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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Mo Mär 28, 2022 22:01

Bevor die Biokontrolle gegründet wurden, machte man gegenseitige Besuche mit Erfahrungsaustausch. Das war kostenlos und konnte so nicht bleiben. Dann wurde vom Verband die Alicon gegründet von Beate xxx und vom ehemaligen Geschäftsführer des Verbandes eine Kontrollstelle BCS. Das ist schon verjähert. :mrgreen:

Die haben sich dann gegenseitig hochgeschaukelt mit den Verbänden und den staatlichen Stellen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Mär 29, 2022 7:15

Englberger hat geschrieben:für einen Betrieb in deiner Grösse handelt es sich dann auch um eine reine Papierkontrolle.


Nein! Bei mir müssen bei der Kontrolle ca. 10 bis 15 Lieferscheine, incl. Rechnungslegung, die Veränderungen des Tierbestandes, die tierärztlichen Maßnahmen, die Daten zur Beweidung, die Unterlagen zur Ausbringung des Wirtschaftsdüngers, der Zukauf von Futtermitteln (Mineralstoff als auch Salzlecksteine) und sonstige Aufzeichnungen über Maßnahmen im Tierbereich (z.B. AusnahmegenehmigungTierzukauf) in Augenschein genommen werden. Dazu kommt dann noch ein stichprobenartiger Abgleich des Bestandes mit dem HIT-Ausdruck und die Stallbesichtigung. Im Bereich der Außenwirtschaft sind das der Einkauf von Saatgut und dessen Lagerung, die Unterlagen über die Reinigung des Mähdreschers, die Vereinbarungen mit konv. Nachbarn, die Lieferscheine/ Rechnungslegung bezüglich Getreideverkauf, der Einkauf von Bodenverbesserern (Stroh/Kalk) und natürlich sämtliche Aufzeichnungen über Arbeiten auf dem Acker- und Grünland. Dazu kommt dann noch die Kontrolle der Biozertifizierungen für die Betreibe, zu denen ich geschäftliche Beziehungen unterhalte. Das war es dann schon. Da ich aus einer Verwaltung komme, habe ich natürlich immer alles penibel vorbereitet. Natürlich müssen auch die Unterlagen zur Buchführung, incl. frischer Jahresabschluss, vorliegen. Für die Papierkontrolle reichen i.d.R. 2 bis 3 Stunden aus. Die restliche Zeit fahren wir durch meinen "Park" und schauen uns Tiere, deren Weide-Versorgungseinrichtungen, das Grünland und die Ackerflächen an. Das Ganze ist eigentlich immer recht nett. :)
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon AEgro » Di Mär 29, 2022 7:32

DWEWT hat geschrieben:....... Die restliche Zeit fahren wir durch meinen "Park" und schauen uns Tiere, deren Weide-Versorgungseinrichtungen, das Grünland und die Ackerflächen an. Das Ganze ist eigentlich immer recht nett. :)

Kein Wunder, daß die Kontrollen so teuer sind, ist ja die Vergnügungssteuer schon inbergriffen. :mrgreen:
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 30, 2022 11:46

Die Verpeilten vom BÖLW haben sich zur Eiweißproblematik in der Ökolandwirtschaft geäußert. Sie hätten es besser gelassen! Nachdem nun schon seit einigen Jahren die Zulassung von konv. Eiweiß in der Öko-Fütterung immer nur recht kurzfristig verlängert wurde, hatte man es sich offensichtlich bequem gemacht und keinerlei Vorkehrungen für den Tag X getroffen, um über selbst erzeugte Eiweißfuttermittel dieses Problem grundsätzlich lösen zu können. Jetzt wird schon wieder nach der Zulassung von konv. Eiweiß gerufen. Hää? Gerade mal 3 Monate haben wir die neue Vorgabe und schon gerät die Ökofütterung aus den Fugen? Nein! Hier gilt es endlich ein Zeichen zu setzen und keinerlei konv. Futtermittel mehr zuzulassen. Dann muss eben die Ökoschweine- und Geflügelhaltung sich an der vorhandenen und zugelassenen Futtergrundlage ausrichten! Weniger Ökoschweine und weniger Geflügelfleisch und Eier werden sicher den Preisauftrieb in diesen Bereichen, die schon jetzt an der Wirtschaftlichkeitsgrenze sind, sehr beflügeln. Das gibt allerdings unzufriedene Verbandsmitglieder! Da dürfte wohl der eine oder andere über die Beendigung der Mitgliedschaft nachdenken, bzw. über eine Umstellung auf "Öko" noch einmal eine Nacht schlafen müssen. Es gilt jetzt geradlinig die neuen Vorgaben umzusetzen. Genau da zeigt sich die wahrhaftige Öko-Identität und nicht bei mehr Biodiversität und sonstigem Geschwurbel!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Mär 30, 2022 13:15

Besser hätte es ich als "Konvi" nicht schreiben können :!: :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Mi Mär 30, 2022 14:51

Müssen :lol: :lol: dürfen :idea: dann haben Sie endlich mal a gescheites Pilsfreies Futter :idea:

Ukraine-Krieg und Futterknappheit
Futterknappheit: Bio-Tierhalter müssen eventuell konventionell füttern

https://www.agrarheute.com/tier/futterk ... ern-591969


:idea: Vielleicht geht dieser ausländische Bio-Betrug-Wahn dann mal schnell zu Ende :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Mi Mär 30, 2022 15:34

Wenn man deine Beiträge so liest, kann man schon auf den Gedanken kommen, das du etliche Pils inhalierst
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » Mi Mär 30, 2022 17:46

DWEWT: gebe dir volkommen Recht. Habe diesbezüglich meinen Unmut am Naturlandchef Heigl ausgelassen. Dieser konnte es nicht verstehen daß ich für diese hausgemachte Situation kein Verständnis habe. Wenn man sich als Verband als den "König" hinstellt und die Konviseite als die schlechten, dann braucht man nichts anderes erwarten. Man macht es sich schon einfach: öfter Antibiotika behandelte Tiere schiebt man den konventionellen unter. Wenn zu wenig Stroh vorhanden ist, erlaubt man es einfach konventionelles Stroh und zugleich Nährstoffe in die Betriebe zu importieren
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon AEgro » Mi Mär 30, 2022 23:06

Der Schweizer Urs Niggli denkt vorraus !
https://www.nzz.ch/meinung/ernaehrungss ... ld.1676032
In dem Zeitungsbeitrag sind viele, für die Bioverbände unbequeme, Wahrheiten enthalten.
Ihr unbegrenztes Wachstum kann nicht weitergehen.
Und nicht nur weil ihnen die Mitglieder davon laufen.
Auch weil kommende weltweite Ernährungskrisen ein Umdenken erfordern.
Gruß AEgro
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Do Mär 31, 2022 0:10

Isarland hat geschrieben:Wenn man deine Beiträge so liest, kann man schon auf den Gedanken kommen, das du etliche Pils inhalierst


ich würde mal eher so sagen: In seinem Heumilch-Joghurt war ne Engelstrompete drin :-)

und hackt nicht immer auf dem Hopfensaft rum
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon borger » Do Mär 31, 2022 8:34

AEgro hat geschrieben:Der Schweizer Urs Niggli denkt vorraus !
https://www.nzz.ch/meinung/ernaehrungss ... ld.1676032
In dem Zeitungsbeitrag sind viele, für die Bioverbände unbequeme, Wahrheiten enthalten.


Man müsste sich zuerst mal entscheiden ob man (der einzig mögliche) "Weltretter" oder nur Stifter einer "Öko-Religion" sein will. Aber egal wie die Entscheidung ausfällt, sie wird den Verbänden immer Einkommensausfall bescheren. Darum trifft man sie einfach nicht und kommt dank überaus wohlwollender Medien bisher auch damit durch.
borger
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Do Mär 31, 2022 11:11

T5060 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Wenn man deine Beiträge so liest, kann man schon auf den Gedanken kommen, das du etliche Pils inhalierst


ich würde mal eher so sagen: In seinem Heumilch-Joghurt war ne Engelstrompete drin :-)

und hackt nicht immer auf dem Hopfensaft rum


Na ja , bei einigen deiner geistigen Ergüsse die du hier zum besten gibst, Frage ich mich auch oftmals welche bewustseinsveränderne Substanzen du zu dir genommen hast :mrgreen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Do Mär 31, 2022 11:49

Man darf nicht alles so Bierernst nehmen :wink: ....Aber, es ist ja bekannt, dass es im Humor zwischen Nord und Süd große Unterschiede gibt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Do Mär 31, 2022 11:53

Der blaue Trecker wird wohl hier nicht ernst genommen.
Wie kommt das?

Warum hat er noch keinen eigenen Sumpf bekommen?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » Do Mär 31, 2022 12:43

Der Sumpf für den kleinen blauen Traktor wär schon trockengelegt, bei der Masse an Beiträgen die reingehören. :lol:
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