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Was nehmt ihr für´s Brennholz?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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243 Beiträge • Seite 9 von 17 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 17
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Beitragvon lucki » Di Sep 12, 2006 14:41

pzbbk hat geschrieben:An welche Kunden wollt ihr überhaupt heran? Habt ihr euch da schon einmal konkrete Gedanken gemacht? Habt ihr Zielgruppen? Kunden für Scheitholz sind anders als Kunden für Hackschnitzel oder Pellets.


Wenn das so weitergeht, werde ich noch Unternehmensberater für Waldbesitzer (Scherz!)



Bin nur ein kleiner Waldbesitzer, muss kein Brennholz verkaufen, aber auch nie einkaufen, kann die Diskussion zwischen potentiellen Anbietern und potentiellem Käufer also ziemlich gelassen verfolgen.

Nur eine kleine Beobachtung, die bei uns mit schöner Regelmäßigkeit zu machen ist: der örtliche Brennholzhändler (mit Großumsatz) fährt vor, schüttet einen Holzhaufen einem Kunden in die Einfahrt, gleich kommen weitere Interessenten dazu und wollen auch Holz. (Warum sie ihn nicht einfach mal anrufen, weiß ich auch nicht.) Er muss die Leute regelmäßig wegschicken, hat nicht mehr genug. Seine Preise heuer: 60 € für Fichte. 75 € für Buche, 33 cm, ofenfertig.

Ich denke, er muss sich nicht groß Gedanken machen über seine Zielgruppe, die kommt von selber. Und genossenschaftlich zusammenschließen wird er sich auch nicht, um den Umsatz steigern, Holzmacher sind gern Individualisten.

Keiner wird gezwungen, Holz zu kaufen, muss aber auch nicht versuchen, einen billigeren Preis herbeizudiskutieren.

Lucki
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Beitragvon Waldschrad » Di Sep 12, 2006 15:07

Hallo pzbbk,

nur es muss erst mal ein Markt da sein, damit sich diese Investitionen auch lohnen und aktuell ist der Markt noch zu klein, lokal und zu unsicher um jede Menge Geld zu investieren, selbst bei größter Bereitschaft zum unternehmerischen Risiko. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, nur ob ein Ford bei Rohstoffpreisen von 48EUR zzgl. Transport das Holz hätte zu 55 EUR verkaufen könnte wage ich zu bezweifeln.

Wie gesagt es hängt immer von den Rahmenbedingungen der einzelnen Kalkulation ab. Bei einer vorhandenen zentralen Heizungsanlage ist es oftmals schwierig die Wirtschaftlichkeit zu beweisen, bzw einen höheren Holzpreis zu akzeptieren. Nur wenn jeder rein wirtschaftlich handeln würde, wäre uns manche heute so lieb gewonnene Innovation auf der Stecke geblieben. Geäbe es da nicht auch Menschen die auch weitere qualitative Argumente mit einbeziehen, wie z.B. den Klimaschutz. Wie jede Investition so hat auch diese ihre Gewinnschwelle und die schwankt je nach dem welche qualitativen Faktoren mit einbezogen werden.

Und trotzdem gibt es schon Kunden bei denen sich die Holzheizung rechnet. Das Heißt aber auch dass nicht nur die technische Innovation was die Holzproduktion angeht weiter gehen muss sonderen auch die Verbrennungs- und Beschickungstechnik muss sich weiterentwickeln.

Für Dich zur Info die Holzernete hat in den letzen 10 Jahren riesen Fortschritte gemacht, was die Produktivität angeht. Vor der reinen motormanuellen Variante hin zum Harvester. Nur die Erntekosten alleine liegen je nach BHD immer noch so knapp unter 20 EUR/Fm. http://de.wikipedia.org/wiki/Holzvollernter


Gruß
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Beitragvon Clemens » Di Sep 12, 2006 15:13

Brennholz ist sehr wohl ein Luxusgut, wie Heizöl auch, wenn man bedenkt, dass wir es uns leisten können im Winter bei -15° Außentemperatur im Hemd in die Stube zu sitzen, dann ist das sehr wohl Luxus, wenn es auf der Erde genug Menschen gibt, die sich jeden abend hungrig zum schlafen legen.

Gruß Clemens
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Beitragvon unimogthorsten » Di Sep 12, 2006 19:11

@pzbbk
eine Frage: willst Du uns nicht verstehen oder verstehst Du uns wirklich nicht? Mit uns meine ich alle kleinen Holzmacher die so rumkrauchen und it ihrer Zeit nichts besseres zu tun haben als den Buckel für ihre Kunden krumm zu machen. Für wohlgemerkt zufriedene Kunden. Ob Du nun weiterhin an Holz interessiert bist oder nicht ist mir so egal wie wenn in Shanghai ein Fahrrad umfällt, zu meinem Glück wohnst Du weit genug weg.
Daß sich kleinere Brennholzfirmen zu Genossenschaften oder sonst was zusammenschließen macht für mich ebensowenig Sinn wie der neu gegründete Bundesverband Brennholz. Großbetriebe mit Autobahn- und Schieneanschluß, Großmaschinen im Dreischichtbetrieb,... mann wo lebst Du?? Von was für Geld sollen die Investitionen bezahlt werden wenn am Ster Holz vielleicht 10-15 Euro netto hängenbleiben?
Was wir für Kunden wollen? In erster Linie mal zufriedene. Da wir auch weiterhin unser Holz zu marktgerechten Preisen anbieten wollen müssen wir unsere Kunden zufriedenstellen. Das ist sicher nicht mit Billigware möglich. Ich hab die Tage einem Neukunden 4 Ster ofenfertiges Kaminholz geliefert der mich Tage vorher beim abladen im Hof seines Nachbarn angesprochen hat. Er war von der Qualität überzeugt, also hat er bei mir bestellt. Der Preis lag bei 60 Euro frei Hof pro Ster inkl. 1 Sack Anfeuerholz. Beim abladen hat er mir dann gesagt daß er im Herbst 2005 von einem anderen Holzlieferanten Kaminholz gekauft hat was er aber nicht verbrennen konnte weil es zu naß war. Gezahlt hat er diesem 55 Euro pro Ster. Nun also 60 Euro an mich. Er hat eingesehen daß Geiz nicht immer nur geil ist und Qualität eben ihren Preis hat, gar haben muß. Und wenn die Qualität zum Preis paßt ist das in Ordnung. Er wird mich und meine Preise übrigens weiterempfehlen.
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Holzpreis

Beitragvon brennholzprofi » Di Sep 12, 2006 22:52

Unimogthorsten;

geiler Text... das bringt´s auf´n Punkt!
Danke schön ;-)

Gehe jetzt schlafen damit ich morgen für meine Kunden fit bin ;-)

Geiler Text

Gute Nacht
Brennholz macht mehrfach warm
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Beitragvon dummbax » Di Sep 12, 2006 23:38

Hallo,
nun hackt doch nicht alle auf einem möglichen Kunden rum, der so denkt wie viele denken.
Nicht jeder weiss welche Arbeit in einem SRM Holz steckt, zeigen oder erklären wir es ihn/ihnen.
Den Einwand von Thorsten lass ich so nicht gelten, wenn wir alle weiterhin so wie bisher als Universal- Holzeinkäufer, Holzfäller, Holzrücker, Holzmacher und Brennholzverkäufer rumkrabbeln werden wir es nie zu einer Lobby bringen.
Gruss Peter
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Beitragvon unimogthorsten » Mi Sep 13, 2006 10:36

