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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Okt 21, 2015 21:38

H.B. hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Ich komme gerade aus einer Vorlesung der UNI HH zur Reihe „Nachhaltiger Konsum“ –

was glaubst du, wie schnell die Umwelt komplett versaut wäre, wenn nur jeder Hundertste wie du als Nachhaltigkeitstourist durch die Welt gammeln würde?


Zitat H:B:
Mein Geschäftsmodell basiert auf....... Anstand ........

Gilt das auch außerhalb Deines Geschäftsbereich?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Okt 21, 2015 21:58

Sein Geschäftsmodell
und sein Anstand gebietet es auch Fehler aufzuzeigen.

Nachhaltig an dem Nachhaltigkeitswahn sind die ganzen Symposien, Vorträge, Feiern, Veranstaltungen sicher.
Die Welt wäre ein kleines bischen sauberer, wenn man einfach darauf verzichten würde, nur dann würden auch viele Redner kein Einkommen mehr haben...
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Do Okt 22, 2015 7:16

Pevo hat geschrieben:Das erstaunt mich. Ich denke, die obige These beschreibt die Realität – die These scheint mir von nahezu allen Denkrichtungen anerkannt zu sein.


Die Realität ist, dass einige Menschen in großem Wohlstand leben während ein paar km weiter Menschen verhungern. Und was unternehmen die modernen Denker dagegen? Nichts! Sie gehen mit den Bildern von hungernden Negerkindern Spendensammeln und finanzieren daraus ihren eigenen Überfluss.
Aber wer schon erst mal ein (überflüssiges) Buch kaufen muss um zu begreifen, dass „wir“ zu viel konsumieren, wird auch das sicher nicht begreifen. Der „kapitalismuskritische“ Autor ist nichts weiter als ein kleiner Kapitalist. Er lässt andere nicht selbstlos an seinem vermeintlichen Wissen teilhaben. Nein, er nutzt die kapitalistischen Vertriebsstrukturen zur Maximierung des eigenen Gewinns – und damit geht er dann fleißig konsumieren. Der Konsumverzicht ist nur gut für andere. Am eigenen ökologischen Fußabdruck gemessen haben solche Leute absolut nichts Positives vorzuweisen.
Selbstdenken wäre da angesagt, aber ohne dafür ein Buch „Selbstdenken für Dummies“ oä. zu kaufen. Denn damit wird man bestenfalls zum sprechenden Papageienersatz.
Aber einige gefallen sich offensichtlich sehr gut in dieser Papageienrolle, wenn ihnen dann noch gelegentlich mal ein Herr Professor für das brave Nachplappern anerkennend auf die Schulter klopft, dann sind sie glücklich.
Pevo hat geschrieben:Das ist auch mein Anliegen in dem Gedankenaustausch im LT – leider wird das immer wieder mit einer Generalkritik an der LW verstanden.

Wo sind Deine eigenen Gedanken zu diesen Forderungen aus dem Weltagrarbericht?
„Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.“
„Keine Gentechnik.“
„Kein geistiges Eigentum an Saatgut.“
„Kein Biokraftstoff von Ackerflächen.“
„Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.“

Also für mich sind das lauter Widersprüche, entweder man erzeugt nach althergebrachter Weise oder ressourcenschonend, beides zusammen geht schlecht. Deshalb verzichten die Urheber für sich selbst auch auf die Beherzigung der eigenen Vorschläge. Daran kommt seltsamerweise keinerlei Kritik. Bringe doch mal wirklich eigene Gedanken zum Thema, (unpassende) Zitate hatten wir schon mehr als genug.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Okt 22, 2015 7:59

Pevo hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Ich komme gerade aus einer Vorlesung der UNI HH zur Reihe „Nachhaltiger Konsum“ –

was glaubst du, wie schnell die Umwelt komplett versaut wäre, wenn nur jeder Hundertste wie du als Nachhaltigkeitstourist durch die Welt gammeln würde?


Zitat H:B:
Mein Geschäftsmodell basiert auf....... Anstand ........

Gilt das auch außerhalb Deines Geschäftsbereich?

