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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Di Nov 12, 2019 19:44

Man merkt mittlerweile, dass 1,85€ garnicht mehr so viel Geld ist. Die Kosten sind enorm gestiegen in den letzten Jahren.
Wir sind also gut beraten jetzt Mal richtig Druck zu machen damit es weiter hoch geht.
Die 1,85 sind quasi heute soviel wert wie 1,65€ vor 5 Jahren. Damit sollten wir uns nicht abspeisen lassen.
Mittelfristig sind preise unter 1,50€ eigentlich nicht mehr haltbar wenn Schweinehaltung weiterhin in Deutschland möglich sein soll.

Wir sollten also zusehen, dass wir jetzt Druck machen um das durchschnittliche Preisniveau langfristig um 20cent hoch zu bekommen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Stefan81 » Mi Nov 13, 2019 8:14

Den Schweinepreis langfristig weiter hoch bekommen hört sich schwierig an. Da ist man von allen anderen abhängig. Vor allem wenn man noch exportieren will, bei unter 90% Eigenversorgung kann das möglich sein. Da bin ich ja richtig froh das ihr in Deutschland die Schweinehaltung jetzt richtig schön gegen die Wand fahrt. In 5 Jahren sind die unter 90% durchaus möglich. Toi Toi Toi

Ich versuche mit meinen Kosten auch Preise von 1,30 langfristig auszuhalten. Ist aber in Österreich auch leichter möglich wegen besserer Düngeverordnung, keine Luftwäscher und keiner so starken Konzentration der Schweine in meiner Gegend
Freundliche Grüße sendet
Stefan81
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon bauer hans » Mi Nov 13, 2019 8:25

Stefan81 hat geschrieben:... Da bin ich ja richtig froh das ihr in Deutschland die Schweinehaltung jetzt richtig schön gegen die Wand fahrt. In 5 Jahren sind die unter 90% durchaus möglich.

kleine,die aufhören,werden durch grosse ersetzt,die weiter wachsen.
gute anlagen werden zusammen mit acker verpachtet,hier gerade wieder 66ha,die alle haben wollten,aber ohne stall.
wir schaffen uns :mrgreen:
bauer hans
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Porcex » Mi Nov 13, 2019 8:50

bauer hans hat geschrieben:kleine,die aufhören,werden durch grosse ersetzt,die weiter wachsen.
gute anlagen werden zusammen mit acker verpachtet,hier gerade wieder 66ha,die alle haben wollten,aber ohne stall.


Zu welchem Preis gehen solche Angebote dann bei euch weg? m² Preis?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Mi Nov 13, 2019 9:40

Das mit den 90% Selbstversorgung wird so schnell nicht passieren. Alleine dieses Jahr minus 8% beim Schweinefleisch Verbrauch in Deutschland. Wahnsinn.

Der Hauptgrund liegt meines Erachtens bei der Ebermast. Es kommt unfassbar viel Stummerfleisch in den Handel und versaut uns so die Akzeptanz. Viele Verbraucher können den Gestank überhaupt nicht einordnen und verzichten dann das nächste Mal lieber aufs schwein.

Bei mir stehen so einige Produkte auf der schwarzen Liste die nicht mehr essbar sind:
Wagner Flammkuchen zb.

Meine Frau kauft wenn's frisch sein soll eigentlich nur noch rind und Geflügel. Schwein nur noch das eigene.
Ich kann hier nur an die maester appellieren den Quatsch mit der Ebermast sein zu lassen. Verlangt sauber kastrierte Ferkel! Dann muss ich als Sauenhalter halt in Zukunft mit Narkose fahren. Dann ist das halt so.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 714er » Mi Nov 13, 2019 14:35

Estomil hat geschrieben:Man merkt mittlerweile, dass 1,85€ garnicht mehr so viel Geld ist. Die Kosten sind enorm gestiegen in den letzten Jahren.
Wir sind also gut beraten jetzt Mal richtig Druck zu machen damit es weiter hoch geht.
Die 1,85 sind quasi heute soviel wert wie 1,65€ vor 5 Jahren. Damit sollten wir uns nicht abspeisen lassen.
Mittelfristig sind preise unter 1,50€ eigentlich nicht mehr haltbar wenn Schweinehaltung weiterhin in Deutschland möglich sein soll.

