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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Fr Aug 21, 2020 7:43

"Interessant", was so momentan "nach oben gespült" wird.
Da wird berichtet, die Schlachter drängen die Landwirte in die Vertragsmast, und Viehhändler geben die Masken ( mit den erhöhten Gewichtsgrenzen) nicht an die Landwirte weiter....Also Verarschung auf ganzer Linie?

Nein, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
So gibt es bei TL oder Vion Nutzvieh keine Konzern-Hauspreise, und die Viehhändler haben seit eh und je ihre eigenen Masken, um die sehr hohen Aufgelder wieder rein zu holen...Kaum einer rechnet nach VEZG Maske ab...
Die Westfleisch hat schon lange den vier-Wochen Preis, und die Vion fährt Land auf Land ab durch die Gegend und "preist" ihren sechs-Wochenpreis an, mit Wahlmöglichkeiten für den Kunden, in welches Korsett seine Schweine am besten passen....

Also alles beim alten...
Es gibt eine Ausnahme: Lieferanten der grossen vier müssen auf Knien hinrutschen, damit man ihnen die Schweine abnimmt.

Und habt ihr das in der Bauernbild gelesen, die Kollegen aus NL "bereiten" sich schon auf den 1.1.2021 vor:
Demnach haben dort nur 5,2% der Sauenhalter aufgegeben, aber 13,6% der Schweinemäster....
Wie geht es wohl bei QS weiter: Nun hat sich ja auch der Nds-Landvolk-Vitze skeptisch der "neuen Geschäftsgebaren" der QS GmbH geäussert...Ich hatte bei unserem Kreisvorstand eine andere "Meinung", liegt auch daran, das sehr viele im Weser-Ems Gebiet Ferkel aus NL und vor allen Dingen DK bekommen...Sauenhalter gibt es hier fast nur im geschlossenen System....

Was sagte mir gestern ein Kollege: Als Schweinehalter wachst du jeden Morgen auf, und siehst mit Bangen in die Medien, welche "Sau in der vergangenen Nacht" wohl wieder durch die Gazetten getrieben wurde...
War es bislang aber nur die Politik, die einem dem Magengeschwür immer dichter brachte ( man hat immer auf den Markt vertraut..), hat nun die "Kriese" gezeigt, das der Handel noch weitaus schlimmer ist. Sowas wie die vergangenen drei Monate hat es nichtmal 1993/94 beim grossen ESP-Seuchenzug gegeben...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon bauer hans » Fr Aug 21, 2020 8:16

mit den bauern kann mans doch machen 8)
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon wastl90 » Fr Aug 21, 2020 8:40

Lies doch nochmal ein paar Seiten zuvor die Beiträge - da war doch noch alles super und die Großen die besten Freund der Landwirte? Was denn nun?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon topigs » Fr Aug 21, 2020 10:16

Moin.
Wenn erst die Pauschalierung eingestampft wird nächstens Jahr. Die Auswirkungen werden gravierender als sich das die meisten Politiker und Landwirte vorstellen können. Betriebsteilung ade
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Aug 21, 2020 10:50

topigs hat geschrieben:Moin.
Wenn erst die Pauschalierung eingestampft wird nächstens Jahr. Die Auswirkungen werden gravierender als sich das die meisten Politiker und Landwirte vorstellen können. Betriebsteilung ade


Wenn erst mal die Umsatzsteuer von 10 Jahren zurück bezahlt werden muss, werden einige Betriebe ganz schön schlucken.
Wir bilden bereits Rückstellungen, da es zu 98% so kommen wird.
Kreuzschiene
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Fr Aug 21, 2020 13:19