Was glaubst du, wie nachhaltig es gewesen wäre, wenn du bei dieser Vorlesung nicht teilgenommen hättest, und wieviel nachhaltiger es noch gewesen wäre, wenn auf die Vorlesung ganz verzichtet worden wäre? Auch Verzicht auf Überflüssiges sollte zum Leitgedanken des Umweltschutzes gehören.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Okt 22, 2015 9:40

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:.....die Chinesen sind cleverer und lamentieren nicht lange.....
Sie investieren erstmals seit der Kolonialzeit in Infrastruktur und schaffen so mehr für Afrika, ........ Ok, die Abhäängigkeiten sind immens am Ende, aber die Straßen bleiben. Und hier kann der Ochsenkarren immer noch besser fahren, als auf der Huckelpiste.....


Findest Du das Vorgehen der Chinesen ok. Was soll der Satz mit dem Ochsenkarren. LUV es tut mir leid, aber ich kann nicht glauben, dass das Weltbild eines akademisch gebildeten Menschen ist. Auf diesem Niveau hast Du in den persönlichen Begegnungen nicht argumentiert. Vieleicht sollte wir uns mal wieder treffen. Wie wär es am 25.11.15 in der UNI. Thema: Widerstand und Gegenmacht im Konfliktfeld der Agrochemie. -Anschließend auf ein Bier ins Abaton. - Was meist Du?


Wieso soll ich mir anmaßen, das Verhalten der Chinesen zu beurteilen, wenn ich nicht mal die Chance habe die Machenschaften der kirchlichen Organisationen in unserem Einflusskreis zu beeinflussen, weil diese angeblich nur Gutes tun. Die Welt nach deutscher Sichtweise zu formen haben andere Länder schon lange satt. Überall muss deutscher Einfluss und deutsche Führung draufstehen? Keiner hält die Chinesen auf, auch deine Betroffenheit nicht. Das wird die Zukunft zeigen. Und auch Indien wird sich aufmachen solche Wege zu gehen, auch da werden wir nichts dran drehen. Da können noch so viele gescheite Menschen kommen und Vorträge halten. Deutschland wird immer die Heuchelrolle spielen, weil die Abhängigkeit eines Exportlandes mit Hochtechnologie so immens ist, dass sie Lügen produzieren muss. ( Siehe Zusammenarbeit mit Iran, Saudi Arabien, China, Indien)
Übrigens kann ich nichts Verwerfliches am Ochsenkarren erkennen....ich meine, es ist doch logisch, dass der besser läuft auf Asphalt, als auf Sand oder? Versteh die Kritik da nicht.
Übrigens, die Veranstaltung zur Agrochemie suggeriert schon mal, dass diese eine Macht zu haben scheint, der es zu begegnen gilt...Kampf?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Okt 22, 2015 11:40

"Der BBE appelliert an die Politik und an die Bundesregierung jetzt die förderpolitischen Weichen so zustellen, dass die Bioenergie, gemessen an einer nachhaltigen Erzeugung und Ertragssteigerung, ihren Beitrag für den Klimaschutz und damit zugleich für die Einkommenssicherung in der Land- und Forstwirtschaft, aber auch im Anlagenbau leisten kann."

http://www.topagrar.com/news/Energie-En ... 36601.html

Nachhaltig ist nur, was sich rechnet oder? :wink:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Okt 22, 2015 11:44

Die Chinesen haben zu mindest verstanden, dass die Kleinbauern Zugang zu Märkten brauchen, funktioniert eben nur über feste Wege.
Die Herren des Weltagrarberichts glauben anscheinend, dass Kalorien auch per Internet transferiert werden können oder über Satellitenverbindungen...
Diese Problem hatte man in Deutschland auch mal, nach einem verregnetem Jahr und dadurch Unpassierbarkeit der Wege wurden das Land mit Kopfsteinpflaster überzogen.
Damit war der Handel mit Lebensmitteln ein wenig sicherer.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Okt 22, 2015 11:53

