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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Okt 23, 2015 21:46

Todde hat geschrieben:Frag die mal nach ... Pflug

Da dreht es sich nicht mehr um Methode sooderso. Diese Leute sehen womöglich noch sowas als Wunschrichtung für die "Transformation zum Besseren": http://kuestenblog.weltraumsofa.de/inde ... tid=9.html

Hunger und Elend für Mensch und Tier - in einem Land mit Reichtum an fruchtbarer Fläche, um Kontinente zu ernähren....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Okt 23, 2015 22:08

Pevo hat geschrieben:Mal was anderes: HSVauu - HSVauu --------- der entwickelt sich (langsam) nachhaltig. Hat ja auch ne Transformation eingesetzt. HSVauuuu
Gruß an alle ,die sich mit mir freuen - oK auch an die anderen! HSVauuuuuuu


Nur dääär HSV!

Nachhaltig ist die heutige Bundesliga aber nicht mehr, ordentlich Dünger, laufend neuer Rasen, Rasenheizung, Bewässerung alles nur zur Bespaßung.
Allein der ganze Strom für ein Flutlichtspiel am Freitag Abend, die hauen da mal eben tausende Hektar Biogasmais weg :prost:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 22:27

LUV hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben: Es geht mir einfach gegen den Strich, im Herbst Spargel zukaufen ,der auch noch Kerosin verbraucht. Das ist dekadent. Und Wirtschafttheoretiker, die das auch noch begründen, halte ich für Auslaufmodelle.
Gruß


Das sehe ich genauso!!!!

Sag ich doch - in der Analyse stimmen wir oft überein - aber selten in den Schlußfolgerungen wie im folgenden Beispiel:
LUV hat geschrieben: Aber es zeigt doch deutlich, dass sich die Menschen eben niemals vorschreiben lassen werden, was sie konsumieren wollen und werden.

Man sollte nie nie sagen - mir gefällt Folgendes:
Zitat Christiana Figueres, Exekutivsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen:
Das neue WBGU-Gutachten „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ erscheint zu einer Zeit, in der die Völker dieser Welt sich zunehmend zu einer nachhaltigen und klimaverträglichen Zukunft bekennen. Die Studie zeigt, dass dies nur gelingen kann, wenn Staaten, Unternehmen und die gesamte Zivilgesellschaft gemeinsam die richtigen Weichen stellen und alle Mittel der regionalen, nationalen und globalen Zusammenarbeit ausschöpfen. Dafür verdient dieses Buch breite Beachtung.“

Zitat LUV:
Ich bleibe bei meiner Einschätzung und Meinung und unterstütze die Einschätzung von v. Weizsäcker.

Ich halte dagegen mit Klaus Töpfer:
"Die Gutachten des WBGU sind unersetzliche Nachschlagewerke und Quellen für die internationale Umwelt- und Entwicklungspolitik. Jeder Wissenschaftler, Entscheidungsträger und jede Institution, die sich mit dem drängenden Problem von Umwelt und Entwicklung befasst, sollte über diese Werke verfügen."

Zitat LUV:
Ein befreundeter Landwirt und Marktbeschicker meinte mal, der Peruanische Spargel wäre der beste, den er je gegessen hätte...insofern

Soll ich Dir welchen besorgen?

Gute Nacht.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Okt 23, 2015 22:32

Pevo hat geschrieben:Zitat LUV:
Ein befreundeter Landwirt und Marktbeschicker meinte mal, der Peruanische Spargel wäre der beste, den er je gegessen hätte...insofern

Soll ich Dir welchen besorgen?

Gute Nacht.


Den bekommt er überall im LEH
http://www.spargel-peru.de/handel.html#0
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Okt 23, 2015 22:33

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Mal was anderes: HSVauu - HSVauu --------- der entwickelt sich (langsam) nachhaltig. Hat ja auch ne Transformation eingesetzt. HSVauuuu
Gruß an alle ,die sich mit mir freuen - oK auch an die anderen! HSVauuuuuuu


Nur dääär HSV!

