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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Apr 04, 2022 13:50

Nachdem wir uns mit den Biodiversitätsbestrebungen unserer Verbände arrangiert haben, kommt der nächste bürokratische Unfug. Unter der Bezeichnung "Vorsorgekonzept" kommt, in Abhängigkeit von der Betriebsstruktur, mehr oder weniger viel Schreibaufwand auf die Bio-Betriebe zu. Es geht darum, wie der Betrieb Risiken der Verunreinigung/Kontamination seiner Produkte ausschaltet. Bisher konnte man Erklärungen zur Nichtanwendung von Halmverkürzern bei zugekauftem Konvi-Stroh formlos zu Papier bringen. Bisher wurde die Reinigung des auch konv. genutzen Mähdreschers formlos festgehalten und vom Betriebsleiter bestätigt. Einem Abdriftverdat musste auch bisher schon nachgegangen werden. Die Risikoabschätzung blieb aber dem Landwirt überlassen. Das reichte. Zumindest bisher! Jetzt wird es auch dazu jeweils ein Formblatt geben. Weiter betroffen sind evtl. gemeinsame Lager, Transporttechnik, Verladetechnik, Trocknungstechnik, Aufbereitungstechnik, Düngerausbringungstechnik und und und. Geht´s noch? Die Anleitung zur Dokumentation umfasst 50 DIN A4-Seiten! Damit waren sicher wieder viele weiche warme Sessel zusätzlich gerechtfertigt.
Eine Anekdote am Rande. Das Mitglied einer Erzeugergemeinschaft hatte, ob seiner Andienpflicht, jetzt mitgeteilt, dass er in diesem Jahr wahrscheinlich, wegen eines Abdriftverdachtes seinerseits, sehr große Spülchargen ernten lassen würde. Damit könnte die angediente Menge recht klein ausfallen. Die großen Mengen aus der "Spülung" darf und wird er konv. vermarkten. Er rechnet damit, dass der konv. Preis höher liegt als der Preis, den seine Erzeugergemeinschaft ihm auszahlt. :D
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Terreblanche » Mo Apr 04, 2022 14:04

DWEWT hat geschrieben:Nachdem wir uns mit den Biodiversitätsbestrebungen unserer Verbände arrangiert haben, kommt der nächste bürokratische Unfug. Unter der Bezeichnung "Vorsorgekonzept" kommt, in Abhängigkeit von der Betriebsstruktur, mehr oder weniger viel Schreibaufwand auf die Bio-Betriebe zu. Es geht darum, wie der Betrieb Risiken der Verunreinigung/Kontamination seiner Produkte ausschaltet. Bisher konnte man Erklärungen zur Nichtanwendung von Halmverkürzern bei zugekauftem Konvi-Stroh formlos zu Papier bringen. Bisher wurde die Reinigung des auch konv. genutzen Mähdreschers formlos festgehalten und vom Betriebsleiter bestätigt. Einem Abdriftverdat musste auch bisher schon nachgegangen werden. Die Risikoabschätzung blieb aber dem Landwirt überlassen. Das reichte. Zumindest bisher! Jetzt wird es auch dazu jeweils ein Formblatt geben. Weiter betroffen sind evtl. gemeinsame Lager, Transporttechnik, Verladetechnik, Trocknungstechnik, Aufbereitungstechnik, Düngerausbringungstechnik und und und. Geht´s noch? Die Anleitung zur Dokumentation umfasst 50 DIN A4-Seiten! Damit waren sicher wieder viele weiche warme Sessel zusätzlich gerechtfertigt.
Eine Anekdote am Rande. Das Mitglied einer Erzeugergemeinschaft hatte, ob seiner Andienpflicht, jetzt mitgeteilt, dass er in diesem Jahr wahrscheinlich, wegen eines Abdriftverdachtes seinerseits, sehr große Spülchargen ernten lassen würde. Damit könnte die angediente Menge recht klein ausfallen. Die großen Mengen aus der "Spülung" darf und wird er konv. vermarkten. Er rechnet damit, dass der konv. Preis höher liegt als der Preis, den seine Erzeugergemeinschaft ihm auszahlt. :D



Ökobetriebe werden zu Opfern ihrer eigenen Ideologie.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Apr 04, 2022 14:34

Terreblanche hat geschrieben:
Ökobetriebe werden zu Opfern ihrer eigenen Ideologie.


Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man zu diesem Schluss kommen. Das trifft jedoch nciht zu. Unsere Ideologie basiert auf der Identifikation mit dem ökologischen Gedanken/Handeln. Es ist die Ideologie des bürokratischen Überbaus, die solche Misseburten hervorbringt. Leider haben wir diesem Treiben schon viel zu lange zugesehen. Wenn man jetzt Kritik übt, dann wird einem vorgeworfen, man rüttle an den Grundfesten des Ökolandbaus. Dabei wissen diese Leute gar nicht, was Ökolandbau ist!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Di Apr 05, 2022 12:23

Habe ebenfalls die aufwändigen neuen Richtlinien in meinem Verband zur Kenntniss genommen und bin recht verärgert darüber wie man mit meiner Zeit dort leichtfertig umgeht und ich frage mich warum ich noch Mitglied bin?

Ein Austritt würde bedeutend weniger Papierkram und Kosten bedeuten.
Gibt es Verbände die das schlanker organisiert bekommen?
Wie ist es als EUbio mit der Vermarktung von Getreide?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Apr 05, 2022 13:04

farmerpirat hat geschrieben:
Ein Austritt würde bedeutend weniger Papierkram und Kosten bedeuten.
Gibt es Verbände die das schlanker organisiert bekommen?
Wie ist es als EUbio mit der Vermarktung von Getreide?


Aufgrund der insgesamt angespannten Lage am Bio-Futtergetreidemarkt, haben sich die Peise für Verbandsware und EU-Bio-Ware sehr angenähert. Bis zur Ernte wird in einigen Bereichen Preisgleichheit hergestellt sein. Lediglich die verbandsorganisierten Verarbeiter, die in ihrer Anzahl aber stark abnehmend sind, machen da noch größere Unterschiede. Mittlerweile nehmen aber auch die noch in Verbänden organisierten größeren Getreidehändler und auch die Erzeugergemeinschaften, beide Waren an. Einfach mal nach den Preisen fragen. Aus dem geplanten Alleinstellungsmerkmal "Biodiversität" des großen B-Verbandes, ist mittlerweile eine flächendeckende Seuche geworden. Alle Verbände ziehen irgendwie nach.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Di Apr 05, 2022 14:45

DWEWT hat geschrieben:
farmerpirat hat geschrieben:
.............."Biodiversität" des großen B-Verbandes, ist mittlerweile eine flächendeckende Seuche geworden. Alle Verbände ziehen irgendwie nach.

Klar der "Beste" gibt was vor und die anderen eilen hinterher.
Aber warum war Demeter da nicht schneller??

In 90% meiner Verkaufsfälle reicht EU Bio aus. Aber wenn sich am Kopf der Verkaufsideologie dann plötzlich Jemand überlegt, dass es für den Verkauf besser wäre gleich Bioland oder Naturland anzubieten, dann plötzlich musst du diese Verbandsware anbieten können.

Hatte gerade einen Fall wo die gesamte einkaufte Ware EU-Ware von einer Brennnessel dem Teehersteller nicht mehr gut genug war und der Vorlieferant gebeten wurde die EU-Ware die sie eingekauft hatten, doch anderswie zu verwerten :wink: und dafür Naturland/Bioland einzukaufen und zu liefern.
Da habe ich das Glück mit der Verbandsware plötzlich die EU Ware zu ersetzen. Geht dann um einen Umsatz von sage und schreibe 250.000 p.a. Dann lohnt sich die Mitgliedschaft ganz plötzlich.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Di Apr 05, 2022 18:06

Ein Berufskollege meinte EU-Futtergetreide wären weniger ein Problem aber Brotgetreide als solches zu vermarkten sei schwerer möglich.

Was habt ihr allgemein für Erfahrungen mit Verbänden und warum seit ihr dabei?

Ich hatte mir Hilfe in der Anfangszeit erhofft, das hat sich aber nicht erfüllt.

@Dwewt
Woher kommt das die Verbandshersteller weniger werden und wo nimmst du das her? Gibt es Quellen über die Anzahlen und Trends im Bereich der Mitgliedschaften? Präsentieren sich immer alle sehr erfolgreich etc.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 06, 2022 13:55

farmerpirat hat geschrieben:Ein Berufskollege meinte EU-Futtergetreide wären weniger ein Problem aber Brotgetreide als solches zu vermarkten sei schwerer möglich.

Was habt ihr allgemein für Erfahrungen mit Verbänden und warum seit ihr dabei?

Ich hatte mir Hilfe in der Anfangszeit erhofft, das hat sich aber nicht erfüllt.

@Dwewt
Woher kommt das die Verbandshersteller weniger werden und wo nimmst du das her? Gibt es Quellen über die Anzahlen und Trends im Bereich der Mitgliedschaften? Präsentieren sich immer alle sehr erfolgreich etc.


Nur ca. 35% des in D. angebauten Bio-Weizens erfüllt die konv. Qualitätsparameter für Backgetreide. Wer da gute Qualitäten bieten kann, egal ob Verbandsware oder EU-Bio-Ware, der wird in diesem Jahr kein Problem mit der Vermarktung haben. Bis vor einiger Zeit war die Vermarktung von Backweizen noch sehr stark an die Verbandsmitgliedschaft gekoppelt. Erzeugergemeinschaften, Mühlen und viele Verarbeitungsbetriebe legten noch großen Wert auf die Verwendung des Warenzeichens der Verbände. Seit jedoch die nachgefragten Mengen erheblich gestiegen sind und erheblich Bio-Importe getätigt wurden, rückte das EU-Bio-Zeichen an die erste Stelle. Im letzten Jahr fuhr der Naturkostfachhandel, die Basis für die Vermarktung der Verbandsware, erheblich Umsatzeinbußen ein. Die Discounter legten im selben Zeitraum erheblich zu. Auch Bio-Kunden sind zunehmend preisorientiert. Für die Herstellung der Discounter-Bio-Ware wird vor allem EU-Bio-Ware eingesetzt. Bis vor 2 Jahren waren da die Preisunterschiede noch recht groß. Die Verbände mit ihrer Motivation zur "Ernährung der Welt", der Kooperation mit den Discountern und dem damit verbundenen Schub beim Absatz der Rohstoffe, hat diese Entwicklung selbst initiiert. Die Discounter bestimmen heute weitgehend die Preisgestaltung im Bereich der Bio-Lebensmittelrohstoffe. Von den Verbänden war das so sicher nicht geplant. Billig-Bio-Produkte werden zu Preisbestimmern. Da kann der Naturkostfachhandel nicht mithalten. Seine Zulieferer, die handwerklichen Lebensmittelerzeuger, haben da schnell das Nachsehen. Die Molkerei Herzblatt ist da nur ein Beispiel. Nur die Tatsache, dass der Markt für Rohstoffe die erhebliche Preisentwicklung, die wir bei den Konvi-Erzeugnissen seit dem Herbst haben, nicht mitmacht, lässt die Umsätze im Fachhandel nicht weiter einbrechen. Bei den Bio-Rohstoffen ist der Markt streckenweise fast leergefegt. Trotzdem gibt es fast keine steigenden Erzeugerpreise. Warum? Höhere Preise sind bei Bio-Kunden nicht durchsetzbar. Wird es teurer, zeigen sich viele flexibel und kaufen konventionell ein. Wir stehen vor erheblichen Umwälzungen und dei Bioanbau wird in diesem Jahr kein Wachstum aufweisen. Sollten sich die Preisentwicklungen im konv. Bereich als nachhaltig erweisen, wird es ab dem nächsten Jahr mit dem Bio-Anbau in D. abwärts gehen. Wir brauchen eine Phase der Rückbesinnung auf die wesentlichen Aspekte der Biolandwirtschaft und eine Befreiung von dem Wasserkopf, dessen schleichende Enwicklung wir akzeptiert haben. Die Zeit der großen Wachstumsschritte ist jedenfalls zunächst vorbei!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Mi Apr 06, 2022 20:53

DWEWT hat geschrieben:Höhere Preise sind bei Bio-Kunden nicht durchsetzbar. Wird es teurer, zeigen sich viele flexibel und kaufen konventionell ein

Hallo ,
meine" beste Frau von allen", hatte ja viele Jahre einen fahrbaren Bioladen; begehbar, weil der Winter in BaWü lang und kalt ist.
Wir hatten Vollprogramm im Laden , Brot süsse Stückle, Käse Wurst Fleisch, Milch im 20Liter Beutel, offenen Joghurt, Sahne, einfach alles ausser Kosmetik.
Wir hatten damals (vor 30 Jahren) schon viele Kunden die haben Bio nur für die Kinder gekauft, oder wenn sie krank waren.
Reiche Leute haben Angus Fleisch für die Hunde gekauft. (Vegetarier Inhaber einer Spielwarenkette)
Dass Bioproduktion ruckzuck an Grenzen stösst, hab ich mehrfach erlebt.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Apr 12, 2022 7:21

Ich weiß, es ist makaber aber diese Krise hat auch ihr Gutes! Jetzt erst wird für jeden Ökolanbauaktiven offenkundig, wie bisher die Warenströme zur Versorgung der Ökomärkte funktionierten. Chinesische Soja-Futterbestandteile und brasilianisches Soja sorgten bisher für ausreichend Futtergrundlage für Bio-Geflügel- und Bio-Schweinefütterung. Dass es diese IMporte gab, war schon immer klar. Dass sie aber in diesem Maße Realität waren, hat mich überrascht. Auf der einen Seite über Regionalität und Biodiversität des deutschen Ökomarktes labern und auf der anderen Seite höchst fragwürdige Importe realisieren, halte ich für verlogen! Es wird Zeit, dass die Sesseletage mal mit der deutschen Ökolandbaurealität konfrontiert wird.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Di Apr 12, 2022 7:27

Die Märkte sind schon durcheinandergewürfelt.
Dateianhänge
20220411_155501Butterpreise.jpg
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Apr 12, 2022 12:44

Ich bin gestern mal rumgefahren um zu schauen, ob es mit dem Striegeln was werden könnte. Bei meinem letzten Rundgang auf meinen Flächen war noch alles recht verhalten. Auf den konv. WW-Flächen aber ebenfalls. Nach dem Regen ist der Bestand auf den guten Flächen kaum wiederzuerkennen. Die Farbe ist richtig tiefgrün und die Reihen sind geschlossen. Drei konv. WW-Flächen in unmittelbarer Nähe, sahen dagegen sehr hellgrün aus. Hier haben es viele konv. Kollegen nicht für notwendig erachtet, sich frühzeitig um N-Dünger zu kümmern. Dumm gelaufen! Der erste Striegelgang muss noch warten, da der Boden zu feucht ist. Außerdem sind meine Bestände sehr sauber. Aber leider zu dicht.
btw: Die Flächen eines Neu-Bio-Kollegen sind jetzt komplett gelb. Nein, nicht wegen Nährstoffmangels oder fehlender Bodenfeuchte. Er hat sie glyphosieren lassen, nachdem er die Umstellung abgebrochen hatte. Das wird man bald häufiger sehen. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Di Apr 12, 2022 12:49

Bio muss jetzt über den Preis verkauft werden, offenbar hat die Branche ein schlechtes Image bekommen?
Sind die Verbraucher es leid geworden mit dem ständigen Bio Thema?
Solch ein übertriebenes Marketing kann eben auch nach hinten los gehen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neo-LW » Di Apr 12, 2022 13:08

Moin,

heico hat geschrieben:Die Märkte sind schon durcheinandergewürfelt.


Und was kostet markenlose EU-Interventionsbutter ?


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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Apr 12, 2022 13:55

Todde hat geschrieben:Bio muss jetzt über den Preis verkauft werden, offenbar hat die Branche ein schlechtes Image bekommen?
Sind die Verbraucher es leid geworden mit dem ständigen Bio Thema?
Solch ein übertriebenes Marketing kann eben auch nach hinten los gehen.


Dreimal "nein"!
Es liegt an der schwindenden Kaufkraft der Supermarkt- und Discounterbiokunden. Im letzten Jahr noch feierte diese Branche sehr gute Umsatzzuwächse. Im ersten Quartal 2022 brechen Bio-Marktanteile weg. Da ist der Naturkostfachhandel, der im letzten Jahr noch das Nachsehen hatte, wesentlich standfester. Auch hier gibt es zwar keine Zuwächse aber auch keine Umsatzverluste. Der Traum von "Bio" für die breite Masse, funktioniert derzeit nicht!
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