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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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2776 Beiträge • Seite 137 von 186 • 1 ... 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140 ... 186
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Fr Okt 14, 2022 2:20

Na, wo kommt der beste Biolandwirt Deutschlands her? Genau, aus der Lüneburger Heide, genauer gesagt Bad Bevensen und er heißt Sönke Strampe.

NDR: "Ceres Awards 2022: Gleich vier Mal Jubel in Niedersachsen"

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Ceres-Awards-2022-Gleich-vier-Mal-Jubel-in-Niedersachsen,ceres210.html#ceresaward126

Bilder dazu unter

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/ceresaward126_backId-ceres210.html#content

Mein Glückwunsch natürlich auch an die anderen Gewinner.
Südheidjer
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Fr Okt 14, 2022 7:25

Was ein Quatsch :roll: :lol: :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Okt 14, 2022 7:46

Südheidjer hat geschrieben:
Mein Glückwunsch natürlich auch an die anderen Gewinner.

Eine Gewinnerin kommt aus meiner Nähe. :D
Möge ein wenig der Sonne, die nun auf sie niederstrahlt, auch mein kleines Qtreiber-Haupt erhellen. :D
Qtreiber
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Marian » Fr Okt 14, 2022 7:55

*Offtopic*

@Südheidjer
Sag mal von nachts schlafen hälst allgemein wenig, oder täuscht das?
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 14, 2022 11:02

Heute früh bekam ich eine Mitteilung von einem Beraterkollegen, der sich im Bereich Direktvermarktung betätigt. Ich hatte nachgefragt, wie die Situation im Bereich der Bio-Rindfleischvermarktung aussieht. Von meinen Vermarktern bekomme ich da augenblicklich eher düstere Prognosen. Leider hat der Kollege diese Aussicht bestätigt. Einige Fleisch-Direktvermarkter haben, obwohl wir eigentlich der Hochzeit der Fleischvermarktung entgegensehen, ihre Schlachtungen/Verarbeitungen/Vermarktungen komplett eingestellt. Viele Rinder gehen nach wie vor in die konv. Schlachtung. Es ist allerdings nicht nur die Fleischvermarktung betroffen. Insgesamt sind die Umsätze in der Direktvermarktung, wie auch im Bio-Fachhandel, stark rückläufig. Marktbeobachter gehen davon aus, dass das nächste Jahr mehr als 25% der jetzt bestehenden Verkaufseinrichtungen nicht überleben werden. Noch düstere Prognosen gehen von fast der Hälfte aus. Nach wie vor relativ stabil läuft es an den Gunststandorten. Auch dort sind allerdings Umsatzeinbrüche feststellbar.
Ein relativ großer Bio-Ackerbaubetrieb, hier in meiner Nähe, klagte vor kurzem über die sich nicht einstellende Nachfrage nach seinem eingelagerten Getreide. Was im November abgerufen werden sollte, ist zunächst auf den Januar verschoben worden. Einzig im Bereich der EU-Bio-Verarbeitung läuft das Geschäft noch halbwegs. Die Preise dort liegen allerdings auf konv. Niveau.
Fast wie Hohn klingen da die Worte in einer Stellungnahme des BNN. Sprüche wie: "Wir Bios wissen was wir tun - und warum", retten keine Bio-Landwirtschaft. "Wer aus Überzeugung handelt, tut es auch in der Krise. Er wendet sich eben nicht ab, sondern hält Kurs und wird nicht müde, für seine Überzeugung einzutreten und an ihr entlang zu handeln". So Frau Jäckel in einer Stellungnahme zur Problemsituation in "Bio-Nachrichten", Ausgabe 05/Oktober 2022.
Ich lasse das mal unkommentiert stehen.
Ein Kopfschütteln kann ich mir allerdings nicht verkneifen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Fr Okt 14, 2022 12:29

farmerpirat hat geschrieben:Was ein Quatsch :roll: :lol: :lol:

Was genau ist denn Quatsch in deinen Augen?
böser wolf
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 14, 2022 14:28

In Zeiten der Gleichberechtigung müsste schon mal klar sein, dass es, evtl. im Wechsel, eine Königin oder einen König gibt! :wink:
Milch-, Zuckerrüben-, Ernte-, Bio-, Wein-, und sonstige Königin ist nichts als der Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Was in den 50er und 60er Jahren noch auf ein positives Interesse in der Bevölkerung stieß, wird heute oft nur noch müde und herablassend belächelt. Bedeutend ist auch, dass sich dieser Königinnen-Firlefanz auf die Landwirtschaft im weitesten Sinne beschränkt. Leider ist nun auch der Ökolandbau in den Niederungen dieses Treibens angekommen. GsD ist es auf den süddeutschen Bereich begrenzt. Die haben ja auch einen Hang zum Monarchistischen. Siehe König Markus. :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Okt 14, 2022 14:57

Es wäre ja schön, zu erfahren, auf was sich der Vorpost bezieht. :?
Der Ceres-Award kann es ja nicht sein.
Und, dass z.B. die Lüneburger Heide im "süddeutschen Bereich" liegt, ist mir jetzt erst bewusst geworden. :wink:
Qtreiber
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon wespe » Fr Okt 14, 2022 15:07

offtopic
Marian hat geschrieben:von nachts schlafen hälst allgemein wenig, oder täuscht das?
da gibt's so Menschen, ein Arbeitskollege (jetzt Rentner) macht irgendwann noch vor 20¹⁵ ein Nickerchen, vor zwei drei Uhr geht er dann auch net zu Bett, war und ist aber immer Pünktlich zur Arbeit da.
Mit freundlichen Stachel
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 14, 2022 17:54

Qtreiber hat geschrieben:Und, dass z.B. die Lüneburger Heide im "süddeutschen Bereich" liegt, ist mir jetzt erst bewusst geworden. :wink:


Ich hatte es weniger räumlich, sondern mehr mental gemeint. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Fr Okt 14, 2022 18:00

Marian hat geschrieben:*Offtopic*

@Südheidjer
Sag mal von nachts schlafen hälst allgemein wenig, oder täuscht das?

Südheide ist andere Zeitzone.

Rexuy loggt sich auch immer zu der Zeit ein. :lol:

Wobei gestern war eher so ein 30-Stunden-Tag.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Okt 14, 2022 18:29

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Und, dass z.B. die Lüneburger Heide im "süddeutschen Bereich" liegt, ist mir jetzt erst bewusst geworden. :wink:


Ich hatte es weniger räumlich, sondern mehr mental gemeint. :wink:

Na dann ist das ja geklärt. :lol:
Qtreiber
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 15, 2022 14:01

Qtreiber hat geschrieben:Es wäre ja schön, zu erfahren, auf was sich der Vorpost bezieht. :?
Der Ceres-Award kann es ja nicht sein.


Ich wollte nicht vorschnell antworten, sondern zunächst in meinen Unterlagen nachschauen.
Mit dem Ceres-Award wollen die Landwirtschaftsjournalisten die "besten Landwirte" in unterschiedlichen Disziplinen ehren. Ich gehe mal davon aus, dass ihnen das auch sehr oft gelingt. Allerdings nicht immer. Vor einigen Jahren wurde ein junger Landwirt hier aus der Altmark geehrt. Alle wunderten sich weil sein Hof immer aussah wie eine im Zerfall begriffene Hofstelle. Draußen standen überall alte, zum Teil ausgeschlachtete oder sonstwie ramponierte geräte herum und das Gesamtbild des Betriebes passte eher zu "ehemalige LPG-Betriebsstätte". Komplett heruntergekommen, war die einhellige Meinung. Er wurde geehrte für sein Engagement im Bereich Vermarktung!
Ein weiterer Fall ist die Ehrung des Betreibers eines Biohofes, den ich sehr gut kenne. Aus der Beschreibung des Hofes in der Ehrung, wäre ich nie auf genau diesen Betrieb gekommen. Da lagen Welten dazwischen.
Um es klar zu machen, ich finde es gut, wenn die Landwirtschaft anhand von speziell ausgerichteten Betrieben oder aufgrund einer besonderen Leistung der leitenden Person, herausgestellt wird. Von den "besten Landwirten" schreiben zu können, setzt allerdings umfangreiches Wissen um Betrieb und/oder Person voraus. Das ist oft nicht der Fall! Der Biobetrieb wurde vom Verband vorgeschlagen und auch vorbeurteilt. Damit hat man sich keinen Gefallen getan. Klarheit fehlt auch in Bezug auf die Beurteilungskriterien. Als Berater weiß ich, welche ein Tanz um die Offenlegung der BWA gemacht wird. Da gibt es dann die abenteuerlichsten Ausreden. Der Ceres-Award basiert auf der Selbstbeschreibung/Vorschlag durch Institutionen. Da werden dann schöne Bilder gemacht und fertig ist eine oft schmeichelhafte aber kaum realistische Darstellung. Das ist dann nett für die Geehrten, bringt aber kaum etwas für das Ansehen der Landwirtschaft ganz allgemein.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Manfred » Sa Okt 15, 2022 14:18

Mal ganz abgesehen davon, dass alleine schon die Bezeichnung "der beste Biolandwirt Deutschlands" zum fremdschämen dämlich ist (wer das anders sieht, möge mir bitte die genauen Kriterien diesen Begriffs definieren):
Wie bitte soll dieser Wettbewerb, so wie er aufgestellt ist, diese Person finden?
:regen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 15, 2022 14:23

Manfred hat geschrieben:Mal ganz abgesehen davon, dass alleine schon die Bezeichnung "der beste Biolandwirt Deutschlands" zum fremdschämen dämlich ist (wer das anders sieht, möge mir bitte die genauen Kriterien diesen Begriffs definieren):
Wie bitte soll dieser Wettbewerb, so wie er aufgestellt ist, diese Person finden?
:regen:


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