"Interessant", was so momentan "nach oben gespült" wird.
Da wird berichtet, die Schlachter drängen die Landwirte in die Vertragsmast, und Viehhändler geben die Masken ( mit den erhöhten Gewichtsgrenzen) nicht an die Landwirte weiter....Also Verarschung auf ganzer Linie?
Nein, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
So gibt es bei TL oder Vion Nutzvieh keine Konzern-Hauspreise, und die Viehhändler haben seit eh und je ihre eigenen Masken, um die sehr hohen Aufgelder wieder rein zu holen...Kaum einer rechnet nach VEZG Maske ab...
Die Westfleisch hat schon lange den vier-Wochen Preis, und die Vion fährt Land auf Land ab durch die Gegend und "preist" ihren sechs-Wochenpreis an, mit Wahlmöglichkeiten für den Kunden, in welches Korsett seine Schweine am besten passen....
Also alles beim alten...
Es gibt eine Ausnahme: Lieferanten der grossen vier müssen auf Knien hinrutschen, damit man ihnen die Schweine abnimmt.
Und habt ihr das in der Bauernbild gelesen, die Kollegen aus NL "bereiten" sich schon auf den 1.1.2021 vor:
Demnach haben dort nur 5,2% der Sauenhalter aufgegeben, aber 13,6% der Schweinemäster....
Wie geht es wohl bei QS weiter: Nun hat sich ja auch der Nds-Landvolk-Vitze skeptisch der "neuen Geschäftsgebaren" der QS GmbH geäussert...Ich hatte bei unserem Kreisvorstand eine andere "Meinung", liegt auch daran, das sehr viele im Weser-Ems Gebiet Ferkel aus NL und vor allen Dingen DK bekommen...Sauenhalter gibt es hier fast nur im geschlossenen System....
Was sagte mir gestern ein Kollege: Als Schweinehalter wachst du jeden Morgen auf, und siehst mit Bangen in die Medien, welche "Sau in der vergangenen Nacht" wohl wieder durch die Gazetten getrieben wurde...
War es bislang aber nur die Politik, die einem dem Magengeschwür immer dichter brachte ( man hat immer auf den Markt vertraut..), hat nun die "Kriese" gezeigt, das der Handel noch weitaus schlimmer ist. Sowas wie die vergangenen drei Monate hat es nichtmal 1993/94 beim grossen ESP-Seuchenzug gegeben...
