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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Eicher1950 » Fr Nov 24, 2017 18:46

LUV hat geschrieben:
ES ist aber nunmal nicht so, wie du kolportierst.....wohl Wunschdenken und Hoffnung, aber eben nicht die Gegenwart und Realität. Es geht überall auf der Welt um Wohlstand, mal mehr mal weniger. Bei einigen ist es aber eher das nackte Überleben und das ist im Moment eine sehr große Zahl.



Dass DU nicht verstanden hast was ich ausdrücken wollte ist mir durchaus bewusst. Aber deinen Vorwurf, ich würde irgendwas kolportieren den kannst du dir schenken. Zum einen trifft es nicht zu, zum anderen bist du der Experte auf diesem Gebiet. Das was ich geschrieben habe ist aber kein Gerücht, das ist eine Tatsache. Was interessiert es die Menschen in Afrika ob das Getreide aus Europa oder Afrika kommt ? Na ? Erklär mal das Gerücht.

Natürlich geht es bei vielen um das nackte Überleben, eben DESHALB interessiert es sie nicht ob sie Brot aus hessischen Kaliweizen oder afrikanischen essen, Hauptsache sie HABEN etwas zu essen! Und natürlich kommt das aktuell aus Europa und anderen Erdteilen. Das ist aber GRUNDSÄTZLICH nicht nötig, um Menschen in ärmeren Regionen das Überleben zu sichern. Wenn man ihnen die bereits genannte Unterstützung (das ist der Teil den du nicht begriffen hast) zu kommen lassen WÜRDE, dann KÖNNTE es in Kontinenten wie Afrika erheblich anders aussehen.



Das ist ob dir das passt oder nicht kein Wunsch denken sondern Tatsache!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Nov 24, 2017 20:11

Es scheint, als hättest du etwas hektisch gelesen,sonst hättest du unsere hohe Übereinstimmung erkannt...aber seis drum......muss ja nicht sein.
Wieso ist es wichtig für die Erzeugung von Grundnahrungsmittel, dass derjenige, der Nahrung zum Überleben erhält, weiß, woher es kommt, es sei denn man erwartet Huldigung und Füßküssen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Eicher1950 » Fr Nov 24, 2017 20:20

Es ist ja eben NICHT wichtig. Deswegen habe ich die Bedeutungslosigkeit der europäischen Landwirtschaft im Bezug auf die Welternährung angesprochen, WENN sich die Gegebenheiten vor Ort in den ärmeren Teilen dieser Erde ändern WÜRDEN. Dass, das nicht passieren wird steht außer Frage...jedenfalls nicht in naher Zukunft...aber irgendwann wird es eben passieren MÜSSEN...andernfalls sind künftige Flüchtlingsströme, von wo auch immer nicht aufzuhalten...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Nov 24, 2017 20:44

Erstens hab ich nicht geschrieben,dass “Europa die Welt ernährt“. Ich hab den Anteil an der Weltproduktion dargestellt. Und welche Auswirkungen ein nur geringer Rückgang - von 30 Mii to - haben kann.
Ein europäischer Politiker,der flächendeckend z. B. Bioproduktion vorschreiben will,hätte einen Produktionsrückgang von 100 Mio to zu verantworten.
Dann würdet ihr erleben,was wirklich eine Flüchtlingsschwemme ist.

Zweitens war mein Verweis auf die klimatologische Bedingungen nicht zum Spass(und ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen). Beim Versuch in ariden und semiariden Gebieten eine Nahrungsmittelproduktion wie in unseren Breitengraden zu etablieren(Kanada,USA,Europa,Russland) wünsche ich viel kollegialen Spass.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Nov 24, 2017 20:57

Welfenprinz hat geschrieben:Die Nordhalbkugel hat die Landmassen,das Regenwasser und die gemässigten Klimaten.
Natürlich MUSS hier der bedeutende Teil der Welternährung statt finden.

Es fehlt auch hier der Hinweis auf die Einhaltung der ökologischen Gleichgewichte. Die modernen LW-Produktionsmethoden stellen das bisher nicht sicher.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Nov 24, 2017 20:59

LUV zitiert Martin Richenhagenhagen:
Brechen wir die alten Denkmuster auf – in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Stellen wir das Ziel, Menschen zu ernähren, ihnen Arbeit, Wohnung, Bildung und damit auch Würde zu verschaffen, in den Vordergrund unseres Handelns. Wir werden alle davon profitieren.

