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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 19:52

Volle Zustimmung zur ZEIT Pevo!
Aber was die "besser-was tun, als rumjammern" -These angeht bin ich völlig anderer Meinung. Denn das "Was-Tun" deiner Gesinnung (nenne ich mal so, ohne abwertend wirken zu wollen) ist eben so widersprüchlich und erzeugt extremen Widerstand. Wenn das einen Sinn haben soll, dass man gegen die Vernunft, nur aufgrund des "Was-tun"- Wollens gegen dieselbige handelt, dann will ich nichts tun, das ist evtl. nachhaltiger.
Und diese unsägliche Layer "für Kinder und Enkelkinder" kann ich nicht mehr hören......das ist seit den 68er so abgegriffen, dass es schon bröselt. Warum nicht den Millionen Menschen in Afrika direkt helfen, anstatt hier intellektuelle Streitgespräche zu führen?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Labernich » Mi Nov 08, 2017 19:53

Bio Kalkamonnsalpeter aus der Biogas- Anlage! Mit Kalk aus Eierschalen von glücklichen Hühnern. Das ist der Hit der Zukunft. 20 Tonnen vom Hektar müssten doch möglich sein.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 19:57

Ich habe keine Hoffnung für die Rettung der Welt, so wie ich keine habe in Bezug auf die Aufrechterhaltung des ländlichen Raumes (in etlichen Gebieten) Die Politik ist zu feige, zuzugeben, dass nicht klappen wird. Prinzip Hoffnung ist angesagt, damit es nicht kurzfristig zur sozialen Katastrophe kommt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 20:04

Todde hat geschrieben:Deutsche Nachhaltigkeit wird durch Wünsche geprägt, die deutsche NS betrachtet immer nur Einzelpunkte und nicht die Auswirkungen auf andere Bereiche.

Quatsch! Das ist ne Hammeraussage. Ich empfehle das Studium der Nachhaltigkeistsstrategie mit dem dazugehörigen wissenschaftlichen Kontext. Meine Güte - ich glaub es nicht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mi Nov 08, 2017 20:15

@LUV,nachhaltig heisst nicht,dass nichts verbraucht wird.
Die Flugreise ist ungefährlich ,wenn “die Ressourcen und Lebensgrundlagen nicht unwiederbringbar verloren gehen“(sinngemäss).

Egal,ob Stoffkreislauf(wie beim Wasser),Recycling oder Entnahme der Schadstoffe.....Möglichkeiten gibt es genug. Dann ist es auch egal,ob 5oder 15 Milliarden flugreisen wollen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 20:47

Nachhaltigkeit ist eine Definitionsdiskussion ohne Ergebnis. V. Weizsäcker und seine Faktor 5 - These ist doch schon ein guter Beweis, dass es keinen Ausweg gibt (Er war mal bei Faktor 3 angefangen). Nur die Aufrechterhaltung einer irgendwie gearteten Hoffnung ist das Ziel der Verantwortlichen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 20:51

Welfenprinz hat geschrieben:@LUV,nachhaltig heisst nicht,dass nichts verbraucht wird.
Die Flugreise ist ungefährlich ,wenn “die Ressourcen und Lebensgrundlagen nicht unwiederbringbar verloren gehen“(sinngemäss).

Egal,ob Stoffkreislauf(wie beim Wasser),Recycling oder Entnahme der Schadstoffe.....Möglichkeiten gibt es genug. Dann ist es auch egal,ob 5oder 15 Milliarden flugreisen wollen.


Wer ist denn Schuld, wenn Kiribati untergeht? Was ist der Grund, und wem will man nun die Nachhaltigkeit absprechen? Allen und Allem?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 21:12

LUV hat geschrieben:Und diese unsägliche Layer "für Kinder und Enkelkinder" kann ich nicht mehr hören..........

So geht es mir Weltretter-, Gutmenschen-Einornungen und ewigem Defätismus.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 21:16

LUV hat geschrieben: ...Warum nicht den Millionen Menschen in Afrika direkt helfen, anstatt hier intellektuelle Streitgespräche zu führen?

Wie sollte denn die Hilfe dM aussehen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 21:17

Ich erkenne wenigstens an, dass es hoffnungslos ist, du träumst auf Kosten anderer weiter und rechtfertigst das auch noch mit Verantwortung gegenüber Kinder und Enkel....das finde ich......keine Ahnung, wie ich es nennen soll...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 21:20

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben: ...Warum nicht den Millionen Menschen in Afrika direkt helfen, anstatt hier intellektuelle Streitgespräche zu führen?

Wie sollte denn die Hilfe dM aussehen?


Soli für die WHO z.B.?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 21:35

LUV hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben: ...Warum nicht den Millionen Menschen in Afrika direkt helfen, anstatt hier intellektuelle Streitgespräche zu führen?

Wie sollte denn die Hilfe dM aussehen?


Soli für die WHO z.B.?

Kann ich nicht beurteilen. Geht das in Richtung Ursachenbekämpfung, Subsidarität - oder wird das nur Symptombekämpfung? Wie auch immer.Ich hätte grundsätzlich nichts dagegen.
Die Hilfe ersetzt aber keine "Streitgespräche" - nur etwas konstruktiver, toleranter könnten sie schon sein.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Mi Nov 08, 2017 21:41

Ja LUV wenn ich aber ganz in Lethargie falle, dann krieg ich auch nichts bewegt. Ich stelle mal die ganz provokative These auf, dass es am nachhaltigsten wäre wenn der verbraucher aus großen Hochhäusern sein billiges und reichliches schweinefleisch beim aldi kaufen würde. Produzier aus großen rationellen Produktionseinheiten. Nachteil wäre dann aber ein noch krisenanfälligeres System. Aber wir Bauern machen ja mit, wir vermarkten direkt für die Kunschaft aus dem Neubaugebiet. Nicht wenige reden davon das sie ja gerne den Wünschen des Verbrauchers folgen würden wenn er mehr zahlen würde, egal ob es ökologisch und fachlich gesehen Sinn macht. Mit Gemüsesonderkulturen lässt sich Momentan viel verdienen also ordentlich Stickstoff drauf sonst wird es nicht schön. Die Grünen Segnungen der ersten Agrarwende/ Ernergiewende ( damals Anfang der 2000er) haben ja auch viele dankend angenommen und sich somit durch biogas und Windrädern etc. ein nettes Nebeneinkommen geschaffen. Flächenfraß ist doof und wohl die aktuell schlimmste Nachhaltigkeits Sünde, aber jeder will Bauland verkaufen.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 21:50

Ich will ja gar nichts bewegen Südbaden Bauer....warum auch.
Eine Wohlstandsgesellschaft wird es nie schaffen, nachhaltig zu sein, auch wenn das alle Beteiligten immer orakeln. DAS muss man erstmal anerkennen, dann kann man evtl. etwas ehrlicher miteinander umgehen.
Das mit den Hochäusern stimmt übrigens, und es wird auch die Zukunft. Die urbane Zukunft präsentiert Thyssen - Krupp in seinem Turm in Rottweil....dort wird Zukunft betrieben und Weitsicht umgesetzt......2050 werden 70% aller Menschen der Erde in Städten leben!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Mi Nov 08, 2017 22:49

Nein die absolute totale nachhaltigkeit wird man nie erreichen, man kann es aber so gestalten dass man nach bestem Wissen und Gewissen wirtschaftet, das wäre das große Ziel, auch dies wird man nie erreichen können.
LUV hat geschrieben:dort wird Zukunft betrieben und Weitsicht umgesetzt......2050 werden 70% aller Menschen der Erde in Städten leben!

Wer wo wann 2050 lebt weiß kein Mensch. Wir wissen nicht mal was in drei jahren ist... Und das nehme ich mir raus ganz unnachhaltig nicht in der Stadt zu leben. Wobei die Eigenheim Vorstädte nur Flächenfraß und schlecht genutzen Wohnraum demonstrieren, während wo anders Wohnraum leersteht. Komischerweiße wollen wir die Welt retten aber über Probleme die unsere wachsenden Stätte erzeugen denkt keiner, wenn ganz Regionen zu Metropol Regionen zusammenwachsen. Das ist aber viel entscheidender als der letzte Liter Gülle aufem Acker.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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