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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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2776 Beiträge • Seite 65 von 186 • 1 ... 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68 ... 186
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Jun 11, 2021 7:08

meyenburg1975 hat geschrieben:
Weil Ihr Biokartoffeln in Lebensmittelqualität über BGAs und Schweinetröge verwertet, werden in Ägypten, einem Land mit etwa 60% SVG, Biokartoffeln für den deutschen Markt produziert. Möglicherweise sogar unter Inanspruchnahme von historischem Grundwasser zur Bewässerung.


Das ist komplett verwerflich! Dazu hatte ich mich aber auch schon eindeutig geäußert. Dass sich die gesamte Bio-Szene diese Praxis vorwerfen lassen muss, stinkt mir gewaltig. Da stehen die Öko-Erzeuger allerdings wie einsame Rufer in der Wüste. Was im Ökolandbau gemacht wird, bestimmen längst nicht mehr die Erzeuger, sondern die Sesseldrücker in verheerender Union mit dem LEH!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Fr Jun 11, 2021 7:13

Bio-Kartoffeln geht aber nur wenn die ÖK`s gesundes Pflanzgut von den Koventionellen Pflanzkartoffel Erzeuger bekommen, sonst ist es gleich für die Tonne (Biogas) wenns der überhaupt nimmt :klug:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jun 11, 2021 7:14

Mein Post dient lediglich dazu, deine Einteilung in Ihr und Wir sowie die Darstellung der Verantwortlichkeiten zu hinterfragen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Jun 11, 2021 7:16

Paule1 hat geschrieben:Bio-Kartoffeln geht aber nur wenn die ÖK`s gesundes Pflanzgut von den Koventionellen Pflanzkartoffel Erzeuger bekommen, sonst ist es gleich für die Tonne (Biogas) wenns der überhaupt nimmt :klug:


Da solltest du vielleicht mal in die gesetzlichen Regelungen zur Saatgutverwendung in Bio-Betrieben schauen!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » Fr Jun 11, 2021 7:17

Das frag ich mich auch ob die das wirklich alles gelesen haben :mrgreen:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Jun 11, 2021 7:18

meyenburg1975 hat geschrieben:Mein Post dient lediglich dazu, deine Einteilung in Ihr und Wir sowie die Darstellung der Verantwortlichkeiten zu hinterfragen.


Um es mit einem abgeänderten Slogan des ÖR zu sagen: Wir sind nicht eins!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » Fr Jun 11, 2021 7:23

Man kommt nicht aus dem Erstaunen heraus, wenn man hier das hohe Lied des Bio Landbaues liest. Die Realität sieht eigentlich anders aus. Ich hatte einen Acker an einen Bio Lw verpachtet. Der machte jahrelang auf der Fläche gar nix, liess diese völlig verwildern, Bäume, Brombeeren und ähnliche Pflanzen nahmen die Fläche in Beschlag. Ihn daraufhin angesprochen, wurde ich belogen, das sei die Ausnahme gewesen. Nun habe ich fristlos gekündigt und die Fläche einmal (vorerst) selbst in Bewirtschaftung genommen.

Meine Frage ist, wird denn der Bio Landbau überhaupt nicht kontrolliert. Ich habe jedes Jahr eine Kontrolle, ist das nicht diskrminierend?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » Fr Jun 11, 2021 7:47

@CarpeDiem, du solltest sowas aber hier nicht als Normalität beschreiben. Solche "Kameraden" findet man auch im Konvibereich, normal ist das aber auch dort nicht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Jun 11, 2021 8:24

Diese Diskussion ist doch paradox. Da wird über die Bio´s losgezogen, weil sie weniger Erträge haben.
Was wollt ihr eigentlich? hier wird auf Gutmensch gemacht, weil wir Deutschen ja die Welt ernähren müssen (erinnert mich an die Co2 Diskussion der Grünen) wollt ihr noch mehr (immer höher, schneller, weiter) zu euren Spottpreisen produzieren? Und hunderte Jammerthreads aufmachen.
Über so Argumente wie von Wini, oder dem :klug: Oli kann man nur :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Jun 11, 2021 8:33

CarpeDiem hat geschrieben:Man kommt nicht aus dem Erstaunen heraus, wenn man hier das hohe Lied des Bio Landbaues liest. Die Realität sieht eigentlich anders aus. Ich hatte einen Acker an einen Bio Lw verpachtet. Der machte jahrelang auf der Fläche gar nix, liess diese völlig verwildern, Bäume, Brombeeren und ähnliche Pflanzen nahmen die Fläche in Beschlag. Ihn daraufhin angesprochen, wurde ich belogen, das sei die Ausnahme gewesen. Nun habe ich fristlos gekündigt und die Fläche einmal (vorerst) selbst in Bewirtschaftung genommen.

Meine Frage ist, wird denn der Bio Landbau überhaupt nicht kontrolliert. Ich habe jedes Jahr eine Kontrolle, ist das nicht diskrminierend?

Ich habe jedes Jahr 7-8 Kontrollen, zwei Bio, Vet.amt, LWA, LFL, Gewerbeaufsicht, BG NGG,und in unregelmässigen Abständen QM, QF, BG und meine Freunde, die Strassenräuber des Staats.(FA)
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neuland79 » Fr Jun 11, 2021 8:39

Neo-LW hat geschrieben:Nun kommt Palmöl aus Asien, es werden Quadratkilomterweise Ölpalmen angepflanzt,

Ich glaub, Pommes und Chips werden mit Palmöl produziert, weil Palmöl kaum Eigengeschmack hat. Das darf man dann also auch nicht mehr essen.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » Fr Jun 11, 2021 9:04

@Botaniker, du hast vollkommen Recht, ich beschreibe das auch nicht als Normalzustand. Aber man sollte doch auch einmal zur Kenntnis nehmen, dass unter der Flagge "Bio" eine ganze Menge Prämienoptimierer segeln und es deshalb zu diesen Zuständen kommt. Dies sollte vor allem die Politik und die Journaille zur Kenntnis nehmen und daraus ihre Schlüsse ziehen und nicht der Verteufelung der konventionellen Lw das Wort reden......!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon julius » Fr Jun 11, 2021 9:32

So ganz nachaltige ist doch bio auch nicht. Früher hatte ich Extensivprogramme also Kulap ohne Düngung da musste ich ständig die Wiesen nachsäen weil die Grasnarbe locker war und mindere Gräser und Kräuter sich ausbreiten und die Kühe waren unterversorgt weil im Futter kaum was drin war man muss also KF und Mineralstoffe zukaufen und zufüttern sonst sind die Kühe unterversorgt.
Das sind doch auch Kosten und Ressourcen die verschwendet werden.
Mit 2,5 GV /ha und noch etwas Mineraldünger hat man eigentlich immer eine super Grasnarbe da stehen ohne ständige nachsäerei an der Narbe was meist nicht hinhaut und mehrmals weiderholt werden muss und nach ein paar Jahre ists wieder wie vorher weil die Nährstoffe einfach fehlen. Aber 2,5 Gv/ha ist heute verboten wegen der 170 KG N.
Aber das 100 % bio sollte nicht mit zusätzlichen Fördergeldern gefördert werden.
Und bei vielen nicht bei allen Biolandwirten sind die Böden doch chronisch unterversorgt über viele Jahre.
Das heisst es wird langfristig dort Humus und Nährstoffe abgebaut da mehr Entzug als Zufuhr.
Dann noch das Kreutzkrautproblem oder Disteln was sich von Bioflächen ausbreitet und beim Konvi auch auf seinen Flächen ausbreitet der deswegen umso mehr spritzen muss.
Das betrifft sicher nicht alle Biolandwirte ja das stimmt aber schon einige.
Unterm Strich ist das alles nicht nachhaltiger aus meiner Sicht auch wenn bio drauf steht
julius
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Jun 11, 2021 9:49

julius hat geschrieben:So ganz nachaltige ist doch bio auch nicht. Früher hatte ich Extensivprogramme also Kulap ohne Düngung da musste ich ständig die Wiesen nachsäen weil die Grasnarbe locker war und mindere Gräser und Kräuter sich ausbreiten und die Kühe waren unterversorgt weil im Futter kaum was drin war man muss also KF und Mineralstoffe zukaufen und zufüttern sonst sind die Kühe unterversorgt.
Das sind doch auch Kosten und Ressourcen die verschwendet werden.
Mit 2,5 GV /ha und noch etwas Mineraldünger hat man eigentlich immer eine super Grasnarbe da stehen ohne ständige nachsäerei an der Narbe was meist nicht hinhaut und mehrmals weiderholt werden muss und nach ein paar Jahre ists wieder wie vorher weil die Nährstoffe einfach fehlen. Aber 2,5 Gv/ha ist heute verboten wegen der 170 KG N.
Aber das 100 % bio sollte nicht mit zusätzlichen Fördergeldern gefördert werden.
Und bei vielen nicht bei allen Biolandwirten sind die Böden doch chronisch unterversorgt über viele Jahre.
Das heisst es wird langfristig dort Humus und Nährstoffe abgebaut da mehr Entzug als Zufuhr.
Dann noch das Kreutzkrautproblem oder Disteln was sich von Bioflächen ausbreitet und beim Konvi auch auf seinen Flächen ausbreitet der deswegen umso mehr spritzen muss.
Das betrifft sicher nicht alle Biolandwirte ja das stimmt aber schon einige.
Unterm Strich ist das alles nicht nachhaltiger aus meiner Sicht auch wenn bio drauf steht

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Otto Mohl » Fr Jun 11, 2021 10:03

Warum ist Prämienoptimierung nur bei Biobauern verwerflich? Der Biogaser und der Solarbauer lebt doch auch nur von Prämien.
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