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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Dez 15, 2021 13:00

Irgendwie geistert immer durch die Medien, dass der Demeter-Verband das non plus ultra des Bioanbaus ist. Wirklich? Man muss unterscheiden zwischen dem nationalen Demeter und dem internationalen Demeter. Besonders deutlich tritt diese Differenzierung zu Tage, wenn es um den Einsatz von Handelsdüngern geht. Während z.B. in D. bei den handelbaren N-Düngern nur die Variante mit 5% N (organ.) zugelassen ist, dürfen, bei internationaler Verwendung des Demeter-Zeichens, auch die Varianten mit bis zu 10% N eingesetzt werden. Die Maxime, wonach die Pflanze über den Boden ernährt wird, gerät da schnell ins Hintertreffen. Allerdings ist der Demeter-Verband da in guter Gesellschaft. Naturland gibt ebenfalls freie Hand. Zugelassen sind diese Dünger natürlich für Bio-Betriebe!
Schöne neue Bio-Welt!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Junglandwirt 90 » Do Dez 16, 2021 16:10

Ökologische Landwirtschaft ist meiner Meinung nach die hohe Schule der Landwirtschaft.
Wer dies ordentlich betreibt, hat meinen Respekt. Jedoch gab es bei uns schon einige, die sich dachten einmal säen warten und irgendwann mal ernten kommen und gut ist. Wie gesagt, die gab es mal.
Bio war immer als Nische gedacht und sollte es auch bleiben. Hier in der Gegend werden es immer mehr Großbetriebe mit mehreren 1000 Hektar,die sich in Umstellung befinden. Deren Flächen sind deswegen nicht schlechter bewirtschaftet, nur kommen aber so große Mengen Biogetreide auf den Markt, dass es einfach keinen Absatz dafür mehr gibt und die Preise ganz schnell fallen werden.

Da kann auch die Ökoprämie nichts mehr retten. Mal ganz davon abgesehen, was einige Biobetriebe für Pachtpreise bieten.

Es bleibt spannend und abzuwarten.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Dez 25, 2021 13:19

Ich habe mir in den zurückliegenden Wochen mal die unterschiedlichen Personalkosten je t Getreide in der Ökovermarktung angeschaut. Von Beraterkollegen und von Öko-Kollegen hatte ich dazu Auszüge aus Geschäftsberichten und anderen BWA-Unterlagen bekommen. Dass der gesamte Ökolandbau auf der Funktionärsebene zur ABM verkommen ist, war mir auch schon vorher klar. Dass allerdings auch in den "wirtschaftlich" agierenden Einrichtungen die Wasserköpfe extreme Ausmaße angenommen hatten, war bisher nur eine vage Vermutung meinerseits. Im Getreidehandel reichen die Personalkosen je t angenommes Getreide von knapp unter 30 bis knapp über 60€! Ich hatte mir die Mühe gemacht und eine Vergleichbarkeit der Betriebe (n= 7) hergestellt. Das beste Resultat mit knapp 30€/t erreicht dabei ein privatwirtschaftlicher Betrieb. Ganz oben dabei sind die Erzeugergemeinschaften! Da dürfte es demnächst noch viele Ausfälle geben. Es dürfte plausibel sein, dass Betriebe mit viel Personal auch die schlechtesten Auszahlungspreise hatten. Warum haben die immer noch Mitglieder? Hier in der Region haben zwei Erzeugergemeinschaften fusioniert. Natürlich sind beide Belegschaften komplett im neuen Betrieb vorhanden. Was soll das bringen?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Manfred » Sa Jan 01, 2022 12:43

"Magdeburg (dpa/sa) - Die Förderung des Ökolandbaus in gewohnter Größenordnung ist aus Sicht von Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) langfristig finanziell nicht tragbar."

https://www.zeit.de/news/2021-12/31/sch ... nanzierbar
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 210ponys » Sa Jan 01, 2022 17:12

naja wenn ich den Öko Landbau bei uns so anschaue werden nicht wenige wieder auf Konventionell umsteigen!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Sa Jan 01, 2022 18:13

210ponys hat geschrieben:naja wenn ich den Öko Landbau bei uns so anschaue werden nicht wenige wieder auf Konventionell umsteigen!

Hallo,
für einen Direktvermarkter kommt das kaum in Frage. In deiner Gegend wimmelts doch von Wochenendtouris.
Wir zählten am Hohenwittlingen mal über tausend Leute die durch den Hof liefen. Muss man mögen,klar, aber verkaufen ist da easy.
Die haben sogar die Türen zu den Ställen zum kucken aufgemacht.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon johnny3000 » So Jan 02, 2022 14:03

DWEWT hat geschrieben:Ich habe mir in den zurückliegenden Wochen mal die unterschiedlichen Personalkosten je t Getreide in der Ökovermarktung angeschaut. Von Beraterkollegen und von Öko-Kollegen hatte ich dazu Auszüge aus Geschäftsberichten und anderen BWA-Unterlagen bekommen. Dass der gesamte Ökolandbau auf der Funktionärsebene zur ABM verkommen ist, war mir auch schon vorher klar. Dass allerdings auch in den "wirtschaftlich" agierenden Einrichtungen die Wasserköpfe extreme Ausmaße angenommen hatten, war bisher nur eine vage Vermutung meinerseits. Im Getreidehandel reichen die Personalkosen je t angenommes Getreide von knapp unter 30 bis knapp über 60€! Ich hatte mir die Mühe gemacht und eine Vergleichbarkeit der Betriebe (n= 7) hergestellt. Das beste Resultat mit knapp 30€/t erreicht dabei ein privatwirtschaftlicher Betrieb. Ganz oben dabei sind die Erzeugergemeinschaften! Da dürfte es demnächst noch viele Ausfälle geben. Es dürfte plausibel sein, dass Betriebe mit viel Personal auch die schlechtesten Auszahlungspreise hatten. Warum haben die immer noch Mitglieder? Hier in der Region haben zwei Erzeugergemeinschaften fusioniert. Natürlich sind beide Belegschaften komplett im neuen Betrieb vorhanden. Was soll das bringen?


Hauptgrund ist, dass viele Betriebe Angst davor haben, selber auf Verarbeiter zuzugehen und selber zu vermarkten. Oft wird der bequemere Weg über Erzeugergemeinschaften gewählt, die einem die Arbeit abnehmen. ABer das geht leider nicht zum Nulltarif...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Jan 02, 2022 14:47

johnny3000 hat geschrieben:
Hauptgrund ist, dass viele Betriebe Angst davor haben, selber auf Verarbeiter zuzugehen und selber zu vermarkten. Oft wird der bequemere Weg über Erzeugergemeinschaften gewählt, die einem die Arbeit abnehmen. ABer das geht leider nicht zum Nulltarif...


Als es noch handwerkliche Verarbeitungsbetriebe in Form von Bäckern und Metzgern gab, da war die Vermarktung direkt an diese Betriebe kein Problem. Ich hatte eine Röber Petkus zum Getreidereinigen und eine lebensmitteltaugliche Stein- und Zentrofanmühle und habe das Getreide entweder nur abgereinigt oder evtl. auch gemahlen verkauft. Seit aber über 70% der biologisch erzeugten Rohstoffe in der Lebensmittelindustrie verarbeitet werden, reicht das Ernteaufkommen einzelner Betriebe für eine Direktvermarktung an die Verarbeiter nicht mehr aus. Diese wollen große Partien mit immer gleichbeleibender Qualität. Da ist man als Einzelerzeuger raus! Es wäre auch nicht das Problem, wenn nicht immer wieder diese riesigen Wasserköpfe entstehen würden. Mir läuft es immer eiskalt den Rücken hinunter, wenn ich es mit der "Assistenz der Geschäftsführung" zu tun habe. Früher gab es den Geschäftsführer und einen Vertreter. Dazu noch Schreibkräfte, die heute weitgehend überflüssig sind und die, wenn man so will, Sachbearbeiter/Fachgebietsleiter. Ende! Heute laufen da Leute rum, die überhaupt nicht wissen, was Sache ist. Die Assistentin des Disponenten kann nur sagen, dass ihr Chef gerade nicht erreichbar ist. Das kann ich allerdings auch feststellen, wenn sich keiner meldet. Als ich mitteilte, dass das laufende Minusgeschäft vielleicht auch bedingt ist durch die erheblichen Personalkosten, war ich der ganz ganz Böse. "Ökolandbau hat auch immer eine soziale Funktion", wurde ich belehrt. Mein Einwand, dass der Ökolandbau aber keine ABM ist und zunächst an die Interessen der Erzeuger (Mitglieder) zu denken hat, wurde mir, zwar sehr blumig aber nicht weniger ernst gemeint, das Verlassen der Veranstaltung nahegelegt. Erfreut hat mich, dass aufgrund einer ausgefallenen Abschlagszahlung, wegen eines "vorübergehenden Liquiditätsengpasses", einige Erzeuger recht gaben! Dazu muss ich sagen, dass ich als Interessent und Vertreter von zwei verhinderten Mitlgiedern, an der Veranstaltung teilnahm. Noch heute erreichen mich Anrufe von missmutigen Mitgliedern, die die Erzeugergemeinschaft verlassen wollen. Es mangelt allerdings oft an Alternativen. Die regionale Raiffeisen will nun in das Geschäft mit Biogetreide einsteigen. Noch weiß aber niemand, zu welchen Erzeugerpreisen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon AEgro » So Jan 02, 2022 16:34

Dewet, ich kann dich beruhigen. :mrgreen:
Bei den Konvi-Vermarktungsorganisationen wie Erzeugergemeinschaften, Genossenschaften oder auch direktabnehmende Verarbeiter wie Mühlen oder Schlachtbetriebe ists keinen deut besser.
Die Wasserköpfe und damit die Kosten wachsen.
Und man kann nicht einfach sagen die " Großen " neigen zu unproduktiven Wasserköpfen.
Die können aber ihre Fixkosten wie Anlagen und Personal leichter auf große Menge verteilen.
Deine Berechnung der Personalkosten der Vermarktung sind der richtige Ansatz.
Noch die Fixkosten pro vermarkteter Tonne dazu, sollte Pflichtangabe bei jeden Jahresabschluß von Erzeugergemeinschaften und Genossenschaften sein.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Jan 02, 2022 18:26

AEgro hat geschrieben:Dewet, ich kann dich beruhigen. :mrgreen:
Bei den Konvi-Vermarktungsorganisationen wie Erzeugergemeinschaften, Genossenschaften oder auch direktabnehmende Verarbeiter wie Mühlen oder Schlachtbetriebe ists keinen deut besser.
Die Wasserköpfe und damit die Kosten wachsen.
Und man kann nicht einfach sagen die " Großen " neigen zu unproduktiven Wasserköpfen.
Die können aber ihre Fixkosten wie Anlagen und Personal leichter auf große Menge verteilen.
Deine Berechnung der Personalkosten der Vermarktung sind der richtige Ansatz.
Noch die Fixkosten pro vermarkteter Tonne dazu, sollte Pflichtangabe bei jeden Jahresabschluß von Erzeugergemeinschaften und Genossenschaften sein.
Gruß AEgro


Das ist wohl leider so! Andererseits sind wir vor knapp 40 Jahren angetreten, um es besser zu machen. Wir wussten, was wir nicht wollten. Heute haben wir allerdings genau das! Dazu kommt noch, dass man manchmal das Gefühl hat, die wollten einen für dumm verkaufen. Bevor ich Kontakt zu der EG aufgenommen hatte, hatte ich mich bei einigen Mitgliedern nach den Erzeugerpreisen erkundigt. Lediglich einer konnte mir das praktizierte Pool-Verfahren auch mit den entsprechenden Aufschlägen und Abschlagszahlungen erklären. 7! weitere Kollegen hatten gar keine konkreten Preise parat. Auch dort herrscht die Abgabementalität vor. Meine im Juli gestartete Anfrage zu den entsprechenden Basispreisen, für die bevorstehende Ernte, verlief im Sande. "Auskünfte zu Preisen, geben wir erst im Oktober", so die Auskunft. Wenn ich die aktuelle Situation des Ökolandbaus in D. mit unseren damaligen Zielen vergleiche, hätte es kaum schlimmer kommen können! Aber dafür sind wir heute keine Nische mehr. :wink:
Jetzt reitet man das schon fast tote Pferd "Biodiversität". Mein Betrieb kommt da, aufgrund des parkähnlichen Charakters der Landschaft, auf fast 230 Punkte. Ich hatte angeboten, von diesen Punkten einige an Kollegen abzugeben, da man ja nur 100 Punkte benötigt. Geht nicht, ohne dass der Verband da seine Finger im Spiel hat und natürlich seine Hand offenhält. Es geht natürlich auch nur innerhalb des Verbandes! Das alles ist völlig grotesk!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Jan 02, 2022 18:32

AEgro hat geschrieben:Die Wasserköpfe und damit die Kosten wachsen.

Hallo,
das geht nach dem Gesetz von Parkinson.
Aber seid mal ehrlich, wer hätte nicht gerne eine hübsche Sekretärin die auch mal mit auf Dienstreise geht.
Mann ist dann viel produktiver und motivierter, wenn ihm die Hübsche als Quartalsziel gesetzt wird.
Und Mann fühlt sich erst wichtig wenn er Untergebene hat. Das ist halt so.
Als wir Bioland BaWü neu aufgestellt haben 1987 hatte die Geschäftsstelle genau einen Mitarbeiter, der hat alles gemacht. Beratung Schriftverkehr, einfach alles. Dann kriegt der ne Hübsche. Die wollte nach kurzer Zeit auch jemanden unter sich.
Als ich 12Jahre später ging hatte die Geschäftsstelle 16 Mitarbeiter soweit ich mich erinnere.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » So Jan 02, 2022 23:55

Englberger hat geschrieben:
AEgro hat geschrieben:Die Wasserköpfe und damit die Kosten wachsen.

Hallo,
das geht nach dem Gesetz von Parkinson.
Aber seid mal ehrlich, wer hätte nicht gerne eine hübsche Sekretärin die auch mal mit auf Dienstreise geht.
Mann ist dann viel produktiver und motivierter, wenn ihm die Hübsche als Quartalsziel gesetzt wird.
Und Mann fühlt sich erst wichtig wenn er Untergebene hat. Das ist halt so.
Als wir Bioland BaWü neu aufgestellt haben 1987 hatte die Geschäftsstelle genau einen Mitarbeiter, der hat alles gemacht. Beratung Schriftverkehr, einfach alles. Dann kriegt der ne Hübsche. Die wollte nach kurzer Zeit auch jemanden unter sich.
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Im Prinzip habe ich da volles Verständnis. Wenn die Leute Bio essen, kann niemand mehr volle Leistung verlangen. Wie das mit den Sportlern ist habe ich ja schon mal beschrieben,aber so krass war es mir nicht bewußt.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Jan 03, 2022 0:38

Zurück zum Thema: Es kann passieren, dass demnächst der Preis für konventionelle Milch den Preis für Biomilch übersteigen wird. Der Biomilchabsatz ist nicht so prall.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon tyr » Mo Jan 03, 2022 8:01

T5060 hat geschrieben:Zurück zum Thema: Es kann passieren, dass demnächst der Preis für konventionelle Milch den Preis für Biomilch übersteigen wird. Der Biomilchabsatz ist nicht so prall.

Dann werden die Leute mehr Biomilch kaufen. Den Meisten ist es nämlich scheißegal, der Preis ist das entscheidende Kriterium der meisten Konsumenten. Zumal ein praktischer Unterscheid bei der Milch für ihn nicht besteht, und den moealischen Aspekt können, udn wollen, sich die Mehrheit nicht leisten.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jan 18, 2022 21:54

Manfred hat geschrieben:"Magdeburg (dpa/sa) - Die Förderung des Ökolandbaus in gewohnter Größenordnung ist aus Sicht von Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) langfristig finanziell nicht tragbar."

https://www.zeit.de/news/2021-12/31/sch ... nanzierbar


Minister Schulze hat nun seine Aussage dahingehend präzisiert, dass das Wachstum des Ökolandbaus in Sachsen-Anhalt so nicht weitergehen kann. D.h., die Förderung der bisher bestehenden Ökobetriebe wird fortgesetzt. Da bleibt nur zu hoffen, dass auch andere Länderlandwirtschaftsminister sich zu dieser Sicht durchringen. Das wird dem Öko-Wasserkopf aber gar nicht gefallen.
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