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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Feb 09, 2008 21:29

... und was ich mich noch frage; warum eigentlich argentinien ? kaum einer war da, weiß wie es dort aussieht, franz auch noch nie, deswegen hat er das auch ausgedacht, es fällt schwer seine lügen zu widerlegen, meint er jedenfalls .

wir sind hier auch nicht in argentinien, oder sonst wo, wir haben hier zum glück unsere berufsvertretung, den deutschen bauernverband DBV, ob kleiner nebenerwerbsbauer, mittlerer oder großbetrieb, alle werden von diesem berufsverband , mit seinen hervorragenden kontakten zur politik und industrie auf das allerbeste vertreten .
dann haben wir eine absolut unbestechliche justiz, wir haben super gute wissenschaftler, ja wir haben sogar ein bienenmonitoring, hätte ich pers. zwar für unnötig gehalten, aber wir haben das nunmal, braucht uns also auch keiner irgendwas von bienensterben erzählen .
wir sind deutschland n8
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Beitragvon Franz Henneken » Sa Feb 09, 2008 22:24

@ Gerd Gerdsen: Wer's glaubt, wird seelig. Auch wenn er um seinen eigenen Ego einen Freudentanz veranstaltet.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Franz Henneken » Sa Feb 09, 2008 22:27

@ Torge: Ich werde mich mal Anfang nächster Woche gezielt an Dich wenden, um genau dieses Gewusel zu entflechten. Damit mir auch andere nicht ins Handwerk pfuschen, die meinen, Gentechnik habe nur Vorteile.

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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Feb 09, 2008 22:48

der torge ist clever, der kommt aus angeln, der wird sowieso nicht auf franzen's märchen rein fallen, hatten wir hier übrigens auch schonmal, der wollte auch nur über PM antworten .
wie hieß der noch gleich ? :roll:
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Beitragvon gerd gerdsen » So Feb 10, 2008 9:32

Dieses ist übrigens die Meinung unseres Bauerverbandes zur Gentechnik :
Trotz Novelle des Gentechnikgesetzes wird vom GVO-Anbau abgeraten

DBV: Kennzeichnung von Lebensmitteln ist weder wahr noch klar
Der Deutsche Bauernverband (DBV) rät anlässlich der am 25. Januar 2008 anstehenden Beschlussfassung des Bundestages über die Novelle des Gentechnikgesetzes nach wie vor vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ab. Da weiterhin auch nach der Novel­lierung zum Beispiel die verschuldensunabhängige Haftung gelten wird, bleibt der DBV bei seiner ablehnenden Haltung, denn Landwirte sind danach trotz gesetzeskonformen Ver­haltens einem unkalkulierbaren Risiko ausgesetzt. Der DBV kritisiert, dass mit der Novelle versäumt wurde, auch die Saatgut-Industrie in die Verantwortung zu nehmen.

Der DBV anerkennt, dass jetzt die Grundsätze zur guten fachlichen Praxis beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verankert wurden. Damit liege nunmehr eine Grund­lage für die geforderte Koexistenz der verschiedenen Anbauformen und verbindlicher Infor­mationspflichten einschließlich der verpflichtenden Aufklärung über die Rechtsfolgen zwischen benachbarten Landwirten vor. Unverständlich bleibt hingegen, dass unter­schiedliche Abstände zwischen Anbauflächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen und Flächen ohne Gentechnik, je nachdem ob letztere konventionell oder ökologisch bewirt­schaftet wurden, ohne wissenschaftliche Begründung beibehalten wurden.

Als Mogelpackung und untaugliches Instrument zur Verbraucheraufklärung wertet der DBV die Verwässerung der bisherigen strengen Regelung zur Kennzeichnung “Ohne Gentechnik“. Nach bisherigem Recht können sich die Verbraucher darauf verlassen, dass bei der Herstellung damit beworbener Produkte keine Gentechnik im gesamten Produk­tionsprozess zur Anwendung kam. In Zukunft muss der Verbraucher damit rechnen, dass Lebensmittel, die mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ beworben werden, dennoch unter Verwendung von Gentechnik in einzelnen Produktionsstufen hergestellt werden.


Da behaupte noch einer der Bauernverband wäre irgendwie gekauft :wink:
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Beitragvon Hoschscheck » So Feb 10, 2008 10:28

Hallo Harry,

ist dein Wagen kaputt?

oder konntest du ihn nach dem Parken nicht wiederfinden?

Harry, dein lauter Auftritt verliert an Wirkung. Bring die Punkte, die dir ja augenscheinlich sehr am Herzen liegen doch bitte zur Sprache.

Was sollte ich/wir Gerd entgegenhalten, wenn er dich hier als Schaumschläger titulieren würde.

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Beitragvon forenkobold » Mo Feb 11, 2008 16:10

Umfrageergebnisse:

http://bildschirmarbeiter.wordpress.com ... verbieten/
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Beitragvon Franz Henneken » Di Feb 12, 2008 19:45

@ Gerd Gerdsen: Diese "Gute Fachliche Praxis" ist für mich ein schöner Schein, eine echte Mogelpackung. Damit soll die Möglichkeit zur Koexistenz von GVO und ohne GVO vorgegaukelt werden. Ein Ding, was niemals klappen kann, da man Pollen nicht einsperren kann. Deshalb wird es immer eine Vermischung gegen, auch über viele Kilometer hinweg.

Und wie es dann bei den Praktikern im Alltag aussieht, guggst Du hier:

http://www.abl-ev.de/gentechnik/pdf/Koex_Bro3.pdf

Und dass angeblich alles so toll läuft, ist doch nur eine gelenkte Macherei der Gentechnik-Konzerne, damit ihre Geschäfte auch weiterhin laufen sollen. Dazu guggst Du hier:

http://www.netzeitung.de/wissenschaft/896859.html

Na dann bin ich mal auf drei Mann gefasst, was jetzt wohl für Antworten kommen.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Franz Henneken » Mi Feb 13, 2008 9:28

@ Torge: Das ist alles nicht so ganz einfach, wie man es dahinsagt. Es gibt da nämlich den großen Unterschied zwischen Zucht und Gentechnik.

Bei der Zucht arbeitet man nur innerhalb einer Spezies, also bei einer Pflanzenart wie z. B. Weizen. Diese Artengrenze wird nicht verlassen, man verwendet nur andere Weizenarten zu verschiedenen Kreuzungen miteinander. Dies wird gewiss schon seit Jahrtausenden von Menschen mit Erfolg praktiziert, überall auf der Welt.

Bei der Gentechnik aber wird diese Artengrenze verlassen. So werden Genfragmente eines Bodenbakteriums, z. B. bazillus thurigiensis, in eine völlig andere Pflanze eingebaut, in diesem Falle Mais. Das Fatale daran ist, dass Gene auch Mehrfachfunktionen haben, die beiweitem noch nicht entschlüsselt sind. Daher kennt niemand die genauen Auswirkungen über einen weiteren Zeitraum, etwa 10 Jahre.

So habe ich gestern rein zufällig in Netzeitung.de gelesen, dass immer mehr Schadinsekten und Unkräuter immun werden gegen Gentechnik und dessen GVO-Pflanzen. Dies geschied oft nach nur zwei Jahren, nachdem zum ersten Male GVO-Pflanzen auf den Acker ausgesät wurden. Nur mit immer größeren Aufwand und immer raffinierteren Tricks kann man jetzt oftmals nur noch bestehen. Deshalb muss man sich allmählich die Frage gefallen lassen, ob sich dieser Auwand überhaupt noch lohnt.

Aber für eine Gruppe lohnt es sich immer mehr: die Gentechnik-Unternehmen mit ihrer Praxis der Lizenzverteilung. Falls auch Hoschscheck nicht "so ganz einverstanden" ist mit dieser Politik, so wäre es ihm wohl angenehmer, wenn auch er davon teilhaben könnte, oder?

Nicht ich habe Argentinien ins Spiel gebracht, aber diesen Ball aufgenommen, weil dort schon am längsten Gentechnik angewendet wird und gerade dort auch die Folgen am verheerensten zugeschlagen haben. Auch wird aus verschiedenen Quellen berichtet, dass die Erträge in den letzten drei Jahren stetig und immer schneller zurückgehen.

Wenn mir jetzt jemand vorhält, ich sei noch nie in Argentinien gewesen, dann stimmt das auch. Aber war von Euch schon mal jemand auf den Mond? Deshalb finde ich von den Standpunkt her die Aussage ziemlich gewagt, die Erde sei eine Kugel!

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Feb 13, 2008 13:01

Franz Henneken hat geschrieben:
So habe ich gestern rein zufällig in Netzeitung.de gelesen, dass immer mehr Schadinsekten und Unkräuter immun werden gegen Gentechnik und dessen GVO-Pflanzen. Dies geschied oft nach nur zwei Jahren, nachdem zum ersten Male GVO-Pflanzen auf den Acker ausgesät wurden. Nur mit immer größeren Aufwand und immer raffinierteren Tricks kann man jetzt oftmals nur noch bestehen. Deshalb muss man sich allmählich die Frage gefallen lassen, ob sich dieser Auwand überhaupt noch lohnt.


Es grüßt - 8) Franz


entweder will uns franz hier erneut belügen, oder er ist wie ich vermute, intellektuell nicht in der lage diesen artikel richtig zu interpretieren .

hier der ganze artikel zum nachlesen : http://www.netzeitung.de/wissenschaft/896859.html

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Schädlinge gegen Pflanzengifte resistent werden, sagte Heinz Saedler, Direktor am Max- Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln. Solche Mutationen entstehen in der Natur zufällig und setzen sich durch, wenn sie den Tieren einen Überlebensvorteil bringen.

Um die Resistenzbildung zu verhindern, werden Bt-Pflanzen meist zusammen mit unveränderten Pflanzen der gleichen Sorte angebaut. Auf ihnen vermehren sich Insekten, ohne resistent zu werden. Nachkommen beider Insektentypen sollen auf jeden Fall wieder empfindlich für das Bt-Gift sein - und sterben. Kritiker zweifeln, dass dies auf Dauer funktioniert. Neue Bt-Pflanzen enthalten mehr als eine Variante des giftigen Bt-Proteins - falls ein Insekt gegen eines resistent werden sollte, soll das zweite zum Zuge kommen.


*gähn* bin gespannt was er sich jetzt ausdenket ? ... vielleicht doch wieder bienensterben :roll:
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Beitragvon SHierling » Mi Feb 13, 2008 15:40

Also auch wenn ich nun nicht für die Freisetzung solcher Pflanzen bin - Resistenzen sind eher kein gutes Argument. Gerade die Biobetriebe, allen voran Demeter & Co betreiben ja Resistenzzucht, insbesondere bei Weizen, Kartoffeln und Mais. Wenn DEREN Pflanzen dann mal "auswildern", die bilden ebenso Dominanzbestände wie die GV-Pflanzen auch.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Hoschscheck » Do Feb 14, 2008 2:50

Hallo Franz,

Der erste Punkt ist überdenkenswert.

Der weltweiten Landtechnik gelingt es nicht eine Drillmaschine mit einem Reinigungsknopf, ähnlich dem einer Melkmaschine, herzustellen? Anstellen und hinterher einfach nur sauber.
???
Was war zuerst da, die unsaubere Maschine oder die Gentechnik. Der Gesetzgeber hat sich mit seinem Tolleranzwert von o.9% GVO dem vorgefundenen Ergebnis der unvermeidlichen technischen Verunreinigung angepasst.
Hier hätte aber tatsächlich ein erhöhter Druck seitens des Gesetzgebers auf die Landtechnik, Handel, Saatgutproduzenten, usw. zur Absenkung dieser Verunreinigungsquellen ausgeübt werden können (seit über 1o Jahren zugelassene GVO).
Statt dessen, tausend kleine Ecken in diesen pneumatischen Drillen. Aber geringere Maschinenkosten in der Anschaffung (irgendwann gab es ja auch nur noch neue Autos mit Kat zu kaufen könnte man dem jetzt zu Recht entgegenhalten).
Niemand hat diese "Baustelle" bisher Nachhaltig angepackt, auch Greenpeace nicht. Die Gegner der grünen Gentechnik haben sich alle mehr auf den Wind als unkontrollierbare Verbreitungsmaschine gestürzt. Das technische Problem ließe sich ja theoretisch abstellen, der Wind ja nicht.
In dem Bericht wird nur von Bio ver. Gentechnik ausgegangen. Hier fehlt der Konvi Landwirt.
Letztendlich sind alle drei Formen von Nahrungsmitteln zugelassen und dürfen Angebaut und Verkauft werden.
Helfen kann, solange die Industrie es nicht schafft "sich säubernde Geräte" herzustellen, nur eine Trennung der Produktion.
Soll heißen, eine Drille für Gentechnisch verändertes Saatgut (auch der Landwirt möchte ja möglichst reines Saatgut ausbringen), eine für den Konvi, eine für den Bio, etc, etc.
Die zusätzlichen Kosten für diese Art der Arbeitserledigung (die fallen ganz bestimmt an) müsste man unter dem Stichwort Qualitätsmanagement verbuchen.
Wie hoch wären die Kosten hierfür Franz?
Was habe ich alles vergessen an gemeinsamer Produktionslinie?

Meinetwegen könnten wir das ruhig alles so machen, Hauptsache der Verbraucher honoriert unsere Mehrarbeit und Mehrkosten für ihn nicht nur durch Anerkennung, sondern bezahlt das Ganze auch richtig.
Was bleibt jetzt von diesem Ansatz übrig?

Zu 2.
"Schädlinge tricksen Gentechnik aus"

das ist der ewige Wettlauf zwischen Wirkstoff und der Anpassung des Schädlings daran durch die Evolution.
Mal sehen ob sich das -und in wie weit sich das bestätigt. Es käme jetzt darauf an diese Population zu isolieren und gesondert zu bekämpfen, damit sie sich nicht zu schnell ausbreitet. Einen Bekämpfungsverfahren ähnlich der Wurzelbohrerbekämpfung in D.

Insgesamt ist der Vorgang aber nicht neu, es mussten schon ganze Krankenhausflügel geschlossen werden, weil es dort nicht mehr zu bekämpfende Keime gab und gibt.
Hören wir deshalb auf Infektionen mit Penicillin zu bekämpfen? Ich denke nicht.
Nur hat der relative Vorteil GVO zur Ertragssicherung natürlich dort vor Ort sehr eingebüsst.
Hier müsste auf ganz normales BT-Gift in konventioneller Ausbringungsform zurück gegeriffen werden.

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