Wir sollten also zusehen, dass wir jetzt Druck machen um das durchschnittliche Preisniveau langfristig um 20cent hoch zu bekommen.

Wo genau siehst du die 20 Cent/Kg SG genau in der Kostensteigerung, oder auf die Zukunft gesehen?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Nov 13, 2019 14:42

Estomil hat geschrieben:Das mit den 90% Selbstversorgung wird so schnell nicht passieren. Alleine dieses Jahr minus 8% beim Schweinefleisch Verbrauch in Deutschland. Wahnsinn.

Der Hauptgrund liegt meines Erachtens bei der Ebermast. Es kommt unfassbar viel Stummerfleisch in den Handel und versaut uns so die Akzeptanz. Viele Verbraucher können den Gestank überhaupt nicht einordnen und verzichten dann das nächste Mal lieber aufs schwein.

Bei mir stehen so einige Produkte auf der schwarzen Liste die nicht mehr essbar sind:
Wagner Flammkuchen zb.

Meine Frau kauft wenn's frisch sein soll eigentlich nur noch rind und Geflügel. Schwein nur noch das eigene.
Ich kann hier nur an die maester appellieren den Quatsch mit der Ebermast sein zu lassen. Verlangt sauber kastrierte Ferkel! Dann muss ich als Sauenhalter halt in Zukunft mit Narkose fahren. Dann ist das halt so.

Aus meiner Sicht liegt der Rückgang in Deutschland an der Ausbreitung des Islam durch Immigranten.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Nov 13, 2019 14:43

Übrigens: neuer Preis 1,89€
Ein schlechter Witz.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon rettel » Mi Nov 13, 2019 15:25

Estomil hat geschrieben:Das mit den 90% Selbstversorgung wird so schnell nicht passieren. Alleine dieses Jahr minus 8% beim Schweinefleisch Verbrauch in Deutschland. Wahnsinn.


8 % Rückgang beim Pro-Kopf-Verbrauch oder insgesamt?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Naldo87 » Mi Nov 13, 2019 15:30

+ 0,04 € ist doch okay für diese Jahreszeit bzw. Nachfrage.
Wenn es dann weiter die kommenden Wochen auch in nur kleinen Schritten bergauf geht, sollten wir zufrieden sein!!!
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Mi Nov 13, 2019 15:45

714er hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Man merkt mittlerweile, dass 1,85€ garnicht mehr so viel Geld ist. Die Kosten sind enorm gestiegen in den letzten Jahren.
Wir sind also gut beraten jetzt Mal richtig Druck zu machen damit es weiter hoch geht.
Die 1,85 sind quasi heute soviel wert wie 1,65€ vor 5 Jahren. Damit sollten wir uns nicht abspeisen lassen.
Mittelfristig sind preise unter 1,50€ eigentlich nicht mehr haltbar wenn Schweinehaltung weiterhin in Deutschland möglich sein soll.

Wir sollten also zusehen, dass wir jetzt Druck machen um das durchschnittliche Preisniveau langfristig um 20cent hoch zu bekommen.

Wo genau siehst du die 20 Cent/Kg SG genau in der Kostensteigerung, oder auf die Zukunft gesehen?


Schaut doch nur Mal wie sich die Kosten entwickelt haben. Energie, Versicherungen, Löhne, Ersatzteile und Instandsetzungen, Gülle etc.
Wo man bei einem mastschwein früher unter Sonstiges mit 2€ kalkuliert hat fallen da heute locker 5€ an plus Gülle, luftwaescher, höhere vorkosten, Maut, etc etc.
Alleine der Inflationsausgleich für die Wiederbeschaffungskosten eines Ställe Haut heute mit 5€ rein. Der Stall der vor einigen Jahren nämlich noch 400€ pro Mastplatz gekostet hat kostet heute 600€ bei gleicher Ausstattung und groesse.

Zum Marktpreis:
4 Cent sind eine kleine Frechheit. Ich hoffe Mal das es noch weiter hoch geht.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 714er » Do Nov 14, 2019 7:53

Man muss ja nicht immer glauben, dass der Größte mit gewerblichen Ställen ohne Güllefläche oder Abnahme und mit Luftfilter mehr verdient als der kleine Nachbar mit seinen 1000 Mastplätzen.
Im letzten Wirtschaftsjahr war der Preis 1,49? 10 Cent mehr für die Ferkelerzeuger dann hätten alle zufrieden sein können. Laut Wochenblatt errechne ich, dass den Ferkelerzeugern zum Vorjahr 2,50 je Ferkel gefehlt haben.
Zukünftige Kostensteigerungen außen vorgelassen, aber wenn es dann noch 5 Cent mehr wären, dann wäre der Filter auch schon bald berücksichtigt.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Do Nov 14, 2019 8:29

Mit 1,60€ könnte man zwar zufrieden sein. Von einer angemessenen Entlohnung der Familienmitglieder, einer angemessenen Verzinsung des Eigenkapitals und vor allem dem Aufbau angemessener Rücklagen für den Inflationsausgleich bei Gebäuden und Maschinen sind wir heute weiter entfernt als je zuvor.

Wenn man den reinen Cashflow oder die buchgewinne betrachtet kannndas alles noch rund kaufen. Wir haben aber jede Menge versteckte Kosten und Risiken die sich richtig uebel aufsummieren und nicht abgedeckt werden.

Zb beim stallbau.
Angenommen ein Stall Baujahr 2009 hat damals 400€ pro Mastplatz gekostet. Wenn wir den jetzt zb auf 20 Jahre abschreiben, dann kostet und der Stall pro Jahr 20€.

Der wird nach 20 Jahren natürlich nicht Schrott sein. Aber man weiss ja nie was an neuen Gesetzen kommt. Womöglich müsste man komplett neu bauen.

Man sollte also damit planen, dass 2029 ein neuer Stall her muss. Baukosten nun 800€ pro mastplatz bei gleicher groesse. Inflation und Kostensteigerungen haben den Neubau deutlich teuer gemacht.
Wie soll ich das denn nun kalkulieren?
40€ pro Mastplatz auf 20 Jahre? Das wird wohl kaum bezahlbar sein.
Also entweder ich habe vorher zumindest 20€ pro Mastplatz und Jahr verdient und konnte die auf die seite legen oder ich muss die Schweinehaltung dicht machen.

Damit entfallen hier aus meinem Beispiel aber (vor steuern) schon fast 40€ pro Mastplatz und Jahr für den Inflationsausgleich an.
Also etwa 13€ pro schwein als Inflationsausgleich wenn sich die Gebäudekosten bis 2029 verdoppeln.

Und das werden sie wenn unsere Politik so weiter macht.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Do Nov 14, 2019 8:51

Willkommen in meiner Welt...
Bislang wird sich ( wie bei den Pachtpreisen) alles schön gerechnet, und "verdient" bei 1,40 Euro noch Geld, weil ja die hälfte der Ställe "bezahlt" ist...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 714er » Do Nov 14, 2019 9:04

Wenn ich 2029 einen Stall bauen will kalkuliere ich da jetzt gar nichts. Meine jetzigen Kosten sind entscheident ob ich 2029 einen Stall baue entscheide ich nach den Gegebenheiten die dann der Markt hergibt und nicht was ich 2019 je Schwein hatte.
Das ist doch kein Hamsterrad, entweder es lohnt sich dann einen Stall zu bauen oder eben nicht.
Demnach hätte niemand eine Biogasanlage bauen dürfen.
Und es ging hier um die Kostensteigerung in den letzten 5 Jahren.
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