Nachhaltig ist die heutige Bundesliga aber nicht mehr, ordentlich Dünger, laufend neuer Rasen, Rasenheizung, Bewässerung alles nur zur Bespaßung.
Allein der ganze Strom für ein Flutlichtspiel am Freitag Abend, die hauen da mal eben tausende Hektar Biogasmais weg :prost:


Hättest Du Dir diesen Nachsatz nicht verkneifen können :) obwohl wir darin endlich mal übereinstimmen - HSVAuuuuu- HSVauuuu
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Sa Okt 24, 2015 8:24

Pevo hat geschrieben:(Zu LUV)... in der Analyse stimmen wir oft überein - aber selten in den Schlußfolgerungen ....

....das liegt wahrscheinlich an der geringeren Distanz zur realen Welt.


Pevo hat geschrieben:....wie im folgenden Beispiel:
LUV hat geschrieben: Aber es zeigt doch deutlich, dass sich die Menschen eben niemals vorschreiben lassen werden, was sie konsumieren wollen und werden.

Man sollte nie nie sagen - mir gefällt Folgendes:
Zitat Christiana Figueres, Exekutivsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen:
....dass dies nur gelingen kann, wenn Staaten, Unternehmen und die gesamte Zivilgesellschaft gemeinsam die richtigen Weichen stellen ...

Wenn die richtige Weichen stellen wollen, sollten wenigstens ein paar Leute dabei sein, die den richtigen Weg kennen, und die Kräfte entfernt werden, die für ihre eigene Bereicherung das Gegenteil erstreben.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Sa Okt 24, 2015 8:27

Pevo hat geschrieben:Die Zustandsfakten habe ich etwas modifiziert und um den Pkt 5 erweitert. Was ist falsch an der Aufzählung?

Es ist sinnfreies Blabla, Du magst darin poetische Höchstleistung sehen, ich sehe nur die gähnende Leere dahinter. Die Berechnung und Verteilung nach Kalorien, das wird in Nordkorea bereits „erfolgreich“ praktiziert und auch der böse Handel ist dort ausgeschaltet.
Die Verluste sind im Übrigen dort am Größten, wo Lebensmittel bereits Mangelware sind und die immer noch ökologisch wirtschaftenden Kleinbauern selbst Hunger leiden. Mit moderner Landwirtschaft und moderner Infrastruktur ließe sich das ändern.
Was Agrarsubventionen und Zölle angeht, da wären nach meiner Einschätzung die Preisschwankungen ohne diese Maßnahmen enorm was größer.

Pevo hat geschrieben:Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.
Da zeigt sich, dass das Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist, Nachhaltigkeit herzustellen: es kennt keine ökologischen und sozialen Aspekte. Es kennt nur maximalen Gewinn

Ja genau und Gewinn bringt der Peru-Spargel nur, wenn er auch fleißig gekauft wird. Wird er das nicht, dann fliegt er ratz fatz aus dem Regal, da kennt der gewinnorientierte Handel nix.
Wer also kauft diesen Spargel? Also gutgläubige Verbraucher, die durch bösartige Hetzkampagnen wie „esst weniger Fleisch“ verwirrt auf der Suche nach Alternativen sind, dürften auch darunter sein. Dafür müsste man sich dann bei den Hetzern bedanken.
Ansonsten sehe ich darin aber keine besondere Brisanz. Ob der Spargel in D oder P wächst bleibt sich gleich, nur der Transport verbraucht etwas mehr Ressourcen. Aber immerhin ist es ein unverarbeitetes Frischprodukt, ich bin nicht davon überzeugt, dass Fertiggerichte aus der Region da beim Ressourcenverbrauch so viel besser abschneiden. Und Schnittblumen werden auch als „Fairtrade“ um die halbe Welt geflogen.
Peru entwickelt sich und verkauft nicht nur seine Bodenschätze. Man hat Wüste mit Bewässerungsprojekten urbar gemacht und erzeugt darauf das, was sich auf dem Weltmarkt verkaufen lässt. Der Spargel scheint da ganz gut zu laufen, gibt es sicher auch im Bio-Supermarkt mit Biosiegel und Fairtrade-Aufkleber.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Falke » Sa Okt 24, 2015 9:23

Pevo hat geschrieben:Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.

Pro Stück, oder pro kg?

A.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Okt 24, 2015 10:06

Falke hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Meine Fau erzählt mir gerade von einem Angebot bei Edeka: Spargel aus PERU : 6,49 €.

Pro Stück, oder pro kg?

A.

ääh - pro Stück wäre angemessen! :)
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Falke » Sa Okt 24, 2015 10:20

Was mir bei der Frage eher vorschwebte, war das Bild vom "gesättigten", wohlhabenden und grünbeseelten Konsument, der beim Schlendern durch den Supermarkt
eher nach dem "ökologischen Fußabdruck", als nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Nährwert der Waren schielt.

A.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Sa Okt 24, 2015 11:18

Falke hat geschrieben:Was mir bei der Frage eher vorschwebte, war das Bild vom "gesättigten", wohlhabenden und grünbeseelten Konsument, der beim Schlendern durch den Supermarkt
eher nach dem "ökologischen Fußabdruck", als nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Nährwert der Waren schielt.
A.


Die schauen nur auf den ökologischen Fußabdruck von anderen, man selbst zählt sich ja zu den „Guten“, da braucht man so etwas nicht. Und zum Peru-Spargel:
Nach einer Studie der ETH Zürich belastet ein Kilogramm Spargel, der aus Peru eingeflogen wird, die Atmosphäre mit zwölf Kilogramm CO2 und anderen Treibhausgasen. Das ist fast 20 Mal mehr als regional erzeugter Spargel, der mit dem Lkw zum Händler transportiert wird.
Etwas besser ist die Bilanz bei Spargel, der aus Peru mit großen Schiffen importiert wird. Moderne Lagerungsmethoden erlauben solche langen Transporte, obgleich der Spargel Peter Sutor zufolge etwas an Frische einbüßt. Der mit dem Schiff transportierte Spargel schlägt der Schweizer Studie nach mit etwa einem Kilogramm CO2 zu Buche. Dieser Wert ist vergleichbar mit dem von Spargel, der aus südeuropäischen Ländern mit Lkws importiert wird.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/t ... .1646473-4

Also mit dem Auto zum kleinwüchsigen Biobauern fahren um Schwarzwurzeln als Spargelersatz kaufen, wird auch nicht unbedingt umweltfreundlicher. Und wenn LKWs den ganzen Tag kreuz und quer durchs Land kurven, um die erzeugten Kleinstmengen von kleinwüchsigen Biobauern einzusammeln, dann ist das auch kein Segen für die Umwelt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Okt 24, 2015 11:57

Zitat Borger:
Es ist sinnfreies Blabla, Du magst darin poetische Höchstleistung sehen, ich sehe nur die gähnende Leere dahinter. Die Berechnung und Verteilung nach Kalorien, das wird in Nordkorea bereits „erfolgreich“ praktiziert

Mit scheint das verschieden Deiner Formulierungen einem sinnfreien Blabla hier sehr nahe kommen
Zitat Borger:
Ja genau und Gewinn bringt der Peru-Spargel nur, wenn er auch fleißig gekauft wird. Wird er das nicht, dann fliegt er ratz fatz aus dem Regal, da kennt der gewinnorientierte Handel nix.
Wer also kauft diesen Spargel? Also gutgläubige Verbraucher, die durch bösartige Hetzkampagnen wie „esst weniger Fleisch“ verwirrt auf der Suche nach Alternativen sind, dürften auch darunter sein. Dafür müsste man sich dann bei den Hetzern bedanken.
Ansonsten sehe ich darin aber keine besondere Brisanz. Ob der Spargel in D oder P wächst bleibt sich gleich, nur der Transport verbraucht etwas mehr Ressourcen. Aber immerhin ist es ein unverarbeitetes Frischprodukt, ich bin nicht davon überzeugt, dass Fertiggerichte aus der Region da beim Ressourcenverbrauch so viel besser abschneiden. Und Schnittblumen werden auch als „Fairtrade“ um die halbe Welt geflogen.

Hier kleidest Du Fakten in ein Blabla-Kostüm, so dass es schwer fällt, zu antworten. Meine Kritik zielt auf den Luxus in D im Herbst Spargel zu essen. Das geht in Richtung Ernährungsart gemäß meinem Pkt. 6.

Zitat Borger:
Peru entwickelt sich und verkauft nicht nur seine Bodenschätze. Man hat Wüste mit Bewässerungsprojekten urbar gemacht und erzeugt darauf das, was sich auf dem Weltmarkt verkaufen lässt. Der Spargel scheint da ganz gut zu laufen, gibt es sicher auch im Bio-Supermarkt mit Biosiegel und Fairtrade-Aufkleber.

Eine wenig qualifizierte Aussage vor dem Hintergrund der aktuellen Nachhaltigkeitssituation: Wasserknappheit und Spargel aus P in D im Herbst. Sehr mutig Deine Überlegung. Schau Dir die Entwicklung der Biokapazität und des Footprints (FP) von Peru an (siehe unten). Die Biokapazität hat sich seit 1961 signifikant verschlechtert, liegt jedoch mit ca. 4,5 ha noch deutlich über dem Footprint mit ca. 2,5 ha, ist aber schon größerer als er im Weltdurchschnitt sein sollte – und er steigt an! Der Human Developement Index (HDI) Peru liegt bei 0,737 (in 2013). Als Zielorientierung (s. unten) gelten: HDI ca. 0,7 ; FP ca. 2 ha (vergleich USA: HDI 0,914; FP ca.7 ha) Peru ist damit eine der wenigen Nationen, die den Zielbereich erreicht haben. D.h. mM nicht, dass das Land auf dem jetzigen Niveau stehen bleiben sollte. Es hat im Gegensatz zu den Industrienation, mit Footprint größer 5ha, eine bessere Ausgangslage für einen nachhaltige Entwicklung. Und ob Spargel für D im Herbst das Richtige ist, bezweifele ich.
Borger, natürlich sind das Zahlen, die man nicht 1:1 festzurren darf. Aber sie gegeben eine Orientierung bzgl. der Richtung von nachhaltigen Entwicklungen/Transformationen. Das gilt, obwohl man über den Streit, den es aktuell um ein „Grundsatzpapier“ zum Klimagipfel gibt (Siegel online von heute), verzweifeln und alles in Frage stellen könnte.
Footprint Peru
Bild
Entwicklung HDI/FP
Bild
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Okt 25, 2015 11:40

Ich behaupte das Gegenteil: Der Begriff „Nachhaltigkeit“ verschleiert die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die zwischen Umwelt und Gesellschaft. Er liefert keine Antwort, sondern wirft Fragen auf. Der Begriff ist schädlich. Überlassen wir ihn listigen Verkäufern.

aus:http://axelbojanowski.de/kommen-sie-mir-bloss-nicht-mit-nachhaltigkeit-kritik-am-etikettenschwindel/

...sehr treffend formuliert, wie ich finde.

Vordenker Haber bleibt skeptisch, ob solche Ansätze wirklich den Weg in eine grüne Wohlfühl-Ökonomie ebnen . In seinem Buch „Die unbequemen Wahrheiten der Ökologie“ zweifelt er an, ob sich humanitäre und ökologische Ziele nachhaltiger Entwicklung miteinander versöhnen lassen. Sein Fazit: „Wir werden der Tatsache ins Auge blicken müssen, das der Mensch niemals im paradiesischen Einklang mit der Natur leben wird. Es geht nur um bessere und schlechtere Kompromisse.“

aus: http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/o ... 274-4.html

....das trifft es auch sehr gut!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Okt 25, 2015 13:16

http://www.arte.tv/guide/de/live

.....aktuelle Sendung ....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Okt 25, 2015 17:24

"Das Vorsorgeprinzip ist die „päpstliche Unfehlbarkeit“ der Ökobewegung, das Ende der Wissenschaft."


Umweltbundesamt: Ökotratsch statt Wissenschaft u.a.
http://www.keckl.de/texte/Umweltbundesa ... schaft.pdf


November 2012, Bundesrechnungshof: „UBA-Gebäude taugt kaum als ökologisches Vorbild“

Wie sehr die Öffentlichkeit bei dem UBA-Neubau genarrt wurde, dazu ein kleiner Rückblick:

Die Süddeutsche Zeitung jubilierte zur Einweihung, ZITAT: „Und damit über dem neuen Dienstsitz nicht
gleich ein Kübel Häme ausgekippt wird, achteten die Planer nicht nur auf ökologische Baustoffe, sondern
auch auf die Energiebilanz. Das neue UBA-Gebäude soll zu den sparsamsten Häusern in Deutschland
gehören.“
18 ZITAT ENDE. Der Architekt meinte zur SZ, dass im Jahr nur etwa 450 Euro Heizkosten anfallen
würden - für das komplette Gebäude. Vergleichbare Häuser würden zwei- bis dreimal so viel Elektrizität
verbrauchen. Der damalige Vizepräsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, tönte in einem
Interview zur Einweihung des neuen Gebäudes in der MZ, ZITAT: „Der ausschlaggebende Punkt aber war,
dass wir einen ökologischen Musterbau fertigen wollten, der für alle zukünftigen Verwaltungsbauten eine
Referenz ist.“ 19 ZITAT ENDE. In der Fachwelt wurde das Gebäude wie ein Wunder gepriesen20
. Ein Jahr
nach dem Einzug, die Unterhaltskosten liefen schon völlig aus dem Ruder, machte der damalige
Vizepräsident Thomas Holzmann der MZ noch weis, ZITAT: „Generell sei das Ziel eines ökologischen
Musterbaus aber erreicht, bilanziert der Vizepräsident anhand der Verbrauchszahlen von 2006. Um rund
35 Prozent würden mit der gesamten Anlage, was Wärme und Strom einschließt, die Anforderungen der
neuen Energieeinsparverordnung unterboten.“ ZITAT ENDE. Dann schwärmte er noch, ZITAT: „Die Erträge
aus dem Erdwärmetauscher und der Photovoltaikanlage sind viel besser als erwartet" ZITAT ENDE21. Beim
Bundesrechnungshof las sich das dann so, ZITAT: „Der Erdwärmetauscher war nur mit einer reduzierten
Betriebsdauer wirtschaftlich zu betreiben. Dies führte zu deutlich geringeren Energieerträgen als geplant.“
ZITAT ENDE.

Zehn Jahre nach der Einweihung und dem Rüffel des Rechnungshofes backte der Vizepräsident des UBA
erheblich kleinere Brötchen im Interview mit der MZ, ZITAT: „Die Betriebskosten, die am Anfang noch
vergleichsweise hoch lagen, konnten über die Jahre kontinuierlich gesenkt werden, trotz gestiegener
Anzahl an Beschäftigten, und wir mindern sie weiter. Im Vergleich zu anderen konventionellen Gebäuden
dieser Nutzungsart sind sie nicht höher.“22 ZITAT ENDE. Nicht höher! Bei dem „Musterbau für alle
zukünftigen Verwaltungsbauten“!

Was will das UBA jetzt noch wem in Sachen „Nachhaltigkeit“ erzählen?




Demeter
Vielen Betriebsleitern ist nicht mal bewusst, was sie da tun. Und viele Angestellte sind so von dem Klima, der Gemeinschaft, beseelt,
dass sie diese altertümlichen Haltungsformen für die Arbeitnehmer mitmachen, erst beim Renteneintritt
merken, dass sie eigentlich Sozialfälle sind. Auto? Was brauchen meine Angestellten ein Auto, ist doch
unöko. Gut ausgebildete Leute sollen auf dem Hof bleiben, ein Pendeln ist unerwünscht, Essen und
Unterkunft wird gestellt und das mindert auch die Barausgaben des Betriebes. Die Leitung des Kuhstalls
wird mit 400 Euro pro Monat in bar belohnt, der Rest sind zum Biopreis kalkulierte Naturalien. Das ist
heute das Niveau, kann jeder testen, der sich als Fachkraft auf Demeterbetrieben bewirbt.
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