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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 15, 2022 14:44

Nun,
ich bin da deutlich bei meinen beiden geschätzten Vorschreibern.
Aber macht die Gewinner bitte nicht schlecht!
Es sind " Leuchtturmbetriebe" welche aus den Reihen der Verbände vorgeschlagen wurden und wirklich in ihrem Jahr die besten in der Vermarktung ihrer Ideen waren.
Ich finde es schade, dass der " Ceres-Award" außerhalb der Landwirtschaft praktisch nicht wahr genommen wird und sich die beteiligte Agrarjournallie und viele Verbandskader da daraus ein wunderschönes Luxuswochenende auf Kosten der Leser und Mitglieder generieren.
Jedem nominierten Betrieb gönne ich die Aufmerksamkeit.
Der teure Rummel drum rum ist einfach nur noch peinlich, aber eben auf der Höhe der Zeit.
Bin grad am knobeln, welche , der beiden Bauern- Bild gekündigt wird.
Eigentlich haben beide nur noch Unterhaltungswert , statt der früheren Fachkompetenz...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 15, 2022 20:46

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Es wäre ja schön, zu erfahren, auf was sich der Vorpost bezieht. :?
Der Ceres-Award kann es ja nicht sein.


Ich wollte nicht vorschnell antworten, sondern zunächst in meinen Unterlagen nachschauen.
Mit dem Ceres-Award wollen die Landwirtschaftsjournalisten........ ......... aber kaum realistische Darstellung. Das ist dann nett für die Geehrten, bringt aber kaum etwas für das Ansehen der Landwirtschaft ganz allgemein.

Meine Frage ergab sich ausschließlich aus der Tatsache, dass du von Königen und Königinnen schriebst. Und die zeichnet der Ceres-Award ja eben nicht aus.
Dass diese Ehrungen im Grunde für die Tonne sind, muss mir niemand erklären.
Qtreiber
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 15, 2022 21:46

Qtreiber hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Es wäre ja schön, zu erfahren, auf was sich der Vorpost bezieht. :?
Der Ceres-Award kann es ja nicht sein.


Ich wollte nicht vorschnell antworten, sondern zunächst in meinen Unterlagen nachschauen.
Mit dem Ceres-Award wollen die Landwirtschaftsjournalisten........ ......... aber kaum realistische Darstellung. Das ist dann nett für die Geehrten, bringt aber kaum etwas für das Ansehen der Landwirtschaft ganz allgemein.

Meine Frage ergab sich ausschließlich aus der Tatsache, dass du von Königen und Königinnen schriebst. Und die zeichnet der Ceres-Award ja eben nicht aus.
Dass diese Ehrungen im Grunde für die Tonne sind, muss mir niemand erklären.


Es ging mir darum, hier ein Parallele zu ziehen. Vielleicht sind die Ceres Award-Sieger nur die neuen Königinnen/Könige.
Hier in einem Nachbarbetrieb wurde vor einigen Jahren der Bundessieger der ldw. Auszubildenden ausgebildet. Ein cleveres Bürschen! Von seiner Ausbildung, so würde ich mal sagen, hat der Betrieb wahrscheinlich mehr profitiert als der Auszubildende. Der verwahrte sich gegen diesen Medienrummel und wagte es sogar, in verschiedenen Statements und völlig zu recht, das deutsche Ausbildungswesen in der Landwirtschaft zu kritisieren. Das ging natürlich gar nicht! Heute ist der gute Mann, nachdem er noch schnell seinen Meister gemacht hatte, außerhalb der Landwirtschaft tätig. Für ihn hat die Landwirtschaft in D. keine Zukunft!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kraxer » Sa Okt 15, 2022 23:44

DWEWT hat geschrieben:(...)
Milch-, Zuckerrüben-, Ernte-, Bio-, Wein-, und sonstige Königin ist nichts als der Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Was in den 50er und 60er Jahren noch auf ein positives Interesse in der Bevölkerung stieß, wird heute oft nur noch müde und herablassend belächelt. (...)

