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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Mai 02, 2021 12:25

Paule1 hat geschrieben:
Das mit den Frühkartoffeln aus dem Ausland zeigt jedoch wie Dumm die Verbraucher sind :idea: denn richtig eingelagerte alte Ware der Ernte 2020 ist doch viel Schmackhafter und besser auch zum Spargel :idea:


Auch diese ägyptischen Kartoffeln kommen aus dem Bio-Anbau. Es ist der Sternengucker-Verband, der das ermöglicht. Bewässerung mit Tiefenwasser! Sehr ökologisch! Zum Ausgleich dafür, müssen deren deutsche Rinder Hörner tragen. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » So Mai 02, 2021 12:54

dem kann ich nur beipflichten,wir Bauern und vor allem die Tierhalter werden verkauft und verraten .Ich geh deshalb nicht mehr zur Wahlurne (auch keine GRÜNEN oder ÖDP) Von mir bekommt niemand eine Legitimation dieLandwirtschaft in die Tonne zu hauen


Hallo Öchslemacher gehe davon aus das Du auch Wein anbaust, da sollte es wie man lesen kann ein leichtes sein auf ÖKO umzustellen, dann wären zumindest alle mal zufrieden mit Dir :idea:

Wir solten uns im klaren sein, wer nicht ÖKO machen will, dem ziehen die die "Daumenschrauben" ständig nach, denn Ideologie in seine Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf, oder so ähnlich :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Mai 02, 2021 20:58

DWEWT hat geschrieben:Eine solche Quotenregelung für inländische Ware, wie sie die Tschechei erwogen hatte, ist jetzt von der EU untersagt worden. Freie Märkte sind das Ziel!

Hallo,
die Frage ist doch auch legitim, wenn wir Mercosur Ceta ,usw nicht machen, wieviel Umsatz verliert die europäische Industrie und damit wieviel Steuern fehlen. davon hängen ja auch die Zuschüsse ab.
Die Zuschüsse machen in den Grenzertragslagen ca 40% vom Umsatz aus. Wenn da die Hälfte wegfällt brauch ich nach Adam und Riese ca 30% höhere Erzeugerpreise. Ist das realistisch?
Gruss Christian
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » So Mai 02, 2021 22:34

Englberger hat geschrieben:Hallo,
die Frage ist doch auch legitim, wenn wir Mercosur Ceta ,usw nicht machen, wieviel Umsatz verliert die europäische Industrie und damit wieviel Steuern fehlen. davon hängen ja auch die Zuschüsse ab.
Die Zuschüsse machen in den Grenzertragslagen ca 40% vom Umsatz aus. Wenn da die Hälfte wegfällt brauch ich nach Adam und Riese ca 30% höhere Erzeugerpreise. Ist das realistisch?
Gruss Christian


Richtig, aber die 40% in den Grenzertragsregionen halte ich für zu optimistisch.
Ich weiß von einigen, dass ohne dieses Hartz 5 für Bauern, der Gewinn bei 0 oder drunter läge.
Botaniker
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Mo Mai 03, 2021 6:50

Botaniker hat geschrieben:
Englberger hat geschrieben:Hallo,
die Frage ist doch auch legitim, wenn wir Mercosur Ceta ,usw nicht machen, wieviel Umsatz verliert die europäische Industrie und damit wieviel Steuern fehlen. davon hängen ja auch die Zuschüsse ab.
Die Zuschüsse machen in den Grenzertragslagen ca 40% vom Umsatz aus. Wenn da die Hälfte wegfällt brauch ich nach Adam und Riese ca 30% höhere Erzeugerpreise. Ist das realistisch?
Gruss Christian


Richtig, aber die 40% in den Grenzertragsregionen halte ich für zu optimistisch.
Ich weiß von einigen, dass ohne dieses Hartz 5 für Bauern, der Gewinn bei 0 oder drunter läge.

Das eine schließt das andere nicht aus.
Der Englberger schreibt vom Umsatz.
Qtreiber
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Wini » Sa Mai 08, 2021 19:52

Angesichts der sich derzeit abzeichnenden weltweiten Nahrungsmittelknappheit und offensichtlich
geringer Lagerbestände wird die ökologische Landwirtschaft angesichts von mehr als 750 Mio.
hungernden Menschen und weiter steigernder Erdbevölkerung immer fragwürdiger.

Der staatlich geförderte gezielte Verzicht auf Nahrungsmittelproduktion im Öko-Landbau
ist daher asozial und unmoralisch.

Gruß
Wini
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Limpurger » Sa Mai 08, 2021 22:36

Wini hat geschrieben:Angesichts der sich derzeit abzeichnenden weltweiten Nahrungsmittelknappheit und offensichtlich
geringer Lagerbestände wird die ökologische Landwirtschaft angesichts von mehr als 750 Mio.
hungernden Menschen und weiter steigernder Erdbevölkerung immer fragwürdiger.

Der staatlich geförderte gezielte Verzicht auf Nahrungsmittelproduktion im Öko-Landbau
ist daher asozial und unmoralisch.

Gruß
Wini


Ach Wini, in der ökologischen Landwirtschaft der Zukunf gibt es nur noch wenige Tiere, Fleisch und Milch werden aus Soja und Getreide direkt produziert, nicht mal mehr die kleinen Kartoffeln nehmen den Umweg durch die Sau! Da gibt es dann ökologischen Tofu und Analog-Käse satt für alle!
Unmoralisch finde ich den enormen Flächenfraß an unserer Nutzfläche in Deutschland! Und da geht es in der Regel um beste Lagen, am Nord- oder Steilhang entsteht kein Wohn- und schon gar kein Industriegebiet!
Außerdem - wenn Bio mehr brächte warum nicht. Aber wenn es alle machen würden wäre vom "mehr" auch nichts mehr zu sehen.
Gruß, der Limpurger


Gruß, der Limpurger
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon agri10 » So Mai 09, 2021 6:36

Paule1 hat geschrieben:Die Grünen an der Regierung werden uns zeigen wie Landwirtschaft gehen wird, haben sie ja auch mit Biogas gemacht :lol: :lol: :lol: :lol:

:klug: Den Grünen gehts nur ums Geld-Macht-Posten für ihre Leute :klug: unter dem Mäntelchen der Grünen Ideologien :klug:
Klima-Wahlkampf der Grünen - Mehr Schein als Sein
JUNGE STIMMEN am 18. April 2021

Das Wahlprogramm der Grünen will sich ambitioniert präsentieren. Doch dahinter befinden sich teils unnötige Forderungen, mangelnde Weitsicht und eine unklare Zukunftsperspektive. Völlig schwammig wird das Programm, wenn es um internationale Klimapolitik geht.
https://www.cicero.de/innenpolitik/grue ... z-parteien

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon agri10 » So Mai 09, 2021 6:38

Englberger hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben: Den Grünen gehts nur ums Geld-Macht-Posten für ihre Leute unter dem Mäntelchen der Grünen Ideologien

Hallo,
deshalb werden sich die auch 6 Beine für uns ausreissen wenn sie drankommen,um erstens zu zeigen dass sies besser können,und zweitens um ein bisschen dranzubleiben an den Sahnetöpfen der Republik.
Die letzten Jahre wurden immer die gleichen Schwarzen ausgemästet, die sind jetzt schon übergewichtig. Da gibts Abzug.
Gruss Christian

:D :D :D :D :D
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon die Schwarze » So Mai 09, 2021 10:19

Paule1 hat geschrieben:Den BIO-Bauern gehts nicht besser wie ihren Konventinellen Kollege, nur der "liebe" unzufriedene Verbraucher profitiert davon.
den wässrigen
Das mit den Frühkartoffeln aus dem Ausland zeigt jedoch wie Dumm die Verbraucher sind :idea: denn richtig eingelagerte alte Ware der Ernte 2020 ist doch viel Schmackhafter und besser auch zum Spargel :idea:

DER Verbraucher kauft aber nicht für die Handelsketten ein. :roll: Sondern er ist damit konfrontiert, was diese letztendlich anbieten.
Gerne kannst Du Dir mal die Mühe machen, Lidl und Co direkt anzuschreiben und Deinen Unwillen darüber kund zu tun.... anstatt hier im Forum "Dampf abzulassen"
Denn dieses Verhalten betrifft ja die ganze Bandbreite der Lebensmittelindustrie.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, bei Hofläden direkt einzukaufen oder eigene Lagerwirtschaft zu betreiben.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten.... :wink:
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Es wird die Zeit kommen,... da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen. Leonardo da Vinci
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Labernich » So Mai 09, 2021 19:55

Der Handel ordert genau das nach was der Verbraucher aus dem Regal nimmt.
Oder wie Bauer Willi in etwa sagte:
Eine Kette kann man nur ziehen, schieben bringt nichts.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
Labernich
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neo-LW » So Mai 09, 2021 20:04

Moin,

Labernich hat geschrieben:Der Handel ordert genau das nach was der Verbraucher aus dem Regal nimmt.
Oder wie Bauer Willi in etwa sagte:
Eine Kette kann man nur ziehen, schieben bringt nichts.


Dewegen bieten Lidl und Aldi ja auch keine 10 Tonnen schwere Bohrwerke an,
sondern Handbohrmaschinen aus China für 25,- EUR.

Das nennt man Marktanalyse.


Olli
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon die Schwarze » Do Mai 13, 2021 14:57

Neo-LW hat geschrieben:Moin,
Labernich hat geschrieben:Der Handel ordert genau das nach was der Verbraucher aus dem Regal nimmt.
.......

Dewegen bieten Lidl und Aldi ....Handbohrmaschinen aus China für 25,- EUR.
Das nennt man Marktanalyse.
Olli

" Bei Neueinführungen ....wird die Marktanalyse angewendet
Ergebnisse der Marktanalyse und -beobachtung ergeben die Marktprognose
Trennung von Marktanalyse und Marktbeobachtung meist nur in der Theorie möglich" Zitat BWL
@ Labernich:
DER Handel (Verkäufer) entscheidet, was er in sein Sortiment nimmt und anbietet.
Und erst dann kann der Verbraucher entscheiden, ob er das Angebot annimmt oder nicht!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Do Mai 13, 2021 15:29

die Schwarze hat geschrieben:@ Labernich:
DER Handel (Verkäufer) entscheidet, was er in sein Sortiment nimmt und anbietet.
Und erst dann kann der Verbraucher entscheiden, ob er das Angebot annimmt oder nicht!

Labernich schrieb ja über Produkte, die schon im Angebot sind (du hast anscheinend das "nach" in Labernichs Post übersehen).
Und kein "erfolgsorientierter" Verkäufer wird erfolgversprechende Produkte (so sie denn gesetzeskonform sind) NICHT in sein Sortiment nehmen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Mai 20, 2021 20:50

Ich habe vor einigen Tagen von meinem Beratungsinformationsdienst die Mitteilung bekommen, dass Österreich beabsichtigt, beginnend mit 2025 und abschließend mit 2027, also nach dem letzten Förderzeitraum nach bisherigem Recht, die Förderung für den Ökolandbau einzustellen. :shock: Ökolandbau soll sich danch durch Umsetzen verschiedener Naturschutzeinzelmaßnahmen (Eco-Schemes), wie es sie auch für konv. Betriebe auf freiwilliger Basis geben soll, weiterhin als Ökobetriebe ausweisen. Eine Ökoprämie, wie es sie jetzt seit 1992 gegeben hat, soll es dann wohl nicht mehr geben. Ich fände das eigentlich gut! Bei den Verbänden hat diese Information schon für viel Unruhe gesorgt. Was da bisher an Informationen verfügbar ist, lässt kein schlüssiges Bild entstehen und ob das so wirklich umgesetzt werden kann, muss sich noch erweisen. Wichtig ist jetzt, sich offen und flexibel zu halten, damit man möglichst viele Maßnahmen miteinander kombinieren kann. Klar ist allerdings auch, dass schon umgesetzte Maßnahmen und hier geht es in erster Linie um die in Umsetzung befindliche Biodiversitätsrichtlinie des B-Verbandes, zukünftig nicht mehr gefördert werden! Es könnte also extrem ungünstig sein, sich jetzt diesem Biodiversitätswahn zu unterwerfen.
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