Diese zehn Jahre sind eine "Androhung" der EU, um noch mehr Angst zu machen.
Ist nicht haltbar, selbst Steuervergehen werden nur drei Jahre zurück gerechnet.
Die Juristen halten das ganze Vorgehen der EU "auf dünnem Eis" weil es Einzelstaatliches Recht ist, schliesslich haben wir kein EU Einheitliches Steuerrecht. Dennoch, im vorauseilenden Gehorsam wie immer macht sich die Regierung schon in die Hose und versucht mit dieser noch unsäglicheren Umsatzsteuergrenze das ganze anders verlauten zu lassen. Denn eigentlich haben wir ja schon abgrenzungen genug ( allerdings nur in der Tierhaltung), weil es über die Vieheinheiten/ha geregelt ist, und das schon seit ewigen Zeiten. Erst ende der Neunziger gab es eine kleine Verbesserung ( höherstellung der VE für die ersten 20 ha, die nächsten 30 usw.).
Also ist diese ganze Geschichte nur ein "Ackerbauliches Problem".
Dennoch kann dieses rel. schnell über Betriebsteilungen umgangen werden, auch in der Tierhaltung.
Und deswegen galube ich auch nicht, das diese Umsatzgrenze für die EU "der Stein des Weisen" ist, es geht ihr um der Sache an sich.
Dann kommt der Agrardiesel usw.usv, weil man weiss, man muss den Deutschen Regierungen nur Angst machen, dann kuschen die schon....
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon CarpeDiem » Fr Aug 21, 2020 15:02

elchtestversagt hat geschrieben:um noch mehr Angst zu machen.


Das mag zwar sein, aber was du schreibst ist so nicht ganz korrekt. Die Umsatzsteuer ist die einzige Steuerart, bei der die EU das sagen hat. Sie gibt als EU-Richtlinie den Rahmen vor, der dann einzelstaatlich unterfüttert werden kann.

Nur ist aber in diesem gemeinschaftlichen Regelwerk nicht enthalten, dass man mit Hilfe der USt Agrarpolitik betreibt. Die BRD unterliegt in (fast) allen Entscheidungen bzgl. Umsatzsteuer die zum EuGH gebracht werden.

Angst muss die EU deutschen Behördenhengsten nicht machen, die ist hierzulande ohnehin reichlich vorhanden. Der grösste anzunehmende GAU einer deutschen Behörde ist eine EU Prüfung oder evtl. darauf basierend ein Anlastungsverfahren, die Leute drehen dann durch und bedürfen fachärztlicher Begleitung!
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Fr Aug 21, 2020 18:11

Danke für die Antwort, CarpeDiem.
War mir so nicht bekannt.
Nur, ist es ein "Kleinstbetrieb" wenn man im Ackerbau 600000 Euro Umsatz macht?
Für mich ist das nicht, sind das immerhin min. 400 ha, wenn man den Schnitt der vergangenen zehn Jahre so sieht..
Und in der Tierwirtschaft haben wir ja die Abgrenzungen schon lange.
Wir waren bis vor fünf Jahren zu 80% optierend, erst seit die meisten Pachtställe rausgeflogen sind sind wir zu 70% pauschalierend, mit einigen "Betriebsstätten"...
Und im Ackerbau ist das pauschalieren eigentlich uninteressant, sind nur um die 50 Euro/ha Vorteil. Wenn man dann noch regelmässig investiert, ist die Optierung deutlich vorteilhafter.
Also geht es im Umkehrschluss eigentlich nur gegen die Tierhaltung, wie immer...( die DüVo reicht denen nicht...).
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Nordhesse » Fr Aug 21, 2020 21:55

Die Aussage zum Ackerbau und der uninteressanten Pauschalierung ist so nicht ganz korrekt. Wenn, dann müsste man "extensiver Ackerbau" sagen, weil die Prämien halt umsatzsteuerfrei sind. Wir nehmen es, wie es kommt. Es ist halt schon interessant, wie sich der größte Nettozahler der EU eins ums andere mal von denen, die er finanziert an den Karren fahren lässt. Einerseits will man angeblich eine "bäuerliche Landwirtschaft" andererseits kappt man da die Vorteile einer bodengebundenen Produktion
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon CarpeDiem » Sa Aug 22, 2020 8:32

Nordhesse hat geschrieben:der größte Nettozahler der EU eins ums andere mal von denen, die er finanziert an den Karren fahren lässt.