Aufmerksamkeit erheischen ist doch Sinn eines solchen "Amtes".
Eines habe ich durch persönliche Begnungen mit Königinnen gelernt:
Es ist ein Riesenunterschied, Waldkönigin eines Bundesland mit 20 Terminen pro Jahr im Bundesland oder deutsche Weinkönigin mit 300 Terminen pro Jahr die überwiegend im Ausland stattfinden zu sein.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kraxer » Sa Okt 15, 2022 23:51

langholzbauer hat geschrieben:Nun,
ich bin da deutlich bei meinen beiden geschätzten Vorschreibern.
Aber macht die Gewinner bitte nicht schlecht!(...)
Ich finde es schade, dass der " Ceres-Award" außerhalb der Landwirtschaft praktisch nicht wahr genommen wird und sich die beteiligte Agrarjournallie und viele Verbandskader da daraus ein wunderschönes Luxuswochenende auf Kosten der Leser und Mitglieder generieren.(...)

Den Gewinnern gebührt Achtung. Ich bin auch der Meinung das schlechtreden kontraproduktiv ist.
Das ist mit vielen "Berufspreisen" so, dass sie der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Wie viele Preise aus Handwerk, Industrie und Handel kennt ein Landwirt?
Der Tamtam ist überall der gleiche.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Okt 18, 2022 16:24

Jetzt zeigt sich, was ein rechter Stratege ist, der die Klippen des z.Zt. unerquicklichen Marktes umschiffen kann. So äußert Fritz Prem, Funktionär im Bio-Obst-Segment, dass die derzeitgen Beiträge, die eine augenblickliche Schwäche des Bio-Marktes beschreiben, eine völlig falsche Wahrnehmung des Geschehens bedeuteten. Es werden eben gar nicht weniger Bioprodukte gekauft! Es verlagert sich der Markt lediglich hin zur Billig-Bio-Ware! Na, endlich reagiert der Markt so, wie Frau Künast das schon im Jahr 2000 forderte. Der Preis für "Bio" muss runter, sagte sie damals.
Von diesem Billig-Bio könnten wir dann zukünftig noch viel mehr verkaufen und dann schaffen wir auch 30/2030. :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 21, 2022 7:14

Während die konv. Milchbauern, je nach Struktur, mittlerweile z.T. gute Gewinne einfahren, bleibt die Ökomilch-Erzeugung eine Zusatzgeschäft für die Bauern. An der Gesamtkostendeckung fehlen denen noch zwischen 10 und 18€ct/L! Gerade die kleineren, früher von der Ökoszene so sehr geschätzten Betriebe, werden jetzt von den gestiegenen Kosten heftig gerüttelt. Aber auch wirklich Große geraten wirtsschaftlich ins Schlingern. Dabei kann aus den Verbraucherpreisen für Bio-Milch auf einen auskömmlichen Erzeugerpreis geschlossen werden. Wo bleibt ein erheblicher Teil der Wertschöpfung? Bei fast Preisgleichheit beim Rindfleisch, unterscheiden sich konv. Fleisch und Bio-Fleisch in der Ladentheke immer noch durch einen Preisaufschlag von bis zu 100% beim Verbraucherpreis. Stoßen sich da einige wenige gesund? Warum hört/sieht man nichts von unseren Sesseletagen? Ich kann nur allen Kollegen raten, sich mit der Zahlung der Verbandsbeiträge in diesem Jahr seeeehr viel Zeit zu lassen!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon egnaz » Fr Okt 21, 2022 9:58

Das ist das Ergebnis der erfolgreichen Arbeit des Prinzens für den BÖLW. Er hat dazu beigetragen, dass sich zwischen Biobauer und Verbraucher die Lebensmittelwirtschaft gedrängt hat.
So gilt jetzt auch bei den Bios:
An der Landwirtschaft lässt sich besser verdienen als in ihr.
Gruß Eckhard
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 22, 2022 10:27

In der Topagrar gibt es heute einen Beitrag zur Umsetzung des "green deal", mit dem Titel: "Besser zusammen als gegeneinander". Gemeint sind Konv. und ökologische Landwirtschaft. Dass die Forderung aus der Überschrift völlige Illusion ist, das kann man auch schon aus den Kommentaren ableiten.
Darüber hinaus gibt es auch gar keine Notwendigkeit zur Zusammenarbeit. Was sollte die bringen? Beide Formen der Landwirtschaft können nebeneinander funktionieren und damit ist es auch gut! Wir brauchen ein "Nebeneinander" und kein "Miteinander" oder "Gegeneinander".
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 22, 2022 11:39

Wetterst Du jetzt gerade, gegen Dein eigenes Geschäftsmodell?
Wer langfristig konv. Stroh in seinen Biobetrieb importiert, zeigt doch selbst, wie ein Miteinander beider Betriebsausrichtungen laufen kann.

Wie lange sollen wir Bauern uns denn noch auseinander treiben lassen?

Was da von dt. und europ. Politik auf alle Bodenbewirtschafter zu rollt, trifft Bio's genau wie Konvi's knallhart ohne finanziellen Ausgleich.
Zusammen rücken ist das Gebot der Zeit!
Wir sind zwar Konkurrenten um die Flächen ,aber im Beruf bleiben wir Kollegen und sollten deshalb nach außen hin alle zusammenhalten!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Okt 22, 2022 11:44

@langholzbauer, zehn mal "Daumen hoch" :!: :!: :!:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 22, 2022 12:53

langholzbauer hat geschrieben:Wetterst Du jetzt gerade, gegen Dein eigenes Geschäftsmodell?
Wer langfristig konv. Stroh in seinen Biobetrieb importiert, zeigt doch selbst, wie ein Miteinander beider Betriebsausrichtungen laufen kann.

Wie lange sollen wir Bauern uns denn noch auseinander treiben lassen?

Was da von dt. und europ. Politik auf alle Bodenbewirtschafter zu rollt, trifft Bio's genau wie Konvi's knallhart ohne finanziellen Ausgleich.
Zusammen rücken ist das Gebot der Zeit!
Wir sind zwar Konkurrenten um die Flächen ,aber im Beruf bleiben wir Kollegen und sollten deshalb nach außen hin alle zusammenhalten!


Du meinst, wenn ich Bezin von der Tanke hole, dann ist schon ein Miteinander mit dem Tankwart? :wink:
Wir arbeiten im gleichen Metier, mehr aber auch nicht. Es sind auch längst nicht alle Landwirte innerhalb der Sparten "Kollegen"! Wir sollten unsere Wege gehen und uns gegenseitig respektieren. Bis dahin und das zeigen auch viele Kommentare hier im Forum, ist es noch ein langer Weg!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 22, 2022 13:31

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:
Ist es nicht besser, sich mit dem Tankstellenbetreiber gemeinsam für eine besere Zukunft , z.B. über Ökofuels als Zwischenstufe in der Energiewende einzusetzen,statt der Ampel ihre feuchten H² -Träume über Einkommensverluste bis hin zur Unwirtschaftlichkeit der eigenen biologisch und energetisch nachhaltigen Nahrungsmittelerzeugung zu finanzieren ? :?:

Scheinbar hast selbst Du noch Probleme mit deinem "... wir sollten ... und uns gegenseitig respektieren...".
Das finde ich schade!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » Sa Okt 22, 2022 13:38

DWEWT hat geschrieben:In der Topagrar gibt es heute einen Beitrag zur Umsetzung des "green deal", mit dem Titel: "Besser zusammen als gegeneinander". Gemeint sind Konv. und ökologische Landwirtschaft. Dass die Forderung aus der Überschrift völlige Illusion ist, das kann man auch schon aus den Kommentaren ableiten.
Darüber hinaus gibt es auch gar keine Notwendigkeit zur Zusammenarbeit. Was sollte die bringen? Beide Formen der Landwirtschaft können nebeneinander funktionieren und damit ist es auch gut! Wir brauchen ein "Nebeneinander" und kein "Miteinander" oder "Gegeneinander".
Bei einem Nebeneinander gibt es aber auch einen Warenaustausch, denn der funktioniert nur Miteinander. Auf gut Deutsch: Du nützt deinen Strohlieferanten nur aus und siehst ihn als Melkkuh :oops:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 22, 2022 15:32

240236 hat geschrieben:Bei einem Nebeneinander gibt es aber auch einen Warenaustausch, denn der funktioniert nur Miteinander. Auf gut Deutsch: Du nützt deinen Strohlieferanten nur aus und siehst ihn als Melkkuh :oops:


In meinem Fall gibt es keinen Warenaustausch sondern ein Geschäft. Der konv. Kollege will das Stroh verkaufen und ich kaufe es. Ein Handel wie er die Regel ist. Warum wird der Verkäufer zur Melkkuh wenn er an mich verkauft und zum Geschäftsmann, wenn er an einen Händler verkauft? Absurd!
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