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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » Do Feb 03, 2022 21:19

böser wolf hat geschrieben:https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 2-100.html
Nach min 40 geht's um das Thema.......


Ich wüsste ja gerne mal von diesen ganzen politischen Schwurblern wie man in globalisierten Märkten eine "bessere Bezahlung" der Bauern dauerhaft hinkriegen will. Ich finde es schlimm, dass dieser schwäbische Hanfbauer offensichtlich nicht nur von Landwirtschaft keinen Schimmer hat, nein er hat auch keinen Schimmer von international ausgerichteten Märkten. Dann schwurbelt der von Mehrwertsteuern und Abgaben zugunsten der Bauern rum wohl wissend, dass so ein Blödsinn bei der nächsten Änderung des Mainstreams sofort wieder kassiert wird. Gleichzeitig verabredet er mit der Steffi Maßnahmen wie man uns das Leben weiter erschweren kann und beraubt uns noch der letzten Werkzeuge mit denen wir vermarktungsfähige Waren herstellen können.
Aber schwätzen kann er gut, das muss man ihm lassen.
Wir sind auch mit diesem Minister weiter auf dem planwirtschaftlichen Irrweg in den totalen Bürokratismus. n8
Ich bin froh, keine Jahrzehnte mehr mehr beruflich vor der Brust zu haben. :prost:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Feb 03, 2022 22:46

Naja, was ist denn aus all denen geworden, die sich für ausgewiesene Fachleute in diesem Amt gehalten hatten. Die abgehalfterte Weinkönigin steht doch mit ihrer Erfolglosigkeit als abschreckendes Beispiel! Ozdemir weiß zumindest, dass er von der Materie keine Ahnung hat. Außerdem bestimmen doch eh die Beamtenapparate in Berlin und Brüssel die große Richtung Schaun wir mal, wie viel Leine sie ihm lassen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Fr Feb 04, 2022 21:57

Botaniker hat geschrieben:Ich wüsste ja gerne mal von diesen ganzen politischen Schwurblern wie man in globalisierten Märkten eine "bessere Bezahlung" der Bauern dauerhaft hinkriegen will.

Hallo,
Wenn ich mir hier in F die EU ankuck, dann sind wir von der "Globalisierung" Lichtjahre weg.
Alles was zum Vorteil des Endverbrauchers wäre ,ist nicht globalisiert.
Englische Versicherungen sind z.T. halb so teuer, aber werden nicht akzeptiert. Letzte Woche erst, Kramp liefert manche Teile nicht nach F;
Baywa gar nicht, aber baut hier Solaranlagen(hab mich sogar beteiligt) Die Liste wäre unendlich lang. Die Lobbyisten suchen sich in Brüssel das beste raus (und schmieren dafür) und so wird der"freie Markt" errichtet.Hab schon hundertmal gehört"wir versenden nicht nach Frankreich"
Es geht um Gebietsschutz und hohe Preise sonst nix.
Und das Kartellamt verbietet den Bauern sich bei Milch/Fleisch abzusprechen.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 09, 2022 22:21

Ich bin, natürlich nur neben meiner eigentlichen Aufgabe als Betreibsleiter, damit beschäftigt, die Strukturen des Biofleischmarktes etwas zu durchforsten. Dabei fällt mir auf, dass alle Firmen die Bio-Verbandsware vermarkten, auch EU-Bio-Ware annehmen/verarbeiten/vermarkten. Stellt sich die Frage, warum die Erzeuger sich für Verbandserzeugung o d e r EU-Bio-Erzeugung entscheiden müssen. Eine Anfrage bei den Verbänden bringt Licht in das Dunkel. Die Verarbeiter haben, vor dem HIntergrund des Marktdruckes, den Verbänden die Pistole auf die Brust gesetzt. Wir dürfen oder wir gehen! Ähnlich wie im Fleischmarkt ist auch die Situation im Getreidemarkt. Auch dort kann man mittlerweile jegliche Verbandsware -was ich für sehr vorteilhaft halte- absetzen, plus Eu-Bio-Ware. Warum nicht für Verbandsware dann auch einheitliche Preise gezahlt werden, dazu wollte mir keiner Auskunft geben. Dass augenblicklich für EU-Bio-Ware fast die gleichen Preise wie für Verbands-Bio-Ware gezahlt werden, passt nur zu gut ins Bild. Der Markt saugt die Bio-Ware auf wie ein Schwamm und die großen Mengen an EU-Bio-Ware verhindern eine wirklich notwendige Preissteigerung bei der Verbandsware. Aus der Region der weichen warmen Sessel frohlockt es, dass der Preis für Verbands-Bio-Milch auf ca. 51,5€ct gestiegen ist. Die Unterdeckung ist allerdings geblieben, weil natürlich auch die Kosten gestiegen sind. Die Gestehungskosten für Verbands-Bio-Schweinefleisch sind, nach der Veränderung der Fütterungsvorgaben, höher als der Erzeugerpreis. Auch hier wird durch Hinzunahme von EU-Bio-Ware der Preis gedeckelt! Warum haben wir eigentlich noch Anbauverbände? Die augenblickliche Situation jedenfalls ist eine Verars..ung der Verbandsbetriebe! Wie hieß es doch noch gleich:"Macht kaputt, was euch kaputt macht"! Es gibt Situationen, da weckt C.Roth in mir positive Stimmungen. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 09, 2022 23:50

Hab gerade auf Topagrar gelesen, dass Herr Heigl, Vorsitzender der LVÖ, der Dachorganisation der Anbauverbände, unzufrieden ist mit dem Wachstum des Ökolandbaus in Bayern. Das bundesweit mehr als 60% der Neu-Bio-Betriebe nichts mit den Verbänden zu tun haben wollen, wurmt diese Leute natürlich. Die Hochzeiten des Verbands-Bio-Wachstums sind schon lang vorbei. Gut so!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Do Feb 10, 2022 8:09

Botaniker hat geschrieben:
Ich wüsste ja gerne mal von diesen ganzen politischen Schwurblern wie man in globalisierten Märkten eine "bessere Bezahlung" der Bauern dauerhaft hinkriegen will.

wer will das denn,wo sich die bauern seit jahrzehnten selbst im wege stehen :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kartoffelbluete » Do Feb 10, 2022 9:10

.......da ist tatsächlich leider was dran! :?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Do Feb 10, 2022 12:19

DWEWT hat geschrieben: Es gibt Situationen, da weckt C.Roth in mir positive Stimmungen. :wink:

Hoffentlich lässt sich das behandeln :mrgreen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Feb 10, 2022 13:16

Muss nicht sein! C.R. seht symbolisch für Ton Steine Scherben und R.Reiser. Den song gibt es schon seit den frühen 70er Jahren. Da war die Welt noch "in Ordnung".
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon egnaz » Do Feb 10, 2022 13:45

DWEWT hat geschrieben:Muss nicht sein! C.R. seht symbolisch für Ton Steine Scherben und R.Reiser. Den song gibt es schon seit den frühen 70er Jahren. Da war die Welt noch "in Ordnung".

Da war die Welt genauso wenig in Ordnung, nur die Feindbilder waren klarer.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Do Feb 10, 2022 14:12

DWEWT hat geschrieben:Muss nicht sein! C.R. seht symbolisch für Ton Steine Scherben und R.Reiser. Den song gibt es schon seit den frühen 70er Jahren. Da war die Welt noch "in Ordnung".

Wo sie als „Managerin“ für deren Pleite sorgte 8)

Ihren Anteil muss man dort wohl als eingeschränkt ansehen. Vielleicht war sie allerdings Bandmuse :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Do Feb 10, 2022 21:17

Das die Bio Betrieb mit dem dringend benötigten Kompost sehr viel an Plastik auf ihren Äckern verteilen, wurde mir diese Woche von Bio Landwirten bestätigt.

Es ist nicht alle Bio, was Bio sein sollte :idea:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Do Feb 10, 2022 21:19

Bei gekauftem Kompost ist es genau geregelt wieviel da drins ein darf.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Do Feb 10, 2022 21:25

heico hat geschrieben:Bei gekauftem Kompost ist es genau geregelt wieviel da drins ein darf.


Ist ja auch nicht BIO :lol:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Feb 10, 2022 23:35

heico hat geschrieben:Bei gekauftem Kompost ist es genau geregelt wieviel da drins ein darf.


Ja, das stimmt. Unter Einhaltung der vorgegebenen Anteile ist es legal, jedes Jahr auf jedem ha bis zu 4,5kg Plastik und anderen Müll auszubringen. Das entspricht in etwa dem Inhalt von 1 bis 2 gelben Säcken! Spätestens in 10 Jahren ist das dann nicht mehr zu übersehen. Da stellt sich dann auch evtl. die Frage nach der Entschädigung bei Pachtflächen.
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