Offenbar bist du ein Anhänger des Spruches "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"! Im übrigen würde mich interessieren, was an der Aussage zum zur Pauschalierung im Ackerbau falsch ist? Mein Beispiel ist auf einem Ertrag von 100 dto/ha Weizen aufgebaut. Was die Prämien damit zu tun haben ist mir schleierhaft!
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Sa Aug 22, 2020 8:42

CarpeDiem hat geschrieben:
Nordhesse hat geschrieben:der größte Nettozahler der EU eins ums andere mal von denen, die er finanziert an den Karren fahren lässt.

Offenbar bist du ein Anhänger des Spruches "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"! Im übrigen würde mich interessieren, was an der Aussage zum zur Pauschalierung im Ackerbau falsch ist? Mein Beispiel ist auf einem Ertrag von 100 dto/ha Weizen aufgebaut. Was die Prämien damit zu tun haben ist mir schleierhaft!
In der Ferkelzucht ist es eigentlich egal ob man optiert oder nicht. In der Mast fährt man mit pauschalieren schon besser, aber ich bin der Meinung, daß es nicht so hoch ist, daß man sich aufhängen muß.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 22, 2020 8:59

Wie gesagt, wir haben lange auch im Ackerbau optiert.
"Viel" ist da nicht zu machen. Im übrigen sind auch Pachten umsatzsteuerfrei.
Allerdings sind die meisten Ausgaben mit 19(16)%, die Einnahmen mit 7(5)%.
Wenn man dann noch 10% Maschineninvest. hat, dann rechnet sich das um so besser.


Aber ich gebe dir Recht, 240236, Angst muss dann eigentlich in Süd-Oldenburg nur der Verpächter haben. Denn wie häufig sind das 10 oder 15 ha, die dann für 1500 Euro/ha gepachtet werden, damit man 50 oder 60000 Euro Vorteil ( also unter dem Strich 30 bis 40000 Euro) bekommen kann. Wenn die Vieheinheitengrenze fallen wird, dann wird das auf dem Pachtmarkt deutliche Spuren hinterlassen. Denn mit 4 to Gerste wie dieses Jahr oder 1100 Euro Silomais ab Feld wird das nicht aufgehen...Die Vieheinheiten ( das haben wir hier ja schon in verschiedene Themen durchgekaut) machen idR.40% des "Pachtpreises" aus, 40% die Gülle, wobei dieser Anteil auch sinkt...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon ltMart » Sa Aug 22, 2020 10:24

Volle Zustimmung!
Mag der Flächenmarkt bei Verkäufen nach wie vor steigen, ist beim Pachtmarkt der Höchststand erreicht.
Weniger Gülle/ha ist bereits jetzt Realität und reduziert den finanziellen Vorteil bei Flächenpacht. Sollte jetzt auch noch die Pauschalierung fallen werden die Pachtflächen deutlich an Wert verlieren. Letztendlich wird dann die Pacht vom Ackerbau erwirtschaftet werden und das ist auf dem derzeitigen Niveau in den vergangenen 3 Jahren nicht erfolgt.
Auch die Steuerberater werden kürzer treten, denn da verschwinden innerhalb kürzester Zeit jede Menge Betriebe die dann "fusionieren". Aus 3,4,5 Steuerabschlüssen wird dann nur noch 1. Ich kann mir gut vorstellen dass die Vorteile in den Veredlungsregionen bereits jetzt gegen 0 laufen (weil die Pauschalierung teuer erkauft wird).
Solange keine Rückzahlung ansteht sehe ich dem Ganzen sehr entspannt entgegen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon CarpeDiem » Sa Aug 22, 2020 10:57

ltMart hat geschrieben:Solange keine Rückzahlung ansteht


daran würde ich keinen Gedanken verschwenden, allein schon wegen der Wechselwirkung ESt-Recht versus USt- Recht.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Aug 22, 2020 16:10

Porcex hat geschrieben:So allmählich gehen die Beiträge zurück zum Thema Schweinemarkt. Finde ich gut! Andere Abschweifungen sollten in anderen Threads diskutiert werden.


Dein Wunsch hat aber nicht lange gehalten....
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