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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Di Okt 20, 2015 19:41

Pevo hat geschrieben:
Veränderungsbedarf besteht für alle Gruppen der Gesellschaften – eben auch für die LW – da ist für mich der Weltagrarbericht eine Orientierungsgröße.


Noch einmal, die Forderungen aus dem Weltagrarbericht:
„Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.“
„Keine Gentechnik.“
„Kein geistiges Eigentum an Saatgut.“
„Kein Biokraftstoff von Ackerflächen.“
„Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.“

Wo orientieren sich die einschlägig bekannten Unterstützer wie BUND, AbL, Bioland, Demeter, Brot für die Welt usw. daran? Sie haben allesamt nichts im Angebot, was diesen Forderungen entspricht. Die geben kein freies Saatgut ab, die dealen mit den Körnern der „bösen“ Agrarindustrie. Und bei denen gibt es nicht den Deutschen Reichsgockel als Sonntagshahn. Nein, da kommt ein extra fleischiger Hybridhahn auf den Tisch. Z.B ISA-JA-757, hört sich nicht wirklich toll an, also wird er kurz „laangsam wachsende Rasse“ genannt.
Sie leben in D nicht vor, was sie den Menschen der dritten Welt aufzwängen wollen obwohl das bei uns mit genügend Wohlstand und Dekadenz problemlos möglich wäre. Dafür lassen sie Menschen in Afrika aus ideologischem Fanatismus (ver)hungern.
Brot für die Welt beklagt VA-Mangel bei afrikanischen Frauen:
http://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/ ... t-weiblich
In der Sendung: „Hähnchenreste auf Reisen - Das Geschäft mit unserem Abfall“ wurde BfWs „Lösung“ gezeigt, der afrikanische Dorfgockel zum Selbstschlachten für 10 Euro. Bei einem Familieneinkommen von nur 100 Euro/Monat muss man nicht lange rätseln, warum diese armen Menschen lieber Hähnchenreste aus D kaufen und das BfW-Gockelprojekt floppte.
In D bekommt ein Hähnchenmäster ca. 1 Euro/KG, ich bin überzeugt, in Afrika geht das einiges günstiger, da könnte man für 10 Euro gleich 5 fette Masthähne zum Selbstschlachten anbieten, damit wäre gerade den ärmeren Menschen wirklich geholfen.
Und das Schönste, es finanziert sich selbst. Als Entwicklungshilfe bekommen sie nur das nötige Wissen geschenkt und evtl. eine Anschubfinanzierung, alles andere wird zu realen Preisen abgerechnet. Es geht, nur mit den Öko-Scharlatanen geht es nicht.
Der kenianische Wirtschaftsexperte James Shikwati wünscht diese Scharlatane zum Teufel:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40952573.html
borger
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Okt 20, 2015 20:20

Zitat Weltagrarbericht:
Die landwirtschaftliche Produktion würde ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren. Die Kalorienmenge, die jedem Menschen täglich zur Verfügung steht, stieg von 2.200 Kilokalorien (kcal) Anfang der 1960er Jahre auf 2.891 kcal in den Jahren 2013-2015. Selbst in Subsahara-Afrika stehen theoretisch 2.406 kcal zur Verfügung, in den Industrieländern sind es mehr als 3.000 kcal pro Tag


Das Büro für Technikabschätzung beim deutschen Bundestag (TAB) äußert sich zu den oben genannten Zahlen sinngemäß wir folgt:
Theoretisch könnten danach alle Menschen ernährt werden. Beim aktuellen Hungerproblem handelt es sich primär um ein Verteilungsproblem. Mit der steigenden Bevölkerungszahl (ca. 9/10 Mrd in 2050), der Flächenkonkurrenz (nachwachsende Rohstoffe), Klimawandel, ressourcenintensivere Ernährung (mehr Fleisch in Schwellen und Entwicklungsländern) werden zukünftig auch Mengenprobleme erwartet, wenn es nicht gelingt, die Nahrungsmittelproduktion um mindestens 70% zu steigern. Damit wächst auch die Verteilungsproblematik. Für die Verbesserung der Zugänglichkeit zu Nahrungsmitteln der hungernden Bevölkerung sieht das TAB zwei Pfade: Zugang durch Selbstversorgung und Zugang durch Kauf. Viele Kleinbauern in den Entwicklungsländern fehlt es an geeigneten Flächen und Zugang zu Saatgut, Dünger u.w. mangels finanzieller Mittel. Sie sind deshalb oft nicht in der Lage den Hunger lokal/regional zu beseitigen.
Landwirtschaftliche Betriebe, die in den Industrieländern und zunehmend in den Schwellenländern für den Markt produzieren, entscheiden sich in der Regel für die ökonomischsten Produkte., d.h. die Preise bestimmen, ob Nahrungsmittel oder nachwachsende Rohstoffe produziert werden. Das führt nicht zwingend zu einer Überwindung des Hungers und der Unterernährung. Produktionssteigernde Maßnahmen zur Verbesserung der Unterversorgung werden in der Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft gesehen. Maßnahmen zur Rationalisierung der Anbauverfahren können die Kleinversorgung und die Erwerbsarbeit (in kleinbäuerlichen Betrieben) erschweren.

Wie wird das hier gesehen. Meine Frage bezieht sich insbesondere auf "die Produktion für den Markt". Das Versprechen der konservativen Wirtschaftstheorien - "der Markt wird für den Einzelnen Menschen das optimale Ergebnis erzielen" - hat sich bisher nicht erfüllt. Wird der Markt es unter den zu erwartenden erschwerten Bedingung schaffen?
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2015 20:59

Stell dich nicht so blöd an, und versuch endlich mal selber zu denken.

....für den Markt produzieren, entscheiden sich in der Regel für die ökonomischsten Produkte., d.h. die Preise bestimmen, ob Nahrungsmittel oder nachwachsende Rohstoffe produziert werden.

Wie stellst du dir eine Produktion vor, die sich nicht an ökonomischen Maßstäben orientiert? Wo gibts Betriebsmittel und Arbeitskräfte ohne ökonomisches Interesse? Der effizientiste, und somit auch ökologischste Weg ist auch der billigste und nachhaltigste Weg. Kein Weg der "Kleinbäuerlichkeit" kann ökologische, ökonomische und physikalische Gesetze aushebeln, und noch billiger, oder gar besser produzieren. Die sog. Kleinbauern in Entwicklungsländern hungern selbst. Sie verschwenden das Land, das so dringend nachhaltig genutzt werden sollte.

Jede Organisation, die für Entwicklungsländer die "Kleinbäuerlichkeit" anpreist und fordert, ist ein Faschistenhaufen. Sie riskiert für ihre Ideologie nicht nur Menschenleben, sondern sie opfert sie bewusst, um damit beim durchschnittsdummen Europäer Spendengelder zu erbetteln. Sie weiß auch ganz genau, dass diese ausbleiben, sobald sich die Situation nur merklich bessert. Misereor und Co werden also auch weiterhin alles in ihrer Macht stehende tun, um das Elend in der Welt zu vergrößern.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Okt 20, 2015 21:37

Zitat aus TAB 2011:
Die Subventionen (der Industriesataaten) haben zur Folge, dass sich die Weltmarktpreise für die betref-
fenden Agrargüter auf einem relativ niedrigen Niveau bewegen. Die Weltbank hat in einer Simulation berechnet, dass
sich bei einem vollständigen Abbau der
Agrarsubventionen der Preis für Reis um 33%, für Zucker um 40%, für Milch um 20 bis 40% und für Weizen um 5 bis 10
% erhöhen würde (Aksoy/Beghin 2005, nach Nowak-Lehmann Danzinger 2009, S.25). Eine Folge solcher »künstlich« niedrigen Weltmarktpreise für Nahrungsmittel ist eine geminderte Wettbewerbsfähigkeit der Produzenten von Agrargütern in Entwicklungsländern, die ggf. bestehende Wettbewerbsvorteile (z.B. günstige natürliche Produktionsbedingungen, niedrige Lohnkosten) nicht voll ausschöpfen können. Aus diesem
Grund trägt die Landwirtschaft als wichtiger Wirtschaftssektor in vielen Entwicklungsländern nur wenig zur ökonomischen Entwicklung bei. Darüber hin-aus werden die betreffenden Länder von Nahrungsmittelimporten aus Industriestaaten abhängig.

Wie sieht man das hier?
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 22:12

Pevo hat geschrieben:Das Büro für Technikabschätzung beim deutschen Bundestag (TAB) äußert sich zu den oben genannten Zahlen sinngemäß wir folgt:
Für die Verbesserung der Zugänglichkeit zu Nahrungsmitteln der hungernden Bevölkerung sieht das TAB zwei Pfade: Zugang durch Selbstversorgung und Zugang durch Kauf. Viele Kleinbauern in den Entwicklungsländern fehlt es an geeigneten Flächen und Zugang zu Saatgut, Dünger u.w. mangels finanzieller Mittel. Sie sind deshalb oft nicht in der Lage den Hunger lokal/regional zu beseitigen.


Genau so muss es aussehen, Afrika kann sich selbst ernähren, die Böden dazu haben die.
Und nun suche mal bitte, was der Weltagrarbericht davon berichtet und was dort nicht erwähnt wird!

fehlt es an geeigneten Flächen und Zugang zu Saatgut,
Dünger, Pflanzenschutz wird gestrichen... und das Saatgut fällt nach deren Vorstellungen vom Himmel?
Warum hat die Milliardenindustrie trotz großzügiger Förderung kein freies Saatgut anzubieten?


Überwindung des Hungers und der Unterernährung. Produktionssteigernde Maßnahmen zur Verbesserung der Unterversorgung werden in der Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft gesehen. Maßnahmen zur Rationalisierung der Anbauverfahren können die Kleinversorgung und die Erwerbsarbeit (in kleinbäuerlichen Betrieben) erschweren.


Die "Projekte kleinbäuerliche Landwirtschaft in Afrika sind alle immer wieder gescheitert, das Erschlagen von Gutsbesitzern dort führte nach 3 Jahren in die Hungerkatastrophe.
Das dort Millionen kleinbäuerliche Betriebe vor sich hin wurschteln ist natürlich auch zu beachten, diese brauchen Bildung, Dünger, Pflanzenschutz und Saatgut.
Da die NGOs dort aber große Kampagnen vom "Teufel" Zuchtunternehmen verbreitet haben, wird das mit dem Saatgut, Dünger und Pflanzenschutz sehr schwierig werden, wenn nicht gar für mindestens eine Generation ausgeschlossen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Okt 20, 2015 22:18

Allerdings brauchen sie spezielle Konzepte, für ihre Region.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 22:28

Pevo hat geschrieben:Wie sieht man das hier?


Der kleinbäuerliche Betrieb, der 95% nur für seine eigene Ernährung produziert, dem ist der Weltmarktpreis egal, der kennt den nicht mal.
Die deutsche Biolandwirtschaft kann auch nicht mithalten, mit den Billiglohnländern, trotz weltweit höchster Subventionierung dieser.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 22:30

Südbaden Bauer hat geschrieben:Allerdings brauchen sie spezielle Konzepte, für ihre Region.


Greenpeace kann das aus der Hamburger Hafencity ohne die Verhältnisse vor Ort zu kennen :wink:

Sicher brauchen die für jede Region eigene Konzepte und Strategien, ein sehr interessantes überall anwendbares Konzept hat beispielsweise Monsanto.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Okt 21, 2015 7:37

Informationen aus dem Weltagrarbericht:

Bild
Die Landwirtschaft ist bis heute die wichtigste Erwerbsquelle und der größte Wirtschaftszweig der Welt. Ein Drittel aller arbeitenden Menschen ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Millionen von Kleinbauern, Subsistenzlandwirten, Hirten, Fischern und Indigenen produzieren in Asien und Afrika meist auf kleinsten Flächen den größten Teil aller Lebensmittel, die die Menschheit vertilgt. Für die Agrarpolitik, ihre interna-tionalen Institutionen und auch für die private und öffentliche Forschung waren Subsistenz- und Kleinbauern jahrzehntelang nur rückschrittliche „Auslaufmodelle” einer vorindustriellen Wirtschafts-weise. „Wachse oder weiche!” lautete mit wenigen Ausnahmen seit über 50 Jahren das kapitalistische wie sozialistische Fortschritts-Credo. Nur größere wirtschaftliche Einheiten seien imstande, durch moderne und rationalisierte Anbaumethoden, in erster Linie durch erhöhten Chemie- und Maschinen-einsatz, die erforderliche globale Produktionssteigerung zu erbringen


Ist die Darstellung richtig?

Ist es richtig, dass in D seit 1989 ca. 400.000 Betriebe aufgegeben – weil sie nicht in der Lage waren, dem Rationalisierungstrends zu folgen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Okt 21, 2015 7:46

Südbaden Bauer hat geschrieben:Allerdings brauchen sie spezielle Konzepte, für ihre Region.

Das „spezielle Konzept“ dieser vermeintlichen Weltverbesserer führt dazu, das die armen Afrikaner für einheimisches Geflügel das Doppelte des deutschen Preises zahlen müssen – und das bei nur 100 Euro Einkommen.
Auf so einen Unfug können nur moderne Wirtschaftstheoretiker kommen, die lassen voll am Markt vorbei produzieren und wundern sich anschließend, dass sie keine Käufer finden.
Vor 100 Jahren in D, das große Schweinemorden der modernen Wirtschaftstheoretiker:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinemord
Im Jahr drauf begann dann der „Steckrübenwinter“, einer Hungersnot mit hunderttausenden Opfern, da ging die moderne Wirtschaftstheorie auch nicht auf.
Wer selbst nicht vorleben mag, was er anderen predigt, der ist als Ratgeber nicht zu gebrauchen. Das trifft uneingeschränkt auf all diese vermeintlichen Weltverbesserer zu. Sie haben genug Geld und Möglichkeiten, in D am eigenen Leibe vorzuexerzieren, was sie armen Afrikanern aufzwängen wollen – sie machen es nicht.
Sie fördern nichts Kleinbäuerliches, sie geben kein freies Saatgut ab, sie nutzen keine alten Rassen. Nein, in der Masse verweigern sie sogar die Aufnahme so erzeugter Lebensmittel. Das bestialische Morden dieser kriminellen Organisationen hört erst auf, wenn ihnen radikal jegliche Unterstützung entzogen wird.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Okt 21, 2015 7:48

Pevo hat geschrieben:... weil sie nicht in der Lage waren, dem Rationalisierungstrends zu folgen?

Nein, weil es nicht genug Boden und solvente Kunden gab. Zwar nicht immer zutreffen, aber: Das kannst einigermaßen so verstehen, wie ein sportlicher Wettbewerb. Der jeweils Schlechtere scheidet aus. Würden mehr Konsumenten gezielt beim Schlechteren einkaufen, würde es sich abbremsen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Okt 21, 2015 7:55

H.B. hat geschrieben:Würden mehr Konsumenten gezielt beim Schlechteren einkaufen, würde es sich abbremsen.


Würde nur ein Bruchteil dieser unzähligen Schwätzer tatsächlich so handeln und bevorzugt entsprechende Produkte kaufen, dann wäre der Schlechteste der absolute Hauptgewinner. Tatsächlich lohnt es nicht einmal, Produkte aus Kleinbetrieben getrennt zu erfassen weil niemand dafür auch nur einen Cent mehr ausgibt. Es wird nur munter schwadroniert, das kostet ja nix.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Okt 21, 2015 8:01

@borger 100pts :klee: Oft ist es sogar so, dass Kleinbetriebe gezielt verteilt miterfasst werden, um eine einheitliche gleichbleibende Qualität zu halten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Okt 21, 2015 8:22

Pevo hat geschrieben:Ist es richtig, dass in D seit 1989 ca. 400.000 Betriebe aufgegeben – weil sie nicht in der Lage waren, dem Rationalisierungstrends zu folgen?


Da wurde die Auflösung der Abschottung der EU begonnen, die Tonne Getreide kostete nicht mehr 500 DM sondern nur noch 200.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsam ... 9Cberblick
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Okt 21, 2015 9:13

http://www.zeit.de/2015/05/teff-aethiopien-getreide

Der bewusste deutsche Esser entdeckt die Frucht des Kleinbauern im armen Afrika und nun muss man einen Exportstopp verhängen, sonst verhungern die armen Afrikaner und nur wenige Bauern würden reich werden durch den Export, aber da kommt der Holländer ins Spiel ...verrückte Welt nicht?! :mrgreen:
Pevo, es wird immer wuschiger oder?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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