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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » Fr Mär 13, 2026 8:46

Natürlich ist Design subjektiv.
Aber um mal Beispiele zu nennen was mir elektrisch gefällt, der Mazda 6e z.B. oder Mercedes EQS & EQE. Irgendwas, was etwas Eleganz ausstrahlt.
Was mich halt überhaupt nicht anspricht sind so Playmobil-Lego-Plastiklook Autos wie Hyundai Inster, Renault 5 e-tech und generell leider fast alles was es im Kleinwagen Segment so gibt. Da geht leider fast jeder Hersteller dem anderen nach in die selbe unästhetische Richtung.
Von Hyundai (die Stammmarke in meiner Familie) war das einzig schöne Elektroauto der erste IONIQ der bis 2022 noch gebaut wurde. Seither spricht mich nichts mehr an.
Als Verbrenner Enthusiast wäre der Ioniq 5 N mit dem simulierten Motor/Getriebe zumindest rein fahrerisch für mich noch interessant. Ist mit ca. 70k Liste aber viel zu teuer für mich und so viel Ps brauch ich auch nicht im Alltag. Ich habe einmal im Leben 70k für mein Traumauto ausgegeben, damit hab ich was außergewöhnliches mit Durchzug, für ein Alltagsauto zahle ich nicht so viel Geld.
Zuletzt geändert von JulianL am Fr Mär 13, 2026 8:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Mär 13, 2026 8:51

Im Innenraum sind mittlerweile alle gleich. Kein Armaturenbrett mehr, sondern nur noch ein paar blöde Displays mit Touch Bedienung, das ist auch nicht mein Geschmack.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » Fr Mär 13, 2026 8:56

Oh ja auch das ist eine ganz erbärmliche Entwicklung. Jegliche Handwerkskunst weggespart und gegen billige Touchscreens getauscht die man gekonnt als wertig und premium vermarktet hat indem man sie zuerst in der Oberklasse eingeführt hat.
Bis vor wenigen Jahren gabs wenigstens noch Modelle bei denen die Touchscreens schön ins Armaturenbrett und die Mittelkonsole eingefügt wurden, inzwischen stehen sie ja nur noch darauf oder davor und sind nichtmal mehr integriert. Gibts als nächstes dann den Saugnapfhalter an der Scheibe für den Touchscreen ab Werk? :roll:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Fr Mär 13, 2026 9:23

langer711 hat geschrieben:Wie haben sich die Kangoo geschlagen?
Kann man ab 11.000€ gebraucht kaufen.
Als „Hofdackel“ gefällt der mir.
Fernreisen sind damit natürlich problematisch:D

Bisher gut, bis auf Verschleiß (1x Bremsen), war noch nichts dran. Die Batterien sind auch noch in Ordnung. Habe von den Dingern noch immer drei zum Liefern.
Die Kangoos haben nun alle 15x.xxx. Kilometer auf der Uhr. Die Reichweite liegt bei ca. 85% gegenüber dem Neuzustand.
Zuletzt geändert von wastl90 am Fr Mär 13, 2026 9:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Fr Mär 13, 2026 9:27

JulianL hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben: Aber nur weil es die deutschen und europäischen Hersteller nicht vernünftig auf die Reihe bekommen haben, heißt das noch lange nicht, dass die Technologie schlecht ist.
E-Autos sind angeblich extrem teuer. Das kann ich so nicht bestätigen. Meine mittlerweile fünf E-Fahrzeuge waren nicht wesentlich teurer als ihre Verbrenner-Brüder und haben einen ähnlich hohen Wertverlust. Bei keinem meiner Fahrzeuge hatte ich bisher Probleme mit Batterie, Motor oder anderen Teilen des E-Antriebs – im Gegenteil.

Ich muss dir grundsätzlich zustimmen. Ich bin/wahr da auch selbst einfach etwas zu eingefahren auf das was ich halt kenne und zu wenig offen für Veränderung. Die Technologie ist gut und unbestreitbar klar effizienter und vor allem wird sie schnell noch deutlich besser.
Bei den Kosten hängt es stark davon ab in welchem Preissegment man sich bewegt. Im Bereich 30.000€ aufwärts schenken sich Verbrenner und E-Auto wenig. Im Einstiegssegment gibt es elektrisch in meinen Augen nach wie vor nix brauchbares.
Kleinwagen die relastisch keine 200km schaffen, sorry sowas geht für mich einfach nicht. Auch aus einem einfachen grund. Wenn ich schon die Möglichkeit habe/hätte statt teuren Sprit billigen PV Strom zu nutzen und wirklich erheblich sparen zu können, dann muss und will ich das auch vollumfänglich können. Strecken von 200km+ kommen bei mir mindestens 1mal die Woche vor.
Da will ich doch nicht in dem Wissen dass meine PV Anlage zu Hause grad für 10ct Strom produziert 50ct/kwh an der Ladesäule zahlen weil meine günstige Schüssel ständig nicht weit genug kommt, dass ich auch wieder zurück komme. Oder dass ich 3 Tage Regenwetter mal überbrücken kann um dann wenn die Sonne wieder scheint wieder billig laden zu können. 700km müssen einfach in jedem Auto ohne Probleme möglich sein. Nicht weil man die ständig fährt, sondern damit man die Vorzüge auch wirklich ausnutzen kann.
Im günstigen Einstiegssegment ist das einfach noch realitätsfern.

Andere Faktoren sind dann für mich einfach noch subjektiv. Ich finde E-Autos schlicht emotionslos und bis auf wenige Ausnahmen auch grausam vom Design. Das sind die Punkte die mich eigentlich am meisten Abschrecken. Ich bin einfach nicht daran interessiert für nach 200.000km vielleicht 5.000 gesparte Euro Leidenschaft und Emotionen aufzugeben die mir viel Freude geben und was bedeuten. Selbst in einem Kleinwagen hab ich einfach gern eine Kupplung und einen Schaltknüppel und ein bisle was zu tun. Mit Bashing hat das rein gar nichts zu tun, aber ich bin jetzt echt schon etlich E-Autos gefahren und ich kann denen einfach vom Fahrverhalten/Fahrerlebnis nichts abgewinnen. Und ich finde es Schade dass dann immer gleich von Bashing geredet wird und solche individuellen Punkte nicht gehört geschweige denn verstanden werden.
Für all die Leute die nur von A nach B wollen ist das bedeutungslos, für jemanden wie mich halt nicht :wink:

Wenn du wegen den Emotionen noch weiter Diesel für 2,20€/L tanken kannst, dann gehörtst du zu den Privilegierten!
Ansonsten reichen 350km Reichweite normalerweise wirklich für den Alltag. Bei 200km einfachen weg, musst du eben 50km nachtanken. Das schaffen heutige Elektrofahrzeuge in wenigen Minuten am Schnelllader.
Die Kleinwagen werden von den Herstellern eben als Zweitwagen gesehen, entsprechend ist das Fahrprofil und daher auch die Wahl der Batteriegröße. Klar, es gibt auch Leute die einen Kleinwagen als Langstreckenläufer haben.
Zum Thema Design - wenn ich mir die neuen Audis und BMWs ansehe, dann kommt mir das Kotzen. Sorry das ist überhaupt nicht mehr mein Fall. Da gibt es echt kein Modell, egal ob Elektrisch oder mit Verbrenner!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Mär 13, 2026 9:44

150.000km mit wenig Ärger…?
Davon kann aber auch keine Werkstatt existieren
;)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Fr Mär 13, 2026 10:20

Das ist jetzt aber auch nicht mein Problem ;-). Aber man merkt ihnen jetzt auch schon die Kilometer an, einfach an der Karosserie. Das sind eben Dinger, bei denen man ständig raus und rein hüpft. Da leiden dann Sitz und Co. Das ist jetzt aber auch nichts anderes wie bei den Verbrennern.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » Fr Mär 13, 2026 10:28

wastl90 hat geschrieben:Wenn du wegen den Emotionen noch weiter Diesel für 2,20€/L tanken kannst, dann gehörtst du zu den Privilegierten!

Bei 25.000km/Jahr Gesamtfahrleistung und sagen wir 6l/100km Benzin sind das aktuell ca. 3000€ im Jahr oder 250€ im Monat.
Ob das jetzt 150€ Strom wären ist mir recht egal ehrlich gesagt. Für das was mir Freude macht zahl ich auch. Die 100€ Preisdifferenz gibt so mancher selbstverständlich in Form von Abos an z.B. Streamingdienste aus.
Sicher hat das Geld nicht jeder, aber als privilegiert würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen.
Ich lebe sonst recht sparsam, den letzten großen Urlaub hab ich vor 10 Jahren gemacht. Und ich spare am sonstigen Auto Unterhalt wo es nur geht. Mein kleiner war in den letzten 10 Jahren nur 1mal in der Werkstatt, sonst mach ich alles selbst. Wenn man den Service jährlich selbst für ~50€ macht statt für 400€ in der Werkstatt kann man sich auch locker den Sprit leisten.
Man muss nur mit den Mitteln umgehen können die einem zur Verfügung stehen und seine Prioritäten setzen. Viele können das nicht, da liegt der Hund begraben.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Fr Mär 13, 2026 10:34

Kann man mit einem Auto, das 6l/100km Benzin benötigt, denn überhaupt Spaß haben? Da treiben dann 150 PS einen 1.800kg Wagen an.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » Fr Mär 13, 2026 10:47

Oh ja kann man:)
Fahre einen Caterham Super Seven. Ich bin schon viel gefahren aber nichts macht ansatzweise so viel Spaß beim Fahren.
173Ps, 580kg, 6l Verbrauch.
Auf ein heutiges SUV gerechnet wären das rund 700Ps, denke das reicht aus :wink: Es kommt noch dazu dass man quasi nur in einer Blechwanne sitzt mit nichts um sich herum, da fühlt sich die Beschleunigung nochmal anders an. Trotzdem ists deutlich bequemer als man vermuten mag.

Wenn ich da mit Lederkappe, Lederjacke und Fliegerbrille hinterm Holzlenkrad sitze und meine Freundin neben dran mit Lederjacke und Kopftuch, da ist man selbst und jeder andere am grinsen.
Ja man kann mit so wenig Verbrauch eine Menge Spaß haben.
Die gesellschaftliche Wahrnehmung ist dazu sehr positiv, die meisten halten meinen Flitzer für nen Oldtimer (was er nicht ist), grade Kinder sind immer begeistert, man wird immer in freudige Gespräche verwickelt. Einfach herrlich. :D

Und für den Alltag hab ich halt noch einen Kleinwagen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon beihei » Fr Mär 13, 2026 11:31

@ Julian
Das sind dann schonmal zwei Autos und der Eine ist schon ein Schmuckstück.

JulianL hat geschrieben:....
Sicher hat das Geld nicht jeder, aber als privilegiert würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen.
....


Die Sichtweisen sind unterschiedlich , aber ich finde das ist schon priviligiert.
Und das muß man sich leisten können.
Ich hab auch ein Motorrad und weil ich mir dieses Privileg nicht mehr leisten möchte, wird die Maschine verkauft.
Meinungsfreiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Fr Mär 13, 2026 11:45

JulianL hat geschrieben:Oh ja kann man:)
Fahre einen Caterham Super Seven. Ich bin schon viel gefahren aber nichts macht ansatzweise so viel Spaß beim Fahren.
173Ps, 580kg, 6l Verbrauch.

Das ist jetzt aber auch kein 0815 Auto ;-)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » Fr Mär 13, 2026 11:51

beihei hat geschrieben:@ Julian
Das sind dann schonmal zwei Autos und der Eine ist schon ein Schmuckstück.

JulianL hat geschrieben:....
Sicher hat das Geld nicht jeder, aber als privilegiert würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen.
....


Die Sichtweisen sind unterschiedlich , aber ich finde das ist schon priviligiert.
Und das muß man sich leisten können.
Ich hab auch ein Motorrad und weil ich mir dieses Privileg nicht mehr leisten möchte, wird die Maschine verkauft.

Ich hab mich dabei jetzt nur auf die monatlichen Spritkosten bezogen.
Dass ich 2 Autos besitze und davon eins so ein spezielles ist das wirklich rein zum Vergnügen da ist, das ist sicher privilegiert. Ich habe dafür aber auch ein wenig gespart und das Geld wohl geplant zur Seite gelegt. Gleichwohl bin ich dankbar dafür in der glücklichen Situation zu sein mir so etwas leisten zu können.

Aber wegen +-50-100€ mehr oder weniger für Sprit im Monat finde ich machen schon sehr viele einen Aufriss, vor allem die es eigentlich am wenigsten nötig haben. Und die leisten sich dann andere Dinge derart im Überfluss wo ich wiederum nur den Kopf schüttle.
Die Mehrkosten am Sprit treffen mich genauso überwiegend auf dem täglichen Weg zur Arbeit, da woe sie mir eigentlich am wenigsten nutzen. Von den 25.000km sind 18.000km Pendelstrecke. Für die Freizeit fahre ich gar nicht so extrem viele Kilometer.

Soll aber absolut nicht überheblich rüber kommen, ich verstehe voll wenn jemand sagt jetzt ist der Punkt erreicht wo es mir das einfach nicht mehr wert ist.
Ich habe nur öfter mal den Eindruck am lautesten jammer nicht die mit den billigsten und kleinsten Autos, sondern die deren Auto über 40.000€ oder noch mehr kostet.
Grade auf Sozial Media begegnen mir regelmäßig solche die sich auslassen, aber nen teuren Porsch oder BMW fahren...
wastl90 hat geschrieben:Das ist jetzt aber auch kein 0815 Auto ;-)

Ich weiß, das ist auch ein Teil der Freude :mrgreen:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Mär 13, 2026 12:11

Für mich muss ein Auto nur funktionieren, Design ist mir egal.
JulianL hat geschrieben:
(…)
Ich habe einmal im Leben 70k für mein Traumauto ausgegeben, damit hab ich was außergewöhnliches mit Durchzug, für ein Alltagsauto zahle ich nicht so viel Geld.


Das käme mir daher nicht in den Sinn.
Wenn ich schon viel Geld ausgebe, dann will ich es auch nutzen.
Ein Model 3 würde ich mir heute nicht mehr kaufen, den Kofferraum wird man eher leid, wie gewohnt.

Ein Model Y ist zwar weniger flott, aber im Alltag viel praktischer.

Aber das ist alles Geschmackssache

Zu den Kosten.
Sprit / Strom ist das Eine.
Für mich entscheidender war die Einfachheit.
AGR, Turbo, Zahnriemen/Kette, Kupplung/Automatik, Injektoren, Sensoren am heissen Motor, viele Dichtungen und das alles in einem begrenzten Bauraum mit wenig Platz bei Reparaturen.

Wenn man am modernen Verbrenner den Zylinderkopf abnimmt, hat man ja fast zwei Gitterboxen voll an Bauteilen, die vorher weg müssen.

Man kann die Technik von heute leider nicht mit Motoren der 90er oder 00er vergleichen.

Gewicht musste obendrein eingespart werden, wo es nur ging, anders waren die Grenzwerte nicht zu erreichen.
Früher Stahlguss, heute Alu (Motorblock)
Früher Alu, heute Plastik (Ansaugbrücke)

Und dann on Top noch BWLler am Entscheider-Tisch.
„Wenns 3 Jahre hält, reicht es aus! Wenn’s dann kaputt geht, verdienen wir noch mehr!“

Der Grundsatz meines Opas
„Wat nich dran is, geht nich kaputt“

Akkus (im Auto!) sind bisher eher positiv aufgefallen.
Motoren ebenso
Falls was kaputt geht, fährt man zu EV Clinic (o.Ä.).
Fahrwerk und Karosserie ist keine Raketenwissenschaft.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » Fr Mär 13, 2026 12:24

langer711 hat geschrieben:Das käme mir daher nicht in den Sinn.
Wenn ich schon viel Geld ausgebe, dann will ich es auch nutzen.
Aber das ist alles Geschmackssache

Du siehst das falsch. Warum sollte ich so viel Geld für etwas nutzloses ausgeben?
Ich nutze es ja. Freude und Gute Laune ist ein sehr großer Nutzen der nachweißlich das Leben verlängert und es gibt für mich nichts wertvolleres als das Leben mit Freude genießen zu können.
Es wundert mich ja immer wieder warum das nicht verstanden wird und von vielen nichtmal als Argument/Kaufgrund für etwas existiert. Wirklich das ist mir absolut ein Rätsel. Der Hauptgrund für eine Kaufentscheidung ist doch neben ich brauch das immer ich will das und gleichzeitig halten die Leute dann immer die Käufe anderer für sinnlos???
Das unterstelle ich jetzt nicht dir, sondern allgemein. Ich frage mich immer bei den Leuten die über solche Petrol Heads wie mich nur den Kopf schütteln, habt ihr keine Hobbys? Habt ihr nichts was ihr gern tut, wofür ihr gern zahlt weil es das ist dass eure Freizeit und euer Leben mit Freude füllt? Warum geht ihr in den Urlaub, ist doch auch zu Hause schön?...
Aber naja, viele denken halt nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze. (Wie gesagt jetzt nicht auf dich bezogen)

Für mich gibt es im Alltag nichts praktischeres als einen Kleinwagen. Braucht wenig, kostet wenig, kriegt überall nen Parkplatz, lockt keinen Vandalismus und keine Diebe an und reicht für nahezu alles außer das Ziehen von Anhängern oder nen Umzug allemal aus.
Ich fahre mit einem Hyundai i10 regelmäßig mit meinem Vater und meiner Freundin zum Skifahren. 3 Leute+ Skiausrüstung haben gut Platz in dem wägelchen.
Zugegeben bei 4 Leuten geht es dann nicht mehr oder ich bräuchte zumindest eine Dachbox.

Akkus (im Auto!) sind bisher eher positiv aufgefallen.
Motoren ebenso
Falls was kaputt geht, fährt man zu EV Clinic (o.Ä.).
Fahrwerk und Karosserie ist keine Raketenwissenschaft.


Absolut richtig. Aber jetzt überleg dir mal wie lange es dauern wird bis die Industrie auf den Trichter kommt beim E-Auto gezielte "Sollbruchstellen" einzubauen? Das E-Auto darf nicht zuverlässiger sein und länger halten als ein Verbrenner, das wäre ein Milliardenverlust für die ganze Automobilindustrie.
Für mich selbsterklärend dass die E-Autos künstlich so gebaut werden dass sie kaputt gehen. Noch viel stärker als beim Verbrenner.
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