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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 18:27

Zitat LUV:
So lange es kein Eigentum, keine gerechte Verteilung von Land, die Korruption, fehlende Bildung, fehlende Infrastruktur, zu wenig Kapital etc. gibt, so lange wird es Hunger geben, egal ob wir Bio machen oder Glyphosat trinken ...


Klingt das nicht doch irgendwie nach Transformation (Entwicklungsbedarf)?
Ich möchte nochmal an die zwei dikutierten Möglichkeiten erinnern:
Transformation by disaster (Variante business as usual)
Transformation by design (Variante Gestaltung )
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Okt 19, 2015 18:34

Pevo hat geschrieben:Zitat LUV:
So lange es kein Eigentum, keine gerechte Verteilung von Land, die Korruption, fehlende Bildung, fehlende Infrastruktur, zu wenig Kapital etc. gibt, so lange wird es Hunger geben, egal ob wir Bio machen oder Glyphosat trinken ...


Klingt das nicht doch irgendwie nach Transformation (Entwicklungsbedarf)?
Ich möchte nochmal an die zwei dikutierten Möglichkeiten erinnern:
Transformation by disaster (Variante business as usual)
Transformation by design (Variante Gestaltung )


Das ist theoretisches Geseiere, das auf Demos und Veranstaltungen ankommen mag. Es ist Inhaltsleer. Der Deutsche Bauer ist dafür nicht verantwortlich. Warum zum Kukuck werden nicht die Industrieunternehmen nach Afrika transformiert und man gibt den Menschen dort eine realistische Einkommensmöglichkeit? Schon mal drüber nachgedacht? Weil unsere Menschen das nicht wollen würden. Wohlstandsängste sind schon jetzt die treibende Kraft für Hass und *Zensur*. Davor haben alle Regierungen Angst.
Verantwortung liegt bei den Menschen in den Ländern selbst. Schau nach Indien, die angeblih größte Demokratie der Welt, Weltgrößter Rindfleischexporteur und das Land mit den meisten Hungernden der Welt. Welch eine Farce!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Mo Okt 19, 2015 18:41

Letztendlich, können wir in Europa noch so viele Lebensmittel produzieren, was bringts dem, der kein Geld hat sie sich zu kaufen.
Ein großes Problem sind auch die Preisschwankungen.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Okt 19, 2015 18:49

Südbaden Bauer hat geschrieben:Letztendlich, können wir in Europa noch so viele Lebensmittel produzieren, was bringts dem, der kein Geld hat sie sich zu kaufen.


Da die weltverbesserer vom Agrarbericht allesamt mehrer Milliarden nur für Luftschlösser einnehmen, könnte man davon die restlichen 800 Millionen Menschen, die noch von der modernen Landwirtschaft abgeschnitten sind, damit eigentlich satt bekommen. Immerhin haben diese Hungernden nicht mehr im Jahr für Lebensmittel, wie Greenpeace und Co für ihre Mediale Welt zur weiteren Spendengenerierung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Okt 19, 2015 18:56

Das Verrückteste ist dann noch, dass man den Bauern der Dritten Welt so weit bringen möchte, dass er Lebensmittel für uns produzieren kann, damit er Einkommen generiert, für Menschen, die bereit sind, für nicht nachaltige Produkte, viel Geld auszugeben.
Ein Afrikaner hat mal gesagt," es ist an der Zeit uns selbst entscheiden zu lassen, welchen Weg wir gehen möchten......", das auszuhalten ist für manche Bessermenschen hart.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Okt 19, 2015 19:04

Nordkorea hat sich doch auch mehr oder weniger für organische Lebensmittel entschlossen, Baumrinde gehört dort wieder zu nachhaltigen Ernährungsgrundlage.
Organic Farming Island, Kuba, wird auch immer gerne als Ökomusterland genommen, denn dort gibt es nach dem Zusammenbruch der UDSSR halt keinen Dünger und Pflanzenschutz mehr, überraschend, dass so ein Land dann doch bis zu 80% seiner Lebensmittel importieren muss :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 19:07

Zitat LUV:
Wo gibt es denn dazu irgendein Beispiel, dass keinen rebound-effekt hätte?

Meine Antwort lautete:
Eine gute Frage, die auch für mich ein Kritikpunkt an der Nachhaltigkeitsphilosophie (Grünes Wachstum) der Bundesregierung bildet. Aber bevor wir aneinander vorbei reden, sag mir bitte, was Du unter dem Begriff verstehst.

Antwort LUV:
.......Der Begriff stammt ja bekannterweise aus der Forstwirstchaft.....

