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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Nov 20, 2017 10:26

Könnte die Landwirtschaft sich nicht am Emissionshandel beteiligen und Zertifikate für CO2 - Kompensation verlangen? Das wäre doch eine einträgliche und nachhaltige Maßnahme. Jeder, der CO2 erzeugt, darf sich bei dem Bauern seines Vertrauens ein Emissionszertifikat kaufen....wenn alle verbraucht sind, muss der Bürger aufhören zu konsumieren. :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Nov 20, 2017 10:44

LUV hat geschrieben:Könnte die Landwirtschaft sich nicht am Emissionshandel beteiligen und Zertifikate für CO2 - Kompensation verlangen? Das wäre doch eine einträgliche und nachhaltige Maßnahme. Jeder, der CO2 erzeugt, darf sich bei dem Bauern seines Vertrauens ein Emissionszertifikat kaufen....wenn alle verbraucht sind, muss der Bürger aufhören zu konsumieren. :mrgreen:


Die Energie aus dem Biogas sollte der Landwirtschaft zugeschlagen werden mit der CO² Einsparung, leider wird nur die Emission der Landwirtschaft zugeschlagen und die CO² Minderung der Energiewirtschaft.
So rechnet sich das Umweltministerium so einiges schön.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Mo Nov 20, 2017 10:50

In mehreren Ländern (u.A. Australien und Österreich) gibt es bereits Unternehmen, die CO2-Zertifikate aus der Landwirtschaft vermarkten. Bewertet wird dabei der Humusaufbau, festgestellt durch aufwändige Bodenproben.
Die Beprobung macht das Spiel leider teuer, so dass es v.a. für Großbetriebe interessant ist.
Den Beitrag der Forstwirtschaft hat die deutsche Regierung im Vorbeimarsch schon vor Jahren zum Gemeineigentum erklärt, wenn ich das seinerzeit richtig mitbekommen habe.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Nov 20, 2017 11:18

Welfenprinz hat geschrieben:Ich kann in dieser Diskussion mit dem Wort “Verzicht“ nichts anfangen,wenn es als alleinige Assoziation zum Thema Nachhaltigkeit in den Ring geworfen wird.

Da gebe ich Dir Recht, Technik gehört als Hilfsmittel dazu. Verzicht wird im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit mit dem Begriff „Suffizienz“ diskutiert. Suffizienz bildet neben Konsistenz und Effizienz die 3. Säule der Nachhaltigkeitsdiskussion. Der Begriff ist negativ besetzt. Das Wuppertalinstitut forscht im Auftrag der Bundesregierung wie diese Säule zu stärken ist.


Welfenprinz hat geschrieben:Wie gesagt,meine Fortschrittsdefinition lautet am gebrachten Beispiel der Industrialisierung eben nicht Verzicht auf diese sondern Beibehaltung und Minderung bzw sogae Eliminierung der Umweltschäden.
Und so wird niemand auf die Kreuzfahrt verzichten sondern es wird der Weg gefunden werden müssen ihre Folgen zu neutralisieren.

Ich hätte ja nichts gegen die Realisierung Deiner Sicht, denke aber, dass eine „Neutralisation“ menschlicher Eingriffe in die ökologischen Systeme nur begrenzt möglich ist. Ich erinnere an Deinen Hinweis auf „ökologische Valenz“. Die ist vermutlich weitreichend, jedoch in Beziehung zu unseren Lebensgrundlagen eher begrenzt.
Deine Neutralisation-Theorie greift mM zu kurz. Nimm Salzsäure und neutralisiere sie mit Natronlauge – Du erhältst Wasser und Kochsalz. Deine Ausgangssubstanzen haben ihre Wirkung verloren, es sind Substanzen mit völlig anderen Eigenschaften entstanden, die in diesem Fall lebensfreundlicher sind. Die Summe aller menschlichen Eingriffe haben jedoch zu einer Destabilisierung evolutionsbasierter ökologischer Gleichgewichte geführt- mitnichten zu einer Neutralisation von Wirkungen.
Ich erinnere an die nicht gelöste Entsorgung radioaktiver Substanzen von ca. 450 Atomreaktoren – „Neutralisationslösungen“ nicht in Sicht.
Bzgl. Treibhausgase (u.a. CO2) werden hauptsächlich zwei Geoengineering-Lösungen diskutiert. 1. Dauerhafte Verpressung in den Untergrund - 2. Versprühen von schwefelhaltigen Nebeln in höhere Schichten der Atmosphäre um Sonnenstrahlen zu reflektieren.
In allen 3 Fällen überschreiten wir die Grenzen sicheren Wissens und begeben uns in den Bereich Hoffnung, das ist kaum als wissenschaftlich zu bezeichnen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Mo Nov 20, 2017 11:23

PEVO habt ihr bei deiner THULE-Gesellschaft auch schon sowas wie eine Reichs-PFLUG-Scheibe im Angebot ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Nov 20, 2017 11:27

Manfred hat geschrieben:In mehreren Ländern (u.A. Australien und Österreich) gibt es bereits Unternehmen, die CO2-Zertifikate aus der Landwirtschaft vermarkten. Bewertet wird dabei der Humusaufbau, festgestellt durch aufwändige Bodenproben.
Die Beprobung macht das Spiel leider teuer, so dass es v.a. für Großbetriebe interessant ist.
Den Beitrag der Forstwirtschaft hat die deutsche Regierung im Vorbeimarsch schon vor Jahren zum Gemeineigentum erklärt, wenn ich das seinerzeit richtig mitbekommen habe.

Otmar Edenhofer zum Kohleausstieg: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... erfluessig
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Nov 20, 2017 11:32

Pevo hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:In mehreren Ländern (u.A. Australien und Österreich) gibt es bereits Unternehmen, die CO2-Zertifikate aus der Landwirtschaft vermarkten. Bewertet wird dabei der Humusaufbau, festgestellt durch aufwändige Bodenproben.
Die Beprobung macht das Spiel leider teuer, so dass es v.a. für Großbetriebe interessant ist.
Den Beitrag der Forstwirtschaft hat die deutsche Regierung im Vorbeimarsch schon vor Jahren zum Gemeineigentum erklärt, wenn ich das seinerzeit richtig mitbekommen habe.

Otmar Edenhofer zum Kohleausstieg: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... erfluessig
der Kohleausstieg ist doch im Gange, Siemens setzt schon mal 7000 Turbinenbauer auf die Strasse! Die betroffenen Familien dürfen die sich alle persönlich bei dir bedanken?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Nov 20, 2017 11:45

Pevo hat geschrieben:Otmar Edenhofer zum Kohleausstieg: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... erfluessig


Pfiffiges Kerlchen, der schafft es mit links Leute wie Dich zu verarschen.
Einen Beitrag zu den 20 Kohlekraftwerken hatte ich verlinkt...
Die Dinger sind überhaupt nicht in Betrieb und erzeugen somit auch kein CO², die dienen einzig zur Reserve, falls andere Kraftwerke ausfallen sollten.
Gerade die Sonnen- und Windenergie machen es nötig so viele Kraftwerke in Reserve zu halten.

Die Grünen wollen 20 Kohlekraftwerke abschalten (die schon abgeschaltet sind)
http://www.frankshalbwissen.de/2017/11/ ... ltet-sind/
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon marius » Mo Nov 20, 2017 15:24

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Otmar Edenhofer zum Kohleausstieg: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... erfluessig


Pfiffiges Kerlchen, der schafft es mit links Leute wie Dich zu verarschen.


Deshalb ist es doch gut das User wie LUV und Todde hier sind um dem " verarschen " die Krone aufzusetzen. :lol:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Nov 20, 2017 15:54

Die Lösung der Nachhaltigkeit ist Antinatalismus! Schon gelesen Pevo?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Nov 21, 2017 20:02

Zu Welfenprinz Aussage, dass niemand mehr auf Komfort verzichten will, ist uns vermutlich allen klar, siehe Signatur :wink:
"Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß."
Aber aus meiner Sicht, der Sicht des Landwirts, ist nunmal so, dass ich angepisst bin weil ich nachhaltig sein soll, aber München immer mehr Flieger passieren, und wir Jahrelang unsere Autos optimiert haben und jetzt kaufen alle wieder SUVs.... Als Ausgliech dessen sollen dann ein paar Bäumchen gepflanzt werden oder ein Acker wird zum Biotop. Warum nicht Suvs sowie Flugreisen stärker besteuern?
Zur Energiewende, wir bauern schimpfen immer über die Grünen und selbstverständlich über ihre Ernergiewende die Kohle gefördert hat.
Aber wir haben ja fast alle profitiert, Halle mit der Solaranlage gezahlt, Windrad auf den Acker gestellt, fette BGA hochgezogen etc.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 22, 2017 9:34

Südbaden Bauer....es meckern doch nur die, die nicht profitiert haben. :wink:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mi Nov 22, 2017 10:18

http://www.achgut.com/artikel/klimagipf ... en_wir_mal
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Nov 22, 2017 10:29

.....und mir wirft man Defätismus vor? :D
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Nov 23, 2017 20:17

:D

aber die Rettung naht!

http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/ ... -99-983771
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