Das entspricht der Agenda 2030. Es fehlt mM leider der Hinweis auf die Einhaltung der ökologischen Nachhaltigkeit/ die planetarischen Grenzen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Nov 24, 2017 21:00

Ich finde die Gedanken von "Eicher1950" als guten Ansatz, um über das Thema Welternährung aus LW-Perspektive zu sprechen. Da würde ich gerne mehr hören
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Fr Nov 24, 2017 21:11

Pevo hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Die Nordhalbkugel hat die Landmassen,das Regenwasser und die gemässigten Klimaten.
Natürlich MUSS hier der bedeutende Teil der Welternährung statt finden.

Es fehlt auch hier der Hinweis auf die Einhaltung der ökologischen Gleichgewichte. Die modernen LW-Produktionsmethoden stellen das bisher nicht sicher.


Das ökologische Gleichgewicht muss ich dort am meisten achten, wo es am empfindlichsten ist.
Hier regeneriert sich die Ökologie verhältnismäßig einfach.

Ich bin die ganze Woche mit Naturschutzplanern - und Behörden am lösen des Zielkonflikts
und ich glaube wir kommen immer weiter weg von der romantischen Verklärung der Natur nach der Ansicht die sich gegen Ende des 19. Jh. in Wiener Kaffeestuben bildete.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Nov 24, 2017 21:14

Pevo hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Die Nordhalbkugel hat die Landmassen,das Regenwasser und die gemässigten Klimaten.
Natürlich MUSS hier der bedeutende Teil der Welternährung statt finden.

Es fehlt auch hier der Hinweis auf die Einhaltung der ökologischen Gleichgewichte. Die modernen LW-Produktionsmethoden stellen das bisher nicht sicher.


Das ökologische Gleichgewicht wird durch welche Handlung irgendeiner Industriegesellschaft wie eingehalten oder zukünftig einzuhalten sein? Es der Landwirtschaft zu überantworten ist wie immer ein Ablasshandel und Rechtfertigung für jedwede Handlung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Eicher1950 » Fr Nov 24, 2017 21:22

Um mal beim aktuellen Beispiel Afrika zu bleiben: Afrika ist groß, nein riesig. Natürlich ist es nicht möglich in Nordafrika die selbe Landwirtschaft zu betrieben wie z.B hier in Europa. Das muss es aber überhaupt nicht, auf dem afrikanischen Kontinent befinden sich 60% der nicht genutzten Fläche der Welt, die man für die Landwirtschaft nutzen könnte. Da ist noch gewaltig viel Luft nach oben, es fehlt aber an allem. Wissen,Technik,Infrastruktur..


Man kann das auch auf andere Rohstoffe beziehen, die Saudis schwimmen in Öl..das nutzen sie für ihre Wirtschaft. Afrika ist reich an anderen Bodenschätzen, aber auch an Öl...trotzdem ist die afrikanische Wirtschaft nicht wirklich nachhaltig. Und das ist ja auch so gewollt...WIR in Europa sind, wenn wir unseren Lebensstandard halten wollen abhängig von solchen Ländern...theoretisch also müssten afrikanische Staaten an uns reich werden.......theoretisch....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Sa Nov 25, 2017 13:46

https://utopia.de/ratgeber/heute-geschl ... thing-day/

Oh, jaa endlich mal eine gute Idee! Stand heute im Weserkurier....gute Sache dachte ich. Langer Artikel über Konsum und dessen Folgen....aaaaber dann war da noch das Zitat von Volker Paech, der ja auf den Fleischkonsum und die damit verbundene Verschwendung von Wasser hinwies: 15000Liter Wasser für 1Kilo Rindfleisch....da war sie wieder, die Lüge und der Ablasshandel. Es hört einfach nicht auf. Dabei waren sie doch auf einem guten Weg..... :?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Sa Nov 25, 2017 18:18

Pevo, haste schon gelesen in der neuen ZEIT: "Ein Land wird umgekrempelt" Die Energiewende 2.0 und deren Notwendigkeiten und Folgen.......
Fazit von mir: das wird nix!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Nov 26, 2017 21:22

LUV hat geschrieben:Pevo, haste schon gelesen in der neuen ZEIT: "Ein Land wird umgekrempelt" Die Energiewende 2.0 und deren Notwendigkeiten und Folgen.......
Fazit von mir: das wird nix!

