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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Mai 27, 2022 7:12

gruenkraut hat geschrieben:Hallo Winni
Wie sagt immer Monika Gruber ,Wir ! Die vor 1980 geborenen und zu denen gehöre ich auch ,wir lernten noch von Justus von Liebig ,das Gesetzt der Minimumtonne ,ist bis dato noch immer gültig .
Gibt da so einen Witz , bei uns geht man an Auffahrt (Himmelfahrt ) immer um die Flur und da wird von der Musi auch das Lied gespielt ,…..bis hier her half dein Segen , …….kein Wunder ,dachte der Bauer ,dass auf meinem Acker nix rechtes gedeiht ,die hören immer vor meinem Acker mit dem spielen auf .An Auffahrt ist er schnell vor zu Musi ,Mädels ,Jungs spielt laaaaangsam damit es bis zu meinem Acker reicht. Das hört der Pfarrer und der winkt dem Bauern ,hör zu ,da muss zuerst ordentlich Mist auf den Acker ,dann kannst um Gottes Segen bitten :D

Gr.Gr


Wie heisst es im Volksmund: "Wo kein Mistus, da kein Christus". Diesen Umstand kann ich auch als Atheist vertreten! :D
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Fr Mai 27, 2022 15:28

DWEWT hat geschrieben:Warum findet man die höchsten Nitratwerte in Regionen mit der höchsten Viehdichte? Zufall? Wohl kaum! Übrigens, N ist nicht bodenbürtig!


In Niedersachsen ist eher die Spargelstraße betroffen, Gebiete ohne Vieh aber mit leichten Böden für den Gemüseanbau.
Kommt dann vielleicht von den Hasen und Karnickeln, dass die mehr Stickstoff auspullern?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Fr Mai 27, 2022 15:32

DWEWT hat geschrieben:Wenn man sich die Reklameblättchen des konvi-LEH anschaut, dann spielen da Ökoprodukte derzeit überhaupt keine Rolle mehr. War es bisher so, dass immer irgendwelche Öko-Aufmacher auf den ersten Seiten positioniert waren, sucht man Öko-Angebote heute vergeblich.


Im ersten Quartal 22 spricht der LEH von 22% Umsatzeinbruch bei Bio. Die Regalfläche schrumpft schon passend wieder, der Bio-Zwang in einigen Discountern ist auch wieder verschwunden.
Wenn Cem 30% Bioanteil in D erreichen will, dann muss er noch neue Sprechkarten raussuchen, vor allem Ideen haben, was auf dieser Biofläche wachsen soll.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Fr Mai 27, 2022 16:20

Todde hat geschrieben:In Niedersachsen ist eher die Spargelstraße betroffen,

Hallo,
weisst du wie Spargel gedüngt wird?
Ich hab keine Ahnung, aber dass Sandböden wenig fixieren ist bekannt.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Mai 27, 2022 16:39

Todde hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Wenn man sich die Reklameblättchen des konvi-LEH anschaut, dann spielen da Ökoprodukte derzeit überhaupt keine Rolle mehr.


Im ersten Quartal 22 spricht der LEH von 22% Umsatzeinbruch bei Bio. Die Regalfläche schrumpft schon passend wieder, der Bio-Zwang in einigen Discountern ist auch wieder verschwunden.

Ist doch gut so!
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Labernich » Fr Mai 27, 2022 19:07

Englberger hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:In Niedersachsen ist eher die Spargelstraße betroffen,

Hallo,
weisst du wie Spargel gedüngt wird?
Ich hab keine Ahnung, aber dass Sandböden wenig fixieren ist bekannt.
Gruss Christian


Spargel kann ordentlich was vertragen ob er's braucht weiß ich nicht.
Mein Lehrherr hatte im Gemüsegarten ein paar Reihen für den eigenen Bedarf.
Da musste ich als Stift, nach der letzten Ernte, das Güllefass rückwärts ran bugsieren und er hat die Scheiße mit dem dicken Schlauch zwischen die Dämme laufen lassen.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon agri10 » Sa Mai 28, 2022 4:29

Labernich hat geschrieben:
Englberger hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:In Niedersachsen ist eher die Spargelstraße betroffen,

Hallo,
weisst du wie Spargel gedüngt wird?
Ich hab keine Ahnung, aber dass Sandböden wenig fixieren ist bekannt.
Gruss Christian


Spargel kann ordentlich was vertragen ob er's braucht weiß ich nicht.
Mein Lehrherr hatte im Gemüsegarten ein paar Reihen für den eigenen Bedarf.
Da musste ich als Stift, nach der letzten Ernte, das Güllefass rückwärts ran bugsieren und er hat die Scheiße mit dem dicken Schlauch zwischen die Dämme laufen lassen.



Spargel gehört sich sowieso verboten , diese Kultur verschmutz die Umwelt mit Plastikfolien
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Labernich » Sa Mai 28, 2022 7:36

Spargelpflanzen scheiden Plastikfolie aus?
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Sa Mai 28, 2022 14:30

Labernich hat geschrieben:Spargelpflanzen scheiden Plastikfolie aus?


Hab ich auch nicht verstanden :). Wir haben früher auch Spargel angebaut, aber Plastikmüll habe ich dabei nie welchen entdecken können.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Mai 28, 2022 18:24

Englberger hat geschrieben: aber dass Sandböden wenig fixieren ist bekannt.
Gruss Christian

Und darüber hinaus ein schlechtes Denitrifikationsvermögen haben, ist nicht unbedingt jedermann bekannt. Scheint in der Ldw Ausbildungs- und Studiengänge zu geben, in denen solches Grundwissen nicht vermittelt wird.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 29, 2022 11:16

Scheint so, als ob man sich in den Chefetagen der Wirtschaft Gedanken über (zu) hohe Lebensmittelpreise macht:

https://www.wiwo.de/technologie/forschu ... 79510.html
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Mai 29, 2022 11:27

meyenburg1975 hat geschrieben:Und darüber hinaus ein schlechtes Denitrifikationsvermögen haben, ist nicht unbedingt jedermann bekannt. Scheint in der Ldw Ausbildungs- und Studiengänge zu geben, in denen solches Grundwissen nicht vermittelt wird.


Um nitrifizierende Wirkung entfalten zu können, d.h., um über eine mikrobielle Oxidation Ammonium in NItrat überführen zu können, muss zunächst mal entsprechendes Ammoniumpotenzial vorliegen. Bodenbürtig ist das kaum! Dieses Ammonium resultiert also aus einer hoffentlich bewusst durchgeführten Düngungsmaßnahme! :wink:
Wenn Sandböden diese leider ungünstige Eigenschaft haben, dann sollten sie zukünftig nur noch mit geringen Düngergaben bedacht werden dürfen. Man könnte, um das Problem in den Griff bekommen zu können also sagen, dass Sandböden nur noch ein Düngungsniveau von z.B. 60kg N/ha aufweisen dürfen. Da werden sich die Berufskollegen aber sehr freuen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 29, 2022 11:44

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Und darüber hinaus ein schlechtes Denitrifikationsvermögen haben, ist nicht unbedingt jedermann bekannt. Scheint in der Ldw Ausbildungs- und Studiengänge zu geben, in denen solches Grundwissen nicht vermittelt wird.


Um nitrifizierende Wirkung entfalten zu können, d.h., um über eine mikrobielle Oxidation Ammonium in NItrat überführen zu können, muss zunächst mal entsprechendes Ammoniumpotenzial vorliegen. Bodenbürtig ist das kaum! Dieses Ammonium resultiert also aus einer hoffentlich bewusst durchgeführten Düngungsmaßnahme! :wink:
Wenn Sandböden diese leider ungünstige Eigenschaft haben, dann sollten sie zukünftig nur noch mit geringen Düngergaben bedacht werden dürfen. Man könnte, um das Problem in den Griff bekommen zu können also sagen, dass Sandböden nur noch ein Düngungsniveau von z.B. 60kg N/ha aufweisen dürfen. Da werden sich die Berufskollegen aber sehr freuen.

meyenburg1975 hat geschrieben:Und zusammenhängende Problemgebiete decken sich oft mit entsprechenden Bodenarten, die dafür anfällig sind. Diese ganzen Gegenden würde man wohl nur mit deutlichen Ertragsrückgängen „konform“ machen können. Als Grünlandbauer in der Marsch muss mich das nicht jucken. Als Bürger dieser Gesellschaft schon.

Ich sagte ja, wenn man der Meinung ist, solche Böden müssen flächendeckend die Grenzen einhalten, wären diese nicht mehr wirtschaftlich nutzbar auf lange Sicht. Eine Gegend wie Südoldenburg würde wohl wieder zu dem werden, was es einmal war. Eine Heidestreusandbüchse.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Mai 29, 2022 17:03

meyenburg1975 hat geschrieben:Ich sagte ja, wenn man der Meinung ist, solche Böden müssen flächendeckend die Grenzen einhalten, wären diese nicht mehr wirtschaftlich nutzbar auf lange Sicht. Eine Gegend wie Südoldenburg würde wohl wieder zu dem werden, was es einmal war. Eine Heidestreusandbüchse.


Das Nitratproblem ist ja nur eines der bekannten Probleme. Analog dazu könnte man sagen, dass alle Flächen ab einer gewissen Neigung, um einer Erosionen vorzubeugen, nicht mehr bearbeitet werden dürfen. Gleiches trifft wohl auf überflutungsgefährdete Flächen zu. Wieviel der heutigen Ackerfläche bleibt uns dann noch?
Um zum Nitratproblem zurückzukomnmen muss man sagen, dass natürlich alle Böden eine gewisse Durchlässigkeit aufweisen. Es ist also nur eine graduelle Unterscheidung möglich. Somit kommen wir zwangsläufig zur einer weiteren Beschränkung der N-Dünger-Ausbringung auf allen Flächen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 29, 2022 19:16

Die Unterschiede sind nicht graduell, sondern signifikant.
Bei der derzeit gewünschten Nulleinflussideologie gäbe es gar keine Landnutzung mehr.
Daher wäre eine realistische Einschätzung des überzeichneten "Problems" ein wichtiger Schritt nach vorne.
Nach der Einrichtung eines gleichermaßen repräsentativen wie sicheren Messnetzes. Am besten nach österreichischem Vorbild.
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