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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Aug 28, 2022 14:56

meyenburg1975 hat geschrieben:
Unser Cem hat übrigens in der FAZ gesagt, Hunger ist kein Argument bei Biodiversität zurück zu stecken.


Aus dem Dunstkreis des MInisters kommen z.Zt. sehr viele höchst unterschiedliche Äußerungen. Von 30/2030 ist da schon längst keine Rede mehr! Schuld ist natürlich der Ukraine-Krieg. Selbst die zwischenzeitlich gehandelte Variante 20/2030 scheint den wenigen Realisten in der Politik illusorisch zu sein. Gleichzeitig fehlt das Geld als Anreiz zum Umstellen. Ö. realisiert jetzt, dass gerade unter einem grünen Minister der Ökolandbau schrumpfen könnte. Genau das will man mit (fast) allen Mitteln verhindern.
btw: Hätte Ö. die Umstände unter denen er heute handeln muss frühzeitig erkannt, hätte er dieses Amt nicht angenommen. Die Opposition ist heute fein raus.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 29, 2022 5:31

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Und ist die Vermarktung wirklich so viel stärker differenziert, wie die konventionelle?



Nein! Ich hatte gemeint, dass sich die Biovermarktng insagesamt verschiedenartiger darstellt als das z.B. noch in den frühen 90er Jahren der Fall war.

Das stimmt natürlich. Aber eben auch den Trend zum austauschbaren „Standardprodukt“ durchgemacht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 29, 2022 5:33

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Unser Cem hat übrigens in der FAZ gesagt, Hunger ist kein Argument bei Biodiversität zurück zu stecken.


Aus dem Dunstkreis des MInisters kommen z.Zt. sehr viele höchst unterschiedliche Äußerungen. Von 30/2030 ist da schon längst keine Rede mehr! Schuld ist natürlich der Ukraine-Krieg. Selbst die zwischenzeitlich gehandelte Variante 20/2030 scheint den wenigen Realisten in der Politik illusorisch zu sein. Gleichzeitig fehlt das Geld als Anreiz zum Umstellen. Ö. realisiert jetzt, dass gerade unter einem grünen Minister der Ökolandbau schrumpfen könnte. Genau das will man mit (fast) allen Mitteln verhindern.
btw: Hätte Ö. die Umstände unter denen er heute handeln muss frühzeitig erkannt, hätte er dieses Amt nicht angenommen. Die Opposition ist heute fein raus.


Die Ausweitung des ÖLB um seiner selbst Willen ist mMn ja auch Unsinn. Es kann marktwirtschaftlich nicht funktionieren und bringt ökologisch zu wenig Vorteile.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon fedorow » Mo Aug 29, 2022 9:50

Zurzeit schliessen reihenweise Bioläden weil die Kundschaft fehlt, Tönnies hat seine Tierwohlprogramme gekündigt und die Preise konvi und Bio nähern sich weiter an.
Denke der Bioboom dürfte vorbei sei. Bio ja aber es wird nicht mehr bezahlt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Aug 29, 2022 10:15

Cem und Baerbock müssen einfach an ihren grünen Dogmen festhalten, weil sie sonst von der Basis in die ewigen Jagdgründe geschickt werden, anders kann ich mehr deren Altersstarrsinn nicht erklären.
Ich hätte vollstes Verständnis, wenn nach 15 Minuten Diskussion Baerbocks Lebenspartner ihr eine oder zwei, drei reinhaut. Wer heute noch BIO frisst, tut dies nur um von den vollständig Bekloppten nicht für verrückt gehalten zu werden. Diese ganze Klein-Bio-Logistik bricht jetzt weg. Das haben die Verbände nun davon, dass die sich mit Aldi + Co. eingelassen haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 29, 2022 10:46

Angeblich wollen die Grünen aufgrund der „Heißzeit“ heute ein neues Programm zur Agrar und Forstwende vorstellen. Ich bin gespannt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Aug 29, 2022 12:42

meyenburg1975 hat geschrieben:Angeblich wollen die Grünen aufgrund der „Heißzeit“ heute ein neues Programm zur Agrar und Forstwende vorstellen. Ich bin gespannt.


Das gibt eine substanzlose PR-Show, weil es keiner mehr bezahlen kann. Die ZwangsEnergiewende hat alles Grüne ruiniert. Danke Herr Putin
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Aug 29, 2022 13:07

Todde hat geschrieben:Schon nach Kupfer geschaut, ich denke Du als Bodenexperte hast eine Ahnung was Schwermetalle für den Boden sind, aber "biologisch" ...


95% des in Deutschland ausgebrachten Cu wird in konv. Betrieben eingesetzt. Da wir über 10% Öko-Betriebe haben, wird in konv. Betrieben doppelt soviel Cu angewendet wie in Bio-Betrieben. Rechnet man es um auf die Fläche, dann ist es immer noch das 1,7-fache! Also, mal ganz locker bleiben!
Und ja, das FIBL ist eine seriöse Einrichtung. Mancher Mitarbeiter allerdings ist das mit seinen Aussagen nicht immer. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Aug 29, 2022 13:12

T5060 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Angeblich wollen die Grünen aufgrund der „Heißzeit“ heute ein neues Programm zur Agrar und Forstwende vorstellen. Ich bin gespannt.


Das gibt eine substanzlose PR-Show, weil es keiner mehr bezahlen kann. Die ZwangsEnergiewende hat alles Grüne ruiniert. Danke Herr Putin


Das "grün-werden" muss nicht über eine zusätzliche Förderung des Ökolandbaus laufen. Da sind Daumenschrauben für die konv. Landwirtschaft viel billiger! Also, mal nicht zu früh freuen! Ich weiß, dann hören die konv. Kollegen einfach auf. Der Leidensdruck muss allerdings erheblich sein, wenn ein Landwirt auf das Treckerfahren verzichtet. :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Aug 29, 2022 16:01

Ich freue mich über gar nichts, weil der Ursache dieses Mißstands ein sehr ekliger Krieg mit viel Leid zu Grunde liegt.
Weiter tut mir leid das diese ganze kleinteilige Bio-Wirtschaft die Grünen in ihrem Wahn eines päpstlichen Dogmas vor die Hunde gehen lassen.
Ich fand das immer ganz lustig und die BIO´s haben auch etwas Kreativität in die ansonsten stocktrocken sture Branche gebracht
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » Mo Aug 29, 2022 16:09

DWEWT hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Schon nach Kupfer geschaut, ich denke Du als Bodenexperte hast eine Ahnung was Schwermetalle für den Boden sind, aber "biologisch" ...


95% des in Deutschland ausgebrachten Cu wird in konv. Betrieben eingesetzt. Da wir über 10% Öko-Betriebe haben, wird in konv. Betrieben doppelt soviel Cu angewendet wie in Bio-Betrieben. Rechnet man es um auf die Fläche, dann ist es immer noch das 1,7-fache! Also, mal ganz locker bleiben!
Und ja, das FIBL ist eine seriöse Einrichtung. Mancher Mitarbeiter allerdings ist das mit seinen Aussagen nicht immer. :wink:
Wüsste überhaupt nicht, wo man im Konvi-Bereich Kupfer ausbringt. Ausser mit der Gülle. Zähle mal Einsatzbereiche auf.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 29, 2022 16:09

DWEWT hat geschrieben: Ich weiß, dann hören die konv. Kollegen einfach auf. Der Leidensdruck muss allerdings erheblich sein, wenn ein Landwirt auf das Treckerfahren verzichtet. :lol:

Läuft doch schon fleißig der Trend. Bei den Schweinebauern immer schneller.
Bei den Kuhbauern scheint es dieses Jahr eine kleine Pause zu geben, nachdem in unserer Ecke die letzten Jahre etliche aufgehört haben, weil wegen keinen Bock mehr.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neuland79 » Mo Aug 29, 2022 16:21

meyenburg1975 hat geschrieben:Läuft doch schon fleißig der Trend. Bei den Schweinebauern immer schneller.
Bei den Kuhbauern scheint es dieses Jahr eine kleine Pause zu geben, nachdem in unserer Ecke die letzten Jahre etliche aufgehört haben, weil wegen keinen Bock mehr.

Gab in Bayern wieder einen Suizid von einem Schweinebauern. Für den Landwirt aus Bayern vollkommen normal. Er meint, er könne die Fälle nicht mehr an zwei Händen abzählen. :(
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Aug 29, 2022 16:24

meyenburg1975 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben: Ich weiß, dann hören die konv. Kollegen einfach auf. Der Leidensdruck muss allerdings erheblich sein, wenn ein Landwirt auf das Treckerfahren verzichtet. :lol:

Läuft doch schon fleißig der Trend. Bei den Schweinebauern immer schneller.
Bei den Kuhbauern scheint es dieses Jahr eine kleine Pause zu geben, nachdem in unserer Ecke die letzten Jahre etliche aufgehört haben, weil wegen keinen Bock mehr.


Es fällt schon auf, dass die Verwaltung bundesweit im Auftreten gegenüber den Melkenden Bauern eine Ecke charmanter und hilfsbereiter geworden ist.
Personal und altersbedingt geht aber noch die Hälfte der melkenden Betriebe. Wird eng für den Verbraucher.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Mo Aug 29, 2022 18:03

Solange man überall noch hört, daß die Kuh böse für's Klima ist und Gülle das Trinkwasser vergiftet, wird sich am Gegenwind gegen die viehhaltende Landwirtschaft nicht viel ändern.

Erst wenn die Selbstversorgungsgrad abgestürzt ist und dann irgendwann aus dem Ausland mal Lieferengpässe auftreten und die Regale leer bleiben, erst dann wird gejammert, warum die heimische Landwirtschaft nicht liefern kann.
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