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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jul 20, 2025 9:58

Wieso muss es denn unbedingt 100% EE Strom sein?
Es gibt genug Nächte mit reichlich Windstrom, da fängt es mit an.
Nachts wird allgemein weniger Strom verbraucht, also dürften im Stromnetz schonmal Reserven sein.

Diesel darf importiert werden, kein Problem.
Strom kann auch importiert werden, oder Kohle/Gas für Kraftwerke, wenn die Windkraft nachts nicht liefert.
Unterm Strich wird batterieelektrisch mal mit EE geladen und mal mit Kohle/Gas/Importstrom.

Oder halt immer mit importiertem Sprit.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » So Jul 20, 2025 11:15

Da bin ich deutlich bei Dir.
100%EE werden wir vermutlich auch nicht erleben.
Aber ohne maximale Nutzung erneuerbarer Elektroenergie, mach die Umstellung der Mobilität von moderner Verbrennungstechnik auf Elektroantrieb auch deutlich weniger Sinn.
Wir waren über Wasserstoffbusse in diese Diskussion eingestiegen.
Es wird schon seine berechtigten Gründe haben, wenn diese trotz sehr hoher Zuschüsse selten über den hoch subventionierten Versuchszeitraum hinaus betrieben werden.
Und da kommen in Summe schnell 1Mill € an versenkten Steuermitteln / H² -Bus mit allem drum und dran zusammen.
Im Gegensatz zu den ganzen bisher unausgereiften H² - Träumen sehe ich beim aktuellen Stand von Technik und Technologie mehr Sinn darin, EE- Überschüsse möglichst nah am Erzeugungort in deutlich sicherer händelbares Methan zu wandeln und durch Nutzung der vorhandenen Erdgasinfrastruktur zu verteilen und auch dort zu speichern, statt an der Strombörse kostenpflichtig zu entsorgen und in Wahrheit, wegen mangelnder Leitungskapazitäten abzuregeln.
Wie weit es wirtschaftlich möglich ist, dieses dezentral mit guter Nutzung der Abwärme zu verflüssigen um es zu tanken weiß ich auch nicht...
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon tyr » So Jul 20, 2025 11:20

langer711 hat geschrieben:Was kostet es, auf etwa 20km eine Oberleitung zu bauen und was kostet es, in 5 Bussen jeweils nen Akku zu setzen?

Zumal der OL Bus ja auch einen Akku braucht, wenn auch deutlich kleiner.


Die Oberleitung baust Du nur einmal, danach hält sie viele Jahrzehnte... die Busse mesitens auch...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » So Jul 20, 2025 11:44

Bei Städten wie Hannover wird das optische Erscheinungsbild einer Oberleitung für Busse vermutlich ziemlich wurscht sein, aber Oberleitungen in den Altstadt-Teilen von Lüneburg oder Celle würde die Optik schon arg verschandeln.
Ich kann mir auch vorstellen, daß sich das nicht rechnet. Warum "boomen" angeblich die Elektro/Akku-Züge auf den Eisenbahnmessen?
Die Bahn wird vermutlich nicht-elektrifizierte Streckenabschnitte von 50-80 km gar nicht mehr mit Oberleitung versehen, wenn die Strecke nicht gerade eine Hauptverkehrsstrecke ist.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » So Jul 20, 2025 11:51

Eisenbahn ist aber auch ein ganz anderes Thema, weil da Gesamtmasse bzw. Zuglänge nicht so eingeschränkt sind.
Ob da noch 20 Tonnen für Akku zusätzlich dran hängen, macht den Zug nicht gleich unmöglich.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Fassi » So Jul 20, 2025 12:55

tyr hat geschrieben:
Die Oberleitung baust Du nur einmal, danach hält sie viele Jahrzehnte... die Busse mesitens auch...


Träum weiter, es gibt täglich zig Oberleitungsstörungen. Der Fahrdraht (Kupferlegierung) muss regelmäßig erneuert werden. Von dem Schleifleistenverschleiß, wenn der Stromabnehmer nicht halbwegs gleichmäßig über die gesamte Breite lang geführt wird, mal ganz abgesehen. Und wehe der bleibt dadrinne hängen, dann kommt die schneller runter als der Fahrer reagieren kann.

Plus der Faktor Mensch, der schon im Bahnbetrieb regelmäßig nicht versteht, wieso man nicht auf Oberleitungsmasten klettert. Oberleitung macht nur mit Schienen drunter Sinn.

Und ja, auf nicht elektrifizierten Nebenstrecken wird die Dieseltraktion langsam aber sicher von Akkus abgelöst. Und das Gewicht spielt durchaus ne Rolle, man muss die Masse ja auch wieder gebremst bekommen. Mit wesentlich weniger Achsen/Bremsen als im Güterzug und halt auch halbwegs vernünftige Bremshunderstel erreichen, um fahren zu können/dürfen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » So Jul 20, 2025 13:12

Fassi hat geschrieben:Von dem Schleifleistenverschleiß, wenn der Stromabnehmer nicht halbwegs gleichmäßig über die gesamte Breite lang geführt wird, mal ganz abgesehen.