Vorab: Der Artikel zeigt, dass es sich beim Thema Nachhaltigkeit nicht um ein ausschließlich lw Thema handelt. (der Begriff lw wird gar nicht erwähnt). Lw ist beteiligt wie andere Produktions- und Konsumbereiche auch.

Ich verstehe den Artikel als: „Aller Überflusswohlstand bleibt wie er ist – nur ökologischer muss er werden“. Die Analyse der Wissenschaftsakademien (WA) basiert auf technologischen Veränderungen/Innovationen. Sie bezieht sich, wenn ich das richtig verstehe, allein auf Deutschland. Die technischen Lösungen der regenerativen Energieversorgung erfordern in D eine Fläche, die der gesamten Wasserfläche D entspricht. Nimmt man den Materialverbrauch hinzu, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das zu einer ökologischen Lösung führt. Ganz abgesehen von der „ungewissen Akzeptanz“ der Bürger für eine derartige Veränderung der Landschaften.
LUV, ich habe hier schon mehrfach auf die (mM) Notwendigkeit von Verzicht auf materiellem Überflusswohlstand zu Gunsten von sozialem/ökologischem Wohlstand hingewiesen. Das bedarf einer lange überfälligen Diskussion über den bisher negativ belasteten Begriff „Suffizienz“. Das mit der themenspezifischen Forschung beauftragte Wuppertal-Institut fasst die Aufgabenstellung folgendermaßen zusammen:

• Welche persönlichen, sozialen und politischen Bedingungen stehen einer Orientierung an maßvollen Verbräuchen im Wege, und wie lassen sich diese Hemmnisse überwinden?
• Mit welchen Einsichten und Handlungsweisen lassen sich Weniger- und Anderverbrauch von Ressourcen in die Breite der Bevölkerung vermitteln? Auf welche Weise ist das herrschende Wohlstandsverständnis in seiner starken Bindung an materielle Güter so veränderbar, dass eine die natürlichen Lebensgrundlagen schonende Entwicklung in der Gesellschaft Wurzeln schlagen kann?
• Welche wirtschaftlichen und sozialen Folgen hat ein maßvolles Handeln in Haushalten, Unternehmen und Institutionen für Wirtschaftsstruktur und Wirtschaftswachstum?
• Welche Geschäftsmodelle gibt es für Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen zu weniger Konsum beitragen?
• Welche Strategien und Instrumente sind geeignet, die politischen Voraussetzungen zu schaffen, unter denen suffizientes Leben und Wirtschaften gefördert anstatt erschwert oder gar wirkungslos gemacht wir?


Verfolgt man regelmäßig die Berichterstattung in den „seriösen“ Medien, erkennt man eine Zunahme von Artikeln, die genau diese Thematik ansprechen. – noch haben unsere Politiker Angst, die Suffizienz-Frage zu diskutieren. Wenn Politiker Vertrauen zurückgewinnen wollen, müssen sie sich den tatsächlichen Problemen stellen, statt in der Symptom-Behandlung zu verharren. – Ich bin da nicht hoffnungslos.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Nov 26, 2017 23:02

Die gesellschaftlich Voraussetzung zur Umsetzung des Verzichts ist utopisch...dafür benötigt man eine andere Gesellschaft. Abschaffung des Kapitalismus, Umverteilung von Eigentum, Änderung der Weltwirtschaft.....usw. utopisch! Die Menschen akzeptieren nicht einmal Menschen aus Not aufzunehmen, weil sie sie als Konkurrenten betrachten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Nov 26, 2017 23:17

LUV hat geschrieben:Die gesellschaftlich Voraussetzung zur Umsetzung des Verzichts ist utopisch...dafür benötigt man eine andere Gesellschaft. Abschaffung des Kapitalismus, Umverteilung von Eigentum, Änderung der Weltwirtschaft.....usw. utopisch!

Als Luv kannst Du Dir diese resignative Ansicht leisten - aber stellt Dir vor, Du hättest politische Verantwortung!
LUV hat geschrieben:Die Menschen akzeptieren nicht einmal Menschen aus Not aufzunehmen, weil sie sie als Konkurrenten betrachten.

Verallgemeinerungen dieser Art entsprechen nicht der Realität.
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