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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Di Mai 24, 2022 14:01

Die Staatsgüter hier sind oder werden auf Ökolandbau umgestellt. Die ganzen Stadtgüter Münchens sind bis auf das Gut Karlshof umgestellt. Der Karlshof, der die ganzen Ochsenbraterei Ochsen für die Wiesn prodziert, wird auch noch umgestellt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Mai 24, 2022 15:00

Was die Kirche mit ihren Ländereien macht ist mir egal. Meinetwegen können wir die auch enteignen. Staatliche Flächen sollten im Interesse der Allgemeinheit mit höchster Effizienz bewirtschaftet werden. Ich streite nicht ab, dass die Bio Kollegen das tun, aber es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass auf konventionellen Flächen mehr geerntet wird.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Di Mai 24, 2022 15:18

Die Mehrzahl der Münchner Stadtgüter liegen in Wasserschutzgebieten.
Die Staatsgüter hier hängen an Uni und FH und dienen der Forschung.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Mai 24, 2022 16:43

LUV4.0 hat geschrieben: Ich streite nicht ab, dass die Bio Kollegen das tun, aber es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass auf konventionellen Flächen mehr geerntet wird.


Mit den entsprechenden Begleiterscheinungen, gegen die wir jetzt alle verpflichtet "ankämpfen" müssen. Da wären zu nennen: Artenschwund, NItratanreicherung im Grundwasser, Anreicherung von PSM und deren Abbauprodukte im Boden und und und. Außerdem wollte bis zum letzten Herbst und die Erzeugerpreise belegen das, jeder eine ldw. Produktion eher verhindern als stützen/ausbauen. Genau da, werden wir mittelfristig auch wieder hinkommen. Gemeineigentum sollte auch Gemeininteressen dienen! :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Mai 24, 2022 17:18

Wenn die Leute nichts zu fressen haben dürfte das Allgemeinwohl offensichtlich sein. Und Artenvielfalt schließt sich mit konventioneller Landwirtschaft nicht aus. Im Gegenteil..seitdem wir das Raubwild intensiv bejagen, ist eine stetige Rückkehr von Rebhuhn, Hase und Co wieder zu beobachten. Im Wendland gibt es ein Pilotprojekt umringt von konventioneller Landwirtschaft. Da kannst du mit deinen biologischen Agrarwüsten die du so gerne verteidigst nur staunen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Mai 24, 2022 17:30

LUV4.0 hat geschrieben:Wenn die Leute nichts zu fressen haben dürfte das Allgemeinwohl offensichtlich sein. Und Artenvielfalt schließt sich mit konventioneller Landwirtschaft nicht aus. Im Gegenteil..seitdem wir das Raubwild intensiv bejagen, ist eine stetige Rückkehr von Rebhuhn, Hase und Co wieder zu beobachten. Im Wendland gibt es ein Pilotprojekt umringt von konventioneller Landwirtschaft. Da kannst du mit deinen biologischen Agrarwüsten die du so gerne verteidigst nur staunen.


Das "wenn" relativiert die Aussagekraft schon mal ganz erheblich. Bis dahin ist das lediglich eine Hypothese.
Wer anderes sollte, bei der Übermacht der konv. Landwirtschaft, denn eine Mitverantwortung für den Artenschwund treffen? Ihr konv. Kollegen seid doch immer sehr darauf bedacht, den Bio-Anbau kleinzureden. :wink:
Mir war jetzt nicht bekannt, dass Rebhuhn, Hase und Co, außerhalb der Jagd, eine bedeutende Rolle beim Artenschwund spielen.
btw: Bei mir werden weder Fuchs, noch marderartiges Raubwild bejagt und trotzdem gibt es einen angemessenen Niederwildbestand. Bei mir gibt es, neben Fasan und Rebhuhn sogar noch Wachteln! :D Sehr merkwürdig!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Mai 24, 2022 17:44

Keine Ahnung wer ,,ihr" ist. Aber wenn der Bio mit seinem Striegel die Gelege oder die jungen Hasen mitnimmt, ist das sicherlich förderlich fürs Niederwild. Im Wendland gibt es wie gesagt ein Pilotprojekt. Niederwild Testrevier kannst du ja mal googeln.

Und natürlich, oder besser gesagt Gott sei Dank ist das bis jetzt eine Hypothese. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es ja auch zu spät.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Di Mai 24, 2022 22:32

Die Verantwortung der Landwirtschaft liegt in der Veränderung der Strukturen der letzten Jahrzehnte. Früher haben im Dorf ein paar Dutzend Betriebe relativ kleine Flächen mit vielen Kulturen bestellt.
Ich weiß auch noch aus Kinderzeiten, dass jeder einen halben Hektar Kartoffeln für sich und zum Verkauf hatte, 2 ha Rüben für die Kühe, großen Gemüsegarten, gemäht wurde zu den unterschiedlichsten Zeiten, überall gab es offene Misthaufen, usw.
Heute ein oder zwei Betriebe auf großen Flächen mit 3 oder 4 Kulturen, bestellt, geerntet und gemäht wird alles ruckzuck fast im vorbei gehen.
Der Verlust dieser Strukturen hat einen wesentlich größeren Anteil der Landwirtschaft, als die Frage Bio oder konventionell. Zumindest wenn der Bio seine Landwirtschaft so betreibt, dass er auch ne vernünftige Menge für den Verkauf hat.

Und wer noch die verarsche mit dem Nitrat verbreitet, hat einiges verpasst die letzte Zeit.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Mai 25, 2022 7:37

meyenburg1975 hat geschrieben:Die Verantwortung der Landwirtschaft liegt in der Veränderung der Strukturen der letzten Jahrzehnte. Früher haben im Dorf ein paar Dutzend Betriebe relativ kleine Flächen mit vielen Kulturen bestellt.
Ich weiß auch noch aus Kinderzeiten, dass jeder einen halben Hektar Kartoffeln für sich und zum Verkauf hatte, 2 ha Rüben für die Kühe, großen Gemüsegarten, gemäht wurde zu den unterschiedlichsten Zeiten, überall gab es offene Misthaufen, usw.
Heute ein oder zwei Betriebe auf großen Flächen mit 3 oder 4 Kulturen, bestellt, geerntet und gemäht wird alles ruckzuck fast im vorbei gehen.
Der Verlust dieser Strukturen hat einen wesentlich größeren Anteil der Landwirtschaft, als die Frage Bio oder konventionell. Zumindest wenn der Bio seine Landwirtschaft so betreibt, dass er auch ne vernünftige Menge für den Verkauf hat.

Und wer noch die verarsche mit dem Nitrat verbreitet, hat einiges verpasst die letzte Zeit.


Du weißt aber auch, dass z.B. die Kartoffel- und die Rübenkulturen noch von Hand gepflegt wurden. Dass man im Mai/Juni z.B. auch oft noch zum Distelstechen im Getreide aufgebrochen war. Dass es beim Mähbinder nicht den Verbleib von Beikrautsamen auf dem Acker gegeben hatte Dass der Pflug nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch das meisteingesetzte Bodenbearbeitungsgerät war. Dass es Fruchtfolgen, die ihrer Bezeichnung gerecht wurden, mit auf- und abtragenden Früchten gegeben hatte. Es ging eben, im Vergleich mit heute, nicht nur um kleine bzw. große Strukturen!
Schau dir den Nitratbericht des Umweltbundesamtes an!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Mi Mai 25, 2022 8:57

DWEWT hat geschrieben:Schau dir den Nitratbericht des Umweltbundesamtes an!

besser bei keckl.de reinschauen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mai 25, 2022 9:15

DWEWT hat geschrieben:Du weißt aber auch, dass z.B. die Kartoffel- und die Rübenkulturen noch von Hand gepflegt wurden. Dass man im Mai/Juni z.B. auch oft noch zum Distelstechen im Getreide aufgebrochen war. Dass es beim Mähbinder nicht den Verbleib von Beikrautsamen auf dem Acker gegeben hatte Dass der Pflug nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch das meisteingesetzte Bodenbearbeitungsgerät war. Dass es Fruchtfolgen, die ihrer Bezeichnung gerecht wurden, mit auf- und abtragenden Früchten gegeben hatte. Es ging eben, im Vergleich mit heute, nicht nur um kleine bzw. große Strukturen!
Schau dir den Nitratbericht des Umweltbundesamtes an!

Du weißt dann sicher auch, dass auch bei Bio die Handverlesung von kranken Pflanzen und Unkraut eher ausgestorben ist und sich Fruchtfolgen und Grössenstrukturen geändert haben? Niemand mit dem Mähbinder losgeht...
Der Witz mit dem UBA war gut :prost:
Ich hab zwei Magazine zu Hause. Einmal Stern, einmal Spiegel von Anfang der 80er. Was heute im Grundwasser für Weltuntergangsstimmung sorgt, waren früher die Messwerte im Trinkwasset :!:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Mi Mai 25, 2022 9:24

Wer das Umweltbundesamt als Quelle zuverlässiger Informationen zur Hand nimmt, disqualifiziert sich für eine ernsthafte Diskussion selbst. Was kommt als nächstes? Das Senkenberg Institut zur zuverlässigen Bestimmung von Wolfsrissen?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mi Mai 25, 2022 9:30

Wenn die Blödheit der Deutschen so weiter geht,
brauchen wir das Nitrat aus dem Grundwasser zum Bomben bauen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mai 25, 2022 9:52

https://www.novo-argumente.com/artikel/ ... nvergifter

Eine Zusammenfassung von Keckl

https://www.altezeitschriften.de/stern- ... eider.html

Wer den sehr interessanten Artikel des Sterns in Papierform haben möchte.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon lukaß » Mi Mai 25, 2022 10:03

T5060 hat geschrieben:Wenn die Blödheit der Deutschen so weiter geht,
brauchen wir das Nitrat aus dem Grundwasser zum Bomben bauen


Der war gut...... :lol:
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