Qtreiber hat geschrieben:Wo Reiche Recht hat, hat sie Recht. Der Fehler wurde 1957 gemacht, als Adenauer noch meinte, "Kinder gibt es immer.".Südheidjer hat geschrieben:Es kocht im Volk, was Minsterin Reiche da anzettelt. Die spielt mit dem Feuer.
QTreiber, lies dir mal den folgenden Focus-Artikel vom letzten Jahr durch:
"Das passiert wirklich mit Ihren Beiträgen //
Plündert die Bundesregierung die Rentenkasse? Das müssen Sie zu den Vorwürfen wissen"
https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/das-problem-versicherungsfremder-leistungen-pluendert-die-bundesregierung-die-rentenkasse-das-muessen-sie-zu-den-vorwuerfen-wissen_id_259985072.html
Das Problem sind die versicherungsfremden Leistungen. Diese müssen bzw. sollten transparant über Steuern finanziert werden. Dann hätten wir die ganze Diskussion nicht.
Für eingezahlte Beiträge gibt's Rentenzahlungen und alles andere muß auf den Prüfstand und vor allen Dingen transparent ausgewiesen werden.
Die abschlagsfreie Rente mit 63 sollte man überdenken. Es sollte grundsätzlich danach gehen, was einer einbezahlt hat, also an Rentenanspruch (Rentepunkte) hat und wenn er meint, statt mit 67 mit 63 in Rente zu gehen, dann hat er eben einen Abschlag zu akzeptieren. Aktuell liegt dieser Abschlag maximal bei 14,4%. Das kann nicht passen. Ich denke, man liegt bei 4 Jahren früher in Rente eher bei 25% Abschlag.
Problem für die Rentenversicherung werden auch die gestiegenen Krankenkassenbeiträge sein. In meinem Fall zwischen ca. 2004 und 2025 ein Anstieg von 12,8% auf 18,5%. Das ist ein ganz dicker Brocken. Soweit mir bekannt zahlt die gesetztliche Rentenversicherung die Hälfte des KK-Beitrags für Rentner.
In dem starken Anstieg der KK-Beiträge ist auch die Unterdeckung für die Bürgergeldempfänger Schuld. Der Staat überweist für die Bürgergeldempfänger nicht ausreichend Geld in die gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Last tragen die gesetzlich Krankenversicherten und das auch als Rentner.
Man kann sich auch fragen, inwiefern die vielen Studenten, die später ins Berufsleben starten und damit später Beitragszahler werden, zu geringeren Einnahmen in der Rentenkasse beitragen.
Holt ein Student der Geschwätzwissenschaften seinen Kumpel, der industriefacharbeiter ist, bei den Rentenpunkten und damit den Beiträgen ins System jemals ein?

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet 