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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Mi Mär 09, 2022 19:40

Paar Abnehmer anrufen oder in Bio Warenbörse inserieren.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 11, 2022 12:54

farmerpirat hat geschrieben:Wie verschafft ihr euch einen aktuellen Überblick über die Biopreise?


Einige Verbände veröffentlichen in ihren Zeitungen aktuelle Preisspannen für bestimmte Rohstoffe. Dann muss man sich schon die Mühe machen, bei potenziellen Abnehmern nachzufragen. Viele Kollegen haben allerdings beständige geschäftliche Beziehungen zu Abnehmern und werden dann auch mehr oder weniger regelmäßig informiert. Ich vermarkte meine Schlachtrinder über zwei Vermarkter, mit denen ich halbjährig eine Preisfestlegung treffe. Davor muss ich mich natürlich möglichst bundesweit über aktuelle Preise und auch über mögliche Preisentwicklungen für die Zukunft, informieren. Nicht wenige Kollegen haben sich in Erzeugergemeinschaften organisiert. Dort gibt es erst nach der Ernte die Mitteilung eines Basispreises und oft gibt es erst nach der nächsten Ernte den finalen Preis. Leider sind viele dieser Erzeugergemeinschaften vermarktungstechnisch in den 80/90ern stehengeblieben. Man fühlt sich oft den Abnehmern stärker verpflichtet als den Erzeugern. Entsprechnung ist dann auch die Preisgestaltung. Es wird Zeit, dass diese Herrschaften mal wachgerüttelt werden. Die derzeitige Situation wäre dafür gut geeignet.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 11, 2022 16:17

Jetzt also doch wieder eine Rolle rückwärts. Das Vorhaben 100%-Biofütterung basierte offensichtlich auf dem Import vom Eiweissfuttermitteln. Sehr ökologisch! Da die Ukraine als Exporteur wegfällt, soll jetzt wohl wieder die alte Regelung mit konv. Protein greifen. Es wäre besser gewesen, wenn man frühzeitig den Anbau von entsprechenden Leguminosen, speziell im Ökolandbau, gefordert und gefördert hätte. Aber so ist es ja billiger!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Fr Mär 11, 2022 16:50

Wie in Krisen der Größenwahn einiger Bioverbände dann immer wieder auffliegt.
Mit den Sonnenblumen aus der Ukraine gab es ja schon einmal Ärger, wo die offensichtlich nicht verbrauchtes, gebeiztes Sonnenblumensaatgut in Biofutter entsorgten.
Dachten wohl, dort werden die Rückstände nicht auffallen weil es eigentlich nicht untersucht wird.

Dann war ja wieder für Jahre Ruhe und das Bashing gegen die Konvis mit den Abfallprodukten aus der Pflanzenölerzeugung (Sojaschrot) wurde wieder breit getreten.

Wann sehen auch die Bioverbände ein, dass vieles heute nur besteht und funktioniert, weil wir Handel betreiben.
Aber die verleugnen Morgen wieder alles, um Narrative aufrecht zu erhalten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Fr Mär 11, 2022 17:10

DWEWT hat geschrieben:Jetzt also doch wieder eine Rolle rückwärts. Das Vorhaben 100%-Biofütterung basierte offensichtlich auf dem Import vom Eiweissfuttermitteln. Sehr ökologisch! Da die Ukraine als Exporteur wegfällt, soll jetzt wohl wieder die alte Regelung mit konv. Protein greifen. Es wäre besser gewesen, wenn man frühzeitig den Anbau von entsprechenden Leguminosen, speziell im Ökolandbau, gefordert und gefördert hätte. Aber so ist es ja billiger!


Leider waren die Produkte aus der Tierhaltung immer zu knapp am Preis und deswegen suchte man nach günstigem Futter.
Man hat es dann im Ausland gefunden und sich dran gewöhnt. Die Ware wurde in Osteuropa unter zweifelhaften Bedingungen erzeugt und dann über Italien als italienische Ware angeboten.
Wie mir damals berichtet wurde, war es in der Ukraine am undurchsichtigsten. Dort wurde die Deutschen Prüfer einfach rausgeschmissen mit dem Wortlaut: Wir haben schon bezahlt und bitte jetzt das Zertifikat auf den Tisch (ohne Prüfung).
Das Thema war mittlerweile wohl aufgearbeitet.
Leguminosen hätten wir von Anfang an selber erzeugen können, aber bei dem Preis für Grobleguminosen haben alle nach ein paar Jahren das Handtuch geschmissen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Mi Mär 16, 2022 11:39

Die fährt genauso an die Wand wie die Konventionelle, wenn der Betrieb nicht Groß genug ist.

