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Nordhesse hat geschrieben:Zu den Lieferverträgen- In der Hähnchenmast funktioniert das seit Jahren zum Vorteil beider Seiten
Estomil hat geschrieben:Das ich mir sowas wünsche predige ich ja seit Jahren. Ich will aber nicht so Recht dran glauben.
In der Hähnchenmast gibt's einige Vorteile die wie beim schwein so schnell nicht bekommen.
-noch weniger verarbeiter als Beim schwein
-kurze Produktionszyklen
-noch höherer verarbeitungs und Veredelungsgrad
-bis jetzt ein wachsender Markt
Etc
Da ist es leicht den Preis für alle hoch zu halten und gut zu leben.
Womöglich werden die Schlachter in Deutschland in Zukunft eventuell auch ähnliches anstreben. Nur wird dann die Preisfindung interessant (wenn alle Schweine fest angebunden sind)
Zudem muss man sich fragen wie man die Produktion planen will wenn rein biologisch die Schwankungen bei 10% liegen oder wenn mal marktkriesen kommen. (Asp, Dioxinskandal, Embargos etc)
elchtestversagt hat geschrieben:In der Hähnchenmast sind die goldenen Zeiten auch vorbei...
Tierwohl und anderes sind da standart, kann sich aber nicht absetzen.
Wir planen hier Hähnchenmastanlagen in 10000ender Tiereinheiten ( 3 mal 30000 in ehem. 40000ender Ställen, also max 90000 je Standort), die Polen planen in ha überbauter Fläche. Das sind Anlagen von 700000 bis 900000 Tiere, die Rein/Raus! gefahren werden, die kommen an zwei Tagen zum Schlachter....
Fleischverkäufer hat geschrieben:Ich sehe das nicht Negativ, sondern Realistisch. Und dieser Markt hat auch zumindest zur Zeit noch etwas Nachfrage Wachstum. Und trotzdem tun sich diese Brüder wie Dementer, Bioland usw. sehr schwer, neue Betriebe zu finden. Und das wird ja seinen Grund haben, oder können die alle nicht rechnen ? Ich kenne einen Betrieb , der hatte 400 Sauen geschlossen, hätte auf 100 runter müssen, alle Ställe umkloppen, und hat sich das durch gerechnet. Und der hat dankend abgelehnt. Das muss nicht bei jedem so sein, aber irgendwo ist da auch ein Haken in System.
Die Preise sind auch für eine bestimmte Laufzeit fest, das stimmt. Aber es ist letztendlich auch wieder eine Art Lohnmast, wie beim Geflügel auch. Die geben dir nur soviel, das du gerade damit auskommst, und nicht die Lust verlierst, aber mehr auch nicht. Die Kaufmännische Freiheit wird da stark beschnitten , und das mag ich nicht so...
Airplex hat geschrieben:Fleischverkäufer hat geschrieben:Ich sehe das nicht Negativ, sondern Realistisch. Und dieser Markt hat auch zumindest zur Zeit noch etwas Nachfrage Wachstum. Und trotzdem tun sich diese Brüder wie Dementer, Bioland usw. sehr schwer, neue Betriebe zu finden. Und das wird ja seinen Grund haben, oder können die alle nicht rechnen ? Ich kenne einen Betrieb , der hatte 400 Sauen geschlossen, hätte auf 100 runter müssen, alle Ställe umkloppen, und hat sich das durch gerechnet. Und der hat dankend abgelehnt. Das muss nicht bei jedem so sein, aber irgendwo ist da auch ein Haken in System.
Die Preise sind auch für eine bestimmte Laufzeit fest, das stimmt. Aber es ist letztendlich auch wieder eine Art Lohnmast, wie beim Geflügel auch. Die geben dir nur soviel, das du gerade damit auskommst, und nicht die Lust verlierst, aber mehr auch nicht. Die Kaufmännische Freiheit wird da stark beschnitten , und das mag ich nicht so...
Die festen Bindungen schaffen nur unnötige Abhängigkeiten. Auch wenn das natürlich Vorteile bringt, geht man damit immer ein Risiko ein, auch wenn das evtl. nicht unbedingt so offensichtlich ist.
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