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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Nov 15, 2022 11:35

farmerpirat hat geschrieben:Vll. für die heutigen Besitzer nicht schlecht für die damaligen sehr schlecht...


Hat jemand etwas vom Absatz zu berichten?
Futterware aller art bin ich schnell und zufriedenstelkend los geworden, auch Gemenge wurden gerne genommen. Bei Dinkel und Weizen habe ich mir Zeit gelassen und wollte mal die Fühler ausstrecken.


Wenn du guten Weizen hast, dürfte es Absatzmöglickeiten geben. Für Backweizen kannst du bis 460€/t erlösen. Bei Dinkel hast du keine Chance auf einen guten Peis. Derzeit wird Ware für 300 bis 350€/t gehandelt. Bescheidene Qualitäten sind kaum absetzbar. Auch für das nächste Jahr wird kein guter Dinkelpreis erwartet. Zu groß wird der Überhang aus der diesjährigen Ernte sein und zu gering die Nachfrage.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Di Nov 15, 2022 13:20

Dinkel habe ich diesen Herbst wieder ausgesät, aus einem Grund: letztes Jahr bin ich nicht mehr überall rauf gekommen und das Saatgut stand noch angebrochen in der Halle...Die Kollegen um mich herum haben ihn ebf. aus verschieden Gründen alle wieder angebaut. Sehe das eig ähnlich wie du bzw. befürchte es.
Vll siliert ihn mein Nachbar im Tausch gegen Mist :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon wespe » Mo Nov 21, 2022 20:10

Habe heute gehört, dass das Hofgut Eichigt, ergo Dennree, einen Schlachthof bauen wollen. Wie muss man sich des Vorstellen, werden da die Tiere bis zur Bewusstlosigkeit gestreichelt bevor man die Schlachtet... :?:
Ob die Info huntertprozentig ist, kann ich so jetzt nicht sagen, muss das mal noch weng beobachten, denkbar ist es, weil sie ja auch mittlerweile eine eigene (kleine) Molkerei betreiben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 21, 2022 20:48

Die Vermarktung von Fleisch- und Wurstwaren läuft auch bei dennree derzeit alles andere als gut. In dieser Ebbe-Zeit suchen viele Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter nach Alleinstellungsmerkmalen. Dass die Schlachtung von Bio-Tieren in konv. Schlachthöfen dringend geändert werden muss, ist eine schon recht alte Erkenntnis. Dennree/Hofgut Eichigt ist nicht die einzige Aktion in diesem Bereich. Auch in der Südheide gibt es derartige Bestrebungen. Knackpunkt ist der erhebliche Kapitalaufwand aufgrund z.T. völlig überzogener administrativer Vorgaben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon wespe » Mo Nov 21, 2022 20:59

Im Endeffekt ist es auch egal wer da Vorreiter ist, ich Persönlich kann es nur begrüssen, wenn die Transportwege so kurz wie möglich sind.
Der Schlachthof soll ja nicht am Standort Hofgut gebaut werden, nach meiner Info im nahen Oelsnitz. Also auch vll für Überregionale Schlachtungen geeignet von Biofleischerzeugnissen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Nov 22, 2022 7:02

wespe hat geschrieben:Im Endeffekt ist es auch egal wer da Vorreiter ist, ich Persönlich kann es nur begrüssen, wenn die Transportwege so kurz wie möglich sind.
Der Schlachthof soll ja nicht am Standort Hofgut gebaut werden, nach meiner Info im nahen Oelsnitz. Also auch vll für Überregionale Schlachtungen geeignet von Biofleischerzeugnissen.


Früher wäen solche Vorhaben in genossenschaftlicher Regie mit ganz viel Förderung durchgezogen worden. Allerdings haben sich viele dieser EGs als ideologisch verblendet und nicht genügend marktorientiert erwiesen. Man sieht es derzeit bei den Bio-Getreideerzeugergemeinschaften. Deshalb kommen nun die Investments von kapitalstarker Seite. Das bringt uns natürlich näher an die Strukturen und Verhaltensweisen der konv. Landwirtschaft. Gut ist das nicht!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Nov 22, 2022 20:41

Götterdämmerung im BMEL!
So langsam realisiert man, dass 30/2020 zur völligen Illusion geworden ist. Wenn der Laden schon den Bach hinunter geht, dann will man wenigstens die noch nicht verausgabte Kohle retten. So oder ähnlich könnte die Erklärung für die Kürzung des zugesagten Bundesanteils zur Öko-Förderung aussehen. Bonusmeilen-Özdemirs Zusage, den von den Ländern zu finanzierenden Anteil absenken zu wollen, bleibt wohl ein LIppenbekenntnis. Die ersten Bundesländer deuten die Reduzierung der Öko-Förderung an. In Brandenburg, Sachsen und Thüringen soll sie auf unter 200€/ha fallen. Das, in Verbindung mit geringen Erzeugerpreisen, wird die Reduzierung des Ökolandbaus auf ein erfolgversprechendes Maß erheblich beschleunigen. Bis bald, werte Kollegen, im mittleren einstelligen Bereich! :D
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Nov 23, 2022 15:25