@dummbax
was für eine Lobby soll das denn werden? Der Bundesverband Brennholz? Die AfL? Die Brennholzmacherlobby?
Ich sehe das in etwa so:
Wenn sich in einer Region schon die kleineren Brennholzmacher nicht einig sind zu welchen Konditionen sie verkaufen- wie soll das dann im großen Stil gehen?
Was interessiert die Forstverwaltungen die Kritik der Brennholzbetriebe an den hohen Einkaufspreisen wenn sie ihr Holz trotzdem loswerden?
Was bringt mir hier im Raum Karlsruhe das Wissen daß der Ster Brennholz in München bis zu 90 Euro kostet?
Was hat ein Kunde in München davon wenn er weiß daß der Ster in Ostwestfalen-Lippe für 50 Euro zu bekommen ist?
Von einer sog. Lobby halt ich soviel wie von Gewerkschaften: nichts. Nach fast 20 Jahren Mitgliedschaft bei Verdi hab ich letztes Jahr gekündigt. Dafür daß ich die genau einmal in der ganzen Zeit gebraucht hab war der Erfolg der Begleitung durch den Gewerkschaftsvertreter zum Personalgespräch gleich null. Also spar ich mir das Geld und leiste mir ggf. einen Anwalt der für mich arbeitet weil ich ihn bezahle und keinen pseudo-unabhängigen Gewerkschafter der vom selben Arbeitgeber bezahlt wird wie ich und sich somit nicht all zu weit aus dem Fenster lehnen wird aus Angst zu fallen.
Der einzige Punkt in dem ich zustimmen würde ist wenn sich mehrere kleine im Einkauf des Holzes zusammentun und eine entsprechende Menge nachfragen und ordern. Dann ließe sich evtl. ein besserer Preis erzielen. Von einer Lobby sprech ich da aber noch lange nicht.
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Beitragvon Obelix » Mi Sep 13, 2006 11:27

Hallo,

die Ideen und Ansätze von pzbkk finde ich super.

Aber was passiert denn, wenn sich viele, die zur Zeit in selbstausbeuterischer Weise Brennholz machen, zusammen schliessen?

Dann kämen durch die notwendige Kalkulation Zahlen auf den Tisch und aus wärs. In einer Genossenschaft oder GBR werden Lohnsätze pro Stunde festgelegt, weil da ja jedes Mitglied wissen will, was es pro Arbeitsstunde verdient.

Dann wärs rum mit den günstigen Brennholzpreisen oder die Genossenschaft/GBR gingen pleite.

Grüße
Obelix
(... der sich für einen auskömmlichen Brennholzpreis einsetzt.)
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Beitragvon pzbbk » Mi Sep 13, 2006 11:54

@unimogthorsten
Mit dem gegenseitigen Verstehen scheint es mir besser zu werden. Insgesamt kommt mir die Situation bei euch ähnlich vor wie bei den deutschen Winzern vor vielen Jahren. Alle haben sich im Weinberg abgeplagt und wenig bis nichts verdient. Dann haben sie sich zu Genossenschaften zusammengetan, jeder hat eine Einlage geleistet. Davon wurden dann auf der grünen Wiese neue moderne Produktionsanlagen gebaut die für den Einzelnen viel zu teuer gewesen wären (Traubenpresse, Edelstahltanks, Kühl- und Abfüllanlagen, ... ). Seitdem trotzen sie den ausländischen Konkurrenten wesentlich besser, verkaufen hohe Qualität und verdienen auch wieder.

Und noch etwas wichtiges: Sie stehen als Winzer im Telefonbuch! Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema Holzofen zu beschäftigen, habe ich bei mir KEINEN Holzlieferanten in den gelben Seiten gefunden. Und ich habe in vielen Rubriken nachgesehen. Nur der Ölhändler hätte alternativ 10 kg-Netze Kaminholz gehabt. Erst über Rückfragen bei Bekannten, von denen ich wusste, dass sie Holz verfeuern, habe ich dann Kontakte bekommen.


@waldschrad
Der Markt, den Du suchst, der ist längst da. Nur an einer anderen Stelle als ihr glaubt. Die Leute brauchen keinen "warmen A...", den haben sie schon, gas- oder ölbefeuert. Die Leute werden an einer anderen Stelle sensibel, das ist der Geldbeutel. Die Energiekosten steigen und die Leute suchen nach günstigeren Alternativen.

Und das versuche ich euch die ganze Zeit klar zu machen.

Wenn die Preise passen, werden die Leute auch den Handhabungsnachteil von Holzscheiten akzeptieren. Öl- und Gasheizung funktionieren halt automatisch und die Leute werden immer verwöhnter (Ich sag nur "Fernbedienung"). Eventuell ist sogar die Pelletheizung der Zukunftsrenner, wird ja vom Staat gefördert um der Forstwirtschaft Absatzpotential zu sichern.


Schöne Grüße

pzbbk
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Beitragvon dummbax » Mi Sep 13, 2006 13:48

Hallo,
@unimogthorsten:
Als BR-Vorsitzender einer grossen Metallfirma in OWL möchte ich Dir sagen, so unnützig sind Gewerkschaften nun auch nicht. Tarifverträge z.B. handeln noch immer Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften aus.
Als Nichtmitglied einer der beiden Tarifverhandlungsparteien kannst Du den besten RA Deines Vertrauens nehmen, vor Gericht wird Deine mögliche Klage nie zugelassen, da eine der Klagepartei kein Mitglied einer der beiden Verhandlungsseiten ist. Dumm gelaufen.
Ich bin weder Vertreter eines der von Dir genannten Brennholzverbände, dennoch sehe ich in einer Vertretung, nenn es Lobby oder sonstwie, Vorteile für den einzelnen Brennholzerzeuger. Klar nutzt mir in OWL nicht die Preisangabe in München, Hamburg oder Rotterdam, eine gemeinsame Werbung z.B. ein Qualitätssiegel und letztendlich wieder der Zusammenschluss beim Einkauf, vielleicht sogar die Zusammenlegung mit anderen Händlern zweck Spezialisierung wären Dinge welche einmal unvoreingenommen betrachtet werden sollten.
Gruss Peter
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Beitragvon KarlGustav » Mi Sep 13, 2006 19:10

Und wenn es wirklich soweit kommen würde, dann dürft Ihr Euch gewiss sein, dass die Hüter des Nadelöhrs .. nämlich diejenigen die letzendlich über die Vergabe des Frischholzes zu bestimmen haben (Untere Landesbehörden respektive Forstämter, etc..), sehr wach sein werden ... auch dort gibt es Kassen, die gefüllt werden wollen.

Ich würde nicht soviel Wind machen.

Gruss

Karl
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pzbbk Dir ist leider ncht zu helfen

Beitragvon Anja Ranke » Do Sep 14, 2006 12:31

Es ist wirklich schön Deine Ratschläge zu hören. Gut dass Du uns mitteilst was sich im weiten Rest von Deutschland schon lange rumgesprochen hat, nur bis zu Dir noch nicht vorgedrungen ist. Ein Problem ist das immense Risiko bei Auslandsgeschäften. So gibt es bei diesen Geschäften einige Fallbeispiele: a) Die Ware kommt gar nicht, b) Die Ware kommt mit riesiger Schwundmenge, c) Die Ware hat eine miserable Qualität, d) eine Kombination aus b und c, oder aber e) es passt alles. Diese Varianten treten alle ähnlich häufig auf. Das Risiko trägt der Händler. Ich finde es toll, dass dann vom Händler verlangt wird das Holz zum Einkaufspreis weiterzugeben, und dass nur weil "pzbbk" sich das grade so in den Kopf gesetzt hat. Für solche Kunden habe ich immer ein paar schöne Polyesterdecken von Aldi im Keller liegen. -Die wärmen auch.
Holz macht warm.
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Beitragvon unimogthorsten » Do Sep 14, 2006 13:45

@dummbax
wer sagte denn was von Tarifverträgen? Wenn Du mit der Arbeit als BR-Vorsitzender zufrieden bist- schön für Dich. Mag ja sein daß die IG Metall mehr Einfluß hat als die Papiertiger von Verdi. Auch schön.
Aber was soll das mit dem Qualitätssiegel werden? Wer prüft was bei wem zu welchen Kosten? Was passiert wenn die Qualität sich verändert und wer prüft das in welchen Abständen? Was hat der Kunde davon? Sicher höhere Kosten weil jeder die Eigenkosten für die Zertifizierung natürlich auf das Produkt, in unserem Fall Brennholz, umlegen wird. Somit drehen wir uns mal wieder lustig im Kreis. Die Kunden wollen billig einkaufen. Wir wollen möglichst teurer verkaufen. Der Kunde sagt ich geh zur Konkurrenz. Wir sagen geh doch zum Polen, Tschechen,...... Du wirst schon sehen was der liefert. UND WAS IST WENN DIE PLÖTZLICH GUTE QUALITÄT ZU UNSCHLAGBAREN PREISEN LIEFERN NUR WEIL WIR UNS IM KLEINKRIEG DER ZERTIFIZIERUNG ODER VERBÄNDEWIRTSCHAFT VERHEDDERN???? Was haben wir dann gewonnen? Nichts. Also lassen wir alles wie es immer war, ärgern uns weiterhin über niedrige Gewinnspannen, denken über die Geschäftsaufgabe in immer kürzeren Abschnitten nach, senken Kosten wo es nur geht. Teilweise hab ich diese Gedanken schon umgesetzt. Eben damit daß ich den Holzverkauf betreibe wie schon immer und Kosten senke. Dazu gehört halt bei mir die Kündigung bei Verdi, kein Abo mehr des Forstmaschinenprofi, preiswerte Versicherung für den Unimog,........ Ganz sicher werde ich dann nicht so schnell Mitglied in einem Verein, wie immer er sich nennt, der sich um die Interessen der kleinen Brennholzmacher kümmert. Die Kosten spar ich mir nämlich auch. Ich hab einen mehr oder minder festen Kundenstamm mit dem ich gut zurecht komme und sie mit mir. Mengenmäßige Schwankungen beim Absatz gleichen Neukunden oftmals wieder aus. Mir ist ein Kunde weggefallen der kaufte jedes Jahr 20 Ster auf einmal. Soll ich nun laut klagen? Wozu? Such ich mir neue Kunden, die ich übrigens auch ohne Zertifikat und so was gefunden hab, und liefere denen gute Ware zu fairen Preisen. Davon haben beide Seiten mehr als von irgendwelchen Qualitätssiegeln.
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pzbbk

Beitragvon Anja Ranke » Do Sep 14, 2006 16:54

Hallo pzbbk,
herzlichen Glückwunsch an den Händler der Dich als Kunden fängt. Warum will Dich wohl niemand von der Holzheizung über zeugen??? Irgend ein Dummer müsste Dich ja dann beliefern,- und wer macht das schon gerne??? Stimmt die Sonne kostet nix, die ist aber auch Gott sei Dank weit genug weg, dass Sie diese Argumentation nicht hören muss.Ich beliefere lieber zu fairen Konditionen meine Kunden, und freue mich an den glücklichen Gesichtern wenn ich abkippe. Davon kann man leben 8)
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Re: pzbbk

Beitragvon HobbyForstwirt » Do Sep 14, 2006 18:41

Anja Ranke hat geschrieben:Stimmt die Sonne kostet nix, die ist aber auch Gott sei Dank weit genug weg,


Du musst schreiben die Sonne kost noch nix! Wart mal ab wenn genug leute Solarenergie nutzen finden unsere Berliner Wegelagerer sicher auch nen weg das zu besteuern :idea:

Gruß Andreas
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