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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Gogro » Fr Apr 10, 2020 7:51

Danke
Gogro
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Fr Apr 10, 2020 8:11

Der Admi soll hier mal die Uhr auf Sommerzeit umstellen
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Nick » Fr Apr 10, 2020 8:23

Muß jeder selbst unter Einstellungen.

genauer: post1750638.html#p1750638
Falke

Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Fr Apr 10, 2020 9:28

Fleischverkäufer hat geschrieben:Itmart- Ehe du dich hier in deinen " gefühlten " Wahrheiten selber noch strangulierst, werde ich mal ein paar Fakten schreiben.
1. Der Schweinepreis ist in der Karwoche 2019, 1,73 € nicht gefallen, sondern stehen geblieben
2. Der Schweinepreis ist in der Karwoche 2018, 1,45 € auch nicht gefallen
Fleischabsatz Schweinefleisch Anteil in Deutschland in normalen bis guten Zeiten :
LEH ca. 20 %
Industrie, Verarbeitung ca. 30 %
Gastronomie ca. 10 %
Export EU und Dritte ca. 40-50 %
Sicherlich wird der LEH zur Zeit etwas mehr ziehen, die Industrie ist bestefalls gleich ( auch da feht der Wurstexport zur Zeit )
Gastronomie , können wir weglassen
Export : China mässig, EU Binnenmarkt ganz schwach.
So siehts aus. Und wenn du dir jetzt mal den Kalbsfleisch Markt betrachtes, der Preis für Kalbsfleisch ist jetzt um 1,- € gefallen, und das in der besten Absatzzeit des Jahres.
Der größte Kälberschlachter in Europa schlachtet Kälber,( und muss sie schlachten, weil über 8 Monate Alter ist es sonst kein Kalbsfleisch mehr ) und hängt sie ins Kühlhaus, und hat faktisch nicht mal ein Gebot dafür. Der Markt ist tot.
So siehts aus zur Zeit


Export 40-50%?
Mir ist ja durchaus bewusst, dass sehr viel Fleisch zb aus Holland Richtung Deutschland fliesst und sehr viele verarbeitete Produkte das Land verlassen. Das würde aber bedeuten das gute 20mio Schweine jedes Jahr exportiert werden und der Bedarf in Deutschland dann über Importe gedeckt wird. Das halte ich für lächerlich. Es sei denn du redest von Lebendgewicht bei dem innereien, Schwarte etc das Land verlässt....

Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Industrie auf Halbgas fährt. Wer etwas Erfahrung an der Tiefkühltheke oder zb bei Wurstwaren hat kann sehr genau an den haltbarkeitsdaten sehen wann das produkt hergestellt wurde.
Und da sehe ich zum Teil leere Regale und bei anderen Produkten extrem lange haltbarkeiten. Sprich das Zeug wurde produziert und ist direkt im Regal gelandet.
Eingeschweisstes Grillfleisch, Hack, Grillwurst oder auch tk Schnitzel habe ich noch nie mit so langen haltbarkeiten im Regal gesehen. Das kann nur bedeuten, dass die Regale im Moment sehr sehr schnell wieder gefüllt werden müssen.
Estomil
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon ltMart » Fr Apr 10, 2020 10:14

@Fleischverkäufer: wenn dann wollen wir korrekte Statistik betreiben (über mehrere Jahre). Wie sah es denn in den vergangenen Jahren aus? 14, 16 und 20 sind die Preise gefallen und 15, 17, 18 und 19 sind die Preise unverändert geblieben.
Komisch dass sich der Markt in der Karwoche immer genau so darstellt dass höchstens ein unverändert durchzubekommen ist. Vielleicht hängt es aber eben doch mit der Tatsache zusammen dass sich die Roten nicht sonderlich anstrengen müssen ihr Schlachtband voll zu bekommen. Ähnliches gilt auch für die Weihnachtsfeiertage.

Zum Konkurrenten USA wurde hier schon viel geschrieben was korrekt ist.
Aber nicht nur die USA sondern ganz Amerika ist die Schweinebranche eher mit der integrierten Geflügelhaltung in D vergleichbar als mit der Schweinehaltung in D. Das betrifft auch Südamerika mit Brasilien. Außerdem sind in Amerika (Nord - und vor allem Südamerika) deutliche Infrastrukturdefizite ein Kostentreiber, die deren Exportwürdigkeit verschlechtern.
Und der starke Einsatz von "Zusatzstoffen" gefällt den Chinesen ganz und gar nicht. Nicht umsonst wollen die großen Konzerne in den USA (Smithfield ist übrigens in chinesischer Hand) aus der Dauerbehandlung mit Antibiotika aussteigen. Das ist ein klarer Verhandlungsvorteil für Europa.
ltMart
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Fr Apr 10, 2020 10:56

In China ist die Not aber mittlerweile so gross, das die verschiedene "Zusatzstoffe" die in den USA eingesetzt werden jetzt für den Import zugelassen wurde, bzw. die Beschränkung erstmal aufgehoben wurde.
Zu den Statistiken gibt es aber auch zu sagen, das Ostern im Gegensatz zu Weihnachten einen flexiblen Zeitrahmen hat. So wie vergangenes Jahr kam sofort danach der 1. Mai, dann Vatertag. Wenn Ostern dagegen Anfang März ist, dann waren die Schweineschlachtungen immer hoch, die Nachfrage deutlich geringer.

Zu den Exporten: Die Zahlen stimmen schon. Zwar haben wir einen SVG Überschuss von 18% (in 2018, tendenz stark fallend), aber wir haben hier auch einen Import von 30%. Denn wie gesagt, der Deutsche mag nur 50% vom verwertbaren Schwein, und soviel Schnitzel und Nacken und Kotelett hat ein Schwein auch nicht, das man das "strecken" kann. Deshalb ist Deutschland ja in Europa auch der wichtigste Markt, was die Preisfindung angeht, weil wir der grösste Importeur von Edelteilen sind.

Ach, nochmal zu den USA: Seit mehr als zehn Jahren hat sich die Struktur dort in der Schweinemast doch stark verändert. Es ist dort ein Trend weg von der Integration hin zum "Privaten" Mäster oder Erzeuger. Nur versucht man das Risiko dadurch zu verteilen, indem man dort eine funktionierende WTB in Chicago hat. Der Erzeuger sichert ab, der Abnehmer ebendso. Deshalb spielen unmittelbare Preisschwankungen auf dem Weltmarkt erstmal eine "Nebenrolle", die kommen dann halt Zeitversetzt, weil man seine unmittelbare Produktion ja abgesichert hat. Deshalb ist es nicht immer einfach zu sagen, "die bekommen z.Zt. 1 Euro", weil das mag ja für den physischen Markt so sein, aber wenn der Ami nur einen Euro bekommt hört er das mästen sofort auf, er mästet nur wenn er damit ein Business machen kann. In der Zwischenzeit für die Zukunft wird dann mit Kontrakten "gerollt" bis es zu den Erzeugungskosten passt.
In Deutschland respektive Europa hat sowas nie funktioniert, weil wir halt eine "Integration" sondergleichen haben ohne das wir Intigriert sind, frei sind wir nicht wirklich, noch weniger wie der Ami...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon wastl90 » Sa Apr 11, 2020 11:09

Fleischverkäufer hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Man muss sich schon wundern wie schlecht die zur Zeit die Fleischindustrie verhandelt. Zur Zeit wird von allen Märkten alles den Händlern aus den Händen gerissen und dann fallen die Preise für landwirtschaftliche Produkte weil man Corona vorschieben kann?! Bitte macht euren Job besser!


Stimmt, das liegt daran weil wir so faul sind, und unseren Job nicht beherrschen. Wir könnten aber unseren Job noch besser machen, und dabei noch fauler sein, wenn ihr es schaffen würdet, endlich mal zu Weltmarktpreisen Schweinefleisch zu produzieren, weil die Ammis können das für 1,- € je kg. Das liegt daran, weil die Schweinehalter in den USA ihren Job besser machen als ihr.

Ich möchte jetzt nicht sagen, dass Einsicht der erste Weg zur Besserung ist aber du hast schon recht. Lass doch die Amis für 1€ produzieren, wenn es ihnen Spaß macht Geld zu verbrennen dann ist es doch absolut in Ordnung.

Aber was du hier schreibst ist doch das Kernproblem der deutschen Landwirtschaft. Hier wird nur versucht möglichst günstig zu produzieren um möglichst Wettbewerbfähig für den Weltmarkt zu sein. Das erzähl mal Appel oder den deutschen Autobauern. Haben die das Ziel möglichst billig für den Weltmarkt zu produzieren und preislich konkurrenzfähig mit den Mitbewerbern zu sein? In Deutschland wird versucht alles möglichst billig zu machen. Natürlich sollte man den Produktzionsaufwand in Griff haben, dass ist aber auch nicht alles. Wie lange soll die deutsche Landwirtschaft immer noch billiger produzieren? Wo ist ein Ende? Inflationsbereinigt sind die Preise doch eine Katastrophe. Warum keine starken Marken aufbauen und mit wirklicher Qualität werben und vor allem auch bieten?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Sa Apr 11, 2020 11:27

Fleischverkäufer: Meine Meinung ist, daß es sich die ganze Nahrungsmittelverarbeitende Branche die ganzen Jahre halt relativ einfach gemacht hat. Gegenüber dem LEH wurde einach nicht verkauft, sondern nur abgeliefert. Ich bin mir sicher, daß jetzt in der Zeit der Krise ein guter Ansatz wäre, die ganze Bevölkerung ein bisschen aufzuwecken und ihr das Bewusstsein über gute und sichere Nahrungsmittelversorgung zu geben. Und Zudem, daß diese Sicherheit und Qualität auch seinen Preis hat.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Isarland » Sa Apr 11, 2020 11:53

wastl90 hat geschrieben:
Fleischverkäufer hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Man muss sich schon wundern wie schlecht die zur Zeit die Fleischindustrie verhandelt. Zur Zeit wird von allen Märkten alles den Händlern aus den Händen gerissen und dann fallen die Preise für landwirtschaftliche Produkte weil man Corona vorschieben kann?! Bitte macht euren Job besser!


Stimmt, das liegt daran weil wir so faul sind, und unseren Job nicht beherrschen. Wir könnten aber unseren Job noch besser machen, und dabei noch fauler sein, wenn ihr es schaffen würdet, endlich mal zu Weltmarktpreisen Schweinefleisch zu produzieren, weil die Ammis können das für 1,- € je kg. Das liegt daran, weil die Schweinehalter in den USA ihren Job besser machen als ihr.

Ich möchte jetzt nicht sagen, dass Einsicht der erste Weg zur Besserung ist aber du hast schon recht. Lass doch die Amis für 1€ produzieren, wenn es ihnen Spaß macht Geld zu verbrennen dann ist es doch absolut in Ordnung.

Aber was du hier schreibst ist doch das Kernproblem der deutschen Landwirtschaft. Hier wird nur versucht möglichst günstig zu produzieren um möglichst Wettbewerbfähig für den Weltmarkt zu sein. Das erzähl mal Appel oder den deutschen Autobauern. Haben die das Ziel möglichst billig für den Weltmarkt zu produzieren und preislich konkurrenzfähig mit den Mitbewerbern zu sein? In Deutschland wird versucht alles möglichst billig zu machen. Natürlich sollte man den Produktzionsaufwand in Griff haben, dass ist aber auch nicht alles. Wie lange soll die deutsche Landwirtschaft immer noch billiger produzieren? Wo ist ein Ende? Inflationsbereinigt sind die Preise doch eine Katastrophe. Warum keine starken Marken aufbauen und mit wirklicher Qualität werben und vor allem auch bieten?


Hallo Wastl....apopro Autobauer.... warum bekam ich dann meinen T6 als Reimport um 6000€ billiger, als in Deutschland? Die produzieren scheinbar so, dass sie auch im Ausland ins Geschäft kommen.....nur die deutschen Deppen kann man so abzocken.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Apr 11, 2020 16:57

240236 hat geschrieben:Fleischverkäufer: Meine Meinung ist, daß es sich die ganze Nahrungsmittelverarbeitende Branche die ganzen Jahre halt relativ einfach gemacht hat. Gegenüber dem LEH wurde einach nicht verkauft, sondern nur abgeliefert. Ich bin mir sicher, daß jetzt in der Zeit der Krise ein guter Ansatz wäre, die ganze Bevölkerung ein bisschen aufzuwecken und ihr das Bewusstsein über gute und sichere Nahrungsmittelversorgung zu geben. Und Zudem, daß diese Sicherheit und Qualität auch seinen Preis hat.

