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Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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1586 Beiträge • Seite 74 von 106 • 1 ... 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77 ... 106
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon 240236 » Mo Mär 15, 2021 8:30

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Wir rechnen vorher und kennen dazu auch die Preise, Konditionen und Bedingungen an der Baustelle, was Liefermengen und Entleerungszeiten anbelangt.



Natürlich kannst du auch vorher rechnen. Es bleibt aber lediglich eine Kalkulation! Erst wenn die Maßnahme abgeschlossen ist und alle Daten auf dem Tisch liegen, kannst du die tatsächlichen Kosen ermitteln. In Betriebswirtschaft nicht aufgepasst? Noch einmal: Vor der Maßnahme wird kalkuliert und nach der Maßnahme werden die Kosten ermittelt!
So langsam verstehe ich auch, warum beim ldw. Bauen die Anforderungen ständig erhöht werden. Wenn ich hier lese, wie "fachmännisch" an die Sache herangegangen und sie wahrscheinlich auch ausgeführt wird, dann kann ich die Auflagenflut gut akzeptieren.
Gebe dir vollkommen Recht. Ich habe schon mehrmals im Hochwassergebiet gebaut, aber die anderen wissen es scheinbar besser, wie es funktioniert. Wenn ich dann noch von Ingineuren oder was weiss ich von Beruf, daß man sogar Güllegruben mit Kalksandstein mauern kann, dann wundert mich die Auflagenflut nicht mehr. Bei uns haben schon Viele Beton selbst gemischt, aber bei weiteren Bauvorhaben (bis auf ein paar Experten) wurde dann Fertigbeton verwendet. Wenn man sich ausrechnet, was man sich prozentual zur Bausumme spart, dann muß ich mich schon fragen, ob es das Wert ist.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Mo Mär 15, 2021 8:40

240236 hat geschrieben:Ich habe schon mehrmals im Hochwassergebiet gebaut, aber die anderen wissen es scheinbar besser, wie es funktioniert. Wenn ich dann noch von Ingineuren oder was weiss ich von Beruf, daß man sogar Güllegruben mit Kalksandstein mauern kann, dann wundert mich die Auflagenflut nicht mehr. Bei uns haben schon Viele Beton selbst gemischt, aber bei weiteren Bauvorhaben (bis auf ein paar Experten) wurde dann Fertigbeton verwendet. Wenn man sich ausrechnet, was man sich prozentual zur Bausumme spart, dann muß ich mich schon fragen, ob es das Wert ist.


Das kann ich nur bestätigen!
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon bauer hans » Mo Mär 15, 2021 10:10

240236 hat geschrieben: Wenn ich dann noch von Ingineuren oder was weiss ich von Beruf, daß man sogar Güllegruben mit Kalksandstein mauern kann, dann wundert mich die Auflagenflut nicht mehr.

klar kann man güllegruben mauern,bewehrung rein und entsprechenden anstrich dran.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon 240236 » Mo Mär 15, 2021 10:35

bauer hans hat geschrieben:
240236 hat geschrieben: Wenn ich dann noch von Ingineuren oder was weiss ich von Beruf, daß man sogar Güllegruben mit Kalksandstein mauern kann, dann wundert mich die Auflagenflut nicht mehr.

klar kann man güllegruben mauern,bewehrung rein und entsprechenden anstrich dran.
Ob das dann der JGS Verordnung entspricht, das wage ich zu bezweifeln.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon 240236 » Mo Mär 15, 2021 10:38

DWEWT hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Ich habe schon mehrmals im Hochwassergebiet gebaut, aber die anderen wissen es scheinbar besser, wie es funktioniert. Wenn ich dann noch von Ingineuren oder was weiss ich von Beruf, daß man sogar Güllegruben mit Kalksandstein mauern kann, dann wundert mich die Auflagenflut nicht mehr. Bei uns haben schon Viele Beton selbst gemischt, aber bei weiteren Bauvorhaben (bis auf ein paar Experten) wurde dann Fertigbeton verwendet. Wenn man sich ausrechnet, was man sich prozentual zur Bausumme spart, dann muß ich mich schon fragen, ob es das Wert ist.


Das kann ich nur bestätigen!
Da wird Abends noch betoniert und dann hat man Stallarbeit und muß noch diesen blöden Mischer waschen. Da widme ich mich lieber meinen Tieren als dieser undankbaren Arbeit.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Mo Mär 15, 2021 12:29

bauer hans hat geschrieben:klar kann man güllegruben mauern,bewehrung rein und entsprechenden anstrich dran.


