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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Mär 19, 2022 7:43

T5060 hat geschrieben:Wenn die Wildschweine in Niederbayern noch Cäsium haben, dann ist das gute Bio-Getreide aus dem Raum Tschernobyl, natürlich das biologischste schlechthin.


Du meinst, Schweinefleisch und Getreide haben einen annähernd gleichen Gestehungsprozess? :lol:
Dass du, bezüglich elementaren Wissens über ldw. Produktionsprozesse, erhebliche Defizite aufweist, darüber müssen wir gar nicht mehr diskutieren. Das Schwarzwild weist gelegentlich eine radioaktive Belastung auf, weil es sich auch von Wurzeln und anderen pflanzlichen Organen ernährt, die leider die Eigenschaft haben, z.B. Cäsium (aus dem Boden) anzureichern. Mir ist nicht bekannt, dass das beim Getreide auch so ist. Somit ist deine Aussage Unfug!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kartoffelbluete » So Mär 20, 2022 2:18

@DWEWT + Isarland oder andere "Bio`s" : In Top-Agrar online behauptet jemand das 70% vom Bio-Getreide
im Futtertrog landet, vor allem wegen mangelder Qualität. :roll: Ist das tatsächlich so :?: Wenn ja, wie könnte
man das verbessern, weil man soll ja künftig mehr pflanzlich essen und weniger Fleisch, wegen dem Klima,
so die Aussage von Cem und 200 weiteren sogenannten "Wissenschaftler". :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » So Mär 20, 2022 2:46

DWEWT hat geschrieben:Das Schwarzwild weist gelegentlich eine radioaktive Belastung auf, weil es sich auch von Wurzeln und anderen pflanzlichen Organen ernährt, die leider die Eigenschaft haben, z.B. Cäsium (aus dem Boden) anzureichern.

Ich glaube, du meinst die Pilze. Pilze zählen aber nicht zu den Pflanzen sondern bilden das "dritte große Reich eukaryotischer Lebewesen", siehe

https://de.wikipedia.org/wiki/Pilze

:klug:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » So Mär 20, 2022 2:48

kartoffelbluete, die Frage ist, was man unter "mangelnde Qualität" versteht bzw. wie der Qualitätsbegriff definiert ist.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » So Mär 20, 2022 7:19

Kartoffelbluete hat geschrieben:@DWEWT + Isarland oder andere "Bio`s" : In Top-Agrar online behauptet jemand das 70% vom Bio-Getreide
im Futtertrog landet, vor allem wegen mangelder Qualität. :roll: Ist das tatsächlich so :?: Wenn ja, wie könnte
man das verbessern, weil man soll ja künftig mehr pflanzlich essen und weniger Fleisch, wegen dem Klima,
so die Aussage von Cem und 200 weiteren sogenannten "Wissenschaftler". :lol:

Mein Bruder ist Bäcker und der sagt auch immer: Da wird von schlechten Eiweßwerten (egal ob konvi oder Bio) geredet und das als schlechte Qualität bezeichnet. Das Problem an der Sache ist, daß fast das gesamte Getreide industriell verarbeitet wird und da sind die Prozesse standartisiert. Er meint schon lange, daß man Eiweiß nicht als das Allsagende Qualitätskriterium nehmen soll.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » So Mär 20, 2022 7:31

"Mein" Bäcker hat den Weizen bisher immer zu Brot gebacken. Nur wenn der Roggen keine Fallzahl hat dann geht es nicht.
Die Frage nach den Pilzen wurde schon vor 20 Jahren gestellt und dann untersucht. Dabei waren die Werte besser als Konventionell.
Wir kennen keine Qualitätsausfälle durch Pilze.
Es gibt durch wenig N Verfügbarkeit weniger Protein im Getreide und es gibt hauptsächlich im kühlen Norden weniger Ertrag durch späte Mineralisierung beim Getreide.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » So Mär 20, 2022 8:01

Das Pilzproblem ist meiner meinung nach auch nur ein Problem der konventionellen. Da im Biobereich kein Halmverkürzer vorhanden ist, können die Bestände einfach nicht so dick und mastig geführt werden und das führt dann zu Kleinklima in den Beständen, das Pilzwachstum fördert.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » So Mär 20, 2022 8:02

heico hat geschrieben:"Mein" Bäcker hat den Weizen bisher immer zu Brot gebacken. Nur wenn der Roggen keine Fallzahl hat dann geht es nicht.
Die Frage nach den Pilzen wurde schon vor 20 Jahren gestellt und dann untersucht. Dabei waren die Werte besser als Konventionell.
Wir kennen keine Qualitätsausfälle durch Pilze.
Es gibt durch wenig N Verfügbarkeit weniger Protein im Getreide und es gibt hauptsächlich im kühlen Norden weniger Ertrag durch späte Mineralisierung beim Getreide.
Wenn früher Brot nur nach Eiweißgehalt gebacken werden könnte, dann hätte es nie ein Brot gegeben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » So Mär 20, 2022 9:40

240236 hat geschrieben:Wenn früher Brot nur nach Eiweißgehalt gebacken werden könnte, dann hätte es nie ein Brot gegeben.