Meinungen soll jeder haben wie er will. Und das wir nicht verhandeln ist Unsinn. Eine leere Schuldzuweisung wo nichts hintersteht für nichts . D hat jahrzehnte den höchsten Schweinepreis in Europa, lange sogar der ganzen Welt gehabt. Und wenn ihr immer noch nicht mitbekommen habt, was zur Zeit in der Welt los ist, dann kann ich euch da auch nicht mehr helfen, und will es auch gar nicht . Es liegen noch tausende Tonnen Rindfleisch aus Südamerika in den EU Häfen. Dafür gibt es keinen Abnehmer mehr, weil alle Restaurands in der EU dicht sind. Da werden jetzt Lösungen gesucht, aber weder Carrefur noch Tesco oder ALDI hat Interesse daran. Weil keiner sich das ganze Preisnivea vom gesamten Fleischmarkt restlos kaputt fahren will. Und wenn ich dir schreibe, das es keine Rolle spielt, ob wann und wo eine Fleischtheke leer ist, weil der Anteil am Absatz viel zu klein ist, dann kannst du mir das ruhig glauben. Und es schmiert jetzt die Milch, Rindfleisch, Kalbsfleisch, Lammfleisch, Kartoffeln und noch vieles mehr ab,. Und der Schweinpreis hält sich da immer noch sehr wacker. Bis jetzt jedenfalls.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon ltMart » So Apr 12, 2020 10:07

Solange die Restaurants geschlossen bleiben wir der Weißfleischsektor gut nachgefragt bleiben. Puten- und Hähnchenpreise kennen seit Beginn der Corona-Krise nur eine Richtung.
Ein Minutensteak ist nunmal einfacher zuzubereiten als ein Rindersteak und dazu auch noch günstiger für die die in Kurzarbeit sind oder sogar um ihren Job fürchten.
Ich gehe davon aus dass der Trend hin zum Rindfleisch damit auch vorbei ist. Denn nach Corona werden wir in vielen Industriezweigen weniger Arbeitsplätze haben als zuvor und die sind sicherlich auch nicht mehr so gut bezahlt.

Es klingt vieles nach den 2000er Jahren als die Schweinebranche durch die Decke ging. Dank der aktuellen Auflagen wird aber eher das Gegenteil der Fall sein.
Was man so hört werden einige Mäster (mit nennenswertem Ackerbau oder Lohnunternehmer) vor der diesjährigen Ernte zum letzten Mal ausstallen und bei vielen Ferkelerzeugern wird Ende des Jahres Schluss sein.
Es wird nicht lange dauern, da wird Frau Klöckner nicht mehr stolz verkünden können dass sich Deutschland selbst mit Fleisch versorgen kann.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » So Apr 12, 2020 11:20

ltMart hat geschrieben:Solange die Restaurants geschlossen bleiben wir der Weißfleischsektor gut nachgefragt bleiben. Puten- und Hähnchenpreise kennen seit Beginn der Corona-Krise nur eine Richtung.
Ein Minutensteak ist nunmal einfacher zuzubereiten als ein Rindersteak und dazu auch noch günstiger für die die in Kurzarbeit sind oder sogar um ihren Job fürchten.
Ich gehe davon aus dass der Trend hin zum Rindfleisch damit auch vorbei ist. Denn nach Corona werden wir in vielen Industriezweigen weniger Arbeitsplätze haben als zuvor und die sind sicherlich auch nicht mehr so gut bezahlt.

Es klingt vieles nach den 2000er Jahren als die Schweinebranche durch die Decke ging. Dank der aktuellen Auflagen wird aber eher das Gegenteil der Fall sein.
Was man so hört werden einige Mäster (mit nennenswertem Ackerbau oder Lohnunternehmer) vor der diesjährigen Ernte zum letzten Mal ausstallen und bei vielen Ferkelerzeugern wird Ende des Jahres Schluss sein.
Es wird nicht lange dauern, da wird Frau Klöckner nicht mehr stolz verkünden können dass sich Deutschland selbst mit Fleisch versorgen kann.
Ist das mit dem Schweinesektor ein Wunschgedanke oder meinst du das ernst. 2013 meinten auch alle Ferkel (Wartestallhaltung)könnten knapp und teuer werden. Richtig knapp sind sie aber noch nie geworden.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » So Apr 12, 2020 11:43

Ferkel sind schon knapp geworden. Es haben sich sehr sehr viele sauenhalter aufgehört.
Nur wenn in weniger als 10 Jahren die Ferkelzahlen pro Sau um 30% noch gehen, dann kompensiert das einiges.
Man sollte heute aber nicht mehr davon ausgehen, dass solche Steigerungen nochmal möglich sind.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Michael.123 » So Apr 12, 2020 12:52

Was macht eigentlich der Ferkel Preis nächste Woche? Wo kann man den am Freitag erfahren?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » So Apr 12, 2020 15:05

Michael.123 hat geschrieben:Was macht eigentlich der Ferkel Preis nächste Woche? Wo kann man den am Freitag erfahren?


Nächste Woche gehe ich von unveränderten Ferkelpreisen aus. Mit einem Anstieg rechne ich erst Ende April.
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