Pevo hat geschrieben:
Veränderungsbedarf besteht für alle Gruppen der Gesellschaften – eben auch für die LW – da ist für mich der Weltagrarbericht eine Orientierungsgröße.
Noch einmal, die Forderungen aus dem Weltagrarbericht:
„Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.“
„Keine Gentechnik.“
„Kein geistiges Eigentum an Saatgut.“
„Kein Biokraftstoff von Ackerflächen.“
„Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.“
Wo orientieren sich die einschlägig bekannten Unterstützer wie BUND, AbL, Bioland, Demeter, Brot für die Welt usw. daran? Sie haben allesamt nichts im Angebot, was diesen Forderungen entspricht. Die geben kein freies Saatgut ab, die dealen mit den Körnern der „bösen“ Agrarindustrie. Und bei denen gibt es nicht den Deutschen Reichsgockel als Sonntagshahn. Nein, da kommt ein extra fleischiger Hybridhahn auf den Tisch. Z.B ISA-JA-757, hört sich nicht wirklich toll an, also wird er kurz „laangsam wachsende Rasse“ genannt.
Sie leben in D nicht vor, was sie den Menschen der dritten Welt aufzwängen wollen obwohl das bei uns mit genügend Wohlstand und Dekadenz problemlos möglich wäre. Dafür lassen sie Menschen in Afrika aus ideologischem Fanatismus (ver)hungern.
Brot für die Welt beklagt VA-Mangel bei afrikanischen Frauen:
http://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/ ... t-weiblich
In der Sendung: „Hähnchenreste auf Reisen - Das Geschäft mit unserem Abfall“ wurde BfWs „Lösung“ gezeigt, der afrikanische Dorfgockel zum Selbstschlachten für 10 Euro. Bei einem Familieneinkommen von nur 100 Euro/Monat muss man nicht lange rätseln, warum diese armen Menschen lieber Hähnchenreste aus D kaufen und das BfW-Gockelprojekt floppte.
In D bekommt ein Hähnchenmäster ca. 1 Euro/KG, ich bin überzeugt, in Afrika geht das einiges günstiger, da könnte man für 10 Euro gleich 5 fette Masthähne zum Selbstschlachten anbieten, damit wäre gerade den ärmeren Menschen wirklich geholfen.
Und das Schönste, es finanziert sich selbst. Als Entwicklungshilfe bekommen sie nur das nötige Wissen geschenkt und evtl. eine Anschubfinanzierung, alles andere wird zu realen Preisen abgerechnet. Es geht, nur mit den Öko-Scharlatanen geht es nicht.
Der kenianische Wirtschaftsexperte James Shikwati wünscht diese Scharlatane zum Teufel:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40952573.html


Oft ist es sogar so, dass Kleinbetriebe gezielt verteilt miterfasst werden, um eine einheitliche gleichbleibende Qualität zu halten.