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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 15:08

LUV hat geschrieben:Ich finde, das Zitat von v. Weizsäcker so treffend, dass ich mir gar keine andere Erklärung mehr vorstellen kann. Es wird auch keine irgendwie geartete Transformation geben, dafür müsste man die Weltbevölkerung komplett austauschen. Es gibt hier und da Innovationen, es wird hier oder da Veränderungen in einigen Ländern geben. Insgesamt wird es eine Zukunft geben, diese aber mit einem Begriff zu kreieren und Menschen steuern zu wollen, das geht in die Hose. Warum auch?

Luv, da weißt Du mehr als andere. Aber ich fürchte, du könntest daneben liegen. Wenn wir eines Tages da oben sitzen und uns die kleine Erde anschauen, wirst Du "klein bei" geben müssen. Ich pack, wenn es soweit, ne Kiste Hefeweizen ein. Hoffentlich bleiben wir da oben vom Klimawandel verschont.
Gruß
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Fr Okt 23, 2015 15:14

Pevo hat geschrieben: (die Ideale der französischen Revolution – Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit - befinden sich noch heute in der Umsetzung).

Ja richtig, die Französische Revolution. Ergebnis: Nix Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit. Erst die Mordbande der Jakobiner und dann ging das Morden unter Napoleon an anderer Stelle weiter. Diese Protagonisten hatten niemals die Absicht, ihre Parolen in die Tat umzusetzen und so kamen Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit auch erst nach deren Ableben.
Die Lehre (nicht nur) aus dieser Geschichte sollte sein, das nur Taten und nicht (leere) Worte zählen.
Und Krisen. Nein, die haben nicht wirklich zugenommen, es wird nur mehr in Krisenstimmung berichtet.
Pevo hat geschrieben:Die globale LW ist nicht nur nach meiner Meinung im Zuge der Transformation in erheblichem Umfang betroffen – Beispiele: stark gefährdete Ökosysteme,Klimawandel,Hunger, Unterernährung, die sich gegenseitig beeinflussen.

Schrecklich. Nur warum bist ausgerechnet Du so arg betroffen während die Landwirte ganz gelassen bleiben? Frag doch mal deutschstämmige Farmer in Namibia, was die für Sorgen haben.
Pevo hat geschrieben:Mich interessiert die die Frage: Welche Handlungsspielräume hat die LW (in Verbindung mit den Konsumenten) für die Transformation – und welche Maßnahmen stehen zur Verfügung?

Die Landwirtschaft hat so gut wie keinen Spielraum, König Konsument diktiert ihr durch sein Kaufverhalten, was sie zu erzeugen hat. Beispiel: Mageres Schweinefleisch. Es war nicht so, dass die Bauern unbedingt diese Magerschweine wollten, ganz im Gegenteil. Nur die Preisabschläge für Fettschweine ließen ihnen keine andere Wahl. Fettes Schweinefleisch war nicht mehr absetzbar. Ebenso würden alle Bauern, ob sie es gut finden oder nicht, Bio erzeugen, wenn denn König Kunde nur noch Bio kaufte. Soweit wird es nie kommen, weil die negativen Auswirkungen schon lange vor Erreichen des Ziels unübersehbar groß werden und die lieben Konsumenten schleunigst zurück rudern.
Pevo hat geschrieben:Vor diesem Hintergrund habe ich zunächst einige allgemein anerkannte Zustandsfakten aufgeführt, die ich hier noch einmal wiederhole:
1. Die weltweit produzierte Nahrungsmittelmenge wie auch der Zugang zu Nahrungsmitteln werden entscheidend von ökonomischen Rahmensetzungen und dem Handel mit Agrargütern beeinflusst
2. Die landwirtschaftliche Produktion würde heute theoretisch ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren. Die wachsende Weltbevölkerung und die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten erfordert eine signifikante Erhöhung des Nahrungsmittelangebotes.
3. Nachernteverluste von 25% (Körnerfrüchte) bis 50% (Obst und Gemüse). Die Verluste werden zurückgeführt auf Schwächen in Transport, Verarbeitung, Lagerung. Hinzu kommt eine Verschwendung (vornehmlich in Industrienationen), die in den USA theoretisch ca. 1400 kcal pro Kopf betragen soll.

