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Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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155 Beiträge • Seite 6 von 11 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 11
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Meini » Sa Jul 09, 2011 12:09

Schimmel sag ich doch :wink:
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 12:18

Ich mußte eben ehrlich erstmal googeln um zu gucken, wie der überhaupt aussieht. Wenn der mir auf der Straße begegnen würde, würde ich denken, das ist der Versicherungsvertreter von nebenan. (Ok, nicht direkt nebenan, der ist Versicherungsvertreter UND Jäger, den erkenn ich imemr).

Komisch, früher kannte ich jeden Minister, für jedes Ressort, und wußte auch immer, was der gerade wollte, tat oder vorhatte. Und so mit der Zeit in den letzten 20 Jahren ist das immer verschwommener geworden, austauschbarer, sowieso immer das selbe ... inzwischen bekäme ich glaub nicht mal die Hälfte mehr zusammen. Der komische jungdynamische Niedersachse, der mal Gesundheitsdings war, UND Arzt, (hab ich mir gemerkt, weils mir gefallen hat) ist der da noch? Nee, oder? Auch schon wieder weitergewandert .. es lohnt sich echt nicht mehr, darüber nachzudenken.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Cairon » Sa Jul 09, 2011 12:37

@Wolfgang77

Ich möchte mich da SHierlings Ausführungen anschließen.

Sachkunde bei Landwirten:

Wie definierst Du Sachkunde? Ich habe 3 Jahre betriebliche Ausbildung und 2 Jahre Fachschule, reicht das? Sollte man zukünftig als Berechtigungszugang zur Lebensmittelproduktion einen abgeschlossenes Studium und einen Dr. in dem entsprechenden Fachbereich nachweisen müssen? Oder sollten spezielle Lehrgänge eingeführt werden die man Zusätzlich zur Ausbildung absolvieren muss und die Voraussetzungen für bestimmte Bau- und Haltungsgenehmigungen werden? Wenn ich mir hier so meine Berufskollegen anschaue, so sind die meisten Meister oder SGL bzw. haben ein abgeschlossenes Studium. Das hier jemand ganz ohne entsprechende Ausbildung einen Betrieb betreibt gibt es hier nicht. Selbst die Quereinsteiger die z.B. auf einem Betrieb ein geheiratet haben, haben alle eine Ausbildung nachgeschoben.
PSM-Sachkundenachweis ist für alles die damit zu tun haben Pflicht, Schulungen der BG, großer Ersthilfeschein, Ladungssicherungslehrgang, diverse Fachvorträge sind eigentlich auch immer sehr gut besucht. Abgesehen von extremen Einzelfälle die es sicher geben mag, wo siehst Du denn ein Fundamentales fehlen an Sachkunde? Ich denke die meisten Landwirte haben viel mehr Sachkunde als die Tierschützer die über gesagt Landwirte urteilen.

Was soll denn deiner Meinung nach alles Kontrolliert werden? Die Tierhaltung wir durch die Veterinär-Ämter kontrolliert, CC-Prüfungen sind ständig am laufen, ob man sie nun bemerkt weil sie auf dem Hof stattfinden oder man hört nichts davon weil sie am Rechner passiert sind und ohne Befund waren. Die Untere Naturschutzbehörde stromert auch ständig durch die Feldmark. Der Landwirt ist doch gläsern. Zu den offiziellen Kontrollen kommen die freiwilligen Siegel QS, QM, Global G.A.P. Bei uns kommen noch die Überprüfungen des Saatbaus dazu. Rückstandsmonetoring wird auch durchgeführt und die Futtermittel werden untersucht. Liste doch bitte kurz auf, was noch alles kontrolliert werden soll und welchen Sicherheitsgewinn Du damit verbindest.

Was die Agrarfirmen angeht so müssen sie natürlich die Studien bezahlen die sie für ihre Zulassungen usw. brauchen, die Dokumentationen sind auch da. Also bist auch hier eine kurze Liste was Dir fehlt und welchen Sicherheitsgewinn Du Dir davon versprichst.

-Anständige Preise
Da fällt mir immer die Untersuchung mit dem Waschmittel ein. Ist zwar aus den 80er Jahren hat sich aber nichts dran geändert. Am Eingang eines Ladens stellte man 2 Stapel mit Waschmittel auf. Eine teure Marke und eine billige. Beim betreten fragte man die Kunden ob sie Waschmittel kaufen wollten, lautete die Antwort ja wurde den Kunden erklärt, dass das teurere Waschpulver besser für die Umwelt sei, die Waschleistung wäre besser, die Kleidung würde länger halten usw. zu dem billigen Waschmittel würde eben gesagt es wäre billig würde aber auch schlechtere Leistung bringen. 90% der Kunden gaben an sie wollten das teure, besser Waschmittelgaben kaufen, 10% an sie würden nur nach dem Preis gehen. Als man Abends die Kassen ausgewertet hart und das Kaufverhalten überprüfte hatten 90% das billige Waschmittel gekauft und nur 10% hat sich für das teurere Produkt entschieden. Soviel zum Thema ich zahle gerne etwas mehr, dass sind nur leere Worthülsen, nichts anderes. Oder wie willst Du bessere Preise realisieren und habe doch mal die Lebensmittel in der BRD um 10% an, das gibt einen Aufstand sag ich dir. Als erstes kommen die Sozialverbände und laufen Amok.

Das würde mich auch mal interessieren, wo wird die Linie gezogen, wer ist klein und lieb und wer ein böser Massentierhalter. Bin ich mit 1000 Mastplätzen schon böse? ich habe da auch ein paar Bedanken, wenn die Lufthansa für ihre Bordmenüs Exporterstattungen bekommt. Aber einfach zu sagen ab dem Punkt gibt es nichts mehr kann es ja wohl auch nicht sein. das ist aber eben diese Bambi-Mentalität, der Verbraucher will Top-Produkte zu niedrigen Preisen und trotzdem soll der Bauer mit Gummistiefeln und Strohhut den Dreschflegel schwingen und das Hahn soll auf dem Mist schreien. Wie willst Du Deine These umsetzen, würde mich wirklich interessieren.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 12:39

Hach, Cairon, es ist ein Jammer, daß wir so selten einer Meinung sind. Du kannst die Sachen immer so hübsch diplomatisch ausdrücken ;-)
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Wolfgang77 » Sa Jul 09, 2011 17:01

Ihr wollt mich offensichtlich auch nicht verstehen.
Daher nochmal in einem kurzen Satz, den man auch nur widerwillig vielleicht akzeptieren könnte.

Ich bin für eine friedliche Koexistenz von Bio und Konventionell. Es gibt für beide Varianten eine Zielgruppe, jeder ist mit seinem Weg zufrieden (ich nebenbei bemerkt mit dem herkömmlichen...)
Immerhin sind ja beides Landwirte und die sollten untereinander wirklich nicht streiten.

Ist das so schlimm? Aber ihr dürft euch gern noch ein wenig auf mich einschiessen, wenns euch dann besser geht, ist ja auch geholfen.
Mir ist in diesem Thread eine unglaubliche negative Energie aufgefallen, vielleicht läuft in Deutschland aber diese Diskussion anders ab.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 17:17

Wolfgang77 hat geschrieben:Ihr wollt mich offensichtlich auch nicht verstehen.
Daher nochmal in einem kurzen Satz, den man auch nur widerwillig vielleicht akzeptieren könnte.

Ich bin für eine friedliche Koexistenz von Bio und Konventionell. Es gibt für beide Varianten eine Zielgruppe, jeder ist mit seinem Weg zufrieden (ich nebenbei bemerkt mit dem herkömmlichen...)
Immerhin sind ja beides Landwirte und die sollten untereinander wirklich nicht streiten.

Ist das so schlimm? Aber ihr dürft euch gern noch ein wenig auf mich einschiessen, wenns euch dann besser geht, ist ja auch geholfen.
Mir ist in diesem Thread eine unglaubliche negative Energie aufgefallen, vielleicht läuft in Deutschland aber diese Diskussion anders ab.

Ja. Fein. Das hast Du ja schon mal geschrieben. Was hat das jetzt mit Deinen Forderungen von vorhin zu tun? Vielleicht ist nicht ganz klar geworden, auf welches Deiner Postings wir uns bezogen haben - hier nochmal zur Erinnerung:

Wolfgang77 hat geschrieben:(..)Was ich will:

-Anständige Kontrollen und Sachkunde bei den Landwirten
-Anständige Kontrolle der Agrarfirmen. Es kann nicht sein, dass nur die Firmen selber Studien machen und damit "beweisen", dass ja eh immer alles der reinste Sonnenschein ist, was sie so verkaufen
-Anständige Preise für den Landwirt. Es kann nicht sein, dass man für diesen ja doch nicht unwichtigen Produktionszweig derart miese Preise bekommt.
- Regionale Produkte forcieren. Ich brauch kein deutsches Joghurt und ihr da oben braucht auch meinen Mais nicht.
- Keine Subventionen mehr für Betriebe ab einer gewissen Grösse
(..)

Darum gings. Das sind - sorry - nicht weiter als hohle Phrasen ohne Hintergrund, um dessen Erläuterung wir Dich gebeten haben, gerade WEIL wir Dich besser verstehen wollen. Was ist daran nun wieder falsch?

Wenn Du hier unterschwellig behauptest, die Bauern seien schlicht zu dämlich ("mangelnde Sachkunde") um ihren Job zu machen, würden zudem immer noch nicht "anständig" kontrolliert, hätten zu große Betriebe und müßten vermutlich nur mit dem Finger schnipsen, um höhere Preise zu bekommen, dann ist das immerhin keine Kleinigkeit - also wirst Du ja wohl irgendeine Vorstellung davon haben, wie das zu ändern sei. Nur zu, sprich Dich ruhig aus, ich bin auch so eine von den ganz "mangelnd Sachkundigen", ich hab bloß Lehre und Uni, ich lerne gerne was dazu. :D
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 18:38

schimmel hat geschrieben:...am geilsten finde ich immer den Begriff "Regionale" Produkte.... :D
Die Großstädter müssen demnächst verhungern, weil es für sie keine regionalen Produkte gibt. Der Landmann erstickt in seiner regionalen Ware...und verteilen ist nicht umweltfreundlich, ergo müssen alle ihr Fressen demnächst selber anbauen....das ist dann regional und nachhaltig zugleich....Schwachsinnsbegriff.

Naja, IM PRINZIP ist das schon nicht schlecht, ist aber eben bloß für den Gartenbau anwendbar. Milch sollte gefälligst da wachsen, wo auch absolutes Grünland ist, Wein aus Mecklenburg empfiehlt sich "regional" auch nicht so wirklich, und Spargel aus der Wesermarsch - weiß ich auch nicht.

Das war aber gar nicht gemeint - selbst WENN man "regionale Produkte" fördern will, wie Wolfgang das vorschlägt, dann ist das ja nichts, was es nicht schon seit 20 Jahren gäbe, alles kalter Kaffee. Gefragt war, wie er sich das vorstellt. Der Markt regelt es nun mal nicht, und Werbung / Regionalförderung gabs nun auch jahrzehntelang mehr als reichlich ohne irgendeinen anderen Effekt als den, daß solche hohlen Sprüche sich verbreitet haben, als ob Schwarzwälder Schinken, Thüringer Mett und Heidschnucken irgendeine Lebensgrundlage wären.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon xyxy » Sa Jul 09, 2011 18:42

schimmel hat geschrieben:. Der Landmann erstickt in seiner regionalen Ware....

Glaub ich nicht...
http://www.n-tv.de/panorama/Gentechnik- ... 74591.html

...die Pflanzen zertrampelt und herausgerissen, berichtete die Geschäftsführerin der Firma Biovativ, Kerstin Schmidt. Sie hätten den Wachmann festgehalten, ihm sein Handy weggenommen und die Reifen seines Autos zerstochen.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 09, 2011 18:48

Da sind jetzt welche gaaaaaaanz stolz auf sich.
Und die Rädelsführer im Hintergrund äußern Verständnis, distanzieren sich aber vor Gewalt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon xyxy » Sa Jul 09, 2011 18:56

http://www.biovativ.de/fv2009/fv2009weizen.htm

Hmm Üplingen....
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachricht ... 27373.html
http://www.youtube.com/watch?v=12I1-IEis6Y

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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 09, 2011 19:05

Ausgegangen ists vermutlich von DIESER Veranstaltung ein paar Stunden zuvor:

http://www.keine-gentechnik.de/termine/ ... 11270.html

Ausgerüstet mit Schutzanzügen


ABC-Schutzanzüge? Reichen nicht. Man braucht ABCGR-Schutzanzüge.

Weil herkömmliche reichen nicht gegen Gentechnik und Roundup...

Ja.. soll niemand jetzt sagen:
"Was geht mich deren Protest gegen Gentechnik an.´"..

Aufgrund der allgegenwärtigen Propaganda in letzter Zeit gehts ans Eingemachte:

sowie auf die Schädlichkeit von "Roundup" ......aufmerksam gemacht und gegen die Agrogentechnik protestiert werden



http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup.html
Tschüß Mulchsaat, tschüß pflugloser Ackerbau...
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 09, 2011 19:21

LOL...

http://www.youtube.com/watch?v=c1u9_f_ndAU
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon xyxy » Sa Jul 09, 2011 19:28

ihc833 hat geschrieben:MONSANTO rüstet seine Kunden mit Selbstverteidigung auf. Wir haben heute schon geliefert bekommen


Mir gestern 8)
Schönes Teil, Klinge steht recht fest :klug:
oder so
http://www.youtube.com/watch?v=PSBfssgfr6I
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Cairon » Sa Jul 09, 2011 19:37

@Shierling

Immer gern zu Diensten. Auch wenn wir wie schon von Dir erwähnt selten einer Meinung sind, so schätze ich die Diskussionen mit Dir doch sehr, auch wenn wir zeitweise auf unterschiedlichen Seiten stehen.


Wolfgang77 hat geschrieben:Ihr wollt mich offensichtlich auch nicht verstehen.
Daher nochmal in einem kurzen Satz, den man auch nur widerwillig vielleicht akzeptieren könnte.

Ich bin für eine friedliche Koexistenz von Bio und Konventionell. Es gibt für beide Varianten eine Zielgruppe, jeder ist mit seinem Weg zufrieden (ich nebenbei bemerkt mit dem herkömmlichen...)
Immerhin sind ja beides Landwirte und die sollten untereinander wirklich nicht streiten.

Ist das so schlimm? Aber ihr dürft euch gern noch ein wenig auf mich einschiessen, wenns euch dann besser geht, ist ja auch geholfen.
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@Wolfgang77

Ich habe auch immer gesagt ich bin für eine friedliche Co-Existenz, aber da bin ich wieder mit SHierling einer Meinung dass hat mit Deinen Forderungen von vorhin nichts zu tun.
Wir haben Dich gefragt welche konkreten Schritte und Maßnahmen denn ergriffen werden sollten um Deinen Vorstellungen näher zu kommen. Ich habe nur schlicht eine andere Meinung als Du und möchte wissen wie es Deiner Meinung nach besser laufen kann. Grobe Thesen hast Du ja schon aufgestellt, jetzt muss nur noch: "Butter bei die Fische!!!"
Möglicherweise kann ich mich mit einigen Deiner Vorstellungen ja sogar anfreunden, allerdings müssten wir sie dazu kennen. Denn momentan verstehe ich dich wirklich nicht ganz. Und einschießen brauche ich mich hier schon gar nicht, ich vertrete meine Meinung und wer dass als persönlichen Angriff sieht, der sollte sich male in paar Gedanken machen, persönliche Angriffe sehen bei mir ganz anders aus.

Ich freue mich auf Deine Antworten auf unsere im Vorfeld gestellt Fragen.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Wolfgang77 » Sa Jul 09, 2011 20:31

-Anständige Kontrollen und Sachkunde bei den Landwirten

Ich bekomme in meinem Umfeld des öfteren mit, dass feste geschwindelt wird und die Leute sich mit den Produkten nicht auskennen. Bei der Facharbeiterausbildung gabs Leute die sich nicht mal anständig artikulieren konnten, die haben jetzt aber die "Sachkunde", weil es ihnen mehr oder weniger geschenkt wurde. Das ist für UNSER Image nicht wünschenswert, oder?


-Anständige Kontrolle der Agrarfirmen. Es kann nicht sein, dass nur die Firmen selber Studien machen und damit "beweisen", dass ja eh immer alles der reinste Sonnenschein ist, was sie so verkaufen

Man möge darüber trefflich streiten, welche Studien zu gewissen PSM jetzt richtig sind.
Dahin möchte ich nicht: http://news.orf.at/stories/2055492/2055474/ Ihr schon?
War ja mal auch ein netter Bericht auf Arte, wo Monsanto einen Farmer verklagt hat, weil er Saatgut gereinigt hat.


-Anständige Preise für den Landwirt. Es kann nicht sein, dass man für diesen ja doch nicht unwichtigen Produktionszweig derart miese Preise bekommt.

Zugegeben, da fordere ich etwas, was nicht umsetzbar ist. 1. Ist der typische Konsument ein [zensiert], der auch keinen Wert auf hochwertige Produkte legt und 2. sind wir ja alle in der EU. Ausserdem, was heisst da ich FORDERE? Es wurde argumentiert, das ja jeder nur gegen alles ist, aber keiner sagt was er will. Nur das Wollen heisst ja nicht, dass man ne Lösung für ein Problem hat.



- Regionale Produkte forcieren. Ich brauch kein deutsches Joghurt und ihr da oben braucht auch meinen Mais nicht.

Das war dann mal wieder die Keule mit Afrika und dem Getreide. Ja, billig billig. Wenn ich in einem österreichischen Supermarkt ins Regal schau, hab ich aus allen Ländern Joghurt, tw. mit den selben Geschmacksrichtungen. Da verdient (meiner bescheidenen Meinung nach) nur der Handel und das Frachtgewerbe. Aber das findet ihr bestimmt ganz toll.
Ich kauf mir die Nahrungsmittel die ich nicht selber herstelle, bei meinen Standeskollegen am Markt im Bezirk. Wenn das mehr Leute machen würden, würde es den Direktvermarktern auch besser gehen. Funktioniert aber nicht, weil der typische Konsument in meinen Augen eben ein [zensiert] ist. Jedes Jahr ein neues Smartphone abgreifen und mitm neuen Leasingaudi feste auf die Kacke haun, aber nur das billigste Zeug im Einkaufswagen.
Natürlich geht das nicht mit allen Produkten, aber ich denke bei ein paar Dingen kann man das schon machen.



- Keine Subventionen mehr für Betriebe ab einer gewissen Grösse

Wenn ich mir ansehe, dass Kollegen ein paar 100.000€ Förderung kriegen, nur weil sie auf gepachteten Flächen irgendein Bio-Dings reinwürgen (ist zuviel Unkraut, meist erkennt man nur nach genauer Analyse was da gesät wurde), aber im Gegenzug bei den Abgaben auf ca. 20.000 im Jahr gedeckelt werden, da geht mir das Geimpfte auf.
Freilich steht es jedem frei, der Fixkostendegression zu frönen, nur muss das meiner Meinung nach jetzt nicht bis ins Unendliche subventioniert werden.
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