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Winterweizen 23/24

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon bauer hans » So Mai 05, 2024 5:56

der campesino steht bei mir wegen regen bescheiden,aber kommt jetzt bei der wärme doch in die gänge.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Mad » So Mai 05, 2024 11:11

Ich gebe Wini ja ungerne recht, aber eine gewisse Korrelation mit dem N muss bestehen. Bei der AHL-Düngung habe ich am Vorgewende hier und da etwas überlappt. Das sind jeweils so Streifen mit 30-50cm Breite. Dort haben die Blätter keine braunen Blattspitzen.

Die Weizenentwicklung war bei uns witterungsbedingt bis dato doch ziemlich verhalten und wenn man das oberirdisch sieht, dann kann man davon ausgehen, dass das auch für die Wurzeln zutrifft. Es war einfach zu dunkel, denn augenscheinlich hat der WW seine komplette Energie in die Ausbildung von Schilfblättern gesteckt, um seine Photosyntheseleistung wegen fehlender Sonneneinstrahlung anzuheben.

Nach meiner AHL-Düngung Anfang März gab es insgesamt um die 112l/m² Regen. Durch den Ureasehemmer wird sich danach definitiv der Amid-N etwas verlagert haben, genauso das Nitrat. Einzig das Ammonium wird, wie üblich, nicht weit in den Boden eingedrungen sein. Unterm Strich wird sich der Weizen den etwas verlagerten N noch erschließen müssen.
Ende März habe ich noch DAP und SSA gestreut. Nach dem DAP sind bis jetzt 80l/m² gefallen und nach dem SSA um die 50l/m². Dass davon was ausgewaschen wurde, wage ich zu bezweifeln.

Aber weil die Symptome an den Blattspitzen deutlich unmittelbar nach den kalten Nächten bzw. den Temperaturschwankungen aufgetreten sind, besteht da auf jeden Fall auch ein Zusammenhang.
Kurz: Bis zu dem Schneeereignis bei uns waren alle Blätter grün.

Die Pflanzen haben 2024 eine ganze Menge Stress auszuhalten und es wundert nicht, dass sie das auch zeigen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Wini » Mo Mai 06, 2024 14:24

Höffti hat geschrieben:Selber habe ich am selben Tag auf dem selben Acker drei Sorten gebaut.
Der Campesino ist strak betroffen, Chevignon mittel und der Mangold ist pumpergesund.
Gerade nachgeschaut: der Mangold ist offenbar eine Elixer-Kreuzung, die aber standfester und noch ertragsstärker ist.
Das wird wohl meine zukünftige Sorte werden.


Das würde ich mir an Deiner Stelle nochmal gut überlegen.
SU Mangold schneidet in der unbehandelten Variante grottenschlecht ab.
Da brauchst Du Fungizide ohne Ende um überhaupt ins Ertrags-Mittelfeld zu kommen.
SU Mangold.JPG

Quelle:
https://ltz.landwirtschaft-bw.de/site/pbs-bw-mlr-root/get/documents_E147909589/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Arbeitsfelder/Pflanzenbau/Sorten/Winterweizen_DL/Versuchsbericht%20Winterweizen%202023.pdf

Andererseits, probieren geht über studieren.
Mal gucken wie es meinem Elixer nach den ergiebigen Regenfällen hier geht.
Da hat der Regen bestimmt meine vorzeitige 3a-Gabe gut gelöst und in Blattgrün verwandelt und sämtliche Roste abgewaschen.
Vermutlich werde ich doch noch zum Wachstumsregler greifen.
Was ist denn da aktuell angesagt ?

Übrigens, was machen Eure Vorverträge ?
Sind 25€ bei 13% Protein heuer drin ?

Gruß
Wini
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Höffti » Mo Mai 06, 2024 15:31

Wini hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Selber habe ich am selben Tag auf dem selben Acker drei Sorten gebaut.
Der Campesino ist strak betroffen, Chevignon mittel und der Mangold ist pumpergesund.
Gerade nachgeschaut: der Mangold ist offenbar eine Elixer-Kreuzung, die aber standfester und noch ertragsstärker ist.
Das wird wohl meine zukünftige Sorte werden.