Wer kein Gewinn in seiner Investition vermutet, der wird niemals investieren. Wer nicht investiert, der erhält weder Krankenhäuser, noch Straßen, noch Schulen. Wer zu feige ist, Geld in die Hand zu nehmen und den Menschen direkt zu helfen, der ist in meinen Augen unglaubwürdiger, als die Chinesen, die wenigstens etwas schaffen, dass auch denjenigen hilft, die schon lange von unseren Hilfseinrichtungen verlassen wurden.
Wirtschaftspartnerschaft geht natürlich nur, wenn die Korruption mitgemacht wird....das geht bei uns offiziell natürlich nicht, das geht nur im Geheimen, bei Siemens, der FIFA oder der Deutschen Bank. Die Chinesen kaufen die Politiker ganz offen. :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Okt 22, 2015 12:06

LUV hat geschrieben:Wieso soll ich mir anmaßen, das Verhalten der Chinesen zu beurteilen, wenn ich nicht mal die Chance habe die Machenschaften der kirchlichen Organisationen in unserem Einflusskreis zu beeinflussen, weil diese angeblich nur Gutes tun.


100pts. :klee:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Okt 22, 2015 18:45

einerseits und anderseits :o
Zitat LUV:
.die Chinesen sind cleverer und lamentieren nicht lange.....

Nachfrage Pevo:
Findest Du das Vorgehen der Chinesen ok.(gemeint war das Engagement in Afrika)

Antwort LUV:
Wieso soll ich mir anmaßen, das Verhalten der Chinesen zu beurteilen,.......
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon cerebro » Do Okt 22, 2015 19:37

Kindergarten ?? ok, na gut

Pevo hat geschrieben:einerseits und anderseits :o
Zitat LUV:
.die Chinesen sind cleverer und lamentieren nicht lange.....

Nachfrage Pevo:
Findest Du das Vorgehen der Chinesen ok.(gemeint war das Engagement in Afrika)

Antwort LUV:
Wieso soll ich mir anmaßen, das Verhalten der Chinesen zu beurteilen,.......


An Pevo gerichtet:
borger hat geschrieben:Wo sind Deine eigenen Gedanken zu diesen Forderungen aus dem Weltagrarbericht?
„Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.“
„Keine Gentechnik.“
„Kein geistiges Eigentum an Saatgut.“
„Kein Biokraftstoff von Ackerflächen.“
„Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.“
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Okt 22, 2015 20:26

cerebro hat geschrieben:Kindergarten ?? ok, na gut

Pevo hat geschrieben:einerseits und anderseits :o
Zitat LUV:
.die Chinesen sind cleverer und lamentieren nicht lange.....

Nachfrage Pevo:
Findest Du das Vorgehen der Chinesen ok.(gemeint war das Engagement in Afrika)

Antwort LUV:
Wieso soll ich mir anmaßen, das Verhalten der Chinesen zu beurteilen,.......


An Pevo gerichtet:
borger hat geschrieben:Wo sind Deine eigenen Gedanken zu diesen Forderungen aus dem Weltagrarbericht?
„Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.“
„Keine Gentechnik.“
„Kein geistiges Eigentum an Saatgut.“
„Kein Biokraftstoff von Ackerflächen.“
„Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.“


Zu Kindergarten: Stimmt - kennzeichet aber die uneineitlichen (je nach Situation) Beiträge, einiger Teilnehmer. Ich bin zwar bemüht, die Beiträge emotionsfrei zu gestalten - einige Beitäge sind dbzgl. schon eine Herausforderung. (der Nicht-LW hat gefühlt nur eine Chance, wenn er die Meinung der "Platzhirsche" teilt)
Zu "an Pevo gerichtet": Ich bin gerage dabei, eine Antwort zu schreiben (kommt vielleicht erst morgen), die versucht, die Diskussion am Thema zu halten. Leider werden immer wieder Einwürfe gemacht, die dieses Bemühen behindern. - Vielleicht ist das die generelle Schwäche eines Forums.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Okt 22, 2015 21:51

Pevo, du strampelst wie ein Weltmeister - es fehlen nur noch die Pedale
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Okt 22, 2015 22:20

