pzbbk hat geschrieben:An welche Kunden wollt ihr überhaupt heran? Habt ihr euch da schon einmal konkrete Gedanken gemacht? Habt ihr Zielgruppen? Kunden für Scheitholz sind anders als Kunden für Hackschnitzel oder Pellets.
Wenn das so weitergeht, werde ich noch Unternehmensberater für Waldbesitzer (Scherz!)
Bin nur ein kleiner Waldbesitzer, muss kein Brennholz verkaufen, aber auch nie einkaufen, kann die Diskussion zwischen potentiellen Anbietern und potentiellem Käufer also ziemlich gelassen verfolgen.
Nur eine kleine Beobachtung, die bei uns mit schöner Regelmäßigkeit zu machen ist: der örtliche Brennholzhändler (mit Großumsatz) fährt vor, schüttet einen Holzhaufen einem Kunden in die Einfahrt, gleich kommen weitere Interessenten dazu und wollen auch Holz. (Warum sie ihn nicht einfach mal anrufen, weiß ich auch nicht.) Er muss die Leute regelmäßig wegschicken, hat nicht mehr genug. Seine Preise heuer: 60 € für Fichte. 75 € für Buche, 33 cm, ofenfertig.
Ich denke, er muss sich nicht groß Gedanken machen über seine Zielgruppe, die kommt von selber. Und genossenschaftlich zusammenschließen wird er sich auch nicht, um den Umsatz steigern, Holzmacher sind gern Individualisten.
Keiner wird gezwungen, Holz zu kaufen, muss aber auch nicht versuchen, einen billigeren Preis herbeizudiskutieren.
Lucki
