Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 16:43

Wolf vs. Weidetiere

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
Antwort erstellen
399 Beiträge • Seite 22 von 27 • 1 ... 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 ... 27
  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Neuland79 » Mo Feb 07, 2022 17:45

Südheidjer hat geschrieben:Da aber bei den Kindern vom Waldkindergarten meist Erwachsene mit entsprechender Körpergröße dabei sind, werden diese Begenungen hoffentlich bei neugierigen Blicken bleiben. Sind die Lütschen alleine draußen im Busch unterwegs, wäre es mir als Eltern nicht mehr wohl.

Die Kinder sind bis zu 200m um den Bauwagen herum, teilweise nicht einsehbar. Die Erzieher sind in den meisten Fällen nicht dabei, da mit anderen Dingen oder einzelnen Kindern beschäftigt. Gibt auch immer wieder Kinder, die selbständig kleine Spaziergänge im Wald machen, bis zu den Kindern, die in der Eingewöhnung (oder danach) mal eben alleine zur Mama nach Hause laufen. Ist selten, aber passiert hin und wieder. Anpflocken geht schlecht, einzäunen auch nicht. Hoffen wir mal, dass dem Wolf Kinder suspekt sind. Und bevor ich kein Bild der "Wolfsspur" gesehen habe, tippe ich auf Hund.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
Neuland79
 
Beiträge: 3568
Registriert: Mo Nov 18, 2019 16:36
Wohnort: in the middle of nowhere
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Neo-LW » Mo Feb 07, 2022 17:48

Moin,

Neuland79 hat geschrieben:
Und bevor ich kein Bild der "Wolfsspur" gesehen habe, tippe ich auf Hund.


Bullterrier ?

Kampfhund ?


Olli
Chief Executive Officer of Agriculture
Neo-LW
 
Beiträge: 9559
Registriert: So Feb 19, 2012 1:21
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Wuestenfuchs00 » Mo Feb 07, 2022 19:54

Neuland79 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Da aber bei den Kindern vom Waldkindergarten meist Erwachsene mit entsprechender Körpergröße dabei sind, werden diese Begenungen hoffentlich bei neugierigen Blicken bleiben. Sind die Lütschen alleine draußen im Busch unterwegs, wäre es mir als Eltern nicht mehr wohl.

Die Kinder sind bis zu 200m um den Bauwagen herum, teilweise nicht einsehbar. Die Erzieher sind in den meisten Fällen nicht dabei, da mit anderen Dingen oder einzelnen Kindern beschäftigt. Gibt auch immer wieder Kinder, die selbständig kleine Spaziergänge im Wald machen, bis zu den Kindern, die in der Eingewöhnung (oder danach) mal eben alleine zur Mama nach Hause laufen. Ist selten, aber passiert hin und wieder. Anpflocken geht schlecht, einzäunen auch nicht. Hoffen wir mal, dass dem Wolf Kinder suspekt sind. Und bevor ich kein Bild der "Wolfsspur" gesehen habe, tippe ich auf Hund.


https://www.nordkurier.de/mecklenburg-v ... 40903.html
Wuestenfuchs00
 
Beiträge: 324
Registriert: Mo Mai 04, 2020 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Südheidjer » So Feb 13, 2022 4:37

Der Schäfer Wendelin Schmücker hat ein sehenswertes Video (ca. 10 Minuten) auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht, in dem der Botaniker Prof. Dr. Peter Poschlod erläutert, wie wichtig die Weidetierhaltung ist. Besonders hebt er die Wanderschäferei hervor. Ein Plädoyer für eine artenreiche Umwelt.

https://www.youtube.com/watch?v=4E4yWw04-7w

Für mich eine sehr plausible Darstellung der Zusammenhänge. Wenn ich dann daran denke, wie viele "Naturschützer" (studierte Leute !!!) pauschal jede Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen verteufeln und in ungenutzen Brachflächen das Allheilmittel sehen, dann kommt mir die Galle hoch.
Diese vermeintlichen "Naturschützer" sind auch häufig große NABU-Anhänger und Wolfsfreunde. Die begreifen nicht, was der Wolf zerstört an z.B. Artenvielfalt.
Südheidjer
 
Beiträge: 13150
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Mo Feb 21, 2022 12:18

