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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 21, 2022 12:51

Englberger hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Man könnte ja knappe Bezugsscheine für konventionelle Produkte einführen. Wenn die aufgebraucht sind, muss man halt auf Bio zurückgreifen.

Hallo,
diesen Ansatz sollte man weiterverfolgen.
Heisst dann im Klartext: konventionelles Billigfutter für die sozialen Randgruppen und Bioware für die"Leistungsträger " der Gesellschaft.
Die müssen ja gesund bleiben um die anderen durchzufüttern.
Gruss Christian

Wichtig ist aber, die Förderung zu erhalten und auszubauen. Dann kann der Paketbote mit seiner (kleinen) Einkommenssteuer den Einkaufswagen der Frau vom Chefarzt mitfinanzieren :mrgreen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon egnaz » Mo Feb 21, 2022 13:36

DWEWT hat geschrieben:Ich hatte heute früh ein interessantes Gespräch mit einem Beraterkollegen aus dem Bereich Öko-Milch-Erzeugung. Vor dem Hintergrund der Äußerungen des LEH, zukünftig möglichst Produkte aus der Tierhaltungsstufe 3 anbieten zu wollen, beginnen wohl die ersten Biomilcherzeuger zu rechnen, ob das für sie eine lohnenswerte Alternative zur Ökomilch sein könnte.

Haltungsstufe 3 ist doch für die Masse der Milchviehalter kein großes Problem. Das dient doch nur für die Profilierung des Handels und wird wie bei Gentechnikfrei nicht wirklich zu einem Preisaufschlag führen. Das wird dann bei der Listung einfach vorausgesetzt.
Gruß Eckhard
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Feb 21, 2022 13:50

Die Systeme kannibalisieren sich jetzt in sich. Durchweg kann es dieses Jahr soweit kommen, dass Nicht-Bio-Ware im Preis höher kommt wie Bio-Ware.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Feb 21, 2022 21:24

T5060 hat geschrieben:Die Systeme kannibalisieren sich jetzt in sich. Durchweg kann es dieses Jahr soweit kommen, dass Nicht-Bio-Ware im Preis höher kommt wie Bio-Ware.


Da es den meisten deutschen Verbrauchern scheixxegal ist, abgesehen vom Preis natürlich, was sie da in sich hineinstecken, dürften sich dann die Prophezeiungen der Politiker erfüllen und Bioprodukte reißenden Absatz finden. :wink: Spätestens dann dürfte der Höhenflug der Preise vorbei sein.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Feb 21, 2022 21:35

egnaz hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Ich hatte heute früh ein interessantes Gespräch mit einem Beraterkollegen aus dem Bereich Öko-Milch-Erzeugung. Vor dem Hintergrund der Äußerungen des LEH, zukünftig möglichst Produkte aus der Tierhaltungsstufe 3 anbieten zu wollen, beginnen wohl die ersten Biomilcherzeuger zu rechnen, ob das für sie eine lohnenswerte Alternative zur Ökomilch sein könnte.

Haltungsstufe 3 ist doch für die Masse der Milchviehalter kein großes Problem. Das dient doch nur für die Profilierung des Handels und wird wie bei Gentechnikfrei nicht wirklich zu einem Preisaufschlag führen. Das wird dann bei der Listung einfach vorausgesetzt.


Natürlich wäre die Haltungsstufe 4 für ehemalige Bio-Betriebe interessanter. Äußerungen des LEH bezüglich des Angebotes von konv. Milch aus diesem Segment, sind bisher aber kaum zu vernehmen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Feb 21, 2022 22:20

Kommt jetzt der Einstieg in die Finanzierungshilfe des Co-Finanzierungsanteils der Bundesländer durch die 2. Säule der GAP? Bisher wurden die Öko-Prämien zu ca. 40% durch einen Zuschuss der Bundesländer finanziert. Da jetzt einige Länder ihre Nichtbereitschaft zur Aufrechterhaltung dieser Finanazierung mitgeteilt hatten, versucht Özdemir den Bundesländern finanzielle MIttel aus der 2. Säule, zur Finanzierung ihres Anteils, zukommen zu lassen. Klar ist, dass damit wohl auch eine Prämienangleichung innerhalb von Deutschland vorangetrieben werden wird. Gut so! Bleibt zu hoffen, dass damit auch der Einfluss der Bundesländer/ der Landeslandwirtschaftsminister auf die Bedingungen "ihres" Ökolandbaus zurückgedrängt wird. Wie heißt es doch gleich: Wer zahlt, der bestimmt!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Di Feb 22, 2022 10:54

Englberger hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Man könnte ja knappe Bezugsscheine für konventionelle Produkte einführen. Wenn die aufgebraucht sind, muss man halt auf Bio zurückgreifen.

Hallo,
diesen Ansatz sollte man weiterverfolgen.
Heisst dann im Klartext: konventionelles Billigfutter für die sozialen Randgruppen und Bioware für die"Leistungsträger " der Gesellschaft.
Die müssen ja gesund bleiben um die anderen durchzufüttern.
Gruss Christian


Ich denke eher, dass die Grünen und die Bio-Bauern auch noch den Rest Verstand vernichten. Im Prinzip war es schon gut ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schaffen. Was sich aber um bio und Grün herum entwickelt halte ich nicht für zukunftsfähig.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Di Feb 22, 2022 11:50

Ökologische Landwirtschaft: Cem Özdemir fehlen neue Ideen :lol: :lol:

:idea: :idea: Hab Ihr was anderes erwartet, wie will einer, ohne Fachwissen Neue Idee haben?
Die Grüne Bio-Landwirtschaft wird uns Bauern genauso in die Sackgasse führen, wenn nicht endlich mal aufhört das jeder Arsch der Landwirtschaft vorgaben und Gängelungen machen kann, was immer Geld und Arbeit für uns Landwirte bedeutet.. :idea: :idea:

Ökologische Landwirtschaft: Cem Özdemir fehlen neue Ideen
--Mehr Bio durch mehr Forschung bringt keine Ergebnisse bis 2030
--Der Markt arbeite auf Bio zum Billigpreis hin
--Unklarheiten bei Umsetzung der EU-Agrarpolitik im Bio-Bereich
--Ideenlosigkeit beim Öko-Landbau auf Bundes- und Landesebene
https://www.agrarheute.com/politik/oeko ... een-590529
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Feb 22, 2022 12:16

Paule1 hat geschrieben: was immer Geld und Arbeit für uns Landwirte bedeutet.. :idea: :idea:



Geld für etwas Arbeit ist doch nicht schlecht!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Feb 22, 2022 12:37

germane hat geschrieben:
Ich denke eher, dass die Grünen und die Bio-Bauern auch noch den Rest Verstand vernichten.


Spontan hätte ich jetzt gesagt, das ist Unsinn. Dein Beitrag macht mich da allerdings nachdenklich! :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Di Feb 22, 2022 13:06

Die Grünen haben ihn bereits verloren, und ein Teil der Biobauern sind nah dran, während die Neueinsteiger ihren Verstand schon als Konvis verloren haben.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Mär 03, 2022 12:42

Heute früh bekam ich ein Fax von meinem Getreidevermarkter; dem bisherigen! Ihm war zugetragen worden, dass auch der "Grüne Riese" in unserer Region ab der kommenden Ernte Biogetreide aufkaufen will. Demnächst soll es ein Informationsschreiben dazu, verteilt an die Bio-Bauern in der Region, geben. Zunächst dürfte das nur interessant sein für die EU-Bio-Kollegen- Da die Preisdifferenz zwischen Verbands- und EU-Bio-Ware allerdings wie der Schnee vor der Sonne schmilzt, könnte es reichen, um Druck auf die etablierten Öko-Vermarkter auszuüben. Vielleicht steht ja die Vorabpreisinformation eines großen Vermarkters in einem zeitlichen Zusammenhang mit diesem Vorstoß?! Es dürfte spannend werden.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Do Mär 03, 2022 12:58

Ich hab so den Eindruck, dass die Biovermakter bei den Getreidepreisen mal wieder den Anschluss verloren haben.
Das Gute daran ist, dass sie später, wenn es wieder günstiger wird, gar nix machen müssen. :D

Gerade beim Supermarkteinkauf war die Biobutter billiger als die konv. Butter oder preisgleich. Was soll das.

Ja RWG hat in diesem Jahr Bio-Getreide gekauft. War aber Preisuntergrenze.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Mär 07, 2022 8:05

Nachdem klar war, dass es keine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Hofgut Eichigt (Dennree) und Bioland geben würde/könnte, wurde von der Absicht berichtet, dass man eine Demeter-Mitgliedschaft anstreben würde. Daraus ist, aus nachvollziehbaren Gründen, nichts geworden. Jetzt wurde der Betrieb vom Biokreis-Verband zertifiziert. Apropos agrarsoziale Funktion des Ökolandbaus. Nach Mitteilung von Verdi, hat das Unternehmen Dennree die Gründung eines Betriebsrates am Standort Töpen verhindert. Es werden keine Tariflöhne gezahlt! So ticken die "neuen erfolgreichen Ökos"!

Zusatz: Von einem Kollegen bekam ich gerade die Information, dass die Zertifizierung vom Hofgut Eichigt, durch den Biokreis-Verband, noch gar nicht bestätigt ist. T.Greim möchte seinen Landwirtschaftsbetrieb durch alle deutschen Verbänden zertifizieren lassen. Also quasi eine Gleichschaltung aller Verbände. Damit würden auch alle ihre Alleinstellungsmerkmale und somit auch ihre Existenzberechtigung verlieren. Ein kühnes Unterfangen.
Zuletzt geändert von DWEWT am Mo Mär 07, 2022 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Mär 07, 2022 13:08

In der Fachzeitschrift "BioHandel" gibt es seit einiger Zeit das Thema: Gerechtigkeit im Ökolandbau? Wir müssen reden!. In dieser Rubrik werden Interviews mit Menchen aus dem Ökolandbau geführt, die sich zu ihrer eigenen Position und/oder zur vor allem wirtschaftlichen Situation der deutschen Ökolandwirtschaft äußern. Ich hoffe, dass diese Aussagen bis in die Blase, in der sich unsere Funktionäre ständig befinden, vordringen. In der aktuellen Ausgabe berichtet ein junger Mensch über seine Erfahrungen als Arbeitnehmer in der deutschen Öko-Landwirtschaft. Interessant war für mich, dass die Bezahlung der Mitarbeiter im Süden der Republik schlechter ist als in anderen Regionen. Der Grund liegt in der vorherrschenden Betriebsgröße und dem damit verbundenen geringen Betriebseinkommen. Merkwürdig, hier im Forum wird doch stets das Gegenteil beteuert! :wink: Es geht aber auch um Arbeitszeit, Betriebsorganisation, Betriebsleitermentalität, Überstundenmanagement, Ausbildung und viele andere "Problemfelder".
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