Pevo hat geschrieben:Zu Kindergarten: Stimmt - kennzeichet aber die uneineitlichen (je nach Situation) Beiträge, einiger Teilnehmer. Ich bin zwar bemüht, die Beiträge emotionsfrei zu gestalten - einige Beitäge sind dbzgl. schon eine Herausforderung. (der Nicht-LW hat gefühlt nur eine Chance, wenn er die Meinung der "Platzhirsche" teilt)
Zu "an Pevo gerichtet": Ich bin gerage dabei, eine Antwort zu schreiben (kommt vielleicht erst morgen), die versucht, die Diskussion am Thema zu halten. Leider werden immer wieder Einwürfe gemacht, die dieses Bemühen behindern. - Vielleicht ist das die generelle Schwäche eines Forums.


Die Schwäche eines Forums ist, dass man Sarkassmus, Witz, Betonungen, Wut etc. etc. nicht adäquat rüberbringen kann oder nicht die richtigen buttons dafür hat. Wer jedes Wort wörtlich nimmt und darf sich aber nicht wundern, dass Geschriebenes häufig nicht dem Niveau entspricht, das man erwartet... :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 7:03

Borger, meine Meinung vertrete ich hier doch regelmäßig. Auch Zitate können die eigene Meinung zum Ausdruck bringen.
Wenn man die Entwicklung der letzten Jahre verfolgt hat, stellt man eine wachsende Zahl von Krisen fest. Meiner Meinung nach stehen sie in einem Zusammenhang. Sie zeigen meiner Meinung nach einen Epochenwechsel an, deren Bedeutung man erst in den nächsten Jahrzehnten beurteilen kann. (die Ideale der französischen Revolution – Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit - befinden sich noch heute in der Umsetzung). Auch wenn Du diesen Begriff unter „Geseiere“ abbuchst: man spricht bei diesem Epochenwechsel von „Transformation“. Die sollte man möglichst gestalten/beeinflussen, damit sie nicht zum Desaster wird. Eine konfliktfreie Transformation wird es nicht geben (siehe die Beiträge hier).
Die globale LW ist nicht nur nach meiner Meinung im Zuge der Transformation in erheblichem Umfang betroffen – Beispiele: stark gefährdete Ökosysteme,Klimawandel,Hunger, Unterernährung, die sich gegenseitig beeinflussen.
Mich interessiert die die Frage: Welche Handlungsspielräume hat die LW (in Verbindung mit den Konsumenten) für die Transformation – und welche Maßnahmen stehen zur Verfügung? Vor diesem Hintergrund habe ich zunächst einige allgemein anerkannte Zustandsfakten aufgeführt, die ich hier noch einmal wiederhole:
1. Die weltweit produzierte Nahrungsmittelmenge wie auch der Zugang zu Nahrungsmitteln werden entscheidend von ökonomischen Rahmensetzungen und dem Handel mit Agrargütern beeinflusst
2. Die landwirtschaftliche Produktion würde heute theoretisch ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren. Die wachsende Weltbevölkerung und die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten erfordert eine signifikante Erhöhung des Nahrungsmittelangebotes.
3. Nachernteverluste von 25% (Körnerfrüchte) bis 50% (Obst und Gemüse). Die Verluste werden zurückgeführt auf Schwächen in Transport, Verarbeitung, Lagerung. Hinzu kommt eine Verschwendung (vornehmlich in Industrienationen), die in den USA theoretisch ca. 1400 kcal pro Kopf betragen soll.

Bei den zukünftigen Handlungsoptionen werden in der Literatur u.a. die von Dir (Borger) aufgeführten Themen genannt:
a. Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.“
b. Einsatz grüner Gentechnik.
c. Freies Saatgut.

Biokraftstoff von Ackerflächen / Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zähle ich zu den Zustandsfakten:
4. Konkurrierende Interessen zwischen Nahrungsmittelproduktion und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Bevor eigene Meinungen zu „Borger a/b/c“ geäußert werden können, sollte man mM die Grundlagen der Bewertung kennen. Deshalb werden ich den nächsten Beiträgen weitere bekannte Zustandsfakten aufzählen.
Pevo
 
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