Ist aber längst nicht mehr zulässig und somit auch nicht mehr genehmigungsfähig.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Cheffe » Mo Mär 15, 2021 13:11

wenn wir jetzt eh schon Off Topic beim Beton selber mischen sind:

wir haben jetzt auch das erste mal seit vielen Jahren was selbst gemischt, denn derzeit ist das Betonwerk eh ausgelastet, da sind sie sehr unflexibel bei so typischen Wochenend- und Selbermach - Baustellen :wink:


bei uns waren ganz gute Voraussetzungen, Maschinen- und Leute vorhanden. Da ging das ganz gut aber Vollkosten betrachtet jetzt wahrscheinlich auch kein riesen Geschäft.

Mal überschlagen:

Ein erfahrener Betonbauer und ein Helfer am Mischer,
ein Mann nur Kies laden
ein Mann vom Mischer zur Baustelle fahren (hätte in diesem Fall auch aus dem LKW mit dem Lader reingefahren werden müssen)

Also 2 Maschinen extra und 3 Leute (davon jedoch nur einer im Stundenlohn :wink: )

Ich hab ich hab nicht mal auf die Uhr gesehen, aber es muss ca 14 oder 15 Uhr gewesen sein, da waren rund 25 m³ gemischt und eingebaut . Es lagen so ca 25 bis 30 Euro zwischen Materialeinkauf und Kubikmeterpreis, da sind aber noch keine Zuschläge für Standzeiten , Wochenende, Mindermengen etc berücksichtigt, was zuvor echt Überhand nahm.

SummaSummarum irgendwo 600 Euro für zwei Maschinen mit Mann die sonst vielleicht auch nichts besseres gemacht hätten. :lol:
gut Vor und Nachbereitung etc kommt noch hinzu, Maschinen versaut. Kann man sich jetzt arm und reich bei rechnen, aber für uns passte es und man ist flexibel. Der Mann am Mischer muss sein Handwerk natürlich verstehen, damit der Beton schön gleichmäßig wird und der Mischer darf nicht lange leer sein, damit man was schafft.
Cheffe
 
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon 240236 » Mo Mär 15, 2021 15:41

Cheffe hat geschrieben:wenn wir jetzt eh schon Off Topic beim Beton selber mischen sind:

wir haben jetzt auch das erste mal seit vielen Jahren was selbst gemischt, denn derzeit ist das Betonwerk eh ausgelastet, da sind sie sehr unflexibel bei so typischen Wochenend- und Selbermach - Baustellen :wink:


bei uns waren ganz gute Voraussetzungen, Maschinen- und Leute vorhanden. Da ging das ganz gut aber Vollkosten betrachtet jetzt wahrscheinlich auch kein riesen Geschäft.

Mal überschlagen:

Ein erfahrener Betonbauer und ein Helfer am Mischer,
ein Mann nur Kies laden
ein Mann vom Mischer zur Baustelle fahren (hätte in diesem Fall auch aus dem LKW mit dem Lader reingefahren werden müssen)

Also 2 Maschinen extra und 3 Leute (davon jedoch nur einer im Stundenlohn :wink: )

Ich hab ich hab nicht mal auf die Uhr gesehen, aber es muss ca 14 oder 15 Uhr gewesen sein, da waren rund 25 m³ gemischt und eingebaut . Es lagen so ca 25 bis 30 Euro zwischen Materialeinkauf und Kubikmeterpreis, da sind aber noch keine Zuschläge für Standzeiten , Wochenende, Mindermengen etc berücksichtigt, was zuvor echt Überhand nahm.

SummaSummarum irgendwo 600 Euro für zwei Maschinen mit Mann die sonst vielleicht auch nichts besseres gemacht hätten. :lol:
gut Vor und Nachbereitung etc kommt noch hinzu, Maschinen versaut. Kann man sich jetzt arm und reich bei rechnen, aber für uns passte es und man ist flexibel. Der Mann am Mischer muss sein Handwerk natürlich verstehen, damit der Beton schön gleichmäßig wird und der Mischer darf nicht lange leer sein, damit man was schafft.
Und wer machte Wasser und Zement?
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Mo Mär 15, 2021 16:00

Mir müssen demnächst in 4 Getreidesilodosen 10 cm Beton ein bringen, macht gesamt so rd. 9 - 10 cbm, also ein Auto voll.
Nur dann brauche ich 5 Mann gleichzeitig, davon müssen 2 in der Lage sein den Beton einzubauen, ich hab aber nur einen.