Das würde ich mir an Deiner Stelle nochmal gut überlegen.
SU Mangold schneidet in der unbehandelten Variante grottenschlecht ab.
Da brauchst Du Fungizide ohne Ende um überhaupt ins Ertrags-Mittelfeld zu kommen.
SU Mangold.JPG

Quelle:
https://ltz.landwirtschaft-bw.de/site/pbs-bw-mlr-root/get/documents_E147909589/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Arbeitsfelder/Pflanzenbau/Sorten/Winterweizen_DL/Versuchsbericht%20Winterweizen%202023.pdf

Andererseits, probieren geht über studieren.
Mal gucken wie es meinem Elixer nach den ergiebigen Regenfällen hier geht.
Da hat der Regen bestimmt meine vorzeitige 3a-Gabe gut gelöst und in Blattgrün verwandelt und sämtliche Roste abgewaschen.
Vermutlich werde ich doch noch zum Wachstumsregler greifen.
Was ist denn da aktuell angesagt ?

Übrigens, was machen Eure Vorverträge ?
Sind 25€ bei 13% Protein heuer drin ?

Gruß
Wini


Särs Wini und danke für die Ertragsinformationen aus dem schönen Baden-Württemberg. Leider sind die dortigen Ergebnisse für mich in Bayern nicht relevant.

In folgendem Link kannst Du die Sorten SU Mangold und Elixer direkt untereinanderstehend vergleichen.
Aber sieh selbst:
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ipz ... __21_3.pdf

Bei hohen bis Höchsterträgen ist halt beim Elixer immer die Standfestigkeit das Problem. Ich hatte ihn ja jahrelang im Einsatz.
Sollte der Mangold halten, was der Züchter verspricht, dann wird das meine neue Standardsorte.

Nix zu danken für den Tipp.

Gruß Höffti.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon 7896321 » Do Mai 09, 2024 22:08

Ich hab dieses Jahr zum testen eine Fläche mit dem frühen Grannenweizen Obiwan gedrillt. Der gefällt mit richtig gut, während der Chevignon auf dem Nachbarschlag erst das Fahnenblatt geschoben hat, hat der Obiwan die Ähren schon draußen, bin auf die Ernte gespannt.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Wini » So Mai 12, 2024 21:48

Hallo Höfti,

ich wünsche Dir viel Erfolg mit SU Mangold. Wenns gut läuft, kaufe ich mir auch mal Saatugt.

Aktuell ziehen die September-Weizenpreise aufgrund der verheerenden Frostschäden in Russland erfreulich weiter an.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mai-Frost-in-Russland-hat-katastrophale-Folgen-article24930131.html

Weizen Börse 12.5.24.JPG
Weizen Börse 12.5.24.JPG (28.55 KiB) 1794-mal betrachtet


Könnte es sein, dass wir heuer zur Ernte ausnahmsweise Höchstpreise sehen und die Vor-Kontraktler sich in den Arsch beißen ?
Wie sehen Eure Kontrakt-Pläne heuer aus ?

Oder weiter auf höhere Preise pokern ?

Da würde sich ja glatt noch ein gutes Fungizid im Weizen rechnen.

Gruß
Wini
Zuletzt geändert von Wini am So Mai 12, 2024 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon 240236 » So Mai 12, 2024 21:51

Wini: so optimistisch wäre ich noch nicht.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Wini » Di Mai 14, 2024 11:17

Etwas mehr Optimimus im roten Gebiet 240236!
Im Gegenteil, die nächste Schallmauer ist durchbrochen:
Weizenpreis Mitte Mai 2024.JPG
Weizenpreis Mitte Mai 2024.JPG (23.87 KiB) 1546-mal betrachtet


Da sind doch bis zur Ernte noch locker 30€ drin !
Noch a bisserl sollte man schon zuwarten.