Ich hatte letztens im anderen Musik-Thread eventuell ein Video verlinkt, welches mit der Rekordfahrt vom TGV unterlegt war. In dem Video war mir z.B. bei ca. 1:08 aufgefallen, daß der Oberleitungsdraht immer von links nach rechts geht. Meine Vermutung war, daß der Stromabnehmer sich gleichmäßig abnutzen soll:

https://youtu.be/xWxKB6fAka0?list=RDxWxKB6fAka0&t=68

Soviel, wie ich weiß, bin ich wohl schon fast Lokführer. :lol:
Meine Fahrgäste würde ich den lieben langen Tag und auch die Nacht über mit "Eine Insel mit zwei Bergen" beschallen.

In 10 Jahren werden die Preise und die Größen der Batterien anders aussehen als heute. Vielleicht werden andere Batterie-Techniken in den Markt kommen. Der Lithium-Preis könnte sinken, die Fertigungsstraßen hochautomatisiert sein usw. Wir werden sehen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon tyr » So Jul 20, 2025 14:55

Fassi hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Die Oberleitung baust Du nur einmal, danach hält sie viele Jahrzehnte... die Busse mesitens auch...


Träum weiter, es gibt täglich zig Oberleitungsstörungen. Der Fahrdraht (Kupferlegierung) muss regelmäßig erneuert werden. Von dem Schleifleistenverschleiß, wenn der Stromabnehmer nicht halbwegs gleichmäßig über die gesamte Breite lang geführt wird, mal ganz abgesehen. Und wehe der bleibt dadrinne hängen, dann kommt die schneller runter als der Fahrer reagieren kann.

Plus der Faktor Mensch, der schon im Bahnbetrieb regelmäßig nicht versteht, wieso man nicht auf Oberleitungsmasten klettert. Oberleitung macht nur mit Schienen drunter Sinn.

Und ja, auf nicht elektrifizierten Nebenstrecken wird die Dieseltraktion langsam aber sicher von Akkus abgelöst. Und das Gewicht spielt durchaus ne Rolle, man muss die Masse ja auch wieder gebremst bekommen. Mit wesentlich weniger Achsen/Bremsen als im Güterzug und halt auch halbwegs vernünftige Bremshunderstel erreichen, um fahren zu können/dürfen.

Gruß




https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... bussysteme
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » So Jul 20, 2025 15:04

Was macht eigentlich ein Oberleitungsbus, wenn die Straße mal nicht passierbar ist, also z.B. durch Unfall. Umleitung fahren ist ja nicht möglich. Oder haben Oberleitungsbusse für ein paar Kilometer Batterien an Bord?

Die KI sagt: Ja, für 20 bis 30 km Reichweite sind meistens Batterien an Bord, die wieder geladen werden, sobald die Oberleitung wieder zur Verfügung steht. Früher hatten die O-Busse dafür manchmal Dieselmotoren an Bord.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon tyr » So Jul 20, 2025 15:05

Südheidjer hat geschrieben:
Fassi hat geschrieben:Von dem Schleifleistenverschleiß, wenn der Stromabnehmer nicht halbwegs gleichmäßig über die gesamte Breite lang geführt wird, mal ganz abgesehen.

Ich hatte letztens im anderen Musik-Thread eventuell ein Video verlinkt, welches mit der Rekordfahrt vom TGV unterlegt war. In dem Video war mir z.B. bei ca. 1:08 aufgefallen, daß der Oberleitungsdraht immer von links nach rechts geht. Meine Vermutung war, daß der Stromabnehmer sich gleichmäßig abnutzen soll:

https://youtu.be/xWxKB6fAka0?list=RDxWxKB6fAka0&t=68

Soviel, wie ich weiß, bin ich wohl schon fast Lokführer. :lol:
Meine Fahrgäste würde ich den lieben langen Tag und auch die Nacht über mit "Eine Insel mit zwei Bergen" beschallen.

In 10 Jahren werden die Preise und die Größen der Batterien anders aussehen als heute. Vielleicht werden andere Batterie-Techniken in den Markt kommen. Der Lithium-Preis könnte sinken, die Fertigungsstraßen hochautomatisiert sein usw. Wir werden sehen.


Busoberleitungssysteme funktionieren anders, als Bahnoberleitungssysteme....
mal davon abgesehen, das die Ladeinfrastruktur der E- Busse auch nicht umsonst, und schon gar nicht einfach zu insatllieren ist.

---> https://www.ebustool.de/antriebsformen/ ... ungsbusse/

Interessant an der Seite ist übrigens, das die einzige Antriebsart, inder man sowohl die Betriebs- wie die Investitions- und Instandhaltungskosten relativ genau ermitteln kann, das Oberleitungssystem ist.... bei den anderen systemen schwelgt man eher in Schätzungen udn Erwartungen...
Zuletzt geändert von tyr am So Jul 20, 2025 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon tyr » So Jul 20, 2025 15:12

Südheidjer hat geschrieben:Was macht eigentlich ein Oberleitungsbus, wenn die Straße mal nicht passierbar ist, also z.B. durch Unfall. Umleitung fahren ist ja nicht möglich. Oder haben Oberleitungsbusse für ein paar Kilometer Batterien an Bord?

Die KI sagt: Ja, für 20 bis 30 km Reichweite sind meistens Batterien an Bord, die wieder geladen werden, sobald die Oberleitung wieder zur Verfügung steht. Früher hatten die O-Busse dafür manchmal Dieselmotoren an Bord.


Oberleitungsbusse in deer ganzen Welt ahben dafür schon seit es sie gibt, also seit der erste Bus der Firma Siemens 1898 fuhr, einen unabhängigen Hilfsantrieb, entweder aus einem verbrennermotor, oder einem Akkupack. Früher bein Bleiakkupack, heute eben moderne Lithiumakkus, der dem Bus ermöglicht, kürzere Strecken ohne Oberleitung zurück zu legen. Wie geschrieben, das alles ist ausentwickelte Technik, die global nach wie vor zum Einsatz kommt, weil sauber, leise, vergleichsweise Preiswert, zuverlässig und komfortabel für den innerstädtischen Verkehr.
das älteste, durchgehend betrieben Oberleitungsnetz befindet sich übrigens in Shanghei, 1914 in Betrieb gegangen, und bis heute aktiv.
Das zweitälteste aktive Netz befindet sich in Lausanne, danach folgen Phiadelphia und Dayton (USA)
In Deutschland ist das älteste aktive in Eberswalde, in Österreich in Salzburg, beide 1940 in Betrieb gegangen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon erwinruhl » So Jul 20, 2025 15:26

Platzt sie nun, die Chinesische Elektroautoblase, ist es nur eine Konsolidierung, die jetzt kommt, oder betrifft das im Wesentlichen nur die BYD, die Ihr Wachstum auf Kosten der Zulieferer gemacht haben?

Geladen, der Podcast berichtet und spekuliert darüber:



China fährt die Subventionierung zurück, und ein Absatzrückgang ist zu erwarten.

Einzig die Xiaomi haben Nachfrageboom und kommen mit der Produktion nicht hinterher.

Die KI schreibt über BYD:
Es gibt Berichte, dass BYD (Build Your Dreams), ein chinesischer Automobilhersteller, durch aggressive Preisgestaltung und eine starke Marktposition in China seinen Wachstum auf Kosten der Zulieferer vorangetrieben hat. Dies bedeutet, dass BYD möglicherweise versucht, die Kosten bei seinen Zulieferern zu senken, um seine eigenen Produkte wettbewerbsfähiger zu machen, was zu einer Belastung für die Zulieferer führen könnte
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jul 20, 2025 18:40

Oberleitungsbusse brauchen eine Oberleitung.
Weil keine Schienen den Minuspol liefern können, kommt Minus und Plus von oben.

Ich möchte dafür wetten, das in Deutschland fast wöchentlich ein Ingenieur die Leitung inspiziert.
Es könnte ja jemand was beschädigt haben…
Und wenn das Stromkabel herunterfällt auf die Straße, dann könnte jemand zu Schaden kommen.

Wieviele Kilometer macht denn ein Linienbus täglich?
Hier pendelt ein Bus den ganzen Tag zwischen Kreisstadt und Kleinstadt (25km Abstand)
Für eine Strecke braucht der etwa 45 min.
Also 90 min hin und her macht 33 km/h im Schnitt.
Also 10h = 330 km
Der Fahrer muss noch Pause machen.
Da kann auch gleich geladen werden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon DonPromillo » So Jul 20, 2025 18:55

langholzbauer hat geschrieben:Da bin ich deutlich bei Dir.
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Wie weit es wirtschaftlich möglich ist, dieses dezentral mit guter Nutzung der Abwärme zu verflüssigen um es zu tanken weiß ich auch nicht...


Dein Beitrag enthält einige ziemlich fragwürdige Behauptungen. :roll:
Strom kostenpflichtig zu entsorgen ist schlicht Unsinn das sind Marktmechanismen keine Müllabfuhr. Die Abregelung allein auf fehlende Leitungskapazitäten zu schieben greift zu kurz und ignoriert die Komplexität des Stromsystems. Die eine Million Euro pro Wasserstoffbus ist eine pauschale Zahl ohne Beleg und klingt eher nach Stammtisch als nach Analyse. Und Methan als deutlich sicherer darzustellen ist ungenau und irreführend beide Gase haben Risiken.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon tyr » So Jul 20, 2025 21:03

langer711 hat geschrieben:Oberleitungsbusse brauchen eine Oberleitung.
Weil keine Schienen den Minuspol liefern können, kommt Minus und Plus von oben.



Und E- Busse laden sich aus dem Himmel? :roll:
Um einen Bus in 15min Fahrerpause zu laden, benötigt es ebenfalls eine neue, bisher nicht vorhandene Infrastruktur...
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