Also nehme ich zwei betriebseigene AK sowie den Fachmann und mischen den schnell selbst. Ich 8 Std. hab ich den Beton dann auch drin und das ordentlich ohne Stress.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Isarland » Mo Mär 15, 2021 16:12

T5060 hat geschrieben:Mir müssen demnächst in 4 Getreidesilodosen 10 cm Beton ein bringen, macht gesamt so rd. 9 - 10 cbm, also ein Auto voll.
Nur dann brauche ich 5 Mann gleichzeitig, davon müssen 2 in der Lage sein den Beton einzubauen, ich hab aber nur einen.

Also nehme ich zwei betriebseigene AK sowie den Fachmann und mischen den schnell selbst. Ich 8 Std. hab ich den Beton dann auch drin und das ordentlich ohne Stress.

Aber 50m 50er Fundament mit 25m³ sind mit Fertigbeton in 1,5Std. mit 2 Mann drin, oder 700m² Bodenplatte, 140m³ lass ich dir schon mischen....
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Cheffe » Mo Mär 15, 2021 16:39

240236 hat geschrieben:
Cheffe hat geschrieben:...
Ein erfahrener Betonbauer und ein Helfer am Mischer,
ein Mann nur Kies laden
ein Mann vom Mischer zur Baustelle fahren (hätte in diesem Fall auch aus dem LKW mit dem Lader reingefahren werden müssen)
...

Und wer machte Wasser und Zement?



die beiden Jungs am Mischer waren eigtl nur dazu da.
Die standen samt Zement Paletten auf bequemer Arbeitshöhe neben dem Mischer auf dem Kipper.
Je nach dem wies gerad aus kam hat sich der Radladerfahrer dann selber den Schieber gezogen oder einer von oben hat ihn mit der Fußspitze losgekickt
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Neo-LW » Mo Mär 15, 2021 17:21

Moin,

es wäre hilfreich, wenn jemand die Auflagen hier veröffentlichen würde.

Dann könnte man mehr dazu sagen.

Von Anstrichen habe ich nicht gesprochen.
Anstriche sind etwas fürs Auge.
Man braucht Beschichtungen.
Die kann man auf 2K-EP spritzen.
Es gibt auch PVC-.Klebefolien, die sich nie wieder vom Untergrund lösen.
Man muß da sehr genau trennen.
Einerseits die Statik. (Wasserdruck innen und außen + Aufschwimmen).
Andererseits die Abdichtung.


Olli
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon cerebro » Mo Mär 15, 2021 19:43

Mann, ....wird hier Quark geschrieben stellenweise
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon jo2008 » Mo Mär 15, 2021 20:31

Isarland hat geschrieben:Ich verfolge diesen Faden schon eine ganze Zeit, und bin der Ansicht, dass da ein verkrachter Milchbauer von Tierwohl keine Ahnung hat.
Vor zwei Tagen waren es genau 30 Jahre, dass wir in unseren Laufstall einzogen. Klar, dass nach 30 Jahren das ein, oder andere kaputtgeht, bzw. auch Bausünden zu Tage treten.
Nachdem jede Generation einen Stall bauen/soll/muss hat sich jun. entschlossen, mit dem Stall auszusiedeln und dort,600m vom Hof entfernt, neu zu bauen. Silos, Halle und Jungvieh, sowie Strom und Wasser sind schon dort.
Wir haben uns viele Gedanken ums Tierwohl gemacht und viele Betriebe in den letzten zwei Jahren besichtigt.
Zuerst stand die Frage, was braucht ein Kuh? Die Antwort ist nicht so schwer.....Licht, Sonne, frische Luft, sauberes Wasser in ausreichender Menge, eine weiche Liegefläche, trockene, rutschfeste Gänge, Bürsten zur Fellpflege. Als Zuckerl noch freien Zugang zur Weide, die ja als Bio Pflicht ist. Über bestes Futter gibts eh keine Diskussion.
Nach diesen Kriterien ließen wir den Plan zeichnen. Er wurde ohne wenn und aber genehmigt.
Es wird ein Mehrraumstall, Futtertisch von der Liegefläche durch einen oben offenen Gang getrennt mit Permanentschieber und Sprühanlage für heiße Tage.
Liegefläche als Tiefstreu mit 10m² Liegefläche pro Kuh. Im Warte- und Zugangsbereich des Roboters stehen die Kühe auf mit Gummi belegten Spalten. Vom Robbi aus können sie entweder in eine Sep. Box, zur Liegefläche oder auf die Weide gelenkt werden.
Ich denke, dass es über Trockensteher-,Abkalbe- und Krankenbox keiner Disk. bedarf.
Als Zugeständnis an die Bauverwaltung werden die Dächer als sehr flache Pultdächer mit Begrünung ausgeführt. Ich sehs ja ein, da sonst die dahinter liegende Ortschaft vollständig versteckt würde. Nachdem sie aber um 15m höher liegt, gibts null Problemo.
Wenn jetzt der User.....1wieder von Zuschüssen für Tierwohlställe schwafelt.....Nein xxxxx1 wir bauen ohne Förderung, aber sehr viel in Eigenleistung mit einigen sehr guten "Helfern" vom MR.
150m² Paschalschalung haben wir in den letzten Jahren zusammengekauft, aber selbst Beton mischen....nie uns nimmer.



Was sprach gegen Tiefboxen?
Mit wie viel Strohverbrauch rechnest du und wie oft denkst du, dass du misten musst?


MfG
jo2008
 
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Isarland » Mo Mär 15, 2021 20:52

jo2008 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Ich verfolge diesen Faden schon eine ganze Zeit, und bin der Ansicht, dass da ein verkrachter Milchbauer von Tierwohl keine Ahnung hat.
Vor zwei Tagen waren es genau 30 Jahre, dass wir in unseren Laufstall einzogen. Klar, dass nach 30 Jahren das ein, oder andere kaputtgeht, bzw. auch Bausünden zu Tage treten.
Nachdem jede Generation einen Stall bauen/soll/muss hat sich jun. entschlossen, mit dem Stall auszusiedeln und dort,600m vom Hof entfernt, neu zu bauen. Silos, Halle und Jungvieh, sowie Strom und Wasser sind schon dort.
Wir haben uns viele Gedanken ums Tierwohl gemacht und viele Betriebe in den letzten zwei Jahren besichtigt.
Zuerst stand die Frage, was braucht ein Kuh? Die Antwort ist nicht so schwer.....Licht, Sonne, frische Luft, sauberes Wasser in ausreichender Menge, eine weiche Liegefläche, trockene, rutschfeste Gänge, Bürsten zur Fellpflege. Als Zuckerl noch freien Zugang zur Weide, die ja als Bio Pflicht ist. Über bestes Futter gibts eh keine Diskussion.
Nach diesen Kriterien ließen wir den Plan zeichnen. Er wurde ohne wenn und aber genehmigt.
Es wird ein Mehrraumstall, Futtertisch von der Liegefläche durch einen oben offenen Gang getrennt mit Permanentschieber und Sprühanlage für heiße Tage.
Liegefläche als Tiefstreu mit 10m² Liegefläche pro Kuh. Im Warte- und Zugangsbereich des Roboters stehen die Kühe auf mit Gummi belegten Spalten. Vom Robbi aus können sie entweder in eine Sep. Box, zur Liegefläche oder auf die Weide gelenkt werden.
Ich denke, dass es über Trockensteher-,Abkalbe- und Krankenbox keiner Disk. bedarf.
Als Zugeständnis an die Bauverwaltung werden die Dächer als sehr flache Pultdächer mit Begrünung ausgeführt. Ich sehs ja ein, da sonst die dahinter liegende Ortschaft vollständig versteckt würde. Nachdem sie aber um 15m höher liegt, gibts null Problemo.
Wenn jetzt der User.....1wieder von Zuschüssen für Tierwohlställe schwafelt.....Nein xxxxx1 wir bauen ohne Förderung, aber sehr viel in Eigenleistung mit einigen sehr guten "Helfern" vom MR.
150m² Paschalschalung haben wir in den letzten Jahren zusammengekauft, aber selbst Beton mischen....nie uns nimmer.



Was sprach gegen Tiefboxen?
Mit wie viel Strohverbrauch rechnest du und wie oft denkst du, dass du misten musst?


MfG

Ich/wir haben 30 Jahre Tiefboxen, sind sehr zufrieden, wollen aber den Kühen mehr Platz bieten, und das einstreuen lässt sich besser automatisieren. Ausgemistet wird alle 4 Wochen vom Biogaser nebenan.
Der mistet aus und holt auch den Mist. Haben keine Arbeit damit. Ich rechne über den Daumen mit ca. 600-800 Quaderballen Stroh, das wir vom Biogaser bekommen. Abgerechnet wird nach Nährstoffen, und den uns zustehenden Gärrest fährt er auf unsere Flächen gegen ein Entgelt von 3€/m³.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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