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Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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155 Beiträge • Seite 7 von 11 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Wolfgang77 » Sa Jul 09, 2011 17:01

Ihr wollt mich offensichtlich auch nicht verstehen.
Daher nochmal in einem kurzen Satz, den man auch nur widerwillig vielleicht akzeptieren könnte.

Ich bin für eine friedliche Koexistenz von Bio und Konventionell. Es gibt für beide Varianten eine Zielgruppe, jeder ist mit seinem Weg zufrieden (ich nebenbei bemerkt mit dem herkömmlichen...)
Immerhin sind ja beides Landwirte und die sollten untereinander wirklich nicht streiten.

Ist das so schlimm? Aber ihr dürft euch gern noch ein wenig auf mich einschiessen, wenns euch dann besser geht, ist ja auch geholfen.
Mir ist in diesem Thread eine unglaubliche negative Energie aufgefallen, vielleicht läuft in Deutschland aber diese Diskussion anders ab.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 17:17

Wolfgang77 hat geschrieben:Ihr wollt mich offensichtlich auch nicht verstehen.
Daher nochmal in einem kurzen Satz, den man auch nur widerwillig vielleicht akzeptieren könnte.

Ich bin für eine friedliche Koexistenz von Bio und Konventionell. Es gibt für beide Varianten eine Zielgruppe, jeder ist mit seinem Weg zufrieden (ich nebenbei bemerkt mit dem herkömmlichen...)
Immerhin sind ja beides Landwirte und die sollten untereinander wirklich nicht streiten.

Ist das so schlimm? Aber ihr dürft euch gern noch ein wenig auf mich einschiessen, wenns euch dann besser geht, ist ja auch geholfen.
Mir ist in diesem Thread eine unglaubliche negative Energie aufgefallen, vielleicht läuft in Deutschland aber diese Diskussion anders ab.

Ja. Fein. Das hast Du ja schon mal geschrieben. Was hat das jetzt mit Deinen Forderungen von vorhin zu tun? Vielleicht ist nicht ganz klar geworden, auf welches Deiner Postings wir uns bezogen haben - hier nochmal zur Erinnerung:

Wolfgang77 hat geschrieben:(..)Was ich will:

-Anständige Kontrollen und Sachkunde bei den Landwirten
-Anständige Kontrolle der Agrarfirmen. Es kann nicht sein, dass nur die Firmen selber Studien machen und damit "beweisen", dass ja eh immer alles der reinste Sonnenschein ist, was sie so verkaufen
-Anständige Preise für den Landwirt. Es kann nicht sein, dass man für diesen ja doch nicht unwichtigen Produktionszweig derart miese Preise bekommt.
- Regionale Produkte forcieren. Ich brauch kein deutsches Joghurt und ihr da oben braucht auch meinen Mais nicht.
- Keine Subventionen mehr für Betriebe ab einer gewissen Grösse
(..)

Darum gings. Das sind - sorry - nicht weiter als hohle Phrasen ohne Hintergrund, um dessen Erläuterung wir Dich gebeten haben, gerade WEIL wir Dich besser verstehen wollen. Was ist daran nun wieder falsch?

Wenn Du hier unterschwellig behauptest, die Bauern seien schlicht zu dämlich ("mangelnde Sachkunde") um ihren Job zu machen, würden zudem immer noch nicht "anständig" kontrolliert, hätten zu große Betriebe und müßten vermutlich nur mit dem Finger schnipsen, um höhere Preise zu bekommen, dann ist das immerhin keine Kleinigkeit - also wirst Du ja wohl irgendeine Vorstellung davon haben, wie das zu ändern sei. Nur zu, sprich Dich ruhig aus, ich bin auch so eine von den ganz "mangelnd Sachkundigen", ich hab bloß Lehre und Uni, ich lerne gerne was dazu. :D
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 18:38

schimmel hat geschrieben:...am geilsten finde ich immer den Begriff "Regionale" Produkte.... :D
Die Großstädter müssen demnächst verhungern, weil es für sie keine regionalen Produkte gibt. Der Landmann erstickt in seiner regionalen Ware...und verteilen ist nicht umweltfreundlich, ergo müssen alle ihr Fressen demnächst selber anbauen....das ist dann regional und nachhaltig zugleich....Schwachsinnsbegriff.

