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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 17, 2021 0:01

Wini hat geschrieben:Die staatlich geförderter ökologische Landwirtschaft ist angesichts der
steigenden Erdbevölkerung für mich sehr bedenklich.
Rund 700 Mio. Menschen leiden Hunger und wir leisten uns den Luxus, absichtlich
auf Nahrungsmittel-Erträge zu verzichten.
Bio ist daher asozial und unmoralisch.

Gruß
Wini


Wir gönnen es uns, 30% der erzeugten Lebensmittel wegzuwerfen und du faselst von asozialem und unmoralischem Ökolandbau. So verpeilt muss man erst mal werden können. Ich finde es unmoralisch Ressourcen zu verschwenden, wie es im konv. Landbau geschieht!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 17, 2021 0:13

Schau mal in die " Ausverkaufecken" der Discounter!
Da liegt regelmäßig mehr "Bio" als konventionelle Lebensmittel.
Was passiert wohl damit, wenn es auch dort keiner kauft?
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Sa Apr 17, 2021 3:26

langholzbauer hat geschrieben:Schau mal in die " Ausverkaufecken" der Discounter!
Da liegt regelmäßig mehr "Bio" als konventionelle Lebensmittel.
Was passiert wohl damit, wenn es auch dort keiner kauft?

Hier ist meistens ausverkauft. Und wenn, dann gehen sie an die "Tafel"
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon wespe » Sa Apr 17, 2021 6:15

Was ist daran Unmoralisch "Lebensmittel" zu erzeugen, die dann eventuell nicht verbraucht werden und eben entsorgt werden?
Das sind auch Einnahmen für den Bauer/Landwirt. Nicht Verbrauchen tut es der LEH, weil der da mit wirbt bis zum Ladenschluss volles Programm frisch zu haben. Tags drauf ist es eben nicht mehr frisch und kommt in den Container.
Und der Bürger kann das nimmer wie früher die Oma, die mit dem Spitzen Messer mal ne schlechte Stelle aus nen Apfel usw. rausgeschnitten hat, bzw leistet sich keiner den Luxus und hält sich ein Schwein was die Reste verwertet. Ich kenn das noch, wo einer privat Kübel an die Haushalte verteilt hat für den Speiseresteabfall und damit Schweine gemästet. Das war hart umkämpft wer wo seine Kübel hinstellen konnte, dass haben ja einige so gemacht.
Wenn wir wirklich nur noch Das Produzieren müssten, was auch nur verbraucht würde..., kennt jemand noch den Begriff Hungertuch?
Mit freundlichen Stachel
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 17, 2021 6:50

langholzbauer hat geschrieben:Schau mal in die " Ausverkaufecken" der Discounter!
Da liegt regelmäßig mehr "Bio" als konventionelle Lebensmittel.


Ist das dein subjektiver Eindruck oder gibt es dafür Zahlen?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 17, 2021 6:54

wespe hat geschrieben:Was ist daran Unmoralisch "Lebensmittel" zu erzeugen, die dann eventuell nicht verbraucht werden und eben entsorgt werden?
Das sind auch Einnahmen für den Bauer/Landwirt. Nicht Verbrauchen tut es der LEH, weil der da mit wirbt bis zum Ladenschluss volles Programm frisch zu haben. Tags drauf ist es eben nicht mehr frisch und kommt in den Container.
Und der Bürger kann das nimmer wie früher die Oma, die mit dem Spitzen Messer mal ne schlechte Stelle aus nen Apfel usw. rausgeschnitten hat, bzw leistet sich keiner den Luxus und hält sich ein Schwein was die Reste verwertet. Ich kenn das noch, wo einer privat Kübel an die Haushalte verteilt hat für den Speiseresteabfall und damit Schweine gemästet. Das war hart umkämpft wer wo seine Kübel hinstellen konnte, dass haben ja einige so gemacht.
Wenn wir wirklich nur noch Das Produzieren müssten, was auch nur verbraucht würde..., kennt jemand noch den Begriff Hungertuch?