Ich kann nicht mehr“ - Wenn die Bio-Milchviehhaltung zu teuer wird

https://www.agrarheute.com/land-leben/m ... uer-591357
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Mi Mär 16, 2022 12:01

Ein einziges Gejammer in diesem Bericht. Ich kanns nicht mehr hören. Wo gibts im Biobetrieb bei den erlaubten GV je Ha ein Gülleproblem, zumal soche Stümper kaum an diese Menge Vieh rankommen.
Mir wurde mit den gleichen Argumenten begegnet, aber einem Oberbayrischen Dickschädel konnten die nix ausreden. (die haben nur die Arbeit wegen der Kontrollen befürchtet.) Die ersten Jahre waren harte Lehrjahre, nicht wegen der Produktion, sondern wegen der Vermarktung. Inzwischen vermarkten wir unsere ganze Milch von den 50 Kuhlis selbst, bis auf 50ltr. jeden 2. Tag für die Molkerei wegen der lfd. Proben.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 16, 2022 12:38

Paule1 hat geschrieben:Die fährt genauso an die Wand wie die Konventionelle, wenn der Betrieb nicht Groß genug ist.

Ich kann nicht mehr“ - Wenn die Bio-Milchviehhaltung zu teuer wird

https://www.agrarheute.com/land-leben/m ... uer-591357


Das ist doch alles nicht neu. Lediglich die Führungsetage des Ökolandbaus hat bisher davon nichts mitbekommen, bzw. ignoriert diese Fakten. Gestern bekam ich von meinem Verband die Anfrage eines Bio-Getreidehändlers aus dem südlichen Sachsen. Er sucht händeringend zur kommenden Ernte Backweizen und hat deshalb, wie er meinte, ein lukratives Ankaufsangebot gemacht. Ich habe meinem Verband mitgeteilt, dass man mich mit solchen Anfragen in Zukunft bitte verschonen möge. 450€/t ist zumindest nach bisherigem Erkenntnisstand ein Witz. Mein Verband meinte, dass man immer die Interessen beider Seiten berücksichtigen müsse. Dann kam wieder dieses Fairnessgelaber und der HInweis auf die soziale Relevanz der Landwirtschaft im Allgemeinen und die des Ökolandbaus im Besonderen. Ich habe dann einfach auf die meiner Meinung nach extrem "unsozialen" Beitragssätze des Verbandes hingewiesen. Da war Ruhe! Wenn die mir jetzt häufiger komisch kommen, wird das eine sehr kurze Zusammenarbeit.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Mi Mär 16, 2022 13:11

Ich habe Gestern den Tag damit verbraucht die neuen Punktesammlung bezüglich der Biodiversität zu erledigen. Dabei mussten erst mal online bei der Kontrollstelle, die Flächen für das aktuelle Jahr eingetragen werden, damit die Daten dann in der Biodiversitätstabelle erscheinen. Ich bin mir nicht sichter ob das alle Verbände machen oder nur die "Vorreiter".
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 16, 2022 13:45

heico hat geschrieben:Ich habe Gestern den Tag damit verbraucht die neuen Punktesammlung bezüglich der Biodiversität zu erledigen. Dabei mussten erst mal online bei der Kontrollstelle, die Flächen für das aktuelle Jahr eingetragen werden, damit die Daten dann in der Biodiversitätstabelle erscheinen. Ich bin mir nicht sichter ob das alle Verbände machen oder nur die "Vorreiter".


Durch das Vorpreschen des B.-Verbandes sind alle anderen Verbände ebenfalls unter Druck geraten. Nun hat der B.-Verband den zeitlichen Rahmen für die Maßnahme erweitert, da viele Betriebe ganz offensichtlich Probleme mit der Meldung ihrer Daten haben. Es oll nun wohl so sein, dass es in diesem Jahr zunächst nur einen Probelauf geben soll und im nächsten Jahr dann 80 Punkte erreicht werden sollen. Erst 2024 müssen dann 100 Punkte erreicht werden. Die Möglichkeit der Übertragung von Biodiversitätspunkten soll natürlich nur innerhalb des Verbandes möglich sein.
Aufgrund der Parklandschaft in der ich hier lebe und arbeite, kommt mein Betrieb locker aus über 250 Punkte. Mein Vorschlag, die überzähligen Punkte an andere Betriebe zu verkaufen, führte wohl zu Irritationen bei meinem Verband. Übertragen ja, verkaufen aber nicht, hieß es. Dann behalte ich sie. :D
Übrigens, mein Verband bekommt meinen Maßnahmenkatalog mit den betriebsindividuellen Daten zur Biodiversität per Papier von mir. Als ich das ankündigte, fiel die junge Dame wohl vom Stuhl. "Wer soll das denn bearbeiten", fragte sie schnippisch. "Wer hat sich den Unsinn denn ausgedacht", fragte ich. Ich habe unmissverständlich mitgeteilt, dass es zur Papierform für mich keine Alternative gibt! Die einzelnen Maßnahmen und ihre räumlichen Ausdehnungen können bei der nächsten Kontrolle stichprobenartig besichtigt werden.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 16, 2022 14:15

Isarland hat geschrieben:Ein einziges Gejammer in diesem Bericht. Ich kanns nicht mehr hören. Wo gibts im Biobetrieb bei den erlaubten GV je Ha ein Gülleproblem, zumal soche Stümper kaum an diese Menge Vieh rankommen.
Mir wurde mit den gleichen Argumenten begegnet, aber einem Oberbayrischen Dickschädel konnten die nix ausreden. (die haben nur die Arbeit wegen der Kontrollen befürchtet.) Die ersten Jahre waren harte Lehrjahre, nicht wegen der Produktion, sondern wegen der Vermarktung. Inzwischen vermarkten wir unsere ganze Milch von den 50 Kuhlis selbst, bis auf 50ltr. jeden 2. Tag für die Molkerei wegen der lfd. Proben.