Mir scheint, Du sitzt im Himmel auf Wolke 7 und blickst durch eine Milchglasscheibe auf die Erde. Sicher eine super Position, um globale Warenströme zu transformieren, aber das ist nicht die Realität sondern die Flucht vor der Realität. Die ist auch zwingend erforderlich, um darin einen Lösungsansatz zu finden:
Pevo hat geschrieben:a. Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit ökologischem Landbau.
b. Einsatz grüner Gentechnik.
c. Freies Saatgut.

Die DDR hatte die Landwirtschaft industrialisiert um Ressourcen zu sparen. Eine kleinbäuerliche Struktur braucht für gleiche Produktionsmengen erheblich mehr Ressourcen, deshalb wird es auch teurer.
Ebenso wird es teurer, minderwertiges Saatgut auszusäen, nur weil es frei ist. Und eine Bezugsquelle für hochwertiges Saatgut, welches von selbstlosen Züchtern frei zur Verfügung gestellt wird, konntest Du bisher ja nicht beibringen.
Ja, noch nicht einmal eine plausible Erklärung, warum unbedingt das Saatgut frei sein muss. Die kapitalismuskritischen Autoren Deiner vermeintlich geistreichen Werke verschenken diese auch nicht, keinen Handschlag machen sie umsonst, es zählt immer nur der eigene Profit. 70 Jahre vollen Urheberschutz ohne jegliche Inhaltsüberprüfung auf jeden Schund nehmen sie zum eigenen Vorteil gerne mit.
Aber dem Kartoffelzüchter, der nach jahrelangen harten Zuchtanstrengungen für die Anerkennung als Sorte auch noch deren Qualitäten nachweisen muss, dem gönnen sie nicht einmal die 30 Jahre Sortenschutz.
Also Pevo wirklich, wenn Du da mal ernsthaft selbst drüber nachdenkst und nicht nur im Zitatekasten krammst, müsste Dir doch aufgehen, dass da etwas oberfaul ist. Wenn es wirklich um Einsparung von Ressourcen geht, dann führt kein an moderner Landwirtschaft und gegebenenfalls Gentechnik vorbei. Wenn man das aus irgendwelchen Gründen nicht will, sollte man sich zumindest darüber im Klaren sein, dass die eigenen Wünsche mit einem höheren Ressourcenverbrauch bezahlt werden müssen. Keine dieser dubiosen „NGOs“ konnte bisher durch eigenen Anbau das Gegenteil belegen, man versucht es nicht einmal.
borger
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 17:35

Zitat Borger:
Die Lehre (nicht nur) aus dieser Geschichte sollte sein, das nur Taten und nicht (leere) Worte zählen.

mM falsch – beides sollte im Einklang stehen – Du überlegst Dir doch auch wie Du Dein Tagewerk angehst!
Zitat Borger:
Und Krisen. Nein, die haben nicht wirklich zugenommen, es wird nur mehr in Krisenstimmung berichtet.

mM: falsch
Zitat Borger:
.....Schrecklich. Nur warum bist ausgerechnet Du so arg betroffen während die Landwirte ganz gelassen bleiben? Frag doch mal deutschstämmige Farmer in Namibia, was die für Sorgen haben.

Ist doch kein Argument, den Status quo festzuschreiben
Zitat Borger:
Die Landwirtschaft hat so gut wie keinen Spielraum, König Konsument diktiert ihr durch sein Kaufverhalten, was sie zu erzeugen hat.

mM: stimmt, nicht ganz, Spielraum hat er schon,oder? ! aber Konsument:- billig, billig – noch billiger, damit man mit dem Gesparten ne Cruiserfahrt unternehmen kann. – Das meinte ich im weitesten Sinne mit Pkt 1 der Zustandsfakten
Zitat Borger:
Also Pevo wirklich, wenn Du da mal ernsthaft selbst drüber nachdenkst und nicht nur im Zitatekasten krammst, müsste Dir doch aufgehen, dass da etwas oberfaul ist. Wenn es wirklich um Einsparung von Ressourcen geht, dann führt kein an moderner Landwirtschaft und gegebenenfalls Gentechnik vorbei. ……..

Ich hab doch noch nichts bewertet – weshalb nimmst Du die Entscheidung vorweg?

Die Zustandsfakten habe ich etwas modifiziert und um den Pkt 5 erweitert. Was ist falsch an der Aufzählung?
1. Die weltweit produzierte Nahrungsmittelmenge wie auch der Zugang zu Nahrungsmitteln werden entscheidend von ökonomischen Rahmensetzungen und dem Handel mit Agrargütern beeinflusst
2. Die landwirtschaftliche Produktion würde theoretisch ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren hinzu kommen - die wachsende Weltbevölkerung und die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten erfordert eine signifikante Erhöhung des Nahrungsmittelangebotes.
3. Nachernteverluste von 25% (Körnerfrüchte) bis 50% (Obst und Gemüse). Die Verluste werden zurückgeführt auf Schwächen in Transport, Verarbeitung, Lagerung. Hinzu kommt eine Verschwendung (vornehmlich Industrienationen), die in den USA theoretisch ca. 1400 kcal pro Kopf betragen soll.
4. Konkurrierende Interessen zwischen Nahrungsmittelproduktion und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Die Genussmittelproduktion steht flächenbezogen ebenfalls in Konkurrenz zum Nahrungsmittelproduktion Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen in Siedlungs-und verkehrsflächen – dadurch Verknappung von landwirtschaftlichen Flächen d.h. Risiken für die Versorgung der wachsenden Bevölkerung.
5. Agrarsubventionen/ Zölle werden im Interesse einzelner Nationen eingeführt. Dadurch instabile Preise auf dem Weltmark. Höchste Gefährdungsgruppe bzgl. Wettbewerbsfähigkeit: Entwicklungsländer.
Gruß
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 17:58

Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.
Da zeigt sich, dass das Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist, Nachhaltigkeit herzustellen: es kennt keine ökologischen und sozialen Aspekte. Es kennt nur maximalen Gewinn (zugegeben etwas vereinfacht dagestellt - trifft aber mM den Kern.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Okt 23, 2015 19:25

Pevo hat geschrieben: Diese Ausgangssituation hatten übrigens frühere „Revolutionen“ nicht. Deshalb braucht es eine gestaltete Transformation.

Zumindest aus ökologischer und humanitärer Sicht würde ein Verbot der Biolandwirtschaft doch auch genügen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Okt 23, 2015 19:33

Pevo hat geschrieben:Todde, sprich mit Ihnen - aber halt es mir nicht immer wieder vor - ich les diese Art der Ausführungen schon gar nicht mehr. Tut mir leid!


Pevo, natürlich kann man den Kopf in den Sand stecken. Du nimmst dann dein Umfeld ganz anders wahr, aber glaub mir, die Sonne wird trotzdem aufgehen... :klug:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Okt 23, 2015 19:38

Pevo hat geschrieben:Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.
Da zeigt sich, dass das Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist, Nachhaltigkeit herzustellen: es kennt keine ökologischen und sozialen Aspekte. Es kennt nur maximalen Gewinn (zugegeben etwas vereinfacht dagestellt - trifft aber mM den Kern.

Spargel ist Wasser. Ohne Nährwert, und ohne gesundheitlichen Nutzen, und der Anbau ist eine ökologische Katastrophe. Aber es gibt in der Ökoszene noch schlimmere Formen von Verschwendungssucht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Okt 23, 2015 19:46

Pevo hat geschrieben:Ist doch kein Argument, den Status quo festzuschreiben

Glaubst du, die Landwirtschaft ist die vegangenen 50 Jahre stehen geblieben?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Okt 23, 2015 19:51

Pevo hat geschrieben:Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.
Da zeigt sich, dass das Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist, Nachhaltigkeit herzustellen: es kennt keine ökologischen und sozialen Aspekte. Es kennt nur maximalen Gewinn (zugegeben etwas vereinfacht dagestellt - trifft aber mM den Kern.


Woher willst Du wissen, dass der Spargel keinen sozialen Aspekt hat?
Womit verdient denn die Landbevölkerung in Peru ihr Geld? Oder leben die besser, wenn die nichts verkaufen?
Sollen die Inkaschmuck basteln und versuchen bei Edeka abzusetzen?

Ob der Wahn nach allem möglichem Obst und Gemüse in Deutschland ökologisch ist, darüber kannst Du Dir Deinen Kopf zerbrechen.
In Zeiten wo es nicht diesen vegetablen Überfluss gab hat man im Herbst/Winter halt alles mögliche an Kohl mit Fleisch und Wurst gegessen, das passt aber meist nicht mehr zum Geschmack der heute nachhaltigen Zeit.