Meine Frage zielte auf Dein Verständnis des von Dir eingebrachten Begriffes "Reboundeffekt" - nicht auf den Begriff Nachhaltigkeit (so verstehe ich Deine Antwort). Wir sollten das klären, sonst kann ich Dir Deine Frage nicht beantworten die lautete:
Ich kann keinen positiven Ansatz erkennen, weil ich auch die Notwendigkeit einer irgendwie gearteten "Transformation" nicht erkennen kann. Wo gibt es denn dazu irgendein Beispiel, dass keinen rebound-effekt hätte?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 19:20

Todde hat geschrieben:
Im Bezug auf die Erzeugung von Lebensmitteln sind wir momentan dazu verdammt, die Produktion muss sich bis 2050 verdoppeln.
Da würde es auch nichts nützen, wenn wir heute schon genügen "Kalorien" erzeugen, für die heutige Population.
Die moderne Landwirtschaft mit Zucht, Dünger, Pflanzenschutz und allerhand weiterer Technologien hat dazu geführt, dass immer weniger Kinder verhungern.
Hunger herrscht heute in der Regel dort, wo das Wissen zur nachhaltigen Produktion, Dünger und Pflanzenschutz samt neuer Züchtungen fehlt.

Sehe ich ähnlich

http://www.keckl.de/texte/Was%20ist%20d ... ericht.pdf. Werde ich mir anschauen, braucht etwas Zeit
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Okt 19, 2015 19:24

Ok, da habe ich dich wirklich missverstanden.
Reboundeffekte gibt es zu hauf. Autos, die weniger Sprit benötigen, die Fahrleistung der Fahrer sich durch den geringeren Verbrauch aber erheblich erhöht und somit die Einsparung der Technologie wieder zu nichte machen. Die Individualität und Freiheit der Gesellschaft führt zu mehr Singel-Haushalten, was mehr Wohnfläche und mehr individuelle Güter ( jeder benötigt einen Kühlschrank, eine Waschmaschine etc. zur Folge hat.
Mehr Einkommen generiert mehr unsinnige Tätigkeiten wie z.B. Kreuzfahrten etc.
Mehr PV- Anlagen führen zu mehr Verbrauch von seltenen Erden.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Okt 19, 2015 19:32

Pevo hat geschrieben:
„Wie können wir durch die Schaffung, Verbreitung und Nutzung von landwirtschaft-lichem Wissen, Forschung und Technologie Hunger und Armut verringern, ländliche Existenzen verbessern und gerechte, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung fördern?"

Ich denke, in den Zielen hinter dieser Frage sind wir uns einig, oder? Es gibt aus meiner Sicht keine allgemeingültige Antwort, denn es gibt keinen Konsens darüber was gerecht, ökologisch, ökonomisch und sozial ist. Wenn wir unsere Argumente zukünftig vor diesem Hintergrund austauschen könnten, wären wir einen kleinen Schritt weiter.


Von Organisationen, die alles in Ihrer Macht stehende tun, um die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln zu unterbinden, und jeden Ansatz von vernünftig ökologischer Landwirtschaft (nach westlichem Vorbild) in Entwicklungsländern unterbinden, und die selbige die schon vorhandene in den Industrieländern bekämpfen und deökologisieren wollen, klingt so ein Satz wie blanker Hohn.

PEVO, du wirst doch ähnliche Sätze zitieren können, die nicht von den Überbleibseln des Dritten Reichs und dem Rest des abgrundtiefsten Abschaum dieses Planeten stammen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 19:41

Zitat LUV:
..... immun macht gegen Fakten und Realitäten.

Schwierige Begriffe, wie wir hier schon gesehen haben. Habe letztes Jahr eine Vorlesung mit dem Titel "Fakten und Fiktionen" gehört. Die diesbezüglichen Ausführungen in diesem Forum liefern Stoff für eine Doktorarbeit. (Wollen wir beide uns da nicht mal an die Arbeit machen? Scherz!)
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 20:07

Zitat Weltagrabericht:
„Wie können wir durch die Schaffung, Verbreitung und Nutzung von landwirtschaft-lichem Wissen, Forschung und Technologie Hunger und Armut verringern, ländliche Existenzen verbessern und gerechte, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung fördern?"

Meine Festsetellung:
Ich denke, in den Zielen hinter dieser Frage sind wir uns einig, oder? Es gibt aus meiner Sicht keine allgemeingültige Antwort, denn es gibt keinen Konsens darüber was gerecht, ökologisch, ökonomisch und sozial ist. Wenn wir unsere Argumente zukünftig vor diesem Hintergrund austauschen könnten, wären wir einen kleinen Schritt weiter.

Antwort 1LUV:
Hatte ich ja schon häufiger geschrieben: Durch die Abschaffung von politischen Regimen, die korrupt, menschenfeindlich und religiös verblendet sind, durch Schaffung von Eigentum, Verbesserung von Bildung und Infratstruktur, durch Investitionen in den Ländern und Schaffung von Arbeitsplätzen....usw.
Einverstanden
Antwort 2 LUV:
Niemals durch in Fragestellen der hiesigen Landwirtschaft und seiner Produktionsmethoden,

Ich denke jeder vernunftbegabte Mensch überprüft von Zeit zu Zeit sein Tun - und korriert/optimiert es wenn erforderlich. So verstehe ich Deine Aussage.
Antwort 3LUV:
niemals durch den Aufruf Ställe nieder zu brennen, vegan zu leben, weiter Flächen zu versiegeln, Kosten zu steigern, Betriebe rauszudrängen durch noch mehr Auflagen, Schaffung eines Klimas, das die Landwirtschaft hier zur Aufgabe zwingt unter Zuhilfenahme dubioser Berichte und medialer Dauerbefeuerung....

Einverstanden. Das erwünschte Klima beinhaltet für mich, das alle Seiten die gegenseitigen Argumente tolerieren und die daraus resultierenden politischen Entscheidungen respektieren.
Ich bin weder Vegetarier noch Veganer aber ich habe kein Problem damit, wenn Menschen das praktizieren.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Okt 19, 2015 20:11

Pevo hat geschrieben:Zitat Weltagrabericht:
„Einverstanden. Das erwünschte Klima beinhaltet für mich, das alle Seiten die gegenseitigen Argumente tolerieren und die daraus resultierenden politischen Entscheidungen respektieren.
Ich bin weder Vegetarier noch Veganer aber ich habe kein Problem damit, wenn Menschen das praktizieren.


Toleranz erkenne ich aber zur Zeit von der "Gegenseite" (Medien, NGOs, Politiker, sog. Experten etc.)nicht, im Gegenteil, Intoleranz gespeist von Unwissen.
Wie soll man politische Entscheidungen respektieren, die auf Lügen und Fehlinformationen basieren?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 20:18

Zitat Weltagrarbericht:
Die landwirtschaftliche Produktion würde ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren. Die Kalorienmenge, die jedem Menschen täglich zur Verfügung steht, stieg von 2.200 Kilokalorien (kcal) Anfang der 1960er Jahre auf 2.891 kcal in den Jahren 2013-2015. Selbst in Subsahara-Afrika stehen theoretisch 2.406 kcal zur Verfügung, in den Industrieländern sind es mehr als 3.000 kcal pro Tag

Frage LUV:
Du glaubst tatsächlich an eine glaubwürdige, nachvollziehbare Ermittlung der Zahlen im Bericht

Bezogen auf die Größenordnung: ja. Ich denke die Berechnungsmethode ist irgenwo zugänglich, da könnte man bei Zweifeln nachlesen.Ich meine ich habe vergleichbare Zahlen in der Datenbank (FAO?) gesehen.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Okt 19, 2015 20:26

Zitat Weltagrabericht:
Die landwirtschaftliche Produktion würde ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren. Die Kalorienmenge, die jedem Menschen täglich zur Verfügung steht, stieg von 2.200 Kilokalorien (kcal) Anfang der 1960er Jahre auf 2.891 kcal in den Jahren 2013-2015. Selbst in Subsahara-Afrika stehen theoretisch 2.406 kcal zur Verfügung, in den Industrieländern sind es mehr als 3.000 kcal pro Tag

Meine Frage an Todde lautete:
Sind "Gras, Futtergetreide, Reste aus Raps....." in der oben genannten "Kalorienmenge, die jedem Menschen täglich zur Verfügung steht" enthalten. Wo kann ich das nachlesen? In der Darstellung bei DEStatista kann ich das nicht erkennen.

Antwort Todde:
Es braucht eben schon etwas mehr Futtergetreide von Brotweizen zu unterscheiden, dass geht mit einer einfachen Statistik über Kalorien nun mal nicht.
Brotgetreide kann auch nicht einfach aus dem Hut gezaubert werden oder was meinst Du, warum 2/3 des deutschen Biogetreides im Futtertrog landen und Qualitätsgetreide importiert wird?...............

Das ist keine Antwort auf Frage. Kein Problem wenn Dir die Informationen fehlen. Eine Antwort wäre für weitere Überlegungen schon wichtig.
Pevo
 
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