Als Direktvermarkter, mit gesicherter Kundschaft, hat man da natürlich eine recht lockere Sichtweise. Klar sein dürfte allerdings auch, dass die Direktvermarktung selbst im Ökolandbau nur einen ganz kleinen Stellenwert hat. Nicht 3% der Ökobetriebe können ihre Produkte erfolgreich vermarkten! Der ganz überwiegende Teil der erzeugten ökologischen Rohstoffe geht über den Fachhandel bzw. über den LEH an den Kunden. Gerade der Fachhandel hatte im letzen Jahr einen Umsatzrückgang von ca. 6%! Zum Jahresende stieg dieser Wert rapide an! Auch die Hofläden mussten Federn lassen. Hier ragen natürlich Läden mit sehr guter Lage aus der breiten Masse heraus. Der Umsatzzuwachs wurde im LEH erzielt! Diese Entwicklung wird auch anhalten. Bei reduziertem Umsatzwachstum wird der LEH zum Marktführer bei Biolebensmitteln und damit auch zum "Preismacher"! Schön, wer da eine florierende Direktvermarktung mit vielen zufriedenen Stammkunden hat!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Mi Mär 16, 2022 17:46

DWEWT hat geschrieben:
.......................
Der Umsatzzuwachs wurde im LEH erzielt! Diese Entwicklung wird auch anhalten. Bei reduziertem Umsatzwachstum wird der LEH zum Marktführer bei Biolebensmitteln und damit auch zum "Preismacher"! Schön, wer da eine florierende Direktvermarktung mit vielen zufriedenen Stammkunden hat!


Wenn man sich aus dem Klammergriff befreien kann, sollte man das tun, denn es gibt bei den konventionellen Lebensmittel-Einkäufern kein Biobonus.

Hatte Gestern ein Gespräch mit Jmd aus der Industrie. Er meinte man muss heute umdenken. Nachdem in den letzten Jahrzehnten die Industrieeinkäufer die Lieferanten verhungern ließen, hat man erkannt, dass damit auch gute Lieferanten in die Pleite getrieben wurden.
Heute will man eine gute Zusammenarbeit mit den Produzenten.
Da können die LEHs noch was lernen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Mär 17, 2022 7:11

Gibt es schon die Notwendigkeit der Marktentlastung im Öko-Bereich? Wie soll man die Abkehr der Politik von der bisherigen Freistellung des Ökolandbaus vom greening beurteilen? Ist der Markt ausgereizt oder warum entzieht man den Öko-Betrieben jetzt 4% ihrer Ackerflächen? So ergeben sich, ohne Auswirkung auf den ansatzweise erodierenden Markt für Öko-Produkte, wiederum Wachstumspotenziale für den Öko-Landbau. Außerdem verringert sich natürlich der finanzielle Aufwand für den Öko-Landbau, der ja bekanntlich bis 2030 auf 20 bzw. 30% anwachsen soll. 4% der Öko-Ackerfläche ohne Ökoförderung, das scheint zunächst verkraftbar. Andererseits ist bisher überhaupt nicht bekannt, welche Kombinationen es bei der Förderung geben wird. Vor diesem HIntergrund sollte man das Geschwafel der "Grünen"-Politiker von der vehementen Entwicklung des Öko-Landbaus einfach ignorieren. Für die nächste Zeit dürfte es mit dem Wachstum im Öko-Landbau vorbei sein. Gute konv. Preise werden keinen Berufskollegen zum Öko-Landbau bringen. Ganz im Gegenteil werden einige mit Ablauf ihrer Verpflichtungszeit dieser Form der Landwirtschaft den Rücken zukehren. Aber, Minuswachstum ist ja auch Wachstum! :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 18, 2022 20:09

Dem Öko-Getreidehandel geht wohl der Hintern auf Grundeis. Wie sonst ist es zu erklären, dass es jetzt Ankaufoptionen gibt in denen für Verbandsware und EU-Bio-Ware die gleichen Preise geboten werden. Der Wegfall guter Qualitäten, die bisher auch aus der Ukraine kamen, führt ganz offensichtlich zu einem Marktgebahren, das bisher nicht vorstellbar war. Wenn man bei den verbandsorganisierten Händlern nachfragt, signalisieren die ebenfalls Offenheit für EU-Bio-Ware in größerem Umfang bei fast gleichen Preisen. Ist das nun das Ende der Verbände? Nein! Aber es wird an ihrem Stuhl gesägt und das ist gut so! Wir brauchen wieder schlanke Strukturen und eine HInwendung zu den Erzeugern und zur handwerklichen Verarbeitung. Das geht mit viel weniger Sesseldrückern!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Mär 18, 2022 22:04

Wenn die Wildschweine in Niederbayern noch Cäsium haben, dann ist das gute Bio-Getreide aus dem Raum Tschernobyl, natürlich das biologischste schlechthin.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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