Gruß
Wini
Denn die Kontrakte die Sie machten, waren schlechter als Sie dachten!
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Sebbo » Di Mai 14, 2024 11:38

Ich habe Hyvega und Spontan draußen. Beide sehr gesund. Die oberen Blätter haben quasi nichts. Ich komme also wieder mit meiner Einmalbehandlung durch. Input Xpro ist vorhanden. Das Wetter stellt seine Zeichen auf feuchtere Tage. Fahnenblatt ist voll entwickelt. Das alles werde ich heute Abend absichern. Einzig der Hyvega ist mir trotz 0,8 CCC etwas zu mächtig. Moddus wäre noch im Schrank. Überlege 0,2 bis 0,3 L mitzufahren. Wie ist eure Meinung dazu?
Sebbo
 
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon JulianL » Mi Mai 15, 2024 18:22

Habe grade meine 3 kleinen Getreideschläge kontrolliert ob nach dem Gewitter mit kleinem Hagel vor 2h noch alles steht. Soweit alles gut, mein Weizen und meine Triticale präsentieren sich sagenhaft.

Im Hafer werde ich aber gegen Getreidehähnchen behandeln müssen, obwohl der erst in BBCH 31/32 ist. Der ist dermaßen stark befallen, teils 5 Larven an einem Blatt und einige Blätter sind schon richtig durchlöchert. Da kann ich nicht mehr abwarten. :roll:
In Weizen und Triticale nur einzelne Larven, weit unter der Behandlungsschwelle.

Triticale ist kurz vor der Blüte, Weizen kurz vor dem Ährenschieben.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Wini » Mi Mai 15, 2024 20:58

Ich werde mit einer eventuellen Abschlußbehandlung erstmal den kommenden Starkregen am Freitag abwarten.
Punktuelle Behandlung von Gelbrostnestern im Elixer mit billigem Tebuconazol ist erfolgt.
Den Rest spült der kommende Regen weg.
Bin mal gespannt ob Raps, Wintergerste und Weizen stehen bleiben.
In Franken stehen aktuell alle Kulturen in Bestform da.
Weizenpreis Börse aktuell 25€.

Gruß
Wini
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Standfestigkeit

Beitragvon adefrankl » Mi Mai 15, 2024 23:38

Wini hat geschrieben:Ich werde mit einer eventuellen Abschlußbehandlung erstmal den kommenden Starkregen am Freitag abwarten.
Punktuelle Behandlung von Gelbrostnestern im Elixer mit billigem Tebuconazol ist erfolgt.
Den Rest spült der kommende Regen weg.
Bin mal gespannt ob Raps, Wintergerste und Weizen stehen bleiben.
......
Gruß
Wini

Also solange kein Extremwetter (Gewittersturm) auftritt, ist doch (frühes) Lagergetreide ein Anbaufehler. Da stimmt dann die Abstimmung von Sorte, (Saatstärke) , Düngung und Wachstumsreglereinsatz halt nicht. Insofern sollte kein großflächiges Lager auftreten.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon Fendt 308 ci » Fr Mai 17, 2024 20:17

Hier ist nach 70 Liter Dauerregen die letzten 24 Stunden zum Glück noch alles senkrecht.

Sacramento ist in der Blüte, aber eine Fungizidbehandlung auf den Körnermais Vorfruchtflächen (Fusarium) ist vorerst nicht möglich :regen:

Chevignon Spätsaaten schieben auch schon die Ähren.
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon agrarflächendesigner » Fr Mai 17, 2024 20:25

Abend zusammen,
Ich hab bei meinem Weizen (Apostel, aktuell BBCH37-39) momentan ein Problem mit Gerstendurchwuchs.
Sollte bzw. kann man da noch was machen? Ein bekannter meinte Cerone würde jetzt die Ähren der Gerste „Verbrennen“, stimmt das?
Oder sollte man das einfach als optischen Mangel betrachten und gut sein lassen?
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Re: Winterweizen 23/24

Beitragvon fedorow » Fr Mai 17, 2024 20:43

Fendt 308 ci hat geschrieben:Hier ist nach 70 Liter Dauerregen die letzten 24 Stunden zum Glück noch alles senkrecht.

Die 70 Liter im Regenmesser könnten ne andere Ursache haben
https://www.youtube.com/shorts/n-zc8ncybc8
fedorow
 
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