Zum Gewinn, woher weist Du, dass die Erzeuger und Arbeiter dort daran nicht verdienen?
Womit haben die denn vor dem Spargelanbau für Europa ihren Lebensunterhalt verdient?
Ich nehme an, die Masse hat einfach nur für Ihre Ernährung erzeugt und höchstens mal einzelne überschüssige Waren gegen andere Produkte getauscht.
Ist es kein sozialer Aspekt, dass diese Menschen etwas mehr im Leben haben wollen? Auch wenn es sicherlich nicht viel ist, es ist mehr als nichts.
Zuletzt geändert von Todde am Fr Okt 23, 2015 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Okt 23, 2015 19:55

H.B. hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Todde, sprich mit Ihnen - aber halt es mir nicht immer wieder vor - ich les diese Art der Ausführungen schon gar nicht mehr. Tut mir leid!


Pevo, natürlich kann man den Kopf in den Sand stecken. Du nimmst dann dein Umfeld ganz anders wahr, aber glaub mir, die Sonne wird trotzdem aufgehen... :klug:


Er nimmt sein "Umfeld" wahr, wie einige in einem heißen Thread, dort möchte man auch eine Transformation :regen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 20:32

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.
Da zeigt sich, dass das Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist, Nachhaltigkeit herzustellen: es kennt keine ökologischen und sozialen Aspekte. Es kennt nur maximalen Gewinn (zugegeben etwas vereinfacht dagestellt - trifft aber mM den Kern.


Zitat Todde:
Woher willst Du wissen, dass der Spargel keinen sozialen Aspekt hat?

Schau dir nochmal meinen Hinweis auf den sozialen Aspekt an. Ist das, was Du daraus machst, Methode?
Ich habe auch auf eine Vereinfachung hingewiesen. Die Ergebisse der nachträglichen Schnellsicht der Peruanischen Landwirschaft im Internet scheinen mir nicht unbedingt zu widersprechen (s. auch die Bemerkung von H.B.) Man könnte das an anderer Stelle vertiefen, ich würde mich ggf korrigieren. Es geht mir einfach gegen den Strich, im Herbst Spargel zukaufen ,der auch noch Kerosin verbraucht. Das ist dekadent. Und Wirtschafttheoretiker, die das auch noch begründen, halte ich für Auslaufmodelle.
Gruß
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Okt 23, 2015 21:12

Pevo hat geschrieben: Es geht mir einfach gegen den Strich, im Herbst Spargel zukaufen. Das ist dekadent.


Pevo, an einer Pseudo-Nachhaltigkeitsdebatte an einer UNI teilzunehmen auch. Die sind soweit im Nebel der Theorie versunken, dass sie die Fakten vor Augen nicht mehr sehen. Ich würde wetten, dass dort mehr als die Hälfte der Teilnehmer "Die Ökolandwirtschaft" als ökologischer als konventionell betrachten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Okt 23, 2015 21:17

H.B. hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben: Es geht mir einfach gegen den Strich, im Herbst Spargel zukaufen. Das ist dekadent.


Pevo, an einer Pseudo-Nachhaltigkeitsdebatte an einer UNI teilzunehmen auch. Die sind soweit im Nebel der Theorie versunken, dass sie die Fakten vor Augen nicht mehr sehen. Ich würde wetten, dass dort mehr als die Hälfte der Teilnehmer "Die Ökolandwirtschaft" als ökologischer als konventionell betrachten.


Frag die mal nach dem günstigsten Pflug :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Okt 23, 2015 21:28

Pevo hat geschrieben: Es geht mir einfach gegen den Strich, im Herbst Spargel zukaufen ,der auch noch Kerosin verbraucht. Das ist dekadent. Und Wirtschafttheoretiker, die das auch noch begründen, halte ich für Auslaufmodelle.
Gruß


Das sehe ich genauso!!!! Aber es zeigt doch deutlich, dass sich die Menschen eben niemals vorschreiben lassen werden, was sie konsumieren wollen und werden. Außerdem wollen doch alle NGOs und Kirchen, dass die Bauern der Dritten Welt ihre Produkte auf den Europäischen Markt verkaufen können sollen. Deshalb wettern sie doch ständig dagegen, dass die EU angeblich zu starke Schranken für Agrarprodukte erlassen hätte, WAS DENN NUN?
Ich bleibe bei meiner Einschätzung und Meinung und unterstütze die Einschätzung von v. Weizsäcker.

P.S: Ein befreundeter Landwirt und Marktbeschicker meinte mal, der Peruanische Spargel wäre der beste, den er je gegessen hätte...insofern.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 21:43

Mal was anderes: HSVauu - HSVauu --------- der entwickelt sich (langsam) nachhaltig. Hat ja auch ne Transformation eingesetzt. HSVauuuu
Gruß an alle ,die sich mit mir freuen - oK auch an die anderen! HSVauuuuuuu
Pevo
 
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