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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Fr Mär 13, 2026 9:41

Natürlich würden die beiden Geflügel Barone im Zweifel auch die Bauern bluten lassen. Aber wie so schön letzte Woche noch jemand zu mir sagte: von 20 Jahren Hähnchenmast haben wir vielleicht Mal ein mieses Jahr gehabt.

Und ja Grade in Osteuropa werden da viele Anlagen gebaut. Ob man sich da auf ewig die Konkurrenz vom Leib halten kann weiss ich nicht.
Der pro Kopf Konsum ist aber noch so gering, dass Probleme da lösbar sind.
An vorderster Stelle muss man da nämlich sagen, dass die Branche da sehr eng zusammenarbeitet und kleine Überhänge erst garnicht zu grossen übergangen werden indem man den Markt aktiv steuert.

Und nein 1,5mio für einen Stall mit 30000 Hähnchen ist auch bei heutigen sehr guten erlösen ein zweifelhaftes Investment.
Nicht unbedingt wegen den Baukosten sondern weil das eine Einheit ist die kaum sinnvoll betrieben werden kann.

Zum Schweinemarkt.
China wird wohl in Zukunft wieder vermehrt Importe zulassen. Das Thema ASP war da ja schon immer vorgeschoben. In kern ging es immer darum die heimische erzeugung anwachsen zu lassen.
Aufgrund sehr hoher Inflation und starken wirtschaftlichen Problemen die offiziell natürlich niemand zugibt will man aber stärker preisdämpfend importieren.

Das wird für allerlei Nebenprodukte in Europa also schonmal gut sein.

Die Spanier sollen wohl auch wieder volle Stückzahlen aus Holland beziehen. Sprich von quasi null vor 8 Wochen gehen wohl die üblichen 50000 Ferkel die Woche Richtung Spanien.

Bisher hat in Deutschland niemand den Ferkelmangel so wirklich merken können weil diese 50000ferkel ja ungeplant hiergeblieben sind.

Das ändert sich nun. Damit muss in Deutschland aktuell um dänische Ferkel gebuhlt werden die traditionell im Frühjahr auch stark Richtung Polen gehen.

Aktuell sind Ferkel also wiedermal extrem knapp und müssten eigentlich 10€ hoch. Das wird Natürlich nicht passieren weil man die mäster bei der Stange halten will.
Dabei sind bereits einige mäster sehr vorsichtig. Der Leerstand ist deutlich höher als sonst üblich.

Ich glaube also nicht, dass die Schlachtzahlen in nächster Zeit großartig steigen. Ich gehe eher davon aus, dass da nochmal ein Knick nach unten kommt.
Ganz generell haben die Schlachter nicht umsonst in den letzten Jahren ihre Schlachtmasken angepasst. 100kg Schlachtgewicht ist ja mittlerweile üblich.

Sommer Schlachtgewichte von 92 kg die wir vor wenigen Jahren noch hatten sind heute garnicht mehr denkbar.
Estomil
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Schulze87 » Fr Mär 13, 2026 11:10

Wir müssen aber nicht immer nur auf den Geflügelmarkt verweisen,
sondern uns auch mal an die eigene Nase fassen. In Phasen wie jetzt, wo jede Woche der Preis steigt,
schieben viele Mäster die Schweine und verkaufen die Schweine 10% schwerer als sonst.
Das ist dann 10% mehr Ware, die das Angebot vergrößert.
Aus Sicht des einzelnen Landwirtes macht das natürlich Sinn,
ich bin aber fest davon überzeugt, wenn wir alle 10% weniger produzieren würden,
würden wir mit den anderen 90% mehr verdienen als vorher mit 100%
Schulze87
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Fr Mär 13, 2026 12:03

Jaja zehn Prozent weniger und wir verdienen wieder Geld.
Fakt ist aber, wir machen schon 30% weniger als zu Spitzenzeiten und verdienen immernoch nichts.

Und dass die Bauern dann mal schieben ist ja auch klar. Da reden wir ja eh nur von Peanuts weil das die letzten Wochen ja auch nur 5 Cent die Woche waren mit Ausnahme dieser Woche.

Aber was war denn diesen Winter? Da hieß es 40 Cent runter und zusätzlich Abzüge wegen Übergewicht. Sorry aber so ist das nunmal wenn man verarscht wird. Dann wird halt auch zurück verarscht.

Und da sind wir auch wieder bei. Thema Geflügel. Da wird man das nämlich niemals erleben, dass die Preise 40 Cent während eines Durchgangs einbrechen oder die tiere auch nur einen Tag länger im Stall bleiben als geplant.

Und zum Thema 10%.
Die durchschnittlichen Gewichte bewegen sich im Bereich von 100kg. Da ist wenig Bewegung im Spiel weswegen wir vielleicht von 2-3% höheren Schlachtgewichte ausgehen können.
Da reden wir also eher davon, dass zur Zeit eine Tagesschlachtmenge geschoben wird. Wenn überhaupt denn die Schlachtzahlen sind stabil.

Das hat aber auch was Damit zutun, dass viele bereits Wochenpreise zahlen. Sprich ab montags gibt den neuen Preis. Und manchmal auch schon am Ende der letzten Woche.

So und jetzt nochmal ein anders Thema.
Nämlich Baukosten. Die Tage hatte ja ein Nutzer berichtet wie gut er dich aktuell klar kommt. Ich will hier mal eine kleine kalkulatorische Rechnung aufstellen.

In der Betriebswirtschaft ist es üblich, dass man an ein paar Punkten kalkulatorische kosten ansetzt:
-Lohnansatz für sich selbst und familienn AK(die tauchen ja in keiner Bilanz auf)
-Pachtansatz für eigene Ackerflächen (könnte man ja auch verpachten)
-Zinsansatz des gebundenen Eigenkapitals(könnte man ja auch anlegen)
-und der Kalkulatorische Inflationsausgleich.

Ich will mal vorallem zu letzten Punkt kommen. Was muss man eigentlich an Rücklagen bilden um nur die Baukostensteigerungen als Eigenkapital in der schweinemast liegen zu haben?

Beispiel:
Maststall 1990 Plätze Baujahr 2010.
Gekostet 450€ netto pro Mastplatz.

Also 895000€. Gab auch Spezialisten die das für 350€ hinbekommen haben.

Ansatz heute für die Wiederbeschaffung:
1000€ pro Mastplatz. Aufgrund von Verdoppelungen der Baupreise und Zusatzlichen Auflagen wie der Ta Luft, Güllelagerraum etc. Ohne Tierwohl.

Damit kostet die Einheit heute 1990000€

Also Mehrkosten von 1095000€ in 16 Jahren.

Damit muss der Landwirt jedes Jahr 68000€ zur Seite legen um die Mehrkosten eines Ersatzbaues stemmen zu können. Natürlich wird heute niemand einen 16 Jahren alten Stall abreißen und neu bauen das ist völlig klar.

Die exakte Rechnung kann man also erst machen wenn der Stall wirklich an sein Lebensende kommt.
Also zb nach 40 Jahren. Aufgrund von Haltungsvorgaben muss das auch nicht unbedingt technisch bedingt sein.
Da wir jedoch nicht wissen wie die Inflation sich in Zukunft entwickelt also beispielsweise in den nächsten 24 Jahren können wir nur davon ausgehen, dass die Preissteigerungen ähnlich weiter gehen.
Die 68000€ sind Damit gesetzt. Selbst wenn wir die nächsten 24 Jahre absolut keine Inflation mehr hätten müssten wir von 27000€ jährlichem kalkulatorischen Ansatz für Inflation ausgehen.

Also gute 4,50€ pro Mastschwein über 40 Jahre bei einer baukostensteigerung von ca 1,1mio für einen 2000er maststall.
Wenn so weiter geht mit der Inflation sind's 10€ pro Tier.

Die Rechnung ist natürlich nicht völlig korrekt weil da auch noch Zinsen einfließen würden, Abrisskosten entstehen etc.

Aber ich hoffe da bekommen mal ein paar Leute ein Verständnis davon wie gewaltig die Schweinehaltung unterfinanziert ist denn die anderen Kalkulatorische kosten sind ja auch noch da.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Mär 13, 2026 12:24

Was schreibst du hier gerade, deine Dr. Arbeit ?
Ferkelpreis plus 5 sehe ich gerade
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Fr Mär 13, 2026 12:29

Bei einem Neubau bewegt man sich bei den Gebäudekosten/ Mastschwein bei mitllerweile über 30€ nur bei Haltungsstufe 1. Diese müssen von Höfftis 86€ auch bezahlt werden. Jetzt ist aber noch kein Schwein gefüttert.

Deshalb habe ich schon mal geschrieben; bei einem auslaufenden Betrieb ist es wirtschaftlich, aber einen Neubau kann man damit nicht finazieren
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Fr Mär 13, 2026 12:30

fleischverkäufer hat geschrieben:Was schreibst du hier gerade, deine Dr. Arbeit ?
Nein, er legt nur Fakten auf den Tisch
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Mär 13, 2026 12:41

Bist du hier Estomil ?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon BauerBerni » Fr Mär 13, 2026 12:52

Wie sieht denn der Trend für nächste Woche aus.
Der erste Händler schwallt schon davon das die Schlachthöfe den Preis bis mitte April so stehen lassen wollen.
Aber meiner Meinung nach lässt er sich von den Schlachthöfen ein wenig einlullen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon geestbauer » Fr Mär 13, 2026 13:04

Schaut euch doch die Landmaschinenbranche an Dank Kaufzurückhaltung der Landwirte geht da grad der Pleitegeier rum . Beste Anteichen dafür ,das man als Landwirt die Inflation nicht mehr schultern kann.
Dafür benötigen wir entsprechend Wertschöpfung, die grad nicht gibt.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Höffti » Fr Mär 13, 2026 13:07

Estomil hat geschrieben:Jaja zehn Prozent weniger und wir verdienen wieder Geld.
Fakt ist aber, wir machen schon 30% weniger als zu Spitzenzeiten und verdienen immernoch nichts.

Und dass die Bauern dann mal schieben ist ja auch klar. Da reden wir ja eh nur von Peanuts weil das die letzten Wochen ja auch nur 5 Cent die Woche waren mit Ausnahme dieser Woche.

Aber was war denn diesen Winter? Da hieß es 40 Cent runter und zusätzlich Abzüge wegen Übergewicht. Sorry aber so ist das nunmal wenn man verarscht wird. Dann wird halt auch zurück verarscht.

Und da sind wir auch wieder bei. Thema Geflügel. Da wird man das nämlich niemals erleben, dass die Preise 40 Cent während eines Durchgangs einbrechen oder die tiere auch nur einen Tag länger im Stall bleiben als geplant.

Und zum Thema 10%.
Die durchschnittlichen Gewichte bewegen sich im Bereich von 100kg. Da ist wenig Bewegung im Spiel weswegen wir vielleicht von 2-3% höheren Schlachtgewichte ausgehen können.
Da reden wir also eher davon, dass zur Zeit eine Tagesschlachtmenge geschoben wird. Wenn überhaupt denn die Schlachtzahlen sind stabil.

Das hat aber auch was Damit zutun, dass viele bereits Wochenpreise zahlen. Sprich ab montags gibt den neuen Preis. Und manchmal auch schon am Ende der letzten Woche.

So und jetzt nochmal ein anders Thema.
Nämlich Baukosten. Die Tage hatte ja ein Nutzer berichtet wie gut er dich aktuell klar kommt. Ich will hier mal eine kleine kalkulatorische Rechnung aufstellen.

In der Betriebswirtschaft ist es üblich, dass man an ein paar Punkten kalkulatorische kosten ansetzt:
-Lohnansatz für sich selbst und familienn AK(die tauchen ja in keiner Bilanz auf)
-Pachtansatz für eigene Ackerflächen (könnte man ja auch verpachten)
-Zinsansatz des gebundenen Eigenkapitals(könnte man ja auch anlegen)
-und der Kalkulatorische Inflationsausgleich.

Ich will mal vorallem zu letzten Punkt kommen. Was muss man eigentlich an Rücklagen bilden um nur die Baukostensteigerungen als Eigenkapital in der schweinemast liegen zu haben?

Beispiel:
Maststall 1990 Plätze Baujahr 2010.
Gekostet 450€ netto pro Mastplatz.

Also 895000€. Gab auch Spezialisten die das für 350€ hinbekommen haben.

Ansatz heute für die Wiederbeschaffung:
1000€ pro Mastplatz. Aufgrund von Verdoppelungen der Baupreise und Zusatzlichen Auflagen wie der Ta Luft, Güllelagerraum etc. Ohne Tierwohl.

Damit kostet die Einheit heute 1990000€

Also Mehrkosten von 1095000€ in 16 Jahren.

Damit muss der Landwirt jedes Jahr 68000€ zur Seite legen um die Mehrkosten eines Ersatzbaues stemmen zu können. Natürlich wird heute niemand einen 16 Jahren alten Stall abreißen und neu bauen das ist völlig klar.

Die exakte Rechnung kann man also erst machen wenn der Stall wirklich an sein Lebensende kommt.
Also zb nach 40 Jahren. Aufgrund von Haltungsvorgaben muss das auch nicht unbedingt technisch bedingt sein.
Da wir jedoch nicht wissen wie die Inflation sich in Zukunft entwickelt also beispielsweise in den nächsten 24 Jahren können wir nur davon ausgehen, dass die Preissteigerungen ähnlich weiter gehen.
Die 68000€ sind Damit gesetzt. Selbst wenn wir die nächsten 24 Jahre absolut keine Inflation mehr hätten müssten wir von 27000€ jährlichem kalkulatorischen Ansatz für Inflation ausgehen.

