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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Mai 19, 2022 11:47

LUV4.0 hat geschrieben:Also ich schwärme ja immer nur für einen BIO Kollegen, hier aus meiner Ecke. Den verschuldeten Hof vom Vater übernommen, voller Überzeugung auf BIO umgestellt, werden jetzt erfolgreich etliche Kartoffelsorten angebaut, neue und alte gezüchtet und erfolgreich vermarktet. Der hat seinen Kundenstamm, auch jetzt.


Meinst du vielleicht Karsten E.? Der zumindest ist ein ganz Großer, wenn es darum geht, seine Kunden mit einer sehr großen Bandbreite an Kartoffelsorten zu begeistern. Der liefert auch an Kunden in Übersee. Man mag es kaum glauben. K.E. gehört zu denen, die sich in ihrer Nische eingerichtet haben und gut davon leben können. Und er steht dafür, dass, abseits vom Größenwachstum, ein Betrieb Zukunftsperspektiven entwickeln kann. Ich bin bisher 2x bei ihm gewesen. Ein absoluter Kenner seiner Materie und ein begeisternder Erzähler.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Do Mai 19, 2022 17:15

LUV4.0 hat geschrieben:Also ich schwärme ja immer nur für einen BIO Kollegen, hier aus meiner Ecke. Den verschuldeten Hof vom Vater übernommen, voller Überzeugung auf BIO umgestellt, werden jetzt erfolgreich etliche Kartoffelsorten angebaut, neue und alte gezüchtet und erfolgreich vermarktet. Der hat seinen Kundenstamm, auch jetzt.

Ist das der bio kartoffelzüchter aus barum bei Uelzen ?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Do Mai 19, 2022 17:22

Ich denke ja, den meint LUV 4.0, den "Linda-Retter".

Ist ja auch respektabel, was der geschaffen hat und sich seine Nische erschlossen hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Do Mai 19, 2022 18:27

Ja den meine ich. Ich kenne Karsten sehr gut und schätze ihn als Kollegen und als Mensch. Seine beiden Söhne sind auch schon mit ihm Betrieb, sowie etliche Mitarbeiter. Und wenn DWEWT schon zweimal da war, hätte er auch schon zweimal melken kommen können :mrgreen:.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Do Mai 19, 2022 19:13

LUV4.0 hat geschrieben:Ja den meine ich. Ich kenne Karsten sehr gut und schätze ihn als Kollegen und als Mensch. Seine beiden Söhne sind auch schon mit ihm Betrieb, sowie etliche Mitarbeiter. Und wenn DWEWT schon zweimal da war, hätte er auch schon zweimal melken kommen können :mrgreen:.


Ich kenne ihn nicht weiter , aber ich habe gehört das er bei den pachten Spitzenpreise zahlen soll
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Mai 19, 2022 19:18

LUV4.0 hat geschrieben:Und wenn DWEWT schon zweimal da war, hätte er auch schon zweimal melken kommen können :mrgreen:.


Auch wenn ich gewusst hätte, dass ich deine Kühe hätte verwöhnen können, hätte ich es aus genau dem Grund abgelehnt. Ja, ich durfte, bis mein Vater seine Kühe 1973 abgeschafft hat, regelmäßig mit der Eimermelkanlage abends und/oder am WE melken. Es hatte sich nie ein Kuh beschwert! :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neuland79 » Do Mai 19, 2022 19:19

böser wolf hat geschrieben:Ich kenne ihn nicht weiter , aber ich habe gehört das er bei den pachten Spitzenpreise zahlen soll

Wenn man 120ha Kartoffeln anbauen will, baucht man meiner Erinnerung nach mindestens 360ha wegen Fruchtfolgewechsel?
Zumindest hab ich mir heute ein Interview angehört, wo er etwas von 120ha erzählt hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Do Mai 19, 2022 20:42

Ja und wo soll das Problem sein? Ich kenne einen Landwirt in der "dortigen Nachbarschaft", der macht meines Wissens nach 200 ha. Kartoffeln werden dann so 50 ha, denke ich. Beim Sortieren hat er aber Hilfe. ;-)

Und drüben im Osten kenne ich einen, der macht in Summe 500 ha (für Ostverhältnisse also eine kleine Klitsche).
Der könnte auch so über 100 ha Kartoffeln machen. Ich frag ihn mal bei Gelegenheit.

Alleine so'ne Kartoffelhalle ist schon imposant, besonders im Sommer.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Do Mai 19, 2022 21:14

33% Kartoffeln in der FF gehen langfristig vor die Wand!
Aber das lässt sich bei umgänglichen Verhalten auch über Flächentausch mit Nachbarbetrieben deutlich strecken, dass dann fast die ganze jährliche Ackerfläche mit Kartoffeln zusammen kommt. :P
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Mai 20, 2022 3:53

Neuland79 hat geschrieben:Wenn man 120ha Kartoffeln anbauen will, baucht man meiner Erinnerung nach mindestens 360ha wegen Fruchtfolgewechsel?
Zumindest hab ich mir heute ein Interview angehört, wo er etwas von 120ha erzählt hat.


Der Betrieb hat soweit ich weiß 80 Hektar Eigenland. Gepachtet ist aber auch etwas, da könnte das grob überschlagen mit 120 Hektar Gesamtfläche hinkommen. Vielleicht ein Missverständnis?


@Südheidjer...in welche Richtung Nachbarschaft hast du gedacht?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Mai 20, 2022 3:55

langholzbauer hat geschrieben:Aber das lässt sich bei umgänglichen Verhalten auch über Flächentausch mit Nachbarbetrieben deutlich strecken, dass dann fast die ganze jährliche Ackerfläche mit Kartoffeln zusammen kommt. :P




So in etwa macht es der Nachbar vom genannten Betrieb :). Auch viel in Direktvertrieb, aber konventionell.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neuland79 » Fr Mai 20, 2022 7:30

LUV4.0 hat geschrieben:Der Betrieb hat soweit ich weiß 80 Hektar Eigenland. Gepachtet ist aber auch etwas, da könnte das grob überschlagen mit 120 Hektar Gesamtfläche hinkommen. Vielleicht ein Missverständnis?

Irgendwann in den 53min erzählt er über seine Betriebsgröße, aber soweit ich mich erinnere, sagt er nicht, wieviel davon gepachtet ist und wieviel ha Kartoffeln er darauf durchschnittlich anbaut. Ich bin nur davon ausgegangen, dass er ein "reiner" Kartoffelbauer ist und da muss er natürlich permanent die Flächen für wechseln oder (wenn soetwas möglich ist) für eine Saison pachten.
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... rg-102.amp
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Mai 20, 2022 9:15

Nein Getreide und wie bei BIO üblich Zwischenfrüchte werden auch angebaut. Alles in allem aber sehr beachtlich was aus dem Betrieb geworden ist. Das muss man neidlos anerkennen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Fr Mai 20, 2022 20:31

langholzbauer hat geschrieben:33% Kartoffeln in der FF gehen langfristig vor die Wand!

Hallo,
wies heute ist weiss ich nicht; in meiner Jugend war in Niederbayern 20% kartoffel, 20% Rübe, manchmal 30% und Getreide war entweder Vermehrungsfläche, oder Gesundungsfrucht. Jetzt gibts auch Gemüse und Erdbeeren usw.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Mai 24, 2022 13:36

Das ist schon merkwürdig. Wenn KIrchen ihr Land verpachten können die meisten Berufskollegen nachvollziehen, dass zunächst die Bauern aus der Region mit einer entsprechenden Konfession bedacht werden. Wenn die Regierung eines Landes den Öko-Landbau auf 30% ausbauen will, dann solte es nachvollziehbar sein, dass diese Regierung Staatsflächen auch ökologisch bewirtschaftet sehen möchte. Wo liegt da ein Problem? Die BVVG soll/muss die volkseigenen Flächen vorrangig an Bio-Betriebe verpachten.; aus vorgenanntem Grund. Warum haben Konvi-Kollegen damit ein Problem? Quelle:Topagrar
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