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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Apr 18, 2021 10:34

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Zu Zugkraft:

Um 1900 soll etwa ein Drittel der Fläche zur Energieerzeugung genutzt worden sein für Millionen von Zugtieren, Kutsch- und Militärpferden. Das dürfte wenig erstrebenswert sein.


Auf über 65% der Ackerfläche erzeugen wir heute Getreide für die Erzeugung von tierischen Produkten im Übermaß. Da würde einiges an Fläche frei werden können.

Der Flächenbedarf für tierische Produktion sinkt, während der Gesamtflächenbedarf steigt. Laut statistische Bundesamt. Also auch das ist nicht die alleinige Lösung.

Davon ab, alleine wirst deine 1200 Morgen nicht mit Pferd und Ochse auf Vordermann bringen. :mrgreen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon 240236 » So Apr 18, 2021 11:12

DWEWT hat geschrieben:
Auf über 65% der Ackerfläche erzeugen wir heute Getreide für die Erzeugung von tierischen Produkten im Übermaß. Da würde einiges an Fläche frei werden können.
Als fasse zusammen: Auf der einen Seite verteufelst du das verfüttern von Getreide für Tiere, auf der anderen Seite schreibst du, daß Ökolandbau ohne Tierhaltung nicht funktioniert.

Scheinbar bist du wie ein Fähnchen im Wind. Also genau so idiologengetrieben wie unsere Politik.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon egnaz » So Apr 18, 2021 11:17

DWEWT hat geschrieben: D.h., ich verbrauche im Ackerbau insgesamthalb ca.so viel Diesel, wie die konv. Kollegen allein über die N-Düngemittel ausbringen! Wenn hier jemand zum Energiesparen aufgefordert ist, dann sind das die konv. Kollegen!

Die Rechnung ist doch ganz einfach.
Der mineralische N Einsatz im konv. Anbau von ca. 100kg/ha entspricht einer Energiemenge von 2000kwh. Damit hat man einen Mehrertrag von ca 3t/ha, welcher einen Energiegehalt von 15000kwh entspricht. Und das bei gleichem Einsatz von Boden, Wasser, Arbeit, etc. So viel zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
Die Stickstoffdüngerproduktion wäre auch ideal um einmal den Überschußstrom zu verwerten, wenn wir mal 100% Erneuerbarer haben.

Wenn ich mir die zugelassenen Düngemittel im Bioanbau anschaue, kann er gar nicht ohne Konvis existieren.
Gruß Eckhard
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » So Apr 18, 2021 12:25

Die Grünen an der Regierung werden uns zeigen wie Landwirtschaft gehen wird, haben sie ja auch mit Biogas gemacht :lol: :lol: :lol: :lol:

:klug: Den Grünen gehts nur ums Geld-Macht-Posten für ihre Leute :klug: unter dem Mäntelchen der Grünen Ideologien :klug:
Klima-Wahlkampf der Grünen - Mehr Schein als Sein
JUNGE STIMMEN am 18. April 2021

Das Wahlprogramm der Grünen will sich ambitioniert präsentieren. Doch dahinter befinden sich teils unnötige Forderungen, mangelnde Weitsicht und eine unklare Zukunftsperspektive. Völlig schwammig wird das Programm, wenn es um internationale Klimapolitik geht.
https://www.cicero.de/innenpolitik/grue ... z-parteien
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Apr 18, 2021 14:14

Paule1 hat geschrieben: Den Grünen gehts nur ums Geld-Macht-Posten für ihre Leute unter dem Mäntelchen der Grünen Ideologien

Hallo,
deshalb werden sich die auch 6 Beine für uns ausreissen wenn sie drankommen,um erstens zu zeigen dass sies besser können,und zweitens um ein bisschen dranzubleiben an den Sahnetöpfen der Republik.
Die letzten Jahre wurden immer die gleichen Schwarzen ausgemästet, die sind jetzt schon übergewichtig. Da gibts Abzug.
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Mi Apr 21, 2021 14:24

egnaz hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben: D.h., ich verbrauche im Ackerbau insgesamthalb ca.so viel Diesel, wie die konv. Kollegen allein über die N-Düngemittel ausbringen! Wenn hier jemand zum Energiesparen aufgefordert ist, dann sind das die konv. Kollegen!