Naja, IM PRINZIP ist das schon nicht schlecht, ist aber eben bloß für den Gartenbau anwendbar. Milch sollte gefälligst da wachsen, wo auch absolutes Grünland ist, Wein aus Mecklenburg empfiehlt sich "regional" auch nicht so wirklich, und Spargel aus der Wesermarsch - weiß ich auch nicht.

Das war aber gar nicht gemeint - selbst WENN man "regionale Produkte" fördern will, wie Wolfgang das vorschlägt, dann ist das ja nichts, was es nicht schon seit 20 Jahren gäbe, alles kalter Kaffee. Gefragt war, wie er sich das vorstellt. Der Markt regelt es nun mal nicht, und Werbung / Regionalförderung gabs nun auch jahrzehntelang mehr als reichlich ohne irgendeinen anderen Effekt als den, daß solche hohlen Sprüche sich verbreitet haben, als ob Schwarzwälder Schinken, Thüringer Mett und Heidschnucken irgendeine Lebensgrundlage wären.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon xyxy » Sa Jul 09, 2011 18:42

schimmel hat geschrieben:. Der Landmann erstickt in seiner regionalen Ware....

Glaub ich nicht...
http://www.n-tv.de/panorama/Gentechnik- ... 74591.html

...die Pflanzen zertrampelt und herausgerissen, berichtete die Geschäftsführerin der Firma Biovativ, Kerstin Schmidt. Sie hätten den Wachmann festgehalten, ihm sein Handy weggenommen und die Reifen seines Autos zerstochen.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 09, 2011 18:48

Da sind jetzt welche gaaaaaaanz stolz auf sich.
Und die Rädelsführer im Hintergrund äußern Verständnis, distanzieren sich aber vor Gewalt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon xyxy » Sa Jul 09, 2011 18:56

http://www.biovativ.de/fv2009/fv2009weizen.htm

Hmm Üplingen....
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachricht ... 27373.html
http://www.youtube.com/watch?v=12I1-IEis6Y

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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 09, 2011 19:05

Ausgegangen ists vermutlich von DIESER Veranstaltung ein paar Stunden zuvor:

http://www.keine-gentechnik.de/termine/ ... 11270.html

Ausgerüstet mit Schutzanzügen


ABC-Schutzanzüge? Reichen nicht. Man braucht ABCGR-Schutzanzüge.

Weil herkömmliche reichen nicht gegen Gentechnik und Roundup...

Ja.. soll niemand jetzt sagen:
"Was geht mich deren Protest gegen Gentechnik an.´"..

Aufgrund der allgegenwärtigen Propaganda in letzter Zeit gehts ans Eingemachte:

sowie auf die Schädlichkeit von "Roundup" ......aufmerksam gemacht und gegen die Agrogentechnik protestiert werden



http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup.html
Tschüß Mulchsaat, tschüß pflugloser Ackerbau...
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 09, 2011 19:21

LOL...

http://www.youtube.com/watch?v=c1u9_f_ndAU
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon xyxy » Sa Jul 09, 2011 19:28

ihc833 hat geschrieben:MONSANTO rüstet seine Kunden mit Selbstverteidigung auf. Wir haben heute schon geliefert bekommen


Mir gestern 8)
Schönes Teil, Klinge steht recht fest :klug:
oder so
http://www.youtube.com/watch?v=PSBfssgfr6I
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Cairon » Sa Jul 09, 2011 19:37

@Shierling

Immer gern zu Diensten. Auch wenn wir wie schon von Dir erwähnt selten einer Meinung sind, so schätze ich die Diskussionen mit Dir doch sehr, auch wenn wir zeitweise auf unterschiedlichen Seiten stehen.


Wolfgang77 hat geschrieben:Ihr wollt mich offensichtlich auch nicht verstehen.
Daher nochmal in einem kurzen Satz, den man auch nur widerwillig vielleicht akzeptieren könnte.

Ich bin für eine friedliche Koexistenz von Bio und Konventionell. Es gibt für beide Varianten eine Zielgruppe, jeder ist mit seinem Weg zufrieden (ich nebenbei bemerkt mit dem herkömmlichen...)
Immerhin sind ja beides Landwirte und die sollten untereinander wirklich nicht streiten.

Ist das so schlimm? Aber ihr dürft euch gern noch ein wenig auf mich einschiessen, wenns euch dann besser geht, ist ja auch geholfen.
Mir ist in diesem Thread eine unglaubliche negative Energie aufgefallen, vielleicht läuft in Deutschland aber diese Diskussion anders ab.


@Wolfgang77

Ich habe auch immer gesagt ich bin für eine friedliche Co-Existenz, aber da bin ich wieder mit SHierling einer Meinung dass hat mit Deinen Forderungen von vorhin nichts zu tun.
Wir haben Dich gefragt welche konkreten Schritte und Maßnahmen denn ergriffen werden sollten um Deinen Vorstellungen näher zu kommen. Ich habe nur schlicht eine andere Meinung als Du und möchte wissen wie es Deiner Meinung nach besser laufen kann. Grobe Thesen hast Du ja schon aufgestellt, jetzt muss nur noch: "Butter bei die Fische!!!"
Möglicherweise kann ich mich mit einigen Deiner Vorstellungen ja sogar anfreunden, allerdings müssten wir sie dazu kennen. Denn momentan verstehe ich dich wirklich nicht ganz. Und einschießen brauche ich mich hier schon gar nicht, ich vertrete meine Meinung und wer dass als persönlichen Angriff sieht, der sollte sich male in paar Gedanken machen, persönliche Angriffe sehen bei mir ganz anders aus.

Ich freue mich auf Deine Antworten auf unsere im Vorfeld gestellt Fragen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Wolfgang77 » Sa Jul 09, 2011 20:31

-Anständige Kontrollen und Sachkunde bei den Landwirten

Ich bekomme in meinem Umfeld des öfteren mit, dass feste geschwindelt wird und die Leute sich mit den Produkten nicht auskennen. Bei der Facharbeiterausbildung gabs Leute die sich nicht mal anständig artikulieren konnten, die haben jetzt aber die "Sachkunde", weil es ihnen mehr oder weniger geschenkt wurde. Das ist für UNSER Image nicht wünschenswert, oder?


-Anständige Kontrolle der Agrarfirmen. Es kann nicht sein, dass nur die Firmen selber Studien machen und damit "beweisen", dass ja eh immer alles der reinste Sonnenschein ist, was sie so verkaufen

Man möge darüber trefflich streiten, welche Studien zu gewissen PSM jetzt richtig sind.
Dahin möchte ich nicht: http://news.orf.at/stories/2055492/2055474/ Ihr schon?
War ja mal auch ein netter Bericht auf Arte, wo Monsanto einen Farmer verklagt hat, weil er Saatgut gereinigt hat.


-Anständige Preise für den Landwirt. Es kann nicht sein, dass man für diesen ja doch nicht unwichtigen Produktionszweig derart miese Preise bekommt.

Zugegeben, da fordere ich etwas, was nicht umsetzbar ist. 1. Ist der typische Konsument ein [zensiert], der auch keinen Wert auf hochwertige Produkte legt und 2. sind wir ja alle in der EU. Ausserdem, was heisst da ich FORDERE? Es wurde argumentiert, das ja jeder nur gegen alles ist, aber keiner sagt was er will. Nur das Wollen heisst ja nicht, dass man ne Lösung für ein Problem hat.



- Regionale Produkte forcieren. Ich brauch kein deutsches Joghurt und ihr da oben braucht auch meinen Mais nicht.

Das war dann mal wieder die Keule mit Afrika und dem Getreide. Ja, billig billig. Wenn ich in einem österreichischen Supermarkt ins Regal schau, hab ich aus allen Ländern Joghurt, tw. mit den selben Geschmacksrichtungen. Da verdient (meiner bescheidenen Meinung nach) nur der Handel und das Frachtgewerbe. Aber das findet ihr bestimmt ganz toll.
Ich kauf mir die Nahrungsmittel die ich nicht selber herstelle, bei meinen Standeskollegen am Markt im Bezirk. Wenn das mehr Leute machen würden, würde es den Direktvermarktern auch besser gehen. Funktioniert aber nicht, weil der typische Konsument in meinen Augen eben ein [zensiert] ist. Jedes Jahr ein neues Smartphone abgreifen und mitm neuen Leasingaudi feste auf die Kacke haun, aber nur das billigste Zeug im Einkaufswagen.
Natürlich geht das nicht mit allen Produkten, aber ich denke bei ein paar Dingen kann man das schon machen.



- Keine Subventionen mehr für Betriebe ab einer gewissen Grösse

Wenn ich mir ansehe, dass Kollegen ein paar 100.000€ Förderung kriegen, nur weil sie auf gepachteten Flächen irgendein Bio-Dings reinwürgen (ist zuviel Unkraut, meist erkennt man nur nach genauer Analyse was da gesät wurde), aber im Gegenzug bei den Abgaben auf ca. 20.000 im Jahr gedeckelt werden, da geht mir das Geimpfte auf.
Freilich steht es jedem frei, der Fixkostendegression zu frönen, nur muss das meiner Meinung nach jetzt nicht bis ins Unendliche subventioniert werden.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon H.B. » Sa Jul 09, 2011 20:56

Wolfgang77 hat geschrieben: Bei der Facharbeiterausbildung gabs Leute die sich nicht mal anständig artikulieren konnten, die haben jetzt aber die "Sachkunde", weil es ihnen mehr oder weniger geschenkt wurde.

Eine Artikulationsschwäche schließt Sachkunde nicht automatisch aus.



-Anständige Kontrolle der Agrarfirmen. Es kann nicht sein, dass nur die Firmen selber Studien machen und damit "beweisen", dass ja eh immer alles der reinste Sonnenschein ist, was sie so verkaufen

Wo konkret siehst du da in der EU Handlungsbedarf?

Wenn ich in einem österreichischen Supermarkt ins Regal schau, hab ich aus allen Ländern Joghurt, tw. mit den selben Geschmacksrichtungen.

Das spricht doch für euer Supermärkte. In Nordkorea gibts nur das Einheitsjoghurt, wenn das Regal mal zufällig nicht leer ist.


Ich kauf mir die Nahrungsmittel die ich nicht selber herstelle, bei meinen Standeskollegen am Markt im Bezirk. Wenn das mehr Leute machen würden, würde es den Direktvermarktern auch besser gehen.

Was hat die Welt davon, wenns denen gut geht? Auf die paar unproduktiven Marktler mit unkontrollierbarer Produktion kommt sichs doch nicht an.


Wolfgang, du solltest dir die österreichischen (kleinst)bauernfreundlichen beideaugenzudrückenden Kontrollen nicht auf ganz Europa projizieren. In vielen anderen Ländern hat der "kleinere" die selben Vorschriften einzuhalten, wie sie von den "größeren" längst erfüllt werden.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 09, 2011 21:11

Wolfgang77 hat geschrieben:-Anständige Kontrollen und Sachkunde bei den Landwirten

Ich bekomme in meinem Umfeld des öfteren mit, dass feste geschwindelt wird und die Leute sich mit den Produkten nicht auskennen. Bei der Facharbeiterausbildung gabs Leute die sich nicht mal anständig artikulieren konnten, die haben jetzt aber die "Sachkunde", weil es ihnen mehr oder weniger geschenkt wurde. Das ist für UNSER Image nicht wünschenswert, oder?

Nein, da hast Du recht. Allerdings können wir nichts dafür, wenn Dein Umfeld aus Verbrechern und Id.oten besteht. Und selbst wenn: Gefragt war danach, wie Du das ÄNDERN willst ?!


-Anständige Kontrolle der Agrarfirmen. Es kann nicht sein, dass nur die Firmen selber Studien machen und damit "beweisen", dass ja eh immer alles der reinste Sonnenschein ist, was sie so verkaufen

Man möge darüber trefflich streiten, welche Studien zu gewissen PSM jetzt richtig sind.
Dahin möchte ich nicht: http://news.orf.at/stories/2055492/2055474/ Ihr schon?
War ja mal auch ein netter Bericht auf Arte, wo Monsanto einen Farmer verklagt hat, weil er Saatgut gereinigt hat.

Ja, auch ein hübsches Beispiel, allerdings wieder ohne jede Lösungsmöglicheit. Wer sollte denn anstelle der jetzigen Stellen kontrollieren? Du? Oder soll es so laufen, wie im Bio-Bereich, wo jeder Betrieb seine eigenen Kontrolleure bezahlt? Wer hat denn DEINER Ansicht nach die Kompetenz und Unabhängigkeit, die DIR genügen würde?!


-Anständige Preise für den Landwirt. Es kann nicht sein, dass man für diesen ja doch nicht unwichtigen Produktionszweig derart miese Preise bekommt.

Zugegeben, da fordere ich etwas, was nicht umsetzbar ist. 1. Ist der typische Konsument ein [zensiert], der auch keinen Wert auf hochwertige Produkte legt und 2. sind wir ja alle in der EU. Ausserdem, was heisst da ich FORDERE? Es wurde argumentiert, das ja jeder nur gegen alles ist, aber keiner sagt was er will. Nur das Wollen heisst ja nicht, dass man ne Lösung für ein Problem hat.

Schön, daß Dus einsiehst.



- Regionale Produkte forcieren. Ich brauch kein deutsches Joghurt und ihr da oben braucht auch meinen Mais nicht.

Das war dann mal wieder die Keule mit Afrika und dem Getreide. Ja, billig billig. Wenn ich in einem österreichischen Supermarkt ins Regal schau, hab ich aus allen Ländern Joghurt, tw. mit den selben Geschmacksrichtungen. Da verdient (meiner bescheidenen Meinung nach) nur der Handel und das Frachtgewerbe. Aber das findet ihr bestimmt ganz toll.

Was ich "ganz toll" finde, kannst Du getrost mir überlassen und brauchst hier ganz sicher nicht irgendwelche dummdreisten Vermutungen anzustellen. Und welches Joghurt Du im Regal hast, haben wir vor 3 Seiten auch schon gewußt.
Gefragt war aber, wie Du das ÄNDERN willst? Willst Du dem Handel EInkaufsbeschränkungen auferlegen? Oder Zölle für die Landkreise einführen? Du tust doch SCHON WIEDER das selbe: Du jammerst hier rum, und erzählst und, was Dir alles nicht paßt, aber wie es denn anders gehen soll, davon schreibst Du kein Wort.

Ich kauf mir die Nahrungsmittel die ich nicht selber herstelle, bei meinen Standeskollegen am Markt im Bezirk. Wenn das mehr Leute machen würden, würde es den Direktvermarktern auch besser gehen. Funktioniert aber nicht, weil der typische Konsument in meinen Augen eben ein [zensiert] ist. Jedes Jahr ein neues Smartphone abgreifen und mitm neuen Leasingaudi feste auf die Kacke haun, aber nur das billigste Zeug im Einkaufswagen.
Natürlich geht das nicht mit allen Produkten, aber ich denke bei ein paar Dingen kann man das schon machen.


Ja, das ist sehr lobenswert, das tu ich auch, und das "der Konsument" kein Heiliger ist wissen wir alle. Und? GANZ OFFENSICHTLICH ändert sich dadurch, daß man hier darüber jammert ja absolut nichts an den von Dir angeprangerten Tatsachen - Du hast trotzdem den "falschen" Joghurt im Regal. Also - was schlägst Du vor? Das jetzt jedermann von Dir einen EInkaufszettel bekommt?

- Keine Subventionen mehr für Betriebe ab einer gewissen Grösse

Wenn ich mir ansehe, dass Kollegen ein paar 100.000€ Förderung kriegen, nur weil sie auf gepachteten Flächen irgendein Bio-Dings reinwürgen (ist zuviel Unkraut, meist erkennt man nur nach genauer Analyse was da gesät wurde), aber im Gegenzug bei den Abgaben auf ca. 20.000 im Jahr gedeckelt werden, da geht mir das Geimpfte auf.
Freilich steht es jedem frei, der Fixkostendegression zu frönen, nur muss das meiner Meinung nach jetzt nicht bis ins Unendliche subventioniert werden.

Sorry - aber das ist schon wieder blablablablabla ohne Füße. WIE soll denn Deiner Ansicht nach die "belohnenswerte" Produktion festgelegt werden? Komm doch mal rüber mit IRGENDWAS an Vorschlägen, oder irgendeiner Handhabe?!
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Wolfgang77 » Sa Jul 09, 2011 21:14

Da gings nicht nur um Artikulationsschwäche, das war eher ein generelles Problem.
Bei der EU sehe ich da aktuell keinen Handlungsbedarf, aber das kann sich ja noch ändern.
Auf deine restlichen Antworten gehe ich jetzt nicht ein, verarschen kann ich mich selber auch, danke.

@ IHC

du darfst dich von mir aus auch von Schokobananen ernähren.
Ich denk mal, dass in absehbarer Zeit in Österreich einige "zumachen" werden, insbesondere die kleinen Mutterkuhbetriebe haben es ja nicht unbedingt leicht.

@ Shierling

Gewöhn dir mal einen respektvollen Umgang an, Beleidigungen kannst dir dir sonstwohin stecken.
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Re: Staatsanwalt beschuldigt Bio-Veganer der fahrlässigen Tötung

Beitragvon Fassi » Sa Jul 09, 2011 21:18

Der Staat stellt die Kontrollen ein und jeder Betrieb lässt sich zertifizieren.


Damit denn auch der letzte Nebenerwerbler und Kleinbetrieb verschwindet, oder wie? Kommt es soweit, wachsen auf meinen Flächen was ich brauche (und ich kann ziemlich gut auf Südfrüchte verzichten :wink: ) und sonst nur Disteln. Aber verpachtet wird dann nichts mehr, meine Art dann auf Dekatenz zu machen (Urlaub mag ich eh nicht so).

Aber verstärkte regionale Herstellung (jetzt mal eher Landesweit gesehen) wäre doch auch für die Produzenten bzw. deren Preise besser. Ich hab ja schon mit meinen Erzeugnissen (Wolle, Lammfleisch) Weltmarktniveau, glaubt mal nur nicht, dass wir da an der Spitze mitspielen oder gute Preise haben. Selbstversorgungsgrad in D besch...eiden und die Preise noch mehr. Und ich hab so das Gefühl, den Milchbauern und Mäster dürfte es bei eine vollständigen Öffnung nach ein paar Jahren ähnlich gehen. Will der Chinese was dann hat gute Preise (z.B. Wolle letztes Frühjahr), ansonsten heißts arbeiten zum Nulltarif.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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