hab noch ein Schaltplan gefunden von einer originalen Greifersäge von Cranab. Hier wird der Vorschub auch über den Rücklauf angesteuert samt auch die Schwertspannung und Kettenschmierung. Hier ist auch ein Zahnradmotor verbaut.
da hast du natürlich absolut recht. Es ist ja auch nicht so das es keine Zahnradmotoren gibt die Druck in der Rücklaufleitung vertragen. Es gibt z.B. welche von Saur Danfoss die für Reihenschaltung geeignet sind die vertragen also den vollen Systemdruck auf dem Rücklauf (nur mit Leckölanschluss). Wo zum Geier bringst du eigentlich die ganzen Pläne her??
Hab noch was vergessen, wenn auf der Kolbenseite des Sägezylinders 8-12bar aus der Stickstoffblase wirken muss der Druck auf der Stangenseite auf jeden Fall >12bar sein sonst sägt da nix. Das machen die Dichtungen von Hackschnitzels Motor nicht mit.
danke für Hydraulikpläne die du ins Forum eingstellt hast. Bei meinem zweiten Versuch habe ich ja genau deine Anwendung ausprobiert und es hat ja auch wie ich schon beschrieben habe funktioniert. Doch leider ist mein Zahnradmotor nicht für diese Anwendung geeignet, bei etwas mehr Druck im Rüchlauf haut es mir sofort die Dichtung raus. Ich bin also gezwungen die 3 Variante auszuprobieren in dem ich auf der P- Seite vor dem Motor einen Abzweig setzte und somit den Zylinder ansteure. Die entsprechende Ventile habe ich ja dazu. Mein Motor ist wieder repariert und nun warte ich aber noch bis ich die 3/4" Rücklaufleitung geliefert bekomme, dann kann ich einen neuen Versuch starten.
@ basti
Hallo Basti wie sieht es bei dir aus hast schon mal was gesägt ?
Gruß Hackschnitzel
Es ist einfach etwas kompliziert zu machen, aber es ist kompliziert etwas einfach zu machen !
ich steuer ja momentan den Vorschub über ein zweites Ventil dabei muss´ich aufpassen das ich nicht zu viel Vorschub gebe sonst bleibt die Säge stehen. Ich denke ich werde den Vorschub nochmal optimieren, durch die Anlenkung des Zylinders ergibt sich ein nicht linearer Kraftverlauf. Ich werde jetzt den Zylinder anders anlenken um den Kraftverlauf annähernd linear hinzubekommen. Und dann werde ich die Drossel vor dem Zylinder noch durch ein DBV ersetzen. Vielleicht muss ich auch noch ein bissle mehr Leistung einsetzen was dann eine größere Pumpe am Kran erfordert (normalerweise fahre ich den Kran mit 1000er ZW bei 1300/min.)
Außerdem war der Stamm den ich da gesägt habe ja schon trocken....
Mal sehen wenns Morgen das Wetter mitmacht werd ich mal aufm Holzplatz testen.
Hallo Basti Ich habe noch ein Bild gefunden doet kann man sehen das das Schwert runter gezogen wird und nicht wie bei Dir gedrückt.Vieleicht kann das helfen!
Mein großer Respekt Jungs - sieht gut aus Möchte gern meinen Forwarder Mini-Bruunett mit so einer Greifersäge nachrüsten. Ziel: Aufarbeitung von Industrieholz zu Meterlängen. Falls ihr Holz zum Kleinschneiden für eure Technik braucht, hätte über 1000 Raummeter aufm Holzplatz liegen. Werkstatt und guter Hydraulikfachmann und Dreher wäre auch bei Bedarf vor Ort. Kommt jemand aus Thüringen?
Wir könnten doch alle zusammenlegen und kaufen uns so eine anständige und funktionierende Säge, diese nachzubauen wäre doch sicher kostengünstiger als kostspielige Versuche und ewige Rennerei zum Hydraulikfachmann ?? Auf dem Gebrauchtmarkt konnte ich noch nichts anständiges finden. Die Idee mit einem Schubharvesterkopf zum Meterholz-Ablängen ist auch nicht dumm, ermöglicht ein "schnelles Nachgreifen" Aber vom Gewicht des Aggregats her wirds wohl wieder schwerer oder?
@Hackschnitzel Ja 400 Km is ne Ecke weg Bin selber Förster, mir fehlt selber grad die Zeit zum Basteln. Für was brauchst du Bilder des Holzes? Bin froh, dass ich es habe, geht alles in die Brennholzproduktion. Meist Buche und Eiche IL 6m oder Fichte ISFK 2m - Längen. Gut wenn ihr eure Sache am Laufen habt, nehm ich dann den ersten Typ aus eurer Produktionslinie
Ja Bilder von dem Holz verkaufst du das auch weiter weg oder geht das alles in deine Brennholzproduktion ?
Danke auch für deine links. Aber die sind mir alle bekannt ich habe auf den Internetseiten auch schon herumgesurft in der Hoffnung etwas brauchbares für den Bau der Säge zu finden.
Habe meine Säge nun soweit umgebaut ich werde nächsten Samstag mal Probesägen gehen.
Dann kann ich weiter berichten.
Grüße
Hackschnitzel
Es ist einfach etwas kompliziert zu machen, aber es ist kompliziert etwas einfach zu machen !
Vielleicht kann ich noch einen Lösungsweg anbieten. Aggregat war wenn ich mich nicht irre ein Logmax.
Bei unserem Harvester war es so das der Zylinder über den "Vorsteuerdruck" bewegt wurde. Also 30-40 bar. Das lief über ein E- Ventil. Zylinder hatte einen Kolben von ca. 20-30mm.
Das Ventil hat in seiner Ruhestellung den Sägezylinder auf der Kolbenseite mit Druck beaufschlagt. Und diesem damit herein gezogen. Vorteil war das man wenn die Maschine zum Kettenwechsel abgestellt hat, das Schwert heraus ziehen konnte.
Die Säge selber war auf jeden Fall kein Zahnradmotor. War ein Orbit oder baugleicher Motor mit Vorsatzlagerung.
Der Motor selber war auf 150bar eingestellt.
Kettenspannung musste manuell gemacht werden.
Ich rate euch auch einen "Kettenfänger" zu bauen. Der wird einfach aus Alu gedreht und auf die Welle des Sägemotors geschraubt.
Falls die Kette mal abfliegt bleibt diese dort hängen und verschwindet nicht im Nirvana. Im Winter findet man die manchmal noch wieder (da wo es qualmt) aber im Sommer sicher nicht.
Kettenfänger.JPG (8.01 KiB) 3752-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Epxylon am Di Jul 31, 2012 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
gestern hatte ich gelegenheit einmal meine Greifersäge auszuprobieren.
Und juhuuuuuu sie funktioniert
Zunächst möchte ich mich aber bei euch bedanken die mich hier im Forum mit meinen Hxdraulikfragen so unterstützt und wirklich super beraten haben !!!! Den allen meinen besten Dank !!
Jetzt bekommt sie noch einen Anstrich und meine Hydraulikschläuche muß ich noch mit einem Schutz versehen.
Und noch ein klenes Filmchen ( Sägen eines Eichenstamm )