Ich könnte mich jetzt natürlich zurücklehnen, getreu dem Motto: Ich habe es ja gesagt. Ein Kooperation auf Augenhöhe sollte es sein. Bioland und LIDL wollten Zukunft gemeinsam gestalten. Und die Öko-Sesseletage war blauäugig genug, genau das zu glauben. Man wolle fair miteinander umgehen und sich gegenseitig im Sinne einer umweltfreundlichen Lebensmittelerzeugung unterstützen. :lol:
Wie sich, nur knapp 4 Jahre später die Realität darstellt, kann man unter: http://www.hna.de/verbraucher/lidl-bio-luege... nachlesen. Wie gesagt: Ich hatte es ja gesagt!

Falscher Link.
Meintest du das? https://www.hna.de/verbraucher/lidl-bio ... 22994.html

Falke
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Mi Nov 23, 2022 16:58

DWEWT, dein Link geht nicht. Ich vermute, du meinst den folgenden Artikel.

HNA: "Ex-Angestellte packt aus: Wie Lidl die Kunden bei Bio-Lebensmitteln austrickst"

https://www.hna.de/verbraucher/lidl-bio-luege-obst-gemuese-supermarkt-discounter-kunden-austrickst-doku-verbraucher-zr-91922994.html

Nachtrag: Der Falke ist einfach schneller.... :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Mi Nov 23, 2022 18:08

So lassen sich die Tölpel von Bioland verarschen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Nov 23, 2022 18:32

Vielen Dank an Falke und Südheidjer für das Einstellen des links! Ich hatte ihn wohl nicht richtig von der mir vorliegenden Meldung übertragen. :oops:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Nov 23, 2022 18:58

Isarland hat geschrieben:So lassen sich die Tölpel von Bioland verarschen.


Diese Darstellung bezieht sich zwar nur auf die Beziehung Bioland/LIDL, allerdings geht es Demeter mit Kaufland kaum anders. Diese Kooperationen waren von LIDL und Kaufland von vornherein so angelegt, dass man die Öko-Kunden in die Läden bekommen wolte um sie dann mit den Billig-Bio-Eigenmarken abwerben zu können. Als ich das in 2018 auf einigen Veranstaltungen mitteilte, wurde ich noch ausgelacht. Mittlerweile ist denen das Lachen wohl im Halse stecken geblieben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Nov 23, 2022 19:17

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang ein Beitrag der damals in der "Süddeutsche Zeitung" erschien. Verheissungsvoll wurde vom Nutzen der Kooperation zwischen Bioland und LIDL geschreiben. Es sollte eine Kooperation werden die für Verbraucher und Bioland-Bauern Vorteile bringen sollte. Man wollte weg vom Billig-Bio und hin zu Regionalität und Qualität. Genau das Gegenteil, ganz zielstrebig von LIDL vorangetrieben, haben wir jetzt. LIDL vs Bioland ist nur der Anfang! Über 60% der Verbands-Rohstoffe werden verarbeitet über die konv. Vermarkter vertrieben. Die werden sich nicht die Wurst vom Brot nehmen lassen.
btw: Es gibt bis jetzt noch keine Stellungnahme von Bioland. Die telefonieren sicher noch mit dem Ombudsmann, der auf die Fairness im Miteinander von Bioland und LIDL achten sollte.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Mi Nov 23, 2022 21:23

DWEWT hat geschrieben:Die telefonieren sicher noch mit dem Ombudsmann, der auf die Fairness im Miteinander von Bioland und LIDL achten sollte.

Hallo,
topfitte BWler haben bei Lidl sicher schon durchgerechnet ab wann die Biokundenbindung stark genug ist um Bioland notfalls über die Klinge springen zu lassen.
Ich gebs ja auch zu ,ich kauf viele Produkte auch Bio bei Lidl und irgendwann kuckt man gar nicht mehr so genau hin. Man kennt den Regalplatz und greift da zu. Hier in F sind die Verbände eh nicht mehr existent ausser Demeter.
Und Bioladen ist hier so teuer, da musst Zahnarzt sein damits nicht weh tut.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Mi Nov 23, 2022 21:42

Tja, wie heisst es so schön: Wer mit Teufel Suppe essen will, muss 'nen langen Löffel haben.
Mein Mitleid mit Bioland oder auch Demeter hält sich in äußerst engen Grenzen.
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