In Sachsen-Anhalt gerät die finanzielle Begleitung zum Wolfsschutz zur Farce. Anträge auf Förderung des Herdenschutzes werden/können z.T. nicht bearbeitet werden, da die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stehen. Dabei beklagt das Land schon heute eine erhebliche Reduzierung der Schafhaltung. Die Konsequenz daraus ist, dass Schaden für die Natur entstehen, weil viele natürliche Lebensräume auf die Beweidung mit Nutztieren angewiesen sind. Aber, wie schon seit vielen Jahren, ist das Land extrem klamm. Das ist auch der Grund dafür, dass die letzte verbliebene agrarwissenschaftliche Fakultät sich drastischen Einsparungen ausgesetzt sieht. Insgesamt sollen an der LMU in Halle 21 Professorenstellen gestrichen werden. Davon 2 im Bereich Agrarwissenschaften. Sollte es nicht ab sofort eine verstärkte Forschung im Bereich der Landwirtschaft geben, damit diese Maßnahmen an die Hand bekommt, um für einen weiter fortschreitenden Klimawandel gerüstet zu sein? Muss mich verlesen haben!
Zurück zu den Wölfen! Seit 2009 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 12 Wölfe illegal abgeschossen. Nach den verunfallten Wölfen, ist das die zweitgrößte Gruppe. Aktuell wurde eine junge Wölfin abgeschossen und eine überfahren.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Mär 05, 2022 11:45

https://www.topagrar.com/jagd-und-wald/ ... 67374.html

Können Bioland Mitglieder eigentlich keinen Einfluss auf so einen Nonsens ausüben?

Management, Beratung, bla bla

Deutschland braucht Menschen die anpacken und Probleme angehen und nicht noch mehr Leute die dem Rest genau dabei zugucken und dämliche Kommentare abgeben :!:
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Sa Mär 05, 2022 12:12

meyenburg1975 hat geschrieben:
Können Bioland Mitglieder eigentlich keinen Einfluss auf so einen Nonsens ausüben?



Nein, das können die nicht! Die Verbände stehen zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Sie versuchen neutral zu bleiben. Deshalb werden sie auch zunehmend von den veredelnden Mitgliedern kritisiert. Da aber der größte Teil der neuen Mitglieder reine Ackerbauern sind :lol: , hofft man wohl, dass das Wolfsproblem sich in Luft auflöst.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Qtreiber » Sa Mär 05, 2022 13:20

Aus dem TA-Artikel:
Unter Verscheuchen wird laut Bioland/BUND-Positionspapier das Vertreiben eines Wolfes, hauptsächlich durch Lärm oder Werfen mit Gegenständen, ohne diesen zu verletzen oder ihm nachzustellen, verstanden. Die genauen Umstände und die berechtigte Personengruppe sind dabei detailliert zu benennen.

Wahrscheinlich muss ich mich dann vorher als "berechtigt" zertifizieren lassen, bevor ich so eine Waldratte verscheuchen darf. :mrgreen:
Der BUND und Bioland sind der Meinung, dass ein Verscheuchen durch jeden Bürger als Abwehrreaktion auf eine aktive Annäherung an Menschen oder Weidetiere (zufällige Begegnung) möglich sein darf.

Ist das nicht eigentlich eine Selbstverständlichkeit? :?
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Südheidjer » Sa Mär 05, 2022 13:54

Dieses Positionspapier von BUND und Bioland ist weltfremd und realitätsfern. Die Damen und Herren sollten sich mal die Realität in denjenigen Bundesländern ansehen, die seit Jahren etablierte Wolfsbestände haben.

Tatsache ist, daß sich Wolf und Weidetierhaltung nicht verträgt. Das war in der Vergangenheit so (z.B. schon bei unseren Vorfahren) und das wird auch in der Zukunft so sein.

Jedes Rind und jedes Schaf, welches nicht mehr auf der Weide steht ist ein Verlust bzgl. der Förderung der Artenvielfalt. Im Extremfall wird bisher extensiv genutztes Grünland umgeackert.

Ich meine Manfred hatte mal die Aussage getätigt, daß Artenvielfalt besonders in den Übergangsbereichen zwischen Grünland, Wald, Acker und Bachläufen entsteht. Da sollte sich jeder mal Gedanken drüber machen und er/sie wird zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.
Demnach wäre doch eher eine kleinteilige, abwechselungsreiche Flächennutzung erstrebenswert.

Bisher waren es doch meistens Hobbyhalter, die mal 5-10 Schafe auf ihre 1-2 Hektar Grünlandfläche stellten. Viele dieser Flächen sind in den vom Wolf besetzten Gebieten verschwunden. Das ist doch ganz klar ein Verlust.

Ziel muß es sein, daß mehr Landwirte die Möglichkeit bekommen, ihre Weidetiere auch nach draußen zu stellen. Dazu benötigt es entweder hofnahe Grünlandflächen oder entferntere Flächen, die NICHT vom Wolf behakt werden. Da muß die Förderung hingehen. Weidetierhaltung muß sich lohnen.

Früher hat man sein Jungvieh auch mal auf die eher weiter weg vom Hof entfernten Weiden gestellt. Tag und Nacht standen die da und grasten vor sich hin, neugierig, wenn sie mal fremden Besuch bekamen.
In den Wolfsgebieten werden diese Flächen jetzt eher zur Futtergewinnung genutzt. Zack, 4 mal im Jahr die Mähwerke rausgeklappt und in ein paar Stunden werden eben mal zig Hektar gemäht, nächsten/übernächsten Tag gewickelt und abgefahren.
Südheidjer
 
Beiträge: 13150
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Südheidjer » Sa Mär 05, 2022 14:02

QTreiber, schau mal in das PDF vom BUND und Bioland. Da steht so Blödsinn drinn wie

Positionspapier von Bioland und BUND hat geschrieben:Unter Vergrämung wird eine Einwirkung auf einen Wolf definiert, welches dem Wolf nicht länger anhaltende Schmerzen oder Leiden bereitet. Dies ist etwa durch Gummigeschosse oder Reizgas möglich. Auch hier wird gefordert, dass die genauen Umstände und die berechtigte Personengruppe detailliert zu benennen ist.


Deine Tiere werden von Wölfen behakt und du rufst erstmal einen Berechtigten an, der dann mit Reizgas die Wölfe vergrämen darf, oder wie ist das zu verstehen?
Südheidjer
 
Beiträge: 13150
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Todde » Sa Mär 05, 2022 17:52

Gummigeschosse, die haben doch nicht mehr alle.
Oder sollen die vorsichtig Richtung Wolf gekullert werden?
Mit eine Waffe entstehen bei Gummigeschossen nicht selten schwere innere Verletzungen und das Tier quält sich zu Tode.
Ein anständiger Schuss und das Tier kann schmerzfrei ableben.

Und Pfefferspray, wollen die den Wolf auf Armlänge rankommen lassen? Was wenn Sturm ist und der Wind aus Richtung des Wolfes kommt?
Dann jault und zappelt der Sprayer, was den Wolf dann zu einem Angriff verleiten könnte.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Neo-LW » Sa Mär 05, 2022 17:56

Moin,

es gibt Flintenmunition mit Gummigeschossen.

Einfach so eine 18mm Hartgummipatrone laden und aus 10 Meter auf den
Wolf schießen.
Da regt sich dann nix mehr.


Olli
Chief Executive Officer of Agriculture
Neo-LW
 
Beiträge: 9559
Registriert: So Feb 19, 2012 1:21
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Mo Mär 21, 2022 8:08

Anfang März hat ein Rudel Wölfe im nördlichen Brandenburg eine Jungrinderherde angegriffen und sie 20 km vor sich her, in Richtung A24, getrieben. Nach einigen Stunden der Suche wurden die Jungrinder panisch, durchnässt und einige mit Bisswunden übersät gefunden. Zwei Rinder mussten, wegen der Schwere ihrer Verletzungen, vor Ort getötet werden. Auf dem danach anberaumten Pressetermin geraten die Vertreter der "Wolfsschutz-Ämter" mit den Landwirten aneinander.
Hier in ST werden aktuell 22 Wolfsrudel und 3 Wolfspaare mit insgesamt ca. 150 Tieren gezählt. Diese Zahl wird stark angezweifelt und so kommen Nicht- Wolfsympathisanten locker auf über 180 Tiere. Dazu kommen noch die, die in den Grenzregionen auf dem Gebiet der Nachbarländer grenznah ihren Standort haben. Insagesamt dürften wohl über 200 Wölfe hier in ST jagen.Tendenz stark zunehmend!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » So Mär 27, 2022 7:48

Na, hoffentlich übernimmt sich NRW da nicht. Für 2022 sind, für den Interessenausgleich Wölfevs.Landwirtschaft, sage und schreibe 2 Mio. € vorgesehen. Da wird mal wieder deutlich, mit welchem Sachverstand die Politik diesen Interessenkonflikt begreift.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Neo-LW » So Mär 27, 2022 14:54

Moin,

DWEWT hat geschrieben:
Hier in ST werden aktuell 22 Wolfsrudel und 3 Wolfspaare mit insgesamt ca. 150 Tieren gezählt. Diese Zahl wird stark angezweifelt und so kommen Nicht- Wolfsympathisanten locker auf über 180 Tiere. Dazu kommen noch die, die in den Grenzregionen auf dem Gebiet der Nachbarländer grenznah ihren Standort haben. Insagesamt dürften wohl über 200 Wölfe hier in ST jagen.Tendenz stark zunehmend!



Dazu kommen noch die Mischlinge zwischen Wolf und Hund.


Olli
Chief Executive Officer of Agriculture
Neo-LW
 
Beiträge: 9559
Registriert: So Feb 19, 2012 1:21
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
399 Beiträge • Seite 22 von 27 • 1 ... 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 ... 27

Zurück zu Rinderforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Christian, Google [Bot], ne bergische Jung

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki