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Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon langholzbauer » So Feb 15, 2026 17:56

Brudi22 hat geschrieben:Die Aussagen entsprechen schlicht nicht der Realität. Nicht mehr und nicht weniger. Sagt ja keiner das man die Maschinen kaufen muss.


Entschuldigung!
Ich war leider auf betriebswirtschaftlicher Basis schon davon ausgegangen, dass man die Maschinen, egal ob gekauft, geleast oder gemietet mit Gewinnerzielungsabsicht einsetzt.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon Kaubeu » So Feb 15, 2026 20:59

Hofleben hat geschrieben:
So fahr ich mir das Getreide aber nicht platt. Man muss es ja nicht säen um es anschließend zu überfahren, ob das jetzt bei meiner Betriebsgröße einen tatsächlichen Effekt hat ist eine andere Sache.
Ohne Fahrgassen ist einfach murks. Das was da wächst, bringt meist halt keinen wirklichen Ertrag. Könnte man aber an anderer Stelle mal ausdiskutieren ob und in wie weit da kompensiert wird.



Das verstehe ich, aber es gibt Kollegen, die Spritzen diagonal, bzw fangen an eine anderen Seite an zu Spritzen, als bei der Saat, weil es mit GPS möglich ist und man spart die Fahrgassenschaltung.

Wenn man die GPS-Technik nutzen will, ist dies ein Punkt, wo man drüber nachdenken sollte
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon 038Magnum » Mo Feb 16, 2026 9:24

304 hat geschrieben:Die Frage ist doch eher: Wieso kann ich mit einem aktuellen 100er keine 3m Säkombi mehr fahren?


Weil sich sowohl Schlepper als auch Anbaugeräte verändert haben.

Es gibt (und gab) 100er, die die Spitze einer leichten Baureihe waren oder der Einstieg in eine schwerere Klasse (klassisches Beispiel Fendt Favorit 509). Je nachdem, war das mit Hubkraft und Zuladung kein Thema.
Heute gibt's meiner Meinung nach mehr 100er als Spitze der leichten Baureihe. Einen kleinen Sechszylinder mit 100ps als Einstieg in die mittlere Gewichtsklasse gibt's gar nicht mehr. Das hat sich von rund 100 auf rund 150ps verschoben. Und die 100er als kleine Vertreter der Sechszylinder sind meiner Meinung nach das, was viele hier vermissen oder im Hinterkopf haben.

Mittlerweile sind aber die Anbaugeräte derart schwer geworden, dass man sich das über Jahre aufgebaute "PS pro Arbeitsbreite" Schema immer öfter hinterfragen muss.

Besten Gruß
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon 240236 » Mo Feb 16, 2026 9:33

Magnum das stimmt schon mit den Gewichten. Aber ist das nicht ein Irrweg. Sehe ich bei uns bei einem Betrieb, bei dem sehen die Vorgewende beim dreschen meist besser aus als bei den anderen. Dieser Betrieb arbeitet im absetzigem Verfahren. Zuerst fein machen und dann mit der 3m Sämaschine und 50PS Schlepper mit breiten Reifen Solo säen.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Feb 16, 2026 9:57

Warum sollen schwere Maschinen ein Irrweg sein?
Heute sind die Zeitfenster kürzer und man kann sich nicht mehr so viele Mitarbeiter leisten.
Also werden die Maschinen immer leistungsfähiger, das ein Vorgewende drunter leidet muss man so hinnehmen.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon 038Magnum » Mo Feb 16, 2026 11:31

Sönke Carstens hat geschrieben:Heute sind die Zeitfenster kürzer und man kann sich nicht mehr so viele Mitarbeiter leisten.
Also werden die Maschinen immer leistungsfähiger


Wo spart man denn Personal ein, wenn der 3m Grubber schwerer anstatt leichter ist?

Ist eine schwere 3m-Maschine leistungsfähiger als eine leichte 3m-Maschine?

Wir sprechen hier ja nach wie vor über die 100ps Klasse.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon wastl90 » Mo Feb 16, 2026 11:58

Sönke Carstens hat geschrieben:Warum sollen schwere Maschinen ein Irrweg sein?
Heute sind die Zeitfenster kürzer und man kann sich nicht mehr so viele Mitarbeiter leisten.
Also werden die Maschinen immer leistungsfähiger, das ein Vorgewende drunter leidet muss man so hinnehmen.

Wo werden die Zeitfenster kleiner? Für mich werden die eher größer. Gut letztes Jahr war es eine Ausnahme mit dem vielen Regen in der Ernte. Aber sonst? Im Frühjahr hat man meist massig Zeit weil es sowieso relativ schnell und lange warm wird. Im Herbst ist es doch ähnlich.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Feb 16, 2026 11:58

Größere Tankvolumen bei Drillmaschinen, Düngerstreuer und Spritzen bringen Schlagkraft.

Bodenbearbeitungsgeräte sind heute für große Traktoren ausgelegt, man braucht die Leistung auch wenn man damit ordentlich arbeiten will. Klar kann man einen 3m Grubber am 100PS Schlepper anbauen wenn man flacher als 10cm etwas herumkratzen möchte.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Feb 16, 2026 12:06

wastl90 hat geschrieben:Wo werden die Zeitfenster kleiner? Für mich werden die eher größer. Gut letztes Jahr war es eine Ausnahme mit dem vielen Regen in der Ernte. Aber sonst? Im Frühjahr hat man meist massig Zeit weil es sowieso relativ schnell und lange warm wird. Im Herbst ist es doch ähnlich.


Hier geht der Trend ganz stark wieder zu früheren Saatterminen, in den letzten Jahren ist man eigentlich immer mit dem Oktobersaaten auf die Nase gefallen.
Pflanzenschutz und Düngung rückt immer mehr in den Fokus, da muss man in kurzer Zeit viel Fläche schaffen.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon strokes » Mo Feb 16, 2026 12:23

In der 100PS Klasse ist die leichtere Drillmaschine ja leistungsfähiger, da schneller gefahren werden kann und man flotter wenden kann. Tankvolumen ok, kann man ausgleichen indem man den Anhänger zum Feld fährt. Düngerstreuer 2500l und Spritze 3000l Anhänge lassen sich auch mit 100 PS bewegen.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon Homer S » Mo Feb 16, 2026 13:03

Sönke Carstens hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Wo werden die Zeitfenster kleiner? Für mich werden die eher größer. Gut letztes Jahr war es eine Ausnahme mit dem vielen Regen in der Ernte. Aber sonst? Im Frühjahr hat man meist massig Zeit weil es sowieso relativ schnell und lange warm wird. Im Herbst ist es doch ähnlich.


Hier geht der Trend ganz stark wieder zu früheren Saatterminen, in den letzten Jahren ist man eigentlich immer mit dem Oktobersaaten auf die Nase gefallen.
Pflanzenschutz und Düngung rückt immer mehr in den Fokus, da muss man in kurzer Zeit viel Fläche schaffen.


Das mit den früheren Saatterminen mag oben bei euch ja Trend sein aber hier gehen die Betriebe tendenziell eher wieder auf später Termine. Die Zeiten als der WW am 25.09. in den Boden kam sind rum und die jungen Wilden die es versuchen um 3dt mehr zu ernten die haben nach 2 jahren massiven Afu Druck und sehen es dann auch wieder ein.

Ich sehe andere Schrauben die man drehen kann, ähnlich effektiv sind wie immer größer, schneller und weiter. Klar, wenn ich von 3m auf 6m wechsle dann hab ich Schlagkraft aber benötige auch einen 300er. Wenn ich aber den Schlepper als Allrounder einsetzen will dann muss die Sätechnik auch zum Schlepper passen. Ich meine auch hier nicht die Achslast die mir egal ist, ich meine einfach das der Schlepper das Gespann überhaupt gehoben bekommt.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon Hofleben » Mo Feb 16, 2026 17:01

Nimmt man halt eine 2,5m Säkombination und den kleineren Streuer bzw halt die 1000l Anbauspritze.

So lange keine großen Strecken zwischen Feld und Hof liegen, spielt das Tankvolumen auch nicht unbedingt die große Rolle.
Bei mir liegt alles in einem Umkreis von 5-10 Minuten Fahrzeit, da ist das schon weniger tragisch.

Gibt ja genug Gründe um mal wieder auf dem Hof vorbei zu kommen und wenn es nur das einsammeln oder absetzen vom Nachwuchs ist.

Ein bisschen entschleunigung tut immer gut.
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon lukaß » Di Feb 17, 2026 10:19

Sönke Carstens hat geschrieben:Warum sollen schwere Maschinen ein Irrweg sein?
Heute sind die Zeitfenster kürzer und man kann sich nicht mehr so viele Mitarbeiter leisten.
Also werden die Maschinen immer leistungsfähiger, das ein Vorgewende drunter leidet muss man so hinnehmen.


Kann ich nicht bestätigen, meist sind die ,,Eiligen,, doch eher zu früh auf den Flächen (egal ob mit Drille oder Drescher) und wenn dann das optimale Wetter kommt sind sie schon fertig im Feld und die übermechanisierte Technik steht im Hof.....
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon strokes » Di Feb 17, 2026 13:31

lukaß hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Warum sollen schwere Maschinen ein Irrweg sein?
Heute sind die Zeitfenster kürzer und man kann sich nicht mehr so viele Mitarbeiter leisten.
Also werden die Maschinen immer leistungsfähiger, das ein Vorgewende drunter leidet muss man so hinnehmen.


Kann ich nicht bestätigen, meist sind die ,,Eiligen,, doch eher zu früh auf den Flächen (egal ob mit Drille oder Drescher) und wenn dann das optimale Wetter kommt sind sie schon fertig im Feld und die übermechanisierte Technik steht im Hof.....


Wer mit den engen Zeitfenstern nicht klar kommt muss eben früher anfangen, mit allen Nachteilen (Boden zu nass, nicht optimal, Getreide zu feucht etc.) Meist sind das eben die Wachstumsbetriebe die überproportional Fläche haben und dann ins Schleudern kommen. Größere Maschinen machen es erstmal besser, sind aber auch nachteilig, da schwerer, und richten dann bei nicht optimalen Bedingungen noch größeren Schaden an
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Re: Profi - 100 PS Schlepper im Testvergleich

Beitragvon bauer hans » Di Feb 17, 2026 14:14

strokes hat geschrieben: Größere Maschinen machen es erstmal besser, sind aber auch nachteilig, da schwerer, und richten dann bei nicht optimalen Bedingungen noch größeren Schaden an

Grosse Maschinen sind natürlich optimal ausgerüstet,was denn sonst :wink:
wir schaffen uns :mrgreen:
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