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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Okt 22, 2022 15:41

Ja die ewige Diskussion zwischen Biobauer und Ackerbauer ums Stroh, ist genauso alt wie die zwischen Ferkelzüchter und Mäster.
Ferkel und Stroh verursachen Kosten und die Bauern müssen auch noch was verdienen dadran.
Wenn Stroh aus demm Betrieb rausgeht an einen Bauern, der sich für was Besseres oder den besseren Produzenten hält, muss das auch richtig Geld kosten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 22, 2022 15:43

langholzbauer hat geschrieben:Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:
Ist es nicht besser, sich mit dem Tankstellenbetreiber gemeinsam für eine besere Zukunft , z.B. über Ökofuels als Zwischenstufe in der Energiewende einzusetzen,statt der Ampel ihre feuchten H² -Träume über Einkommensverluste bis hin zur Unwirtschaftlichkeit der eigenen biologisch und energetisch nachhaltigen Nahrungsmittelerzeugung zu finanzieren ? :?:

Scheinbar hast selbst Du noch Probleme mit deinem "... wir sollten ... und uns gegenseitig respektieren...".
Das finde ich schade!


Schau dir hier im Forum einfach mal die Kommentare zum Ökolandbau an. Es sind zwar immer dieselben user aber ganz offensichtlich sprechen die hier für viele andere. Kritische Kommentare dazu jedenfalls findet man kaum. Dagegen sind die Beiträge der Ökos hier sehr sachlich und sehr zurückhaltend. Wie immer und fast überall. :wink:
Und nein, es gibt mit meinem Diesellieferanten kein "Miteinander". Er macht mir ein Angebot, wie zwei andere Lieferanten auch und wenn es passt, dann kann er liefern. Das halte ich auch für völlig normal. Etwas anderes zum Betriebsmitteleinkauf habe ich hier auch noch nicht gelesen. Ich rede mit meinem Diesellieferanten auch nicht über die Energieträger der Zukunft. Wenn ich irgendwann nicht mehr bei ihm bestelle war er evtl. zu teuer oder ich habe mich zur Ruhe gesetzt oder ich fahre einen E-Traktor. :wink:
Zu meinem, wie du schreibst, vielleicht doch unzureichenden Respekt. Habe ich hier jemandem seine Arbeit ausreden wollen? Habe ich hier missioniert? Habe ich hier das Werk anderer schlecht geredet? Ich nehme für mich in Anspruch sachlich Kritik zu üben oder evtl. sogar konstruktive Kritik zu üben oder ganz einfach meine Meinung zu sagen. Was ist daran evtl. respektlos?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Okt 22, 2022 15:52

Mit geringerer Viehdichte, längeren Trockenphasen und explodierenden Düngerpreisen; braucht der Acker sein Stroh, gerade in Gegenden mit schwächeren Böden und hohem Grünlandanteil.
Damit bricht aber diese ganze schöne Ökowelt zusammen, will aber niemand wissen. Stattdessen faselt CEM Özgür von mehr Dünger aus Viehhaltung und fordert dafür eine Verringerung derselben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 22, 2022 17:16

@DWEWT
Ich will Dich nicht angreifen.
Aber eine Spaltung der Landbewirtschafter, egal welcher Herangehensweise, spielt den Handelskonzernen und der Politik die Trümpfe zu und schadet nicht nur der gesamten Agrarbranche, sondern langfristig der Gesellschaft!
Soll es wirklich mit Grundnahrungsmitteln erst so weit kommen, wie aktuell bei der Energieversorgung?
D. und Mitteleuropa haben aktuell noch eine vielseitige und strukturreiche Landwirtschaft.
Wenn wir da nicht demnächst alle im Cluster Bodenbewirtschaftung und Verarbeitung der Urprodukte enger zusammen rücken, dann bekommt die nächste Generation Probleme, wie sie bisher nur in Lateinamerika aufgetreten sind....
" Der Kapitalismus in seiner....Art... " nach Marx schlägt leider dank 2 kriegsfreien Generationen voll durch.
Das Großkapital hat nicht nur die Wirtschaft inkl.Eurer kleinen Biobranche, sondern auch die Kirchen und die Politik fest im Griff, welche in einer funktionierenden Gesellschaft eigentlich die moralischen Leitplanken setzen und verteidigen müssten.

Entschuldigung, dass ich hier so weit ausgeholt habe!
Aber noch hat die Landwirtschaft hier, die Möglichkeiten, sich zusammen zu raufen.
Es ist aber gerade 10 sek. vor dem berühmten 12!
Was Brüssel,Berlin und die Länder aushecken, wird uns ja nur noch in ganz kleinen Dosen verraten, wenn es schon im " Zulassungsverfahren" ist.

Den sonstigen Mittelstand in unserem Land ruiniert gerade die Ampelregierung!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 22, 2022 17:47

langholzbauer hat geschrieben:@DWEWT
Ich will Dich nicht angreifen.
Aber eine Spaltung der Landbewirtschafter, egal welcher Herangehensweise, spielt den Handelskonzernen und der Politik die Trümpfe zu und schadet nicht nur der gesamten Agrarbranche, sondern langfristig der Gesellschaft!
Soll es wirklich mit Grundnahrungsmitteln erst so weit kommen, wie aktuell bei der Energieversorgung?
D. und Mitteleuropa haben aktuell noch eine vielseitige und strukturreiche Landwirtschaft.
Wenn wir da nicht demnächst alle im Cluster Bodenbewirtschaftung und Verarbeitung der Urprodukte enger zusammen rücken, dann bekommt die nächste Generation Probleme, wie sie bisher nur in Lateinamerika aufgetreten sind....
" Der Kapitalismus in seiner....Art... " nach Marx schlägt leider dank 2 kriegsfreien Generationen voll durch.
Das Großkapital hat nicht nur die Wirtschaft inkl.Eurer kleinen Biobranche, sondern auch die Kirchen und die Politik fest im Griff, welche in einer funktionierenden Gesellschaft eigentlich die moralischen Leitplanken setzen und verteidigen müssten.

Entschuldigung, dass ich hier so weit ausgeholt habe!
Aber noch hat die Landwirtschaft hier, die Möglichkeiten, sich zusammen zu raufen.
Es ist aber gerade 10 sek. vor dem berühmten 12!
Was Brüssel,Berlin und die Länder aushecken, wird uns ja nur noch in ganz kleinen Dosen verraten, wenn es schon im " Zulassungsverfahren" ist.

Den sonstigen Mittelstand in unserem Land ruiniert gerade die Ampelregierung!


Deine Ansichten und Absichten zum Verhältnis von Konvi. zu Öko und umgekehrt, sind aller Ehren wert! Allerdings hat hier sicher fast jeder Erfahrungen gemacht, die solche Absichten ad absurdum geführt haben. Nur ein kleines Beispiel aus dieser Diskussion. Warum ist ein konv. Berufskollege, der mir sein Stroh verkauft hat, eine "Melkkuh", während er, wenn er das Stroh an einen konv. Berufskollegen verkaufen würde, wahrscheinlich ein ganz normales Geschäft gemacht hätte? Wenn konv. Berufskollegen sich hier über Anrempelungen aus dem Öko-Bereich zur recht beschweren, dann sind das fast immer Äußerungen der Öko-Sesseletage. Andersherum werden wir Ökos eben nicht von der konv. Sesseletage angegangen, sondern von konv. Praktiker! Die konv. Sesseletage ist mittlerweile komplett rücksichtsvoll, wenn es um die Ökolandwirtschaft geht. Das hatte ich in den Anfangsjahren natürlich auch ganz anders kennengelernt.
Wir müssen auch mal unterscheiden zwischen dem Umgang Konvi/öko auf der direkten/persönlichen Ebene und dem Umgang, wie auch hier, auf fast komplett anonymer Ebene. Ich habe hier vor Ort absolut keine Probleme mit meinen konv. Nachbarn und werde von ihnen auch akzeptiert; so zumindest meine Wahrnehmung. Dass da gelegentlich mal gestichelt wird zeigt nur, dass man zu recht an die Toleranz des anderen appelieren kann. :D
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 22, 2022 18:23

Sorry!
Ich bin da unabhängig mit allen Kollegen gut. :roll:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 22, 2022 22:30

langholzbauer hat geschrieben:Sorry!
Ich bin da unabhängig mit allen Kollegen gut. :roll:


Harmoniesüchtig bin ich jedenfalls nicht! :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Do Okt 27, 2022 21:21

DWEWT hat geschrieben:Wir müssen auch mal unterscheiden zwischen dem Umgang Konvi/öko auf der direkten/persönlichen Ebene und dem Umgang, wie auch hier,

Hallo,
Wir haben letztes Jahr zum Wursten eine Biosau gekauft und waren sehr enttäuscht.
Einer der Kumpels der beim Wurstmachen mitgeholfen hat sagte letzte Woche: 8cm Fett, Fleisch trocken und hart (DFD für Landwirte)
und 3facher Preis vom Normalschwein.
DiesesJahr, wirds woanders gekauft. Wir nehmen oft von einer jungen Schlachtkuh ein Vorderviertel zurück zum Wursten und kaufen Schwein zu. Das Kuhteil zahlen wir zum Preis wie unsere Coop uns zahlt + Kühlraumzeit.
Fazit: die Biokollegen dürfen das Preisleistungsverhältnis nicht ganz aus den Augen lassen.
Wir könnten uns auch den 5fachen Preis leisten, aber ein "Schwabe" zahlt das halt nicht.
Zitat Wilhelm Werhahn: Man hat es nich vom usjewe sondern vom behalde"
Sorry für Dialektfehler, bin Niederbayer.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Do Okt 27, 2022 22:07

Warum sollte ein Bio- Tier auch anders auf den Stress zwischen Stall und Schlachtstätte reagieren?
Es sei denn, der Bauer schlachtet am Hof und geht regelmäßig mit seinen Schweinchen bis in den ( EU- Zertifizierten!)Schlachtraum spazieren. :wink:
Das ist doch genau das Problem, was die ganze Fleischwirtschaft selbst verursacht hat.
Egal wie glücklich die Tiere bis zur Schlachtreife heran gewachsen sind.
Wenn sie viele Stunden umher gekarrt werden und dann im Schlachthof neben ihrem eigenen Ardrenalin noch den Dampf der Angst ihrer Artgenossen atmen, ist das Konvi- Tier noch im Vorteil gegenüber dem Bio- Tier, welches vorher in seinem schönenLeben noch keinen Km gefahren wurde.
Denn da haben die meisten in ihrem Leben deutlich mehr Stress gehabt und können das besser ab.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Okt 28, 2022 6:25

,,Bio endet im Schlachthof" habe ich mal gelesen. Ist was dran..
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 28, 2022 6:36

langholzbauer hat geschrieben:Denn da haben die meisten in ihrem Leben deutlich mehr Stress gehabt und können das besser ab.


Willst du damit sagen, dass wir die Tiere, indem wir sie schon in den Betrieben stärker stressen, besser auf den Stress zu ihrem Lebensende vorbereiten sollten? Nein! Wir müssen endlich deutlichst darauf hinweisen, dass es die Politik ist, die das ganze Tierwohlgerede ad absurdum führt, indem sie die Schlachtungen konzentriert und damit umfangreiche Transporte auslöst.
Ein kleines Beispiel: Ein Kollege wartet jetzt seit über 2 Jahren auf die Absegnung seines Betriebskonzeptes zum Betrieb seines EU-zertifizierten Schlachthauses. Ein Disput zwischen dem regional zuständigen Vet.-Amt und dem Landesverwaltungsamt vereitelt genau die Absegnung des eingereichten Konzeptes. Immer wieder neue Änderungswünsche und völlig absurde Ansprüche, machten das bisher unmöglich. Nur eine Anekdote aus dem bisherigen Streit. Das zu schlachtende Rind darf nur von einer Person vom Anhänger entladen werden, die über eine Tötungsberechtigung verfügt! Bisher ist diese Schlachtstätte eine Investitionsruine. Der Kollege kann nur froh sein, dass er keine Förderung in Anspruch genommen hat. Diese würde er, da die Nutzung der Investition noch immer aussteht, evtl. zurückzahlen müssen. Deutschland absurd!
Wenn es um die Kostenexplosion in der Verwaltung geht, hier ein zweites Beispiel. Wenn man als Rinderhalter nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Einziehen der Ohrmarke ein entsprechendes BVD-Ergebnis vorweisen kann, gibt es einen höchst förmlichen HInweis auf das Versäumnis. Dieser kostet 2,75€ plus Bearbeitung. Dabei könnte man, wenn es mit der Kosteneinsparung wirlich ernst gement wäre, im HIT einen Hinweis auf den noch fehlenden BVD-Beleg für entsprechende Tiere, bei jedem Öffnen anbringen. Der dämliche Hinweis auf die AB-Nachweise steht/stand dort schließlich auch.
Ein weiteres Beispiel ist die Beantragung von Ersatzohrmarken. In einigen Bundesländern geht das ganz einfach über das HIT. Nicht so in ST! Hier muss man sich separat an den LKV wenden, um Ersatzohrmarken bestellen zu können. Da hängen sicher gut dortierte Sessel dran. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Fr Okt 28, 2022 10:13

LUV4.0 hat geschrieben:,Bio endet im Schlachthof" habe ich mal gelesen. Ist was dran

Hallo,
das von mir weiter oben angeführte Bioschwein wurde auf seiner Freilandwiese erschossen und sofort ausgeblutet. In F ist das bei vielen Kollegen (obwohl illegal) noch gängige Praxis. Das Tier hatte 0 Stress. Deshalb die überraschung in der Fleischqualität.
PSE Fleisch war ja genetisch bedingt und Stress förderte das. Aber DFD Fleisch weiss ich jetzt nicht inwieweit da genetische Faktoren eine Rolle spielen.
Was auch noch schwierig war beim Bioschwein, der Bauer konnte nicht brühen, sondern flammte alle Haare mit dem Gasbrenner ab. Das ganze Tier riecht dann nach Krematorium.
Aber der verkauft seine Schweine so und anscheinend stört das andere Kunden wenig.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Fr Okt 28, 2022 10:32

Englberger hat geschrieben:Hallo,
Wir haben letztes Jahr zum Wursten eine Biosau gekauft und waren sehr enttäuscht.
Einer der Kumpels der beim Wurstmachen mitgeholfen hat sagte letzte Woche: 8cm Fett, Fleisch trocken und hart (DFD für Landwirte)


Hast nicht gefragt, was der Bauer füttert. Auf der Weide hat ein Schwein ja auch keine freie Wahl bezüglich fressen. Auf den Bildern von Freiland-Schweinen, die man im Netz so findet, ist die Fläche ja zum großen Teil immer Matsch. -> Nitrat-Hotspot.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon ChrisB » Fr Okt 28, 2022 15:34

Hallo Englberger,
hatten selbst noch einige Schweine, für Hausschlachtung, gefüttert.
Ein Metzger wollte immer von mir ein Schwein zum selbst Schlachten!
Der arbeitete sein ganzes Berufsleben, in einer Metzgerei,
die jede Woche ca 12 - 20 Schweine, sowie Rind schlachteten.
Ich empfahl Ihm, sich doch ein Schwein "Mitzuschlachten",
das hätte sein Chef auch jederzeit akzeptiert,
aber Er wollte noch ein "normales Hausschwein"
Vermutlich deshalb, da Er jede Woche selbst die Schlachtschweine beim Mäster holen durfte????
Mit dem Biofleisch, von Dir, was sagte dein Metzger zu dem Schwein??
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Manfred » Fr Okt 28, 2022 17:07

ChrisB hat geschrieben:hatten selbst noch einige Schweine, für Hausschlachtung, gefüttert.
Ein Metzger wollte immer von mir ein Schwein zum selbst Schlachten!


Wir hatten früher auch immer 2 bis 3 Mastschweine für den Eigenbedarf.
Durch die aus Mästersicht wohl "suboptimale" Fütterung wurden sie älter, hatten mehr Fettanteil, wurden generell schwerer geschlachtet, und das Fleisch und der Speck hatten einfach deutlich mehr Eigengeschmack als das, was ich im Laden zu kaufen kriege.
Die Schweinemast hat irgendwie den Stand wie vor Jahren bei den niederländischen Wassertomaten erreicht.
Schaut schön aus, schmeckt nach nichts und ist beliebig ersetzbar.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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