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Ackerfuchsschwanz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Ede75 » Di Jul 21, 2020 18:44

Ja, das Stroh wird abgefahren. Klar birgt das die Gefahr der Verschleppung. Ich kann aber den Mist z.B. auch auf Grünland fahren, von daher hab ich das auch ein wenig selbst in der Hand.

Gruß
Ede
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Damhirsch » Di Jul 21, 2020 19:21

Ich benutze meinen Pflug seit 1988 nur noch dazu Schaffelle darauf zu trocknen.Folglich wird auch kein AFusamen mehr vergraben. Mag bei euch anders sein, aber hier in SüdNS auf 90 iger Böden läuft AFu erst ab Anfang Oktober richtig auf. Alle Stoppelbearbeitungsgänge vorher mache ich mit der Spatenrollegge, habe 4 Stück davon mit unterschiedlich langen bzw abgenutzten Messern. Ab Ende August fahre ich mit den kürzesten Messern so alle 7-10 Tage Ralley. 90 PS, 3m Arbeitsbreite, bis 22 km/h. Schneller kann ich nicht geradeaus fahren :D .
Raps und Gerste habe ich nicht, Weizen und Triticale kommen nicht vor dem 15.10. in den Boden.
Bis dahin habe ich 4-6 gerollt, der Boden ist zur Saat unkrautfrei, Stroh ist stark zersetzt, Ablagetiefe von 2 cm problemlos einzuhalten.
So es das Wetter zuläßt dann eine frühe NA Behandlung gegen Afu und Klette.
Hab keinerlei Probleme mit AFu. Bei zugepachteten verseuchten Flächen mache ich mein Ackerfutter darauf und habe nach 4-5 Jahren (Klee-bzw Luzernegras und 2-3 Schnitten/Jahr) dann keine Probleme mehr.
OK, passt nur wenige, aber es funktioniert im Konv iBereich .
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Wini » Di Jul 21, 2020 21:09

Also ich bin der Meinung, dass zur Ernte, der AFS schon längst zum größten Teil die Samen bereits abgeworfen hat.
Da wird weder mit dem Mähdrescher noch mit dem Stroh viel verteilt.

Ich pflüge mittlerweile die Problemflächen mit AFS und Trespe unmittelbar nach der Ernte.
Dadurch wird der größte Teil des Samenpotentials wirksam beseitigt.

Gruß
Wini
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Zement » Di Jul 21, 2020 21:35

Wini hat geschrieben:Also ich bin der Meinung, dass zur Ernte, der AFS schon längst zum größten Teil die Samen bereits abgeworfen hat.
Da wird weder mit dem Mähdrescher noch mit dem Stroh viel verteilt.

Ich pflüge mittlerweile die Problemflächen mit AFS und Trespe unmittelbar nach der Ernte.
Dadurch wird der größte Teil des Samenpotentials wirksam beseitigt.

Gruß
Wini

Das Problem mit den AFS ist aber nur verschoben nicht gelöst .
.
Ich bearbeite nach dem Dresdner das Feld möglichst flach , entweder Strohstriegel , oder Kurzscheibenegge . Das zweite mal dann tiefer so ca. 5-8 cm , danach wird gepflügt .
Weg bekomme ich den AFS damit auch nicht , versuche damit aber , das der AFS nicht mehr wird .
Zuletzt geändert von Zement am Di Jul 21, 2020 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Di Jul 21, 2020 21:36

Zum Glück gibts es hier auch diejenigen, die offen aussprechen, wie man es nicht machen sollte.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon böser wolf » Mi Jul 22, 2020 4:38

Damhirsch hat geschrieben:Ich benutze meinen Pflug seit 1988 nur noch dazu Schaffelle darauf zu trocknen.Folglich wird auch kein AFusamen mehr vergraben. Mag bei euch anders sein, aber hier in SüdNS auf 90 iger Böden läuft AFu erst ab Anfang Oktober richtig auf. Alle Stoppelbearbeitungsgänge vorher mache ich mit der Spatenrollegge, habe 4 Stück davon mit unterschiedlich langen bzw abgenutzten Messern. Ab Ende August fahre ich mit den kürzesten Messern so alle 7-10 Tage Ralley. 90 PS, 3m Arbeitsbreite, bis 22 km/h. Schneller kann ich nicht geradeaus fahren :D .
Raps und Gerste habe ich nicht, Weizen und Triticale kommen nicht vor dem 15.10. in den Boden.
Bis dahin habe ich 4-6 gerollt, der Boden ist zur Saat unkrautfrei, Stroh ist stark zersetzt, Ablagetiefe von 2 cm problemlos einzuhalten.
So es das Wetter zuläßt dann eine frühe NA Behandlung gegen Afu und Klette.
Hab keinerlei Probleme mit AFu. Bei zugepachteten verseuchten Flächen mache ich mein Ackerfutter darauf und habe nach 4-5 Jahren (Klee-bzw Luzernegras und 2-3 Schnitten/Jahr) dann keine Probleme mehr.
OK, passt nur wenige, aber es funktioniert im Konv iBereich .