Die Rechnung ist doch ganz einfach.
Der mineralische N Einsatz im konv. Anbau von ca. 100kg/ha entspricht einer Energiemenge von 2000kwh. Damit hat man einen Mehrertrag von ca 3t/ha, welcher einen Energiegehalt von 15000kwh entspricht. Und das bei gleichem Einsatz von Boden, Wasser, Arbeit, etc. So viel zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
Die Stickstoffdüngerproduktion wäre auch ideal um einmal den Überschußstrom zu verwerten, wenn wir mal 100% Erneuerbarer haben.

Wenn ich mir die zugelassenen Düngemittel im Bioanbau anschaue, kann er gar nicht ohne Konvis existieren.


Er kauft ja größere Mengen konventionelles Stroh zu. Den Energiebedarf zu dessen Erzeugung muss er auch mit einrechnen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Mi Apr 21, 2021 14:31

Ich bin am Montag zufällig zu einer Sendung "Lust aufs Land" gekommen.

https://www.br.de/br-fernsehen/programm ... 47670.html

Ich finde der Billesberger schaut selber nicht gesund aus. So was "liebe" ich total: Selber krank aussehen und den Leuten gesundes Essen verkaufen wollen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Mi Apr 21, 2021 16:20

germane hat geschrieben:Ich bin am Montag zufällig zu einer Sendung "Lust aufs Land" gekommen.

https://www.br.de/br-fernsehen/programm ... 47670.html

Ich finde der Billesberger schaut selber nicht gesund aus. So was "liebe" ich total: Selber krank aussehen und den Leuten gesundes Essen verkaufen wollen.

Was fehlt denn dem Mogli? Den kenne ich pers. sehr gut. Ein netter, liebenswerter, für mich all zu grüner, dem ich noch nie ein T-Bone Steak schmackhaft machen konnte, leider.
Sollte er krank sein, weil er nicht deiner Ernährungsphilosophie folgt? oder 100kg und eine Wampe, dass er "gesund" aussieht.
Der passt schon so, wie er ist.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Apr 22, 2021 20:58

Neben einer Außenfläche meines Betriebes hat vor knapp zwei Jahren ein Neu-Öko eine Pachtfläche bezogen. Nachdem er im Herbst 2019, nach konv. Weizen, Triticale angebaut hatte und diese auch in der letzten Ernte recht gut gelaufen war, hat er, voller Euphorie("Mit Bio das klapp doch wunderbar."), Wintergerste angebaut. Dazu hat er den erst kurz vor Mitte August ausgesäten Weißklee schon Mitte September wieder umgebrochen, um dann, wie es im konv. Landbau die Regel ist, um den 20. September herum seine Gerste aussäen zu können. Die Gerste lief sehr gut auf und ca. 2 Wochen lang war es eine sehr gut anzuschauende Kultur. Ich hatte ihm geraten, er mögen ein paar Bilder machen, da die Kultur nie wieder so gut aussehen würde. Dummes Gerede hatte er sich wohl gedacht. Auf meiner Fläche hatte in 2019/2020 Wickroggen gestanden und nach ca. 10t Rottemist wurde Ende Oktober gepflügt. Mein Pflüger sagte mir, dass der Nachbar ihn gefragt hatte warum wir erst so spät den Boden bearbeiten. Als mein Kollge dann noch sagte, dass dort ca. MItte November WWeizen ausgesät werden soll, verstand er die Welt nicht mehr. Der WWeizen ist im Winter recht gut aufgelaufen und steht jetzt recht gut da. Heute habe ich ihn gestriegelt. Wie es der Zufall wollte, kam mein Neu-Öko-Kollege "zufällig" vorbei. Er bat mich, einen Blick in seine WGerste zu werfen. Ich erinnerte ihn an meine Aussage aus dem Herbst. Die Kultur geht heute in den Beikräutern unter. Sie leidet extrem an N-Mangel, die Bodenoberfläche ist verkrustet und dichtgeschlämmt. Die Ernteaussichten sind sehr gering. Ich riet ihm, den Aufwuchs den Biogaslern anzubieten und danach die Fläche mit einer auftragenden Frucht zu bestellen. Sein Einwand, dass er dann in diesem Jahr schon nichts verdienen würde und im nächsten vielleicht auch nichts, konnte ich nicht gelten lassen. Eine Kooperationsanfrage Mist gegen Futter, habe ich dankend abgelehnt. Ich glaube nicht, dass er die 5-Jahres-Verpflichtung überstehen wird. Er ist allerdings in meiner Gegend kein Einzelfall.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Do Apr 22, 2021 21:07

Ökolandbau ist wie ich das sehe wesentlich Anspruchsvoller was Technik und Anbauverfahren betrifft, vor allem muss man sich sehr damit beschäftigen, was ich persönlich nicht mehr machen will :idea:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Mo Apr 26, 2021 12:52

In der Schweiz wollen nicht mal die Bio-Bauern mehr für ein Pestizidverbot stimmen:

https://www.zeit.de/amp/2021/17/oekolog ... 51%252524s

Die bekannten Hintergründe: Preise und (konventionelle) Importfuttermittel
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Di Apr 27, 2021 16:59

Einerseits soll der deutsche Landwirt nach Öko-Richtlinie produzieren, andererseits bietet der Handel dem Kunden Bio-Produkte aus dem Ausland an.

Dazu ein aktueller Artikel beim NDR: "Bio-Kartoffeln aus Ägypten: Bauern protestieren vor Denn's"

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Bio-Kartoffeln-aus-Aegypten-Bauern-protestieren-vor-Denns,denns100.html

Wie wär's denn mit einer Quote für Öko-Nahrungsmittel aus heimischer Produktion? "Quote" wäre doch mal was für die Grünen, da sind sie doch besonders gut drin und haben Erfahrung.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Mi Apr 28, 2021 10:51

Den BIO-Bauern gehts nicht besser wie ihren Konventinellen Kollege, nur der "liebe" unzufriedene Verbraucher profitiert davon.
den wässrigen
Das mit den Frühkartoffeln aus dem Ausland zeigt jedoch wie Dumm die Verbraucher sind :idea: denn richtig eingelagerte alte Ware der Ernte 2020 ist doch viel Schmackhafter und besser auch zum Spargel :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Öchslemacher » So Mai 02, 2021 12:15

Paule1 hat geschrieben:Den BIO-Bauern gehts nicht besser wie ihren Konventinellen Kollege, nur der "liebe" unzufriedene Verbraucher profitiert davon.
den wässrigen
Das mit den Frühkartoffeln aus dem Ausland zeigt jedoch wie Dumm die Verbraucher sind :idea: denn richtig eingelagerte alte Ware der Ernte 2020 ist doch viel Schmackhafter und besser auch zum Spargel :idea:

dem kann ich nur beipflichten,wir Bauern und vor allem die Tierhalter werden verkauft und verraten .Ich geh deshalb nicht mehr zur Wahlurne (auch keine GRÜNEN oder ÖDP) Von mir bekommt niemand eine Legitimation dieLandwirtschaft in die Tonne zu hauen
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Mai 02, 2021 12:21

Südheidjer hat geschrieben:
Wie wär's denn mit einer Quote für Öko-Nahrungsmittel aus heimischer Produktion? "Quote" wäre doch mal was für die Grünen, da sind sie doch besonders gut drin und haben Erfahrung.


Eine solche Quotenregelung für inländische Ware, wie sie die Tschechei erwogen hatte, ist jetzt von der EU untersagt worden. Freie Märkte sind das Ziel!
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