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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mo Nov 06, 2017 20:00

Die Begrenzung auf “Scheisse und Fliegen“ ist sicherlich nicht korrekt.

Allerdings ist die Irreführung in der öffentlichen Meinung viel verheerender,dass “Insekten“ mit ein paar bunten Schmetterlingen die auf blühenden Magerwiesen seltene Pflanzen umschwirren,gleichgesetzt werden.

Insekt -erst recht in den juvenilen Entwicklungsstadien-bedeutet nun mal meistens Scheisse,Aas,Moder,Pfütze,Dreckbrühe.

Kommt aber in der artedoku einfach nicht so anrührend rüber.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Nov 06, 2017 20:08

Welfenprinz hat geschrieben:Die Begrenzung auf “Scheisse und Fliegen“ ist sicherlich nicht korrekt.

Allerdings ist die Irreführung in der öffentlichen Meinung viel verheerender,dass “Insekten“ mit ein paar bunten Schmetterlingen die auf blühenden Magerwiesen seltene Pflanzen umschwirren,gleichgesetzt werden.

Insekt -erst recht in den juvenilen Entwicklungsstadien-bedeutet nun mal meistens Scheisse,Aas,Moder,Pfütze,Dreckbrühe.

Kommt aber in der artedoku einfach nicht so anrührend rüber.

:!: :!: :!:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Nov 06, 2017 20:33

Eicher1950 hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Die insektenfeindlichste Umgebung ist der Wohnbereich, wozu man heute auch geschlossene Büroräume (ETas/ Erwachsenentagesstätten) zählen muss. Also Fenster und Türen auf, Müll auf die Strasse werfen und es summt wieder allerorten...



Ja sicher...wenn man die Insektenwelt auf Fliegen beschränkt mag das verteilen von Unrat durchaus eine Maßnahme sein.

Och ja, als Grundausstattung, im Prinzip kann durchaus die gesamte Immobilie als Insektenhotel belebt werden...
nicht nötig Pevo, kann ich schon alleine :!: :!: :!: :!: :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Nov 06, 2017 20:35

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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Nov 06, 2017 20:49

Welfenprinz hat geschrieben:Die Begrenzung auf “Scheisse und Fliegen“ ist sicherlich nicht korrekt.

Allerdings ist die Irreführung in der öffentlichen Meinung viel verheerender,dass “Insekten“ mit ein paar bunten Schmetterlingen die auf blühenden Magerwiesen seltene Pflanzen umschwirren,gleichgesetzt werden.

Schmetterlinge und Bienen sind soooo süüüüß, die müssen gerettet werden.


Insekt -erst recht in den juvenilen Entwicklungsstadien-bedeutet nun mal meistens Scheisse,Aas,Moder,Pfütze,Dreckbrühe.

Kommt aber in der artedoku einfach nicht so anrührend rüber.


Steingärten sind auch wichtig für Insekten.

In der Landwirtschaft bemerken wir eher mehr Probleme mit Insekten, selbst der Raps bekommt mittlerweile Probleme mit Läusen.

Bevor man von einem Insektensterben spricht, sollte man die Arten und Vorkommen erst mal definieren, das passiert aber überhaupt nicht.
Das hatten wir ja schon bei Pevos Vögelsterben, das sich ebenso als Hysterieschloss heraus stellte. Die Ursachen, Windkraft und 700 Kilometer Voegelfangzaun werden in Deutschland eben nicht betrachtet.

Man weis selbst nicht mal wie viele welcher Art überhaupt irgendwo dauerhaft waren.
Man nimmt einfach an.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Nov 06, 2017 20:54

Eicher1950 hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Die insektenfeindlichste Umgebung ist der Wohnbereich, wozu man heute auch geschlossene Büroräume (ETas/ Erwachsenentagesstätten) zählen muss. Also Fenster und Türen auf, Müll auf die Strasse werfen und es summt wieder allerorten...



Ja sicher...wenn man die Insektenwelt auf Fliegen beschränkt mag das verteilen von Unrat durchaus eine Maßnahme sein.


Fliegen sind erst mal auffällig, wenn man seine Meinung auf Fliegen und Scheiße beschränkt, dann ist das auch wieder zu kurz gedacht.
Und es ist auffallend, dass selbst in einem Landwirtschaftsforum viele keinerlei Grundwissen haben, über organische Masse oder einen Haufen Scheiße für die Lebewesen.
Der Spaten scheint nicht mal mehr bekannt, um so einen Haufen zu sezieren oder den Boden darunter zu betrachten.
Aber eines wissen solche Naturburschen, Glyphosat vernichtet alles :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 07, 2017 13:08

Dass traurige ist ja,dass die “Urheber“ dieser ganzen Diskussion ,der Vorsitzende des Krefelder Entomologenvereins,auf alles hingewiesen hat.
Auf die methodische und statistische Begrenztheit der Ergebnisse,auf die Unklarheit der Ursache etc.

Davon findet sich in der Presse inzwischen natürlich überhaupt nichts mehr wieder. Es geht nur noch um die üblichen Verdächtigen.

Der Verein ist übrigens 2013 mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gegangen,also hat es versucht.

Ab Juli 2017 taucht es dann auf einmal ganz überraschend bteit in der Presselandschaft auf.
Ernsthaftes Interesse an der Sache sueht anders aus.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Nov 07, 2017 13:24

Ich habe das Gefühl, dass die nun ernsthaft angestoßene Kohle-ausstiegs-Diskussion alles andere in den Schatten stellen wird. Wenn das geschafft ist, können und werden wir uns beruhigt zurücklehnen, denn dann ist das Toitsche- Klimaziel erreicht und man hat Vorbildfunktion, weltweit. :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Nov 07, 2017 13:58

Die Grünen rudern doch schon zurück,
ein Desaster wie mit dem Castor wollen die sich wohl nicht wieder leisten.
Die wissen genau ohne Kohle geht es auf lange Sicht nicht, wenn man keine Atomenergie will.

Gestern auf Phoenix (?) hat sich die Grüne da immer schön rausgewunden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Nov 07, 2017 15:11

Irgendwie erscheint es mir, als hätten die Medien das Thema völlig verschlafen und erst ganz langsam entdecken sie es für sich. Gestern auf Arte bei "RE" ein Beitrag über den Widerstand gegen die Braunkohle in NRW. Die gleiche Rhetorik, die gleichen Menschentypen, die gleichen emotionalen Argumente, wie bei Atomstrom und Massentierhaltung. Dabei hatte Frau Höhn den Bürgern schon vor Jahren versprochen, dass sie das Problem lösen würde, wenn sie an der Regierung sei.....und als sie dran war, hat sie es prompt gecancelt.
Es ist einfacher eine whes - Demo zu organisieren und medial zu begleiten, als eine Betroffenheit für den Klimakiller Nr. so scheint es.... :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Eicher1950 » Di Nov 07, 2017 18:16

Wenn die Wählerschaft nur endlich erkennen würde, dass es den Grünen nur um Geld und Macht geht. Dieser Schwachsinn mit den erneuerbaren Energien...ein Fan von Kohle bin ich auch nicht, aber statt die Landschaft mit Tage Bau zu verschandeln nun mit Windkraftanlagen zu zu kleistern kann ja nun auch keine ernstzunehmende Nachhaltigkeit sein.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Nov 07, 2017 21:18

Aus “Stickstoff – zu viel des Guten?“ (Link s.u.)

Der Gesamtvorrat unseres Planeten an Stickstoff bleibt immer
gleich. Was sich ändern kann, sind die chemischen Formen, in de-
nen das Element auftritt. Diese sind entscheidend für die Verteilung
des Stickstoffs zwischen den Umweltmedien und für die Wirkungen
auf Mensch und Umwelt.

Stickstoff ist für Pflanzen, Tiere und Menschen ein essentieller Bau-
stein des Lebens. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten wurde die Ver-
fügbarkeit von Stickstoff für Pflanzen vor allem durch natürliche Pro-
zesse bestimmt. Das Pflanzenwachstum als entscheidende Grundlage
der natürlichen Nahrungsketten wurde durch Stickstoff begrenzt.

Die globale Freisetzung reaktiver Stickstoffverbindungen in die
Umwelt auf Grund menschlicher Aktivitäten hat sich seit Mitte des
19. Jahrhunderts etwa verzehnfacht und steigt weiter an.

Der im Übermaß freigesetzte reaktive Stickstoff führt zu erheblichen
Problemen. Er bringt Funktionen von Ökosystemen und ihre Dienst-
leistungen für den Menschen aus dem Gleichgewicht, bedroht die
biologische Vielfalt in Gewässern und auf dem Land, beschleunigt
den Klimawandel und beeinträchtigt die menschliche Gesundheit.


https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... g/4058.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Nov 08, 2017 5:48

Ziel des Umweltbundesamtes ist also, sämtlichen Stickstoff in seine elementare Form zu transformieren oder was wolltest du sagen? Geht irgendwie nicht aus deinem Post hervor :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 08, 2017 6:40

"Das Pflanzenwachstum als entscheidende Grundlage der natürlichen Nahrungsketten wurde durch Stickstoff begrenzt."

Heißt übersetzt: Reduzierung des Nahrungsmittelangebots durch weniger Stickstoff und bezweckt damit Bevölkerungsreduzierung. Welcome im Club of Rome, die asoziale Elite!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 7:37

meyenburg1975 hat geschrieben:"Das Pflanzenwachstum als entscheidende Grundlage der natürlichen Nahrungsketten wurde durch Stickstoff begrenzt."

Heißt übersetzt: Reduzierung des Nahrungsmittelangebots durch weniger Stickstoff und bezweckt damit Bevölkerungsreduzierung. Welcome im Club of Rome, die asoziale Elite!

Schlechte Übersetzung
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