die Zukunft der Weltwirtschaft und deren negative wie positive Effekte liegen in Asien....danach irgendwann evtl. in Afrika. Der Motor für die Wirtschaft ist der individuelle Wunsch nach einem besseren Leben = Wohlstand. Das werden wir auch ohne Büßergewand nicht verhindern. Die theoretischen Ziele eines NNR oder anderer, sind Makulatur vor dem Hintergrund des Wachstumswunsches von mind. der Hälfte der Weltbevölkerung.
Die Zahl der Flüchtlinge wird sich auch nicht verringern, sie wird sich nur immer wieder regional verschieben, da bin ich mir ganz sicher. Und die gerade zur Zeit grassierende Angst der hiesigen Gesellschaft und das Abgleiten in Abschottung, zeigt doch nur zu gut, dass an ein Teilen gar nicht zu denken ist.....


Reinhard, ich meine, der Konsens der Historiker besteht darin, das Vorhersagen zukünftiger Epochen nicht möglich sind – das kann man wohl empirisch belegen – erst im Nachhinein wurden Epochen beschrieben/charakterisiert. Erkennbar war dagegen wohl immer das Ende einer historischen Epoche. Veränderungen werden anscheinend gebremst durch die Trägheit gewachsener Interessen – sie werden gebremst aber nicht dauerhaft verhindert. Seit 1970 (Club of Rome; Grenzen des Wachstums) findet eine Ökologiedebatte statt. Anfänglich als Exoten-/Querulanten-Hobby abgetan, hat sich ökologisches Denken in allen demokratischen Regierungen etabliert, ohne die Macht überkommener Interessen eingegrenzt zu haben. Neben diesem ökologischen Denken hat sich mit der Globalisierung, ermöglicht durch die rasant schnelle Möglichkeit der Informationsverbreitung, eine neue Sicht auf Ungerechtigkeiten aufgetan. Das Versprechen des Kapitalismus (das verstehe ich nicht als Schimpfwort, sondern als Beschreibung einer ca. 200 Jahre alten Wirtschaftepoche) hat sich nicht erfüllt. Es bestand in: Wohlstand für alle durch Marktwirtschaft. Stattdessen sehen wir den Gegensatz von Überfluss/Lebensmittelvernichtung und Armut/Hunger mit der Begleiterscheinung der teilweisen Überschreitung der Belastbarkeit ökologischer Grenzen.
Ich bewerte u.a. den Klimavertrag (Paris) Agenda 2030 (NewYork), in einer Zeit extremer Zerstrittenheit der Weltgesellschaft, als Anzeichen der sich nähernden Überwindung des Trägkeitsmoment dominanter Machtinteressen. Paradigmenwechsel, Transformation… sind Ausdruck des Übergangs in eine andere Epoche. Es wird im historischen Rückblick auf diesen Epochenwechsel nicht den Tag X geben, von dem an alles anders wurde. Und es gibt heute keine Prognose über den Verlauf der nächsten 50 Jahre. Aber es gibt heute ausreichende Kenntnisse über die Risiken eines „business as usual“ - und es gibt eine junge Generation, die dadurch eine völlig andere Zukunftsperspektive hat, als wir sie während der Wirtschaftwunderzeiten hatten. Ich gehe davon aus, dass diese und nachfolgende Generationen ein Denken und Handeln entwickeln werden, das wir uns genauso wenig vorstellen können, wie es sich die „Alten“ über unser Denken und Handeln vorstellen konnten.
Vor diesem Hintergrund, lieber Reinhard, würde ich Deine obige Darstellung nicht teilen. Ich würde mir vor allem kein Büßergewand anziehen. :)
Ich wünsche Dir so nebenbei, dass Werder nicht absteigt - nicht ganz uneigennützig, denn ich möchte den Verein auch weiterhin in der Bundesliga sehen :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 29, 2016 17:22

Fussball ist im Moment die wohl überflüssigste Dekadenzausübung, die wir benötigen......davon mal abgesehen, beurteile ich die individuelle Traumerfüllung des Einzelnen immer noch als den Hauptantrieb für alle Handungen auf diesem Planeten. Der intellektuelle Anspruch, den du dem Weltbürger neuster Prägung im positiven Sinne unterstellst, den gibt es nicht, bzw. wird es auch nicht geben, der Paradigmenwechsel wird sich wie in den letzten Jahrtausenden auch von den individuellen Wünschen der Menschen leiten lassen. Und das Ziel ist immer der vermeintlch besser dastehende.
Ich spreche auch nicht vom buisiness as usual, es wird aber weiterhin Handel und Industrieproduktion geben, fragt sich nur wer die Mittel und das know how besitzen werden. Wenn Wasser knapp werden wird, dann ist es sowieso erstmal egal, dann wandern die Menschen........schaun mer mal, ob wir sie reinlassen werden, oder ob wir sie erschießen werden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Apr 29, 2016 17:33

LUV hat geschrieben:.davon mal abgesehen, beurteile ich die individuelle Traumerfüllung des Einzelnen immer noch als den Hauptantrieb für alle Handungen auf diesem Planeten..

Das stimmt - aber die Trauminhalte sind entscheidend - der Eritreer möchte überleben und wünscht sich Voraussetzung sich zu entwickeln - der Wohlstandsbürger das nächste fettfreie Steak und die nächste Kreuzfahrt.............
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Apr 29, 2016 18:15

]
Welfenprinz hat geschrieben:Was sagt die Zahl jetzt aus? Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit?


Im ersten Moment Nichts/Wenig!? Die jeweils 3 Zahlen (man könnte noch das BIP dazu nehmen) weisen auf einen hohen Wohlstandsunterschied hin – und wir nehmen uns mehr an Ressourcen und Deponieren mehr Treibhausgase in die Atmosphäre als dauerhaft ökologisch vertretbar. – Wir sind deutlich stärker an dem durch Menschen verursachten Teil der Klimaveränderung beteiligt als. Nach Stand der Wissenschaft ist davon auszugehen, dass Schwarzafrika erheblich stärker unter dem Klimawandel leiden wird.


Welfenprinz hat geschrieben:Und klar denk ich an meine Kinder. Die sollen nicht in einem Nullzehohzweiland leben in dem man vom Unbill desWetters und der Natur abhängig und nach einer Missernte gezwungen ist dem Nachbarn die Keule über den Schädel zu schlagen um von dessem Mais satt zu werden.


Wir interpretieren ein und dieselbe Zahl verschieden.
Das ist normal bis dahin. 2 Menschen, drei meinungen. :)
Welfenprinz, wir sind in eine Zeit, in ein Land und in klimatische Verhältnisse mit besten Entwicklungsvoraussetzungen hineingeboren worden, und gehören der sogenannten Erbengeneration an. Alles ohne eigene Leistung – einfach nur durch den Zufall der


Hier allerdings wirds bemerkenswert. :D
Nein, kein zufall pevo. Mitteleuropa hat vor 200 jahren, vor Beginn der Moderne und des steigenden CO2 -Verbrauchs m auf der Schwelle gestanden sich so zu entwickeln wie Eritrea (oder die Sahelzone).Ausgeplünderte Böden, abgeholzte Wälder. Bei uns hätte es halt Verkarstung und nicht Desertifikation geheissen.
Ich will damit nicht dem ungehinderten CO2-Verqualmen einen Freifahrtschein erteilen............ es ist gerade auch im Sinne der Nachhaltigkeit(in diesem fall der ERhaltung und sTeigerung der Lebensgrundlage Boden und Wasser) extrem viel sinnvolles erreicht worden durch den Zehozweifootprint,............. neben den zweifellos auch auftretenden Folgeerscheinungen wie Kreuzfahrten und Helo Kitty keyboards.
Wenig oder Nullzehozweiemission ist kein Nachweis der Nachhaltigkeit......... eher im Gegenteil. Die Ziegen und Kühe der Sahelzone zerstören mit Nullemission die Lebensgrundlage Boden, das Fendt Dieselross :mrgreen: erhält und verbessert sie. jetzt schon 200 Jahre lang.
Das liesse sich jetzt auch auf ausserlandwirtschaftliche Beispiele und die Lebensgrundlagen Wasser und Luft erweitern. Denn natürlich haben in der Anfängen der Industrialisierung unsere Fabriken die Flüsse verschmutzt, aber es sind dann auch Kläranlagen gebaut worden um das zu verhindern. Wohingegen die 0-Zweiohzwei Emittenten in Dakar und Lagos alles an menschlichen Hinterlassenschaften in die Flüsse schmeissen und bis zu den Kap Verden alles damit versauen.

Kurz:
meiner Meinung nach ist es falsch den Zusammenhang "CO2-Emission" in negative Korrelation mit "Erhaltung unserer Lebensgrundlagen" (=Nachhaltigkeit) zu stellen.
Es ist sogar das Gegenteil der Fall.
Und das erst recht,wenn man sich endlich von diesem Käfig im Kopf befreit, dass die nötige Energie für unsere Moderne an fossile Brennstoffe (CO2-Emission) gebunden wäre. Wenn das ERdöl alle ist, wird die Energie eben aus anderen Quellen kommen. Da stehen genug Verfahren in den Startlöchern.



. Die Physik strebt Gleichgewichtlagen an. Ich denke, für das Soziale gilt das auch


und in geordnete Systeme muss man Energie reinstecken um die Ordnung zu erhalten. :mrgreen:
Das 0-CO2 emitiierende Land lebt im Zustand höchster Entropie............ Chaos.Mit den entstprechenden Folgen für den sozialen Frieden nach innen und Konflikten nach aussen.
Absolut nicht erstrebenswert.





.
Welfenprinz hat geschrieben:Sicherstellung der Ernährung ist Humanismus. :)
Und wenn man dafur zehozwei erzeugt,dann ist das so.

Wer zweifelt das an?
[/quote]

Der -falsche - Scheinzusammenhang zwischen CO2-footprint und Nachhaltigkeit.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon ExLW » Fr Apr 29, 2016 20:39

Welfenprinz hat geschrieben: Wenn das ERdöl alle ist, wird die Energie eben aus anderen Quellen kommen. Da stehen genug Verfahren in den Startlöchern.

Verfahren ... zur Nutzung welcher Energiequellen, die in welchem Aggregatzustand wo in wessen Startlöchern vorliegen und wie über die Erdoberfläche von wem zu welchen Preisen wann verteilt werden?
Sorry... aber ich zweifel die Aussage erst mal an.
Gruß
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Apr 29, 2016 22:03

:roll:
Preise sind relativ.
Wenns kein Erdöl gibt , ist die kwh egal ob aus PV, Brennstoffzelle,Kernfusion oder Algendiesel "billig".
Hauptsache es gibt sie.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Apr 29, 2016 22:29

LUV hat geschrieben:Fussball ist im Moment die wohl überflüssigste Dekadenzausübung, die wir benötigen......


Pevo hat kein Problem damit, dass die Rasenheizung im Volkspark rund 150 Tage im Jahr an ist.
Grundschulkinder sollen nach dem NNR Mitschüler melden, die bei laufender Heizung die Fenster öffnen.

Das ist deutsche Nachhaltigkeit, die dem Nationalsozialismus anscheinend in nichts nachsteht.
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