1. ist Deutschland in weiten Teilen "Roggenbrot-Land" und
2. wurde in den "Weizenbrotgebieten" im Süden und Südwesten schon lange der heimische Weizen mit "Amiweizen" aufgemischt. (Aussage einer baden-württembergischen Bekannten) und
3. war davor der Anspruch nicht, wie er heute ist. Da ging's ums satt werden. Kommt möglicherweise wieder.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » So Mär 20, 2022 10:17

Massenweizen sind Züchtungen aus dem Norden wie Amerika, Russland, England. Qualitätsweizen aus Frankreich und diese beiden Optionen wurden gezüchtet, um unsere Weizensorten zu erhalten.
Leider ist bei der Zucht auf Ertrag, die Gesundheit auf der Strecke geblieben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » So Mär 20, 2022 10:45

Welche gesunden Weizensorten verwenden den die Biobetriebe :?: dürfen die nicht sogar konventionelles Saatgut verwenden, wenn kein Bio erzeugtes vorhanden ist??

Bei Kartoffeln weis ich das die Konventionellen Betrieb "gesundes Pflanzgut auch an Bio Betriebe verkaufen. :idea:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon wespe » So Mär 20, 2022 10:47

Das Pilzproblem ist meiner meinung nach auch nur ein Problem der konventionellen.

Das es immer noch welche gibt, die solche Bolzen raushauen... https://www.bauerwilli.com/ackergifte/
...damit haben alle zu kämpfen, gegenseitiges schönreden macht keinen Sinn.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » So Mär 20, 2022 10:55

wespe hat geschrieben:
Das Pilzproblem ist meiner meinung nach auch nur ein Problem der konventionellen.

Das es immer noch welche gibt, die solche Bolzen raushauen... https://www.bauerwilli.com/ackergifte/
...damit haben alle zu kämpfen, gegenseitiges schönreden macht keinen Sinn.
Sicher haben damit alle zu kämpfen, nur wenn wir konventionellen nichts mit Fungiziden machen würden, wäre das Problem noch viel größer.
In Anbaustrategie, Fruchtfolge, sowie Sortenwahl stecken große Reduzierungspotentiale. Das ist aber in Bio, sowie Konvie nicht anders. Da steckt das Potential im Landwirt.
Zuletzt geändert von 240236 am So Mär 20, 2022 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon wespe » So Mär 20, 2022 11:26

Schon wieder Denkfehler, dass betrifft wieder alle, wer nachlässig mit seinen Beständen umgeht, bekommt eben die Probleme mit"Ackergiften".
Und wer nur auf Prämienabgreifen ausgerichtet ist, dem ist das sowieso egal was da wächst, ob bei konvi oder bio.
Bei der momentanen Preissteigerungen und sinkenten Prämien wird das Problem vll noch mehr werden. Der Biolandwirt wird sich überlegen, ob er noch mal Striegelt usw. Und der konventionelle wie hoch er seinen Pflanzenschutz betreibt.
Noch ist es bei den Verbrauchern und bei den Regierenden net angekommen, wie abhängig wir vom Ausland gemacht wurden durch die Teutsche Landwirtschaftspolitik...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 2810 » So Mär 20, 2022 11:27

Qtreiber hat geschrieben:....

2. wurde in den "Weizenbrotgebieten" im Süden und Südwesten schon lange der heimische Weizen mit "Amiweizen" aufgemischt. (Aussage einer baden-württembergischen Bekannten) und
3. war davor der Anspruch nicht, wie er heute ist. Da ging's ums satt werden. Kommt möglicherweise wieder.


Dem kann ich zustimmen.Unser Müller aus den 60-er hat dann gesagt : da benötige ich ordentlich Manitoba.
Der Katastrophensommer 1961 ? bescherte nur denen halbwegs Brauchbares, welche mit dem Mähdrescher geerntet haben.
Die mit dem Binder gernteten und zu Hocken aufgestellten Garben waren bei der Abfuhr grün ausgewachsen :shock:
Und als Viehfutter schlecht geeignet.
Erst ab Mitte der 60-er wurde die N-Spätdüngung probagiert , und damit stiegen die Eträge und die Proteingehalte.
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