Also gute 4,50€ pro Mastschwein über 40 Jahre bei einer baukostensteigerung von ca 1,1mio für einen 2000er maststall.
Wenn so weiter geht mit der Inflation sind's 10€ pro Tier.

Die Rechnung ist natürlich nicht völlig korrekt weil da auch noch Zinsen einfließen würden, Abrisskosten entstehen etc.

Aber ich hoffe da bekommen mal ein paar Leute ein Verständnis davon wie gewaltig die Schweinehaltung unterfinanziert ist denn die anderen Kalkulatorische kosten sind ja auch noch da.


Das meinte ich neulich mit dem ganzen fiktiven und kalkulatorischen Rumrechnen. Damit kann man sich alles schlecht rechnen oder eben auch schön rechnen.
Wichtig ist für mich, was unterm Strich übrig bleibt. Und wenn ich mal einen Stall neu bauen würde, dann wird halt mal ein paar Jahre kein Acker oder Wald gekauft, wenn das Geld nicht da liegt.
Aber jetzt auf jedes Schwein fiktiv 10€ Inflation draufrechnen, nur damit man was zum Jammern hat, da steige ich irgendwann aus.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Fr Mär 13, 2026 13:47

Ja ich bin noch hier.
Natürlich gibt es auch eine Alternative zum kalkulatorischen Inflationsausgleich.
Nämlich die Vollfinanzierung im Neubau.
Also das investieren in einen maststall ohne Eigenkapital.
Dann haben wir aber nicht mehr 8€ pro Mastschwein an Gebäudekosten sondern 30€ wie oben erwähnt.
Das wird dann also noch teurer.

Und ja fleischi diese Zahlen sind auch extra für dich damit du mal ein Gefühl dafür bekommst was in der Schweinehaltung los ist.

Denn am Ende basiert auch euer Geschäftsmodell darauf, dass Landwirte auch in Zukunft bereit sind Schweine zu halten.

Ich will auch garnicht verhelen, dass wir noch locker 20-30 Jahre weiterhin Mastschweine in den deutschen Mastställen halten können ohne das gewaltige Summen investiert werden müssten.

Aber irgendwann werden nachhaltig Einheiten aus dem System fallen die nicht mehr ersetzt werden.
Das ist bereits bei kleinen Einheiten heute so wo ein ersatzbau auch nicht unbedingt wirtschaftlich oder gewollt ist.
In sehr naher Zukunft werden aber auch größere Einheiten stillgelegt. Plus die Regionen wo einfach keine Schlachthöfe mehr sind.

Am Ende werden die Schlachter zusammen mit dem Handel da Lösungen finden müssen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Fr Mär 13, 2026 14:08

Höffti, ob du diese 10€ rechnest, ist egal. Fakt ist, diesen Differenzbetrag muß irgendwer finazieren.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Mär 13, 2026 17:29

Na, dann nennt mir doch mal einen aktuellen Schweinepreis, wo der stehen müsste bei Vollkosten und eigenen Stundenlohn und was weiß ich. Und das selbe mal für den Erzeuger ein 30 kg Ferkel. Da kann ich jedenfalls mehr mit anfangen, als mit den ganzen Romanen hier. Ich bin nächste Woche bei dem Blauen, der macht wie immer den Anfang, und dann kommt der Gelbe und danach die beiden Roten. Dann kann ich denen ja schon mal die Zahlen um die Ohren hauen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Fr Mär 13, 2026 17:58

Wenn der Mäster ein vollkostendeckendes Ferkel für 85-90€ netto kauft, dann sind wir bei ca. 2,10-2,20€ netto/kg Schlachtgewicht. Diese Zahlen habe ich mir, für mich, mal vor 2 Wochen grob ausgerechnet. Bei der letzten Mastringversammlung fielen die Zahlen noch höher aus.

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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Mär 13, 2026 18:15

Immerhin mal eine Zahl, wenn ich die in den Kalkulator rein haue, und das Gelumpe bei dem aktuellen Preis belasse, was nichts mit den DISC zu tun hat, gehen die Teile um etwa 2 € hoch. Filet auf 14 €, die Schnitzel auf 10 €. Tja keine Ahnung. Dazu die Kostensteigerung, schwierig.
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