Hallo zusammen,
zum Echo auf meinen letzten Beitrag möchte ich doch antworten:
@Alibengali
Brikett will ich nicht wirklich verheizen. Haben zuviel Asche und vor allem zuviel Schwefel. Auf den Gestank verzichte ich.
@HobbyForstwirt
Es ist zwar schon ca. 30 Jahre her, dass ich zusammen mit meinem Vater im Wald war um Holz zu schlagen, aber ich kann mich sehr wohl daran erinnern, wie oft uns warm wurde bis wir das Holz ofenfertig hatten damit wir einmal gewärmt wurden.
@wwkauz1
Das die Holzverbrennung CO2-Neutral ist streite ich gar nicht ab, hat leider nur keinen monetären Wert. Dazu müssten die CO2-Zertifikate europaweit dann auf den kompletten Energieverbrauch aller Bürger ausgeweitet werden. Bislang werden die Zertifikate der Industrie und den Kraftwerken geschenkt, was die jedoch nicht daran hindert, fiktive Kosten dafür in den Strompreis einzurechnen. Schau Dir die Bilanzen von RWE und E.ON doch an, in goldenen Lettern auf edelstem Bütten gedruckt. Das Geld stammt von Dir als Privatkunde!
Zu meinen Abschreibungen: Ich habe eine bestens funktionierende Ölheizung. Es geht darum, ob ich mir zusätzlich (!) einen Holzofen anschaffe um ggf. Heizkosten zu sparen. Die anderen Kosten wurden damals im Vergleich zur Gasheizung gerechnet und spielen heute keine Rolle mehr.
@waldmeister
Eventuell bin ich etwas skeptisch, liegt wahrscheinlich an zuviel Lebenserfahrung. Jede Menge Leute haben schon versucht mich übers Ohr zu hauen. Dabei will ich wie gesagt für meine garantiert mängelfreien Euro nur einen reellen Gegenwert.
Insgesamt geht es hier im Forum doch nur um den Brennholzpreis.
Man kann seine Einstandskosten berechnen und über die Mengen dann zum Preis kommen. So machen es viele hier. Alle Kosten plus Verdienst dividiert durch Menge gleich Einzelpreis. Die Frage ist, ob man dann einen Käufer findet.
Alternativ kann man es sich einfach machen und schauen, welche Preise verlangt / bezahlt werden. Dann legt man sich knapp drunter und verkauft seine Ware. Ob man dann Gewinn macht, weiß man nicht weil man seine eigenen Kosten nicht kennt. Dafür hat man seinen kompletten Warenbestand verkauft und eine Menge Geld.
3. Möglichkeit: Ausrechnen, welchen Preis der Kunde bezahlen kann. Wird hier im Forum auch exerziert, leider unvollständig weil die Rechnung ohne den Kunden erfolgt. Der Kunde will gegenüber dem Öl/Gas eine in Geld zu bewertende, sichtbare Einsparung. Sonst nimmt er die mit einer Holzheizung verbundenen Umstände nicht auf sich. Folge: Kein Umsatz für die Holzfäller.
Noch eine Variante: Wie 3., jedoch dem Kunden einen deutlichen Vorteil lassen. Setzt knappe eigene Kalkulationen voraus. Dann kann der Holzhandel in Schwung kommen weil die Kunden eine attraktive Alternative haben zu Öl oder Gas. Und dann wird auch CO2 eingespart weil auf einmal große Mengen nachgefragt werden. Das freut dann die Waldbesitzer. Und nicht nur die.
Schöne Grüße
pzbbk