Das von dir beschriebene Verhalten ist die Folge des Billigwahns. Zu dessen Entstehung trug die konv. Landwirtschaft ganz erheblichen bei. Noch heute glauben viele konv. Kollegen es ginge billiger und besser! Welch absurde Idee.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 17, 2021 7:42

DWEWT hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Die staatlich geförderter ökologische Landwirtschaft ist angesichts der
steigenden Erdbevölkerung für mich sehr bedenklich.
Rund 700 Mio. Menschen leiden Hunger und wir leisten uns den Luxus, absichtlich
auf Nahrungsmittel-Erträge zu verzichten.
Bio ist daher asozial und unmoralisch.

Gruß
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Werfen denn meine Konvikollegen 30 % ihrer Produkte weg oder wo findet die Resourcenverschwendung statt?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » Sa Apr 17, 2021 8:29

Tafel-Lebensmittelverschwendung.png



https://www.quarks.de/gesundheit/ernaeh ... ittel-weg/

So schaut es wohl aus mit dem Wegwerfen von Nahrung.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » Sa Apr 17, 2021 9:06

D´ß in den Haushalten so viel weggeworfen wird, kann ich immer noch nicht glauben. Wenn ich in Gaststätten sehe, was auf den Tellern zurückgeht, dann kann ich das Verhältnis nicht glauben.

Im übrigen habe ich gelesen, daß bei den weggeworfenen Lebensmitteln die Schale auch als Lebensmittel zählt. Wenn z. B. ein Apfel 100g wiegt und den dann schäle und die Schale hat 10g dann habe ich 10% Lebensmittel weggeworfen :roll: :roll: :roll:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 17, 2021 9:15

Es gibt vermeidbare und unvermeidbare Verluste. Die Apfelschale könnte man ja mitessen, wäre also vermeidbar.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Zement » Sa Apr 17, 2021 10:38

Die Hungernot in der Welt, hat mit dem was wir hier in Europa machen, keine Bedeutung.
Viel mehr sollte dort wo gehungert wird, um ein besseres Nahrungsangebot/Erzeugung gekümmert werden.
Aber was nützt solche Empfehlungen, wenn der dortige Regierung u.Bevölkerung im "Krieg" befindet?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 17, 2021 10:43

Das bringt nix, richtig.

Sollte Europa aber nicht daran hindern, sich zu vernünftigen Bedingungen für alle unter dem Strich selbst zu versorgen. Ein Teil ist sicher das Wegwerfen. Aber eben nur ein Teil.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Apr 17, 2021 11:10

meyenburg1975 hat geschrieben:Das bringt nix, richtig.

Sollte Europa aber nicht daran hindern, sich zu vernünftigen Bedingungen für alle unter dem Strich selbst zu versorgen. Ein Teil ist sicher das Wegwerfen. Aber eben nur ein Teil.


Das ist ein Irrglaube und schlicht eine saublöde Annahme. Wir haben in Europa beste Böden, genügend Wasser, Knowhow und daraus eine hohe Ertragssicherheit. Deshalb müssen wir sogar aus weltpolitischer Verpflichtung, das Ertragspotential vollst ausschöpfen, damit in ertragsschwachen Gebieten Hunger verhindert, der Frieden gesichert und Migration nicht mehr stattfindet.

Schon deshalb ist diese Ökodekadenz schlicht unsozial und unchristlich.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 17, 2021 11:17

meyenburg1975 hat geschrieben:
Werfen denn meine Konvikollegen 30 % ihrer Produkte weg oder wo findet die Resourcenverschwendung statt?


Ressourcenverschwendung findet dort statt wo z.B. 1 L Diesel für die Erzeugung von 1kg N-Dünger verwendet wird, wenn das so erzeugte Produkt nicht komplett in Nahrung überführt wird. Oder wenn z.B. der Energiegehalt von 2,5 bis 10l Diesel für die Herstellung von 1 L PSM verwendet wird und ein erheblicher Teil des damit erzeugten Lebensmittelrohstoffs nicht nahrungstechnisch verwendet wird. Jeder weiß, dass z.B. Erdölvorräte endlich sind und somit jeder entnommene Liter ein Eingriff in die Ressourcen ist!
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