Ich habe nur eine , aber die hat,eine vernünftige tiefenführung :mrgreen:
Ohne Glyphosat wird dein System aber nicht mehr so funktionieren!?
böser wolf
 
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Jul 22, 2020 8:00

Doch,so das klappt auch ohne Glyphosphat.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Schnortz » Mi Jul 22, 2020 10:46

Crazy Horse hat es auch schon angesprochen, wenn man den AFU etwas kennt weiß man das sämtliche Bearbeitung vor Anfang September nahezu keine Auswirkung auf den Fuchsschwanz hat. Man kann Ausfallgetreide auflaufen lassen, Unkräuter bekämpfen aber großartig Ackerfuchsschwanz auflaufen lassen, ne. Dazu ist es zu warm, er keimt einfach nicht, erst wenn es kühler wird dann keimt er. Kommt natürlich auf das Jahr und die Region an, hier wird der Acker im Juli oder August nicht grün aufgrund AFU, auch wenn extrem viel Samen davor ausgefallen sind.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Schnortz » Mi Jul 22, 2020 10:50

Und zum Thema Stroh abfahren und Samen mitnehmen. Wenn man über Strohabfuhr das Potenzial verringern kann dann bei Wintergerste Stroh. Bei Weizen ist er schon vollkommen Ausgesamt. Bei der Gerste nur teilweise.
Das ganze bezieht sich auf unseren Druschtermin ab ca. 17.07. Gerste und ab 05.08. Weizen.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Mi Jul 22, 2020 11:31

Kartoffelbluete hat geschrieben:Glyphosphat


Was soll das sein? :roll:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Paule1 » Mi Jul 22, 2020 11:46

Dann werde ich meinen WGerstenacker wo nächste Jahr Zuckerrüben und Silomais angebaut werden ohne Zwischenfrucht "Schwarz" halten ohne Pflug mit Grubber und Scheibenegge oder holte die alte 4m Ackerege hervor :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2020 12:10

Warum nicht "minnimalbearbeitet" sofort Zwischenfrucht etablieren?
Die Schattengaare im Herbst sollte auch noch viel AFu auflaufen lassen oder schädigen.
Aber der Boden bleibt viel gesünder und aktiver als bei mehrmaliger Bearbeitung.
Bis Mais oder Rüben sind ja noch min.7 Monate.
Die sollten schon für eine Anregung des Bodenlebens und nicht nur zur einseitigen AFu-Bekämpfung genutzt werden....
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jul 22, 2020 13:17

Mad hat geschrieben:
Kartoffelbluete hat geschrieben:Glyphosphat


Was soll das sein? :roll:


Das ist ein neuer Spurennährstoffdünger. Lässt sich gut mit der Pflanzenschutzspritze applizieren. Man muss nur aufpassen, weil manche Kulturen etwas empfindlich reagieren können.
Kreuzschiene
 
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Zement » Mi Jul 22, 2020 14:05

Kreuzschiene hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
Kartoffelbluete hat geschrieben:Glyphosphat


Was soll das sein? :roll:


Das ist ein neuer Spurennährstoffdünger. Lässt sich gut mit der Pflanzenschutzspritze applizieren. Man muss nur aufpassen, weil manche Kulturen etwas empfindlich reagieren können.

Okay :wink:
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon John Deere 6320Premium » Mi Jul 22, 2020 16:18

Damhirsch hat geschrieben: Ab Ende August fahre ich mit den kürzesten Messern so alle 7-10 Tage Ralley. 90 PS, 3m Arbeitsbreite, bis 22 km/h. Schneller kann ich nicht geradeaus fahren :D .
Raps und Gerste habe ich nicht, Weizen und Triticale kommen nicht vor dem 15.10. in den Boden.
Bis dahin habe ich 4-6 gerollt, der Boden ist zur Saat unkrautfrei, Stroh ist stark zersetzt, Ablagetiefe von 2 cm problemlos einzuhalten.


Kann mir sehr gut vorstellen das es gut funktioniert, aber ist das nicht im Verhältnis ein sehr großer Aufwand?
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