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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 26, 2023 9:41

Das dürfte schon an der Definition scheitern.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » So Nov 26, 2023 11:27

DWEWT hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:
Fungizide und Wachstumsregler sowie mineralische Düngung sind weiterhin erlaubt

Nehme bio auch garnicht für mich in Anspruch aber bitte wie soll ich es denn nennen wenn dieser ökopolitische Zwang ausgeübt wird , oder soll ich besser schreiben Teilenteignet , damit deine heilige Kuh bio unangetastet bleibt?
Für mich ist und bleibt es zwangsbio und fertig !


Die Verwendung von "Zwangsbio" belegt, dass du von "Bio" in der Landwirtschaft höchst lückenhafte Vorstellungen hast. Was du da jetzt freiwillig machst, hat mit "Bio" fast gar nichts zu tun. Es ist eine besondere Form der konv. Landwirtschaft, mehr nicht. Der Verzicht auf Herbi- und Insektizide, dürfte zukünftig viele Landwirte mehr betreffen.
Von Enteigung kann ja wohl keine Rede sein. Von einer Einschränkung der Eigentumsrechte natürlich schon. Aber die haben wir heue ja fast überall im realen Leben.
"Bio" ist keine heilige Kuh, sondern die Landwirtschaft nach spezeillen/klaren juristischen Normen; mehr nicht.[/quote]

Dann ist es halt so wie du es sagst ! :klug:
Und herzlichen Glückwunsch, du hast es mal wieder geschafft und einen Faden auf dem Gewissen :prost:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Nov 26, 2023 16:20

böser wolf hat geschrieben:Und herzlichen Glückwunsch, du hast es mal wieder geschafft und einen Faden auf dem Gewissen :prost:


Mit Verlaub aber deine "Zwangsbio"-Beiträge haben in diesem thread eigentlich gar nichts zu suchen. Hier geht es um den gesetzlich geregelten "ökologischen Landbau". Vielleicht lohnt es sich ja, für die vom politisch-ökologischen Willen verfolgten konv. Kollegen einen eigenen thread zu eröffnen? :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » So Nov 26, 2023 16:31

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Hat überhaupt jemand mal die Kuh gefragt, ob sie BIO sein will ?


Hat überhaupt jemand die Kuh gefragt, ob sie mit der Festlegung nur auf ihre Milchproduktion einverstanden ist?
btw: Wird seit einiger Zeit geprüft, ob die MIlchhochleistungszucht vielleicht eine Qualzucht ist. Das Ergebnis dürfte interessant sein. Betrifft dich mit deinen Fleckis natürlich nicht. :wink:


Oh da hast du auch noch sehr veraltete Vorstellungen vom Fleckvieh. Das ist heute eine sehr moderne Milchrasse, die nicht jede Entwicklung der HF mitgemacht hat,
bei der man aber sehr genau aufpassen muß, dass man die positiven Eigenschaften vom FV nicht wegzüchtet. Nach jetzt 8 Jahre FV am Melken, können mir das Thema Leistungssteigerung und Leistungsstabilität noch nicht abhaken. Mir streben so 9.000 - 9.500 an und da fehlen uns noch 1.000 kg, bei einer noch zu hohen Selektion.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » So Nov 26, 2023 18:22

DWEWT hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Und herzlichen Glückwunsch, du hast es mal wieder geschafft und einen Faden auf dem Gewissen :prost:


Mit Verlaub aber deine "Zwangsbio"-Beiträge haben in diesem thread eigentlich gar nichts zu suchen. Hier geht es um den gesetzlich geregelten "ökologischen Landbau". Vielleicht lohnt es sich ja, für die vom politisch-ökologischen Willen verfolgten konv. Kollegen einen eigenen thread zu eröffnen? :wink:

Ho ho ho,
Komm mal langsam klar du biotroll , ich schreibe hier das was ich will und nicht das was du lesen willst !
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 27, 2023 18:40

Back to the roots? Da war doch was gewesen mit der Verwendung von pflanzlichen Erzeugnissen, die für die menschliche Ernährung reserviert werden sollten. Zurück in die frühen 80er Jahre? Naturland möchte seinen Mitgliedern auferlegen, dass für die menschliche Ernährung geignete pflanzliche Erzeugnisse nur noch zu einem geringen Anteil in die Tierfütterung einfließen dürfen. Ein Marketinggag? Viel mehr wird es wohl nicht sein (können). Wie sollen denn demnächst die Naturland-Schweine, Rinder und das Geflügel gefüttert werden, wenn Weizen, Roggen und Mais nur noch begrenzt zur Verfügung stehen? Und vor allem, wo sollen all diese Erzeugnisse bleiben, wenn sie nicht mehr verfüttert werden dürfen? Reduzierte Leistungen sind vor dem HIntergrund der beginnenden Effizienzdiskussion wohl kaum akzeptabel. Welcher Verbraucher sollte Anstoß daran nehmen, wenn geringwertiger Weizen und Roggen in den Futtertrog gehen? Oder will man zurück zum Kommissbrot? Für diese Daumenschrauben muss es eine gehörige Portion Sadomasochismus gegeben haben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Nov 27, 2023 19:12

Naturland selbst hat es ja noch nicht mal auf der Agritechnica geschafft selbst BIO Milch zuverwenden, sondern die haben ihren Gästen die ganz billige fettarme JA-Milch von REWE in den Kaffee gekippt.
Das Verhalten gegenüber Naturland sollte den Landwirten klar sein: Diesen Verband einfach verlassen. Wer so blääd ist und sich von Naturland ausnehmen zu lassen, ist dann selbst schuld.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mo Nov 27, 2023 19:20

Warum sollte Naturland auch nicht zur hochwertigeren Milch greifen, gerade wenn diese auch noch günstiger ist?
Marketing ist es wenn man Dumme findet, die die Naturland Produkte kaufen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Nov 27, 2023 19:30

Dass man mit althergebrachter Backweise auch Getreide mit schlechteren so genannten Backqualitäten bestens verarbeiten kann, ist ja bekannt. Hattest Du doch auch schon mal geschrieben.
Kostet aber mindestens ein Drittel mehr gegenüber dem "Industrieteig". Das kann oder will die breite Masse der Verbraucher aber nicht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Mo Nov 27, 2023 20:29

Die heutigen Industriestrassen können nicht so einfach auf ungenormte oder wechselnde Qualitäten reagieren!
Und ob das der 0815 Bäcker kann der sich auch oft Teiglinge aus eben diesen liefern lässt?
Dazu braucht es echte Handwerkskunst die viel Erfahrung mit wechselnden Qualitäten voraus setzt. Der Backshop bei Lidl der mehr und mehr echte Bäckereien ablöst kann das nicht.
Wo kauft ihr eure Brötchen?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 27, 2023 21:02

meyenburg1975 hat geschrieben:Dass man mit althergebrachter Backweise auch Getreide mit schlechteren so genannten Backqualitäten bestens verarbeiten kann, ist ja bekannt. Hattest Du doch auch schon mal geschrieben.
Kostet aber mindestens ein Drittel mehr gegenüber dem "Industrieteig". Das kann oder will die breite Masse der Verbraucher aber nicht.
Pilzbefall und ähnliches ist natürlich was anderes.


Für die handwerklichen Backbetriebe ist auch eigentlich "nicht backfähiger" Weizen kein Problem. Leider orientieren sich die Backqualitäten beim Bio-Getreide, weil über 70% mittlerweile industriell verarbeitet wird, ganz klar an konv. Parametern. Und da wird es zunehmend enger, was die Versorgung mit deutschem Bio-Backgetreide anbelangt. Da die Zutatenliste beim Bio-Backwerk recht kurz ist, läuft es entweder auf Importware hinaus, wie in diesem Jahr, oder man müsste eine aufwändigere Backweise etablieren. Das wird die Industrie aber sicher nicht mitmachen. Was der Vorstoß von Naturland bezwecken soll, will sich mir nicht erschließen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 27, 2023 21:05

farmerpirat hat geschrieben:Wo kauft ihr eure Brötchen?


Brötchen sind komplett gestrichen. Diese Aufbackware, die mittlerweile überall angeboten wird, ist einfach nur noch grottenschlecht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mo Nov 27, 2023 21:27

DWEWT hat geschrieben:... Was der Vorstoß von Naturland bezwecken soll, will sich mir nicht erschließen.

Die wollen die Böden der viehlosen Biobauern schützen und träumen vermutlich von Öko- Biogas und Öko- Alkohol ?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Di Nov 28, 2023 1:17

Ach das Backen heute, ist so ein Thema.

Früher hat ein Bäcker am Tag drei / vier Teigsorten gemacht, wenn die verbacken und verkauft waren, war Schluß.
Da hatte man Zeit und konnte auch schön die Teige steuern.

Heute macht eine Handwerksbäckerei mehr als 20 Teigsorten in mehreren Chargen pro Tag, die dann in 100 Filialen verkauft werden.
Dabei hast die ganzen Vorschriften einzuhalten bei häufig wechselndem Personal.
Dazu ist man noch gehalten sowenig wie möglich Überstand zu produzieren und trotzdem jeden Wunsch zu erfüllen.
Das ist richtig lustig. Die ganze Teigpampe muss dann ja auch so sein, das die noch durch die Maschinen läuft.

Damit das alles funktioniert, hat man halt seine Backhilfs(ausgleichs)mittel.
Die sind aber oft ganz normale Produkte aus Gerstenmalz, also nichts spektakuläres oder bedenkliches.

Problem: Immer weniger Saatgutzüchter, Handwerksbäcker und - mühlen sterben aus,
fehlendes Personal deshalb mehr Standardverarbeitungstechnik, Preisdruck, Kostendruck und Kaufkraftverlust

Weiter diese großen Handwerksbäckereien zahlen heute mehr für Ladenmieten und Werbung als für die Zutaten und Mehl.
Der größte Posten ist das Personal. Energie ist erst unter ferner liefen, aber damit heult die Bäckermafia am lautesten rum.
War schon immer so.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Di Nov 28, 2023 6:25

T5060 hat geschrieben:Dazu ist man noch gehalten sowenig wie möglich Überstand zu produzieren und trotzdem jeden Wunsch zu erfüllen.
Das ist richtig lustig.

Ist bestimmt schon 20 Jahre her, da musste ich mal ne gute halbe Stunde bei der Werkstatt auf Abholung warten, gegenüber eines (regionalen) Großbäckers mit Dutzenden Filialen plus Supermarktbelieferung. Laufend kamen Auslieferungsfahrzeuge von ihren Touren zurück. Direkt an der Einfahrt stand der Container für (altes?) Restbrot. Jedes Fahrzeug hat da mehrere Kisten eingeworfen, das fand ich erschreckend in der Menge.
Das es besonders die letzten zwei Jahre zu Feierabend lückig bis leer in den Brotregalen aussieht, finde ich gut.

DWEWT hat geschrieben: Das wird die Industrie aber sicher nicht mitmachen.

Die müssen es ja nicht nur herstellen, sondern auch verkaufen. Alles was teurer „als nötig“ ist, hat insbesondere in letzter Zeit ordentlich einen auf den Deckel bekommen. Auch der klassische „Handwerksbäcker“.
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