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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 10:35

Dann leb in Deiner Welt, Du hast das UBA ja auch nicht angezweifelt...
Dann musst Du auch damit leben, als Gläubiger dazustehen.

Allein die deutsche Speerspitze Deines Berichts streut Dir Sand in die Augen, immerhin landen 2/3 des deutschen Bio-Getreides im Tiermagen...
Und wie sollte ökologische Landwirtschaft ohne Tiere funktionieren?

Der Weltagrarbericht widerspricht sich doch selbst, damit kann man halt einige beeindrucken, ähnlich wie Salafisten den Koran verteilen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Okt 20, 2015 10:45

Todde hat geschrieben:Dann leb in Deiner Welt, Du hast das UBA ja auch nicht angezweifelt...
Dann musst Du auch damit leben, als Gläubiger dazustehen.

Allein die deutsche Speerspitze Deines Berichts streut Dir Sand in die Augen, immerhin landen 2/3 des deutschen Bio-Getreides im Tiermagen...
Und wie sollte ökologische Landwirtschaft ohne Tiere funktionieren?

Der Weltagrarbericht widerspricht sich doch selbst, damit kann man halt einige beeindrucken, ähnlich wie Salafisten den Koran verteilen.

Na dann - leb Du in Deiner Welt!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 11:00

Du kommst mit Dingen an und kannst nur Phrasen weitergeben, wenn diese dann seziert werden ist wie immer nichts weiter zu hören.
Du könntest doch einfach mal anfangen Deine Meinung zu vertreten, anstatt Dir ausschließlich eine Meinung vorgeben zu lassen.
Und der Verweis auf 3k Kalorien ist einfach eine rechnerische Größe, bezieht sich auf die Getreideproduktion. Es kann aber nicht weltweit ausschließlich Qualitätsweizen erzeugt werden, dazu gibt es zu viele natürliche und gesetzliche Faktoren.
In Dänemark erzeugt man kaum noch Qualitätsweizen, dort hat man die Stickstoffdüngung gesetzlich runtergefahren...
Und das wird in Deutschland auch irgendwann so geschehen, dann erzeugen wir 90% Futtergetreide, dass dann aber keiner haben will, weil es kaum noch Nutztiere gibt, die dieses verwerten könnten.... Bleibt der Export oder Tank, aber laut Weltagrarbericht erzeugen wir ausreichend Kalorien :roll:

Und mich würde interessieren, ob Du wesentlich mehr Brot essen willst und da kommen dann statt Wurst, Tomatenscheiben und Salatblätter drauf.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Okt 20, 2015 12:03

Todde hat geschrieben:Du könntest doch einfach mal anfangen Deine Meinung zu vertreten, anstatt Dir ausschließlich eine Meinung vorgeben zu lassen.

Todde, ich vertrete hier schon meine eigene Meinung, die ich mir aus den unterschiedlichsten Quellen bilde (u.a. auch LT). Das machst DU doch nicht anders. Oder kennst Du die Auswirkungen von z. b. grüner Gentechnik oder Antibiotika aus eigener Forschung. Dich überzeugen doch lediglich andere Argumente/Faktoren als mich – die setzt Du dann als absolute Wahrheit.
Meine Meinung sollte Dir eigentlich aus meinen zahlreichen Beiträgen bekannt geworden sein. Sie stützt sich auf das Ergebnis menschlichen Produzierens und Konsumierens, insbesondere der letzten 50 Jahre. Mit der Perspektive des kommenden Bevölkerungswachstums zeigen diese Ergebnisse erhebliche Risiken für die Ökosysteme und den damit verbundenen Risiken für ein halbwegs friedliches Leben auf der Erde an. Da ist sich der größte Teil der aufgeklärten Menschheit seit Jahren einig, dass es so nicht weitergehen kann. Es ist ein Veränderungsprozess (Transformation) erforderlich (der bereits begonnen hat), für den es kein allgemeingültiges Konzept gibt. Die bisherigen Ergebnisse stehen leider nicht im Einklang mit den theoretischen Erkenntnissen. Das hat auch mit unterschiedlichen Interessen zu tun, die wenig Rücksicht auf Notwendigkeiten nehmen. Politik kann da nur Kompromisse ermöglichen. Die wiederum orientieren sich an den jeweiligen Machtverhältnissen.- Veränderungsbedarf besteht für alle Gruppen der Gesellschaften – eben auch für die LW – da ist für mich der Weltagrarbericht eine Orientierungsgröße.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 12:35

Es ging mir eben einfach darum, was sollen diese 3k Kalorien darstellen und da kommt von Dir keine Antwort auf meinen Einwand.
Kalorien aus minderwertigem Fusarienmais, Futtergerste oder anderem Futtergetreide wird da mit eingerechnet, dann müsste man dafür auch angeben, wer denn genau dieses Getreide und Mais essen soll!
Bei den erzeugten Produkten aus der Landwirtschaft gibt es nun keine Konstante, die findet in der Natur statt.
Du kannst ja, wenn es Dir persönlich zu schwer ist selbst darauf zu kommen, die entsprechenden Aussagen im Bericht dazu raussuchen...
Dazu ist nämlich Stille im Walde dort, ebenso bei anderen Themen, die suchen sich Aussagen zusammen, die denen in den Kram passen, lassen aber wichtige weiterführende Aussagen dazu unter den Tisch fallen.
Wie nennt man das? Cherrypicking?

Wie Borger schon geschrieben hat, alles was diese Organisationen bislang geleistet haben sind hohle Phrasen,
freies Saatgut "züchten" die seit 25 Jahren, ohne Erfolg oder überhaupt etwas anbieten zu können. Medial sieht das ganze aber nach fast 3 Dekaden Erfolglosigkeit und Abermillionen staatlicher Zuwendung zwar anders aus, Arte hat da immer wieder was im Programm, aber auf dem Feld kommt bis heute nichts an. Vermutlich landet zu viel dieser Fördergelder in Hochglanzbilder, um die Daseinsberechtigung zu mindest über die Medien zu vermitteln.
Die Philosophien, die mal dahinter standen sind heute dem Gewinnstreben gewichen, es sollen mehr und mehr staatliche Gelder eingesackt werden und Spenden generiert werden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Okt 20, 2015 13:36

Und zweitens nützt es mit nichts, wenn ich Weizen erzeuge und die "Kalorien" im tiefen Afrika benötigt werden, wenn diese die nicht bezahlen können.

Sehe ich auch so, aber hast du nicht mal irgendwas von Produktionssteigerungen bis 2050 in Europa, dass wir die Welt ernähren können, gesagt.
Bei diesem Punkt bin ich auch bei Pollmer anderer Meinung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 13:41

Südbaden Bauer hat geschrieben:
Und zweitens nützt es mit nichts, wenn ich Weizen erzeuge und die "Kalorien" im tiefen Afrika benötigt werden, wenn diese die nicht bezahlen können.

Sehe ich auch so, aber hast du nicht mal irgendwas von Produktionssteigerungen bis 2050 in Europa, dass wir die Welt ernähren können, gesagt.
Bei diesem Punkt bin ich auch bei Pollmer anderer Meinung.


EU?
Weltweit muss bis 2050 vermutlich mindestens doppelt so viel produziert werden wie heute - wenn man die wachsende Bevölkerung ernähren möchte.
Dazu gibt es ja auch andere Aussagen, einfach die Produktion halbieren, dann werden es erst gar nicht so viele... Das kann man zwischen den Zeilen des Weltagrarberichts lesen und wird von vielen anderen Organisationen so auch gesehen.
Weniger Menschen, weniger benötigte Nahrungsmittel, mehr Platz für den Wolf.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Okt 20, 2015 13:43

Todde, du musst mir nicht mehr sagen, wer böse ist und wer nicht, weiß ich mittlerweile selber.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2015 14:01

Pevo hat geschrieben:Die Universität Hohenheim stellt die wissenschaftlich Qualität des Berichtes nicht in Frage. -Für mich kein Grund, den Weltagrarbericht als unseriöse Quelle zu bezeichnen.

Die Uni Hohenheim hängt am Tropf einer grünen Landesregierung. Was glaubst du, was die sonst noch alles tun? Das Grethe-Pamphlet kommt nicht von "ungefähr". Du wirst doch nicht so naiv sein, und glauben, unter grüner Fuchtel gäbe es noch sowas ähnliches wie Wissenschaft? Bestenfalls wird sich ausgeschwiegen.....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2015 14:10

Pevo hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:..........Ich hatte ja gehofft, dass Pevo seine Pause im Landtreff dazu genutzt hätte, sich ins Thema einzuarbeiten, und hatte mich gefreut, als wieder von ihm zu hören war. Es hat sich nichts geändert. Er meint es so gut, dass er nicht merkt, was er Schlechtes tut.

Sein Satz: "Gerade diese Stärke gibt und einen Handlungspielraum für Veränderungen" sagt ja schon sehr viel. Er sieht Bedarf nach Veränderung - es interessiert ihn aber nicht im Geringsten, ob diese Veränderung zum Besseren, oder zum Schlechteren führen sollte.

Doch, es hat sich vieles gändert, u.a. hätte ich mich vor Monaten über diesen Beitrag geärgert - heute macht er mich traurig!
Geändert hat sich nicht mein grundsätzlicher Respekt vor nachhaltig wirtschaften Landwirten.

Mal abgesehen davon, dass dir zweifelsfrei das Feedback fehlt, nachhaltiges landwirtschaftliches Wirtschaften zu erkennen und zu definieren, sehe ich auch keinen Grund, warum du dich bezüglich der Arbeit der Bauern ärgerst, oder du deswegen trauerst - schließlich weißt du ja auch zu keinem Zeitpunkt, was der Bauer zu welcher Zeit aus welchem Grund macht.
Traurig stimmen kann es hunderttausende ehrlich arbeitende Bauernfamilien, dass interessierte Konsumenten wie du den Faschisten in permanent schlechter Absicht mehr Vertrauen entgegen bringst, als den Familien, die tagtäglich dafür sorgen, dass du Zugang zu den besten, ökologischsten und gesündesten Lebensmittel aller Zeiten hast - und aus dieser Wohlstandsdekadenz heraus noch gezwungen siehst, deren Arbeit in bevormundender Überheblichkeit zu kritisieren.
Versuch mal eine Woche von dem zu Leben, was dir die Faschisten anbieten können?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2015 14:15

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Dann leb in Deiner Welt, Du hast das UBA ja auch nicht angezweifelt...

Na dann - leb Du in Deiner Welt!

Muss er ja. Er lebt und arbeitet wie alle anderen Bauern auch, von und mit der Natur. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Arbeit zu verrichten, und wenn sie verboten wird, eben aufzuhören. Man kann sich in praktischer Arbeit nicht in ein Paralleluniversum verschieben.
Du hast es da wesentlich einfacher, und kannst noch so falsch machen, was du willst - es wird sich nicht auf dein Wohlergehen auswirken - und auch nicht auf die Nahrungsmittelversorgung. Wenn jeder Bürger soviel Zeit und Energie mit "Nachhaltigkeit" verprassen würde, wäre die Welt längst untergegangen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Okt 20, 2015 15:15

Zitat H.B.
dass dir zweifelsfrei das Feedback fehlt, nachhaltiges landwirtschaftliches Wirtschaften zu erkennen und zu definieren

H.B. ich denke das kann ich sehr wohl. Ich erkenne das auch an den kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen der LW: Stickstoffreduzierung, Pestizidoptimierung, größere Flächen in der Tierhaltung usw. Ich gehe im Übrigen bei einer nachhaltigen LW nicht von „unbeeinflussten“ Ökosystemen aus, sondern stelle eher die Frage. Wie weit darf eine Kulturlandschaft bestehende Ökosysteme verändern/Belasten……..
Ich spiele den Ball mal vorsichtig zurück: Ich gehe davon aus das Du ein kompetenter LW bist, frage mich aber, ob Dein Feedbck ausreicht, die umfassenden Nachhaltigkeits- bzw. Transformationsthemen ebenso kompetent zu diskutieren.
Wie Du bemerkt hast, geht es hier ja nicht nur um die LW, sondern um alle gesellschaftlichen Bereiche. Deshalb hatte ich Carsten um eine Verschiebung des Themas in Aktuelles und Allgemeines gebeten.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2015 16:13

Pevo hat geschrieben:Zitat H.B.
dass dir zweifelsfrei das Feedback fehlt, nachhaltiges landwirtschaftliches Wirtschaften zu erkennen und zu definieren

H.B. ich denke das kann ich sehr wohl. Ich erkenne das auch an den kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen der LW: Stickstoffreduzierung, Pestizidoptimierung, größere Flächen in der Tierhaltung usw. Ich gehe im Übrigen bei einer nachhaltigen LW nicht von „unbeeinflussten“ Ökosystemen aus, sondern stelle eher die Frage. Wie weit darf eine Kulturlandschaft bestehende Ökosysteme verändern/Belasten……..
Ich spiele den Ball mal vorsichtig zurück: Ich gehe davon aus das Du ein kompetenter LW bist, frage mich aber, ob Dein Feedbck ausreicht, die umfassenden Nachhaltigkeits- bzw. Transformationsthemen ebenso kompetent zu diskutieren.
Wie Du bemerkt hast, geht es hier ja nicht nur um die LW, sondern um alle gesellschaftlichen Bereiche. Deshalb hatte ich Carsten um eine Verschiebung des Themas in Aktuelles und Allgemeines gebeten.

Jeder Bauer versucht seit jeher mit so wenig Düngung un Pflanzenschutz wie möglich, das beste Ergebnis zu erreichen, denn das ist SEIN Gewinn. Jeder Verlust, und jeder Mehraufwand geht 1:1 vom Gewinn weg. Eine Kulturlandschaft belastet kein Ökosystem, sondern bereichert es. Pevo, du musst versuchen, das Thema Nachhaltigkeit als Ganzes zu verstehen. Es gibt zehntausende kleine Punkte, die tagtäglich von allen Seiten ineinander fließen. Die Landwirtschaft beweist täglich aufs Neue, wie es geht - und das schon viele Jahrzehnte. Sie wird es auch weiterhin im Rahmen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse tun - so es ihr denn von politischer Seite aus erlaubt ist. Die Politik macht, was der Wähler will, und der Wähler will das, was er von Politik und Medien vorgelogen bekommt. Ich bin mir echt nicht sicher, ob wir aus diesem Grund früher oder später zu Rückschritten gezwungen werden. Rückschritte und Verschlechterungen verletzen mich in der Ehre. Wenn es zu grob wird, könnte es sein, dass ich den Beruf an den Nagel hänge. Ich spiele nicht den Juden der Wohlstandsdekadenz.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Okt 20, 2015 16:26

H.B. hat geschrieben:Jeder Bauer versucht seit jeher mit so wenig Düngung un Pflanzenschutz wie möglich, das beste Ergebnis zu erreichen,


Jeher bezweifel ich, früher hieß es "viel hilft viel", heute weis man, der Spruch war falsch.

Die Landwirtschaft beweist täglich aufs Neue, wie es geht - und das schon viele Jahrzehnte. Sie wird es auch weiterhin im Rahmen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse tun - so es ihr denn von politischer Seite aus erlaubt ist.


Die Landwirtschaft ist da jedenfalls weit vorne dabei oder war es mal, teilweise wird das ja heute verhindert.


Die Politik macht, was der Wähler will,

Sicher? Die Politik macht eher das, was der lautstarke Mob an Landwirtschaftsgegner will, die Masse der Wähler hat Vertrauen in die Landwirtschaft und würde sich nicht anmaßen alles besser zu wissen, vor allem ohne fachliche Bildung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2015 19:23

Du weißt schon wie ichs meine. Also ich geh mal von den letzten 30-40 Jahren aus, wo ich es selbst direkt erlebe. Das "davor" kommt aus Statistik und Erzählungen.

Mich stört an Pevos Äußerungen eigentlich nur, mit welcher Erwartung er glaubt, die praktische Landwirtschaft sollte sich an den Vorstellungen jener Organisationen orientieren, die ihn selbst belogen, getäuscht und betrogen haben. Für ihn, der die wirkliche Absicht nicht kennt, und sich dessen Auswirkungen nicht vorstellen kann, mag das nicht so schlimm sein, aber für die Bauern eben eine Provokation. Wenn wir nur Greenpeace, den BUND oder den NABU betrachten, verfügt keine dieser Organisationen über eine Person mit landwirtschaftlichen oder ökologischen Kenntnissen. Keine dieser Organisationen könnten einen von mehr als 100.000 landwirtschaftlichen Betriebe in einer Stunde einer Entscheidung führen.
Als weltumspannende Milliardenkonzerne würde man als mindestes erwarten können, einen landwirtschaftlichen Betrieb führen zu können. Sie könnten zusammenlegen, und einen Betrieb als Beispielbetrieb führen, und so ihre Art von erfolgreicher ökologischer Landwirtschaft präsentieren. Nur das werden sie nie tun, denn sie haben zwar keine Kenntnisse, aber Verstand genug, um zu wissen, dass dies in einer Blamage enden würde. Pevo hat zwar auch keine Kenntnisse, aber nicht den Verstand, seine landwirtschaftliche